Pünktlich zur Pariser Modewoche meldet sich auch ARTE mit seinem großartigen Format, dem Arte Fashion Weekend, zurück. Ein ganzes Wochenende steht bei dem Kulturkanal also endlich wieder voll im Zeichen der Mode – und das darf selbstverständlich kein Liebhaber verpassen. Blickt hinter die Kulissen, gesellt euch auf den Laufsteg und erfahrt Hintergrundinfos, die sonst gern im Verborgenen bleiben.
Der Auftakt am Samstag verspricht direkt großes: Karl Lagerfeldsteht dann nämlich ganz im Mittelpunkt der Berichterstattung. Sei es die Fertigung der Chanel-Kollektion oder ein exklusiver Einblick 48 Stunden vor der Fendi-Show – ARTE ist für euch dabei. Ein Höhepunkt für jeden Karl-Fan kommt zum Schluss: Loïc Prigents intimer Film „Karl Lagerfeld – Lebens-Skizzen“ – darin zeichnet der Meister höchstpersönlich die prägendsten Stationen seines Lebens auf. ARTE hat dazu übrigens auch noch einen Contest aus dem Hut gezaubert, zudem ihr hier mehr Infos bekommt! Weiterlesen »
Um ehrlich zu sein, kriege ich nicht genug von dieser Frau: Anna Wintour – die mächtigste und gefürchteteste Lady der Fashion Branche, die Dame mit der immer gleichen Frisur und dem so undurchschaubaren Gesichtsausdruck. Seit dem Kassenschlager “Der Teufel trägt Prada” ist sie auch weit über ihre Branche bekannt und wird geächtet, geliebt, vergöttert, gehasst, ernst genommen und belächelt. Es gibt zahlreiche Dokumentationen und Biografien über die Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, über ihren Karriere-Weg und sogar vereinzelt über liefert sie uns persönliche Eindrücke – doch kriege ich einfach nicht genug.
Auf den Spuren nach dieser Figur Wintour, nach dem wiesowannwie? können wir Stunden damit verbringen, sie kennenzulernen, und eine Doku war uns doch tatsächlich bislang unbekannt: Boss Woman: Anna Wintour. Weiterlesen »
Eigentlich bin ich noch immer ziemlich geflasht vom Dokumentarfilm “The September Issue“, welcher uns auf ziemlich beeindruckende Art und Weise verdeutlicht hat, wie viel Macht Chefredakteurin Anna Wintour und ihre amerikanische Vogue tatsächlich haben. Soeben stolperte ich jedoch über den Trailer zur demnächst erscheinenden HBO Produktion “In Vogue: The Editor’s Eye“, die sich nun ein klein wenig mehr mit ebenso wichtigen Vogue-Persönlichkeiten wie Polly Allen Mellen, Grace Coddington und Camilla Nickerson beschäftigen wird. Stylisten prägen nämlich nicht nur das Image ihrer Magazine, sondern das Gesicht der gesamten Modewelt. “Anything and everything for the picture”, lautet das Credo.
Die Doku ”In Vogue: The Editor’s Eye” wird erstmals am 6. Dezember ausgestrahlt. Ehrlich gesagt kann ich’s tatsächlich kaum abwarten. Diese Welt dort drüben kommt mir nämlich wirklich so abstrakt, surreal und furchtbar weit weg vor, dass ich in derartigen Behind-the-scenes-Filmprojekten regelrecht versinke und zwar voller Freude. Weiterlesen »
“The greatest fashion-faux-pas is looking in the mirror and seeing someone else – relax.” Danke, Frau Apfel. Passiert mir nämlich immer noch recht häufig, vor allem dann, wenn ich der Meinung bin, ein klein wenig schicker als gewohnt das Haus verlassen zu müssen. Nicht nur aufgrund ihrer punktgenauen Kommentare frage ich mich heute erneut, wie um alles in der Welt man dieser Madame nicht verfallen sein kann. Ein Ding der Unmöglichkeit. Die 90-Jährige ist unser Held des Tages, und das, obwohl sie erst vor Kurzem zur “Jane des Tages” gekürt wurde. Hier erfahrt ihr deshalb ein klein wenig mehr über die schrille Lady, die das Stilempfinden offensichtlich mit Löffeln gefressen hat und uns mit ihrer Liebe zur Mode immer und immer wieder ansteckt und motiviert.
Umso schöner, dass uns nicht bloß der Granny-Stil-Blogger Ari Seth Cohens mit diversen Apfel-Interviews Einblick in das Innenleben dieser faszinierenden Mode-Omi gewährt: Demnächst dürfen wir uns nämlich über eine komplette Dokumentation freuen, die sich ausschließlich um die gute Iris dreht. Wir können’s kaum erwarten, echt wahr. Schon allein der Trailer zum Film ist nämlich schwer entzückend. Weiterlesen »
„Sie war zu klein, zu dünn und zu lustig“ und wurde doch zu einer Ikone der rebellischen 6oer Jahre und sprengte die Konventionen: Twiggy. Kaum aus dem Urlaub zurück ärgert man sich auch schon wieder, das ein oder andere verpasst zu haben, denn die Doku “Twiggy, das Gesicht der 60er” flimmerte gestern Abend im Rahmen der neuesten Arte-Serie “Summer of Rebels” über die Mattscheibe. Wer die rund 50minütige Zeitreise von Philip Priestley allerdings ebenso verpasst hat wie ich, der muss gar nicht traurig sein, denