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Prefall 2013: Acne inspiriert sich an unserer Königin “Rei Kawakubo” aka Comme des Garçons.

09.01.2013, 12.44 von

acne prefall Prefall 2013: Acne inspiriert sich an unserer Königin Rei Kawakubo aka Comme des Garçons.

Wenn es sich nach heute jemals noch mal wer wagt, mich augenrollend zu fragen, weshalb ich (und viele andere) so von Rei Kawakubo schwärmen und was denn an der mittlerweile alten Oma so spannend sei, dann muss ich eventuell explodieren.

Ich wiederhole mich nun zum trillionsten Mal, allerdings mit dem Unterschied, dass uns nun ein mehr als aktuelles Beispiel für den Einfluss der Comme des Garçons Chefdesignerin auf die gesamte Modewelt vorliegt: Jonny Johansson, seineszecheichens Chefdesigner von Totally-Enourmous-Mega-Hype-Brand Acne orientiert sich mit seiner Prefall-Kollektion an der Zweidimensionalität der Dinge. Und die Zweidimensionalität der Dinge hatte Mademoiselle Kawakubo schon im vergangenen Jahr auf den Laufsteg geschickt. Wir berichteten hier darüber und waren damals schon gespannt, in wiefern sich die gewagte Vision der Japanerin wohl in der Schneiderkunst der anderen wiederfinden würde. Dann ein erster Hinweis: “The future is two-dimensions“. Und jetzt: Acne! Zackbumm. Mehr muss man nicht sagen. Weiterlesen »


Warum Rei Kawakubo die Queen war, ist und bleibt. Und: “Comme des Garçons” S/S 13

01.10.2012, 12.00 von

comme des garçons comic trend 800x746 Warum Rei Kawakubo die Queen war, ist und bleibt. Und: Comme des Garçons S/S 13

Gearde eben wollte ich ein paar Worte über die kommende Frühjahrskollektion der mittlerweile über 70-jährigem Japanerin Rei Kawakubo verlieren, Gründerin des Wahnsinns-Brands “Comme des Garçons“, da schnüffelte ich noch kurz in unseren alten News über vergangene Kreationen. Und als hätte ich mir ob ihrer Genialität nicht schon längst den Mund fusselig geredet, komme ich auch diesmal nicht umher, mich imaginär vor ihr zu verbeugen. Denn mit Blick auf die aktuelle AW Kollektion, fiel mir erneut auf, dass sie allen anderen grundsätzlich mindestens einen Schritt voraus ist. Nehmen wir uns beispielsweise kurz dem Comic-Trend an, der derzeit mitunter dank Phillip Lim und Markus Lupfer die Streetstyle-Bilder dieser Erde erobert (diese KA-POW-Shirts, die derzeit jeder anständige Blogger bsitzen muss, wisst ihr…?) – Kawakubo war es, die sich nicht auf platte Prints beschränkte, sondern die ganze Geschichte noch ein bisschen weiter dachte. “The future is two-dimensions” kommentierte sie ihr modisches Treiben damals. Wir sehen ja nun, wie ihre Vision der Zukunft auf ein tragbares Level herunter gebrochen wurde. Und so war das schon immer, irgendwie.

Ihre Debüt-Schau im Jahr 1981 wurde als “Postatomarer Fetzenlook” bezeichnet, denn nach High Heels suchte man vergebens, stattdessen benutzte Kawakubo verkochte Wolle, unsaubere Nähte, Ausbeulungen und Löcher. Man schimpfte über sie und war sich keineswegs über ihren späteren Einfluss auf die gesamte Modewelt bewusst. Inzwischen wurden wir eines Besseren belehrt, denn wäre Kawakubo nicht gewesen, würde die Farbe Schwarz vielleicht noch immer  ein Tabu, Reißverschlüsse der Sportbekleidung vorbehalten und so weiter und so fort. Egal, ob Margiela oder Céline – Comme des Garçons ist die Muse von der sich Designer bis heute gerne küssen lassen.

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“Comme des Fuckdown” – Kaufen oder sein lassen?

14.05.2012, 12.15 von

comme des fuckdown2 Comme des Fuckdown   Kaufen oder sein lassen?

Was wohl Rei Kawakubo, die mittlerweile über 70-jährige Designerin hinter unserem japanischen Lieblingsrand Comme des Garçons von diesen Kreationen dort oben hält? Die Abwandlung ihres Brandnamens zum Zwecke der Popularitätssteigerung des in New York und L.A lebenden Ukrainers Russ Karablin ist schließlich geradezu offensichtlich – da hilft es auch nicht, dass der Shop-Besitzer vornehmlich seine eigene Marke SSUR vertreibt, die sich auch ohne den “Comme des Fuckdown” Schriftzug großer Beliebtheit erfreut. Wir glauben allerdings trotzdem, dass selbst Miss Kawakubo mit genügend Humor gesegnet ist, die Shirts, Sweater und Caps mit einem kleinen Augenzwinkern zu betrachten – denn genau dieses Augenzwinkern ist außerdem Schuld daran, dass wir ein klein wenig angetan sind von der kleinen Commes des Garçonnes-Hommage (Danke übrigens, Dandy Diary für’s Nochmal-Dran-Erinnern). An den gerade schwer beliebten ”Céline me alone” oder “Marant me alone” Shirts stört sich schließlich auch niemand.

Und trotzdem zweifeln wir noch ein klein wenig. Comme des Garçonnes vs. Comme des Fuckdown, Original vs. Abwandlung? Sollte letztere wirklich in unseren Einkaufskorb wandern? Weiterlesen »


Drei Shirts, drei Hypes: Play, Rodarte & Supreme – Wieso, weshalb, warum?

26.03.2012, 13.37 von
hype shirts1 Drei Shirts, drei Hypes: Play, Rodarte & Supreme   Wieso, weshalb, warum?

Wir fürchten, heute steht ein wenig Selbstreflexion auf dem Programm. Es ist nämlich so, dass Sarah und ich natürlich auch nicht, oder eher: überhaupt nicht frei von äußerlichen Modeeinflüssen sind. Zwar wehren wir uns gern dagegen und sagen auch mal kategorisch “nein” zu diesem oder jenem Trend, aber ganz ehrlich: Wenn uns ein Stück so oder so schon äußerst gut gefällt, dann springen wir erst recht auf den durch sogenannte “Opinion Leader” ins Rollen gebrachten Zug der Begeisterung auf. Diesmal stehen drei T-Shirts ganz oben auf der Liste, drei Hypes, die wir vielleicht endlich mal hinterfragen sollten. 

Denn es gibt derzeit wirklich nur wenig Materielles, das ich so gern besitzen würde wie ein schlichtes Supreme-Shirt – bloß wegen dieses dusseligen roten Balkens samt Logo. Gut, und hier wären wir schon wieder beim Thema: Kate Moss sieht eben auch ziemlich lässig aus in dem Ding. Und sehr, sehr viele andere hübsche und berühmte Menschen auch. Hoffen wir also unterbewusst darauf, selbst ein wenig von deren Glamour und Coolness abzukriegen, wenn wir uns in selbige Stoffe hüllen? Ist es das, was unser Hirn mit uns macht? Weiterlesen »


Die Zweidimensionalität der Dinge & die Genialität der Rei Kawakubo | Comme des Garçons AW 12

14.03.2012, 16.30 von

comme des garcons aw12 Die Zweidimensionalität der Dinge & die Genialität der Rei Kawakubo | Comme des Garçons AW 12

Schon oft habe ich Menschen Dinge sagen hören wie “Rei Kawakubo, also diese Hype um diese Frau verstehe ich nicht, ihre Entwürfe sind doch grässlich.Rei Kawakubo, das ist die Designerin hinter dem japanischen Brand “Comme des Garçons“. Für Kollegen und Fans bleibt die inzwischen fast 70-Jährige ein Rästel. Nur selten redet sie öffentlich über ihre Beweggründe, über ihre Arbeit und sich selbst. Und doch gilt ihre Mode als Maßstab, als Avantgarde, als zukunftsvisionär. Mademoiselle Kawakubo krämpelte die Modewelt um und brach alle Konventionen.

Bei ihrer Debüt-Schau, 1981 in Paris, suchte man vergebens nach Make-Up oder High Heels. Zerknitterte Seide, verkochte Wolle, unsaubere Nähte, Löcher  und Ausbeulungen - Kritiker delegierten Kawakubos allererste Prêt-à-porter-Kollektion sogar zu einer Art “Postatomarem Fetzenlook”. Damals konnten sie noch nicht ahnen, dass diese kleine, zierliche Dame irgendwann einmal den gesamten Modezirkus verändern und prägen würde. Comme des Garçons, “wie die Jungs” eben, sollten Frauen endlich aufhören sich zu verkleiden und stattdessen anfangen, sich durch Stoffe auszudrücken. Mode tragen, die nicht weniger ist als Kunst, aber gleichzeitig bequem am Körper hängt. Was viele nicht wissen: Eine ganze Bandbreite großer Designer übersetzt Kawakubos Ideen noch heute ins Tragbare: Reißverschlüsse an Kleidern, das Comeback der Farbe Schwarz,unsaubere Nähte. Von Margiela bis Chloé – sie alle wurden von der Muse Kawakubo geküsst. Was wohl mit ihren zweidimensionalen Entwürfen für den kommenden Herbst geschehen wird? Weiterlesen »


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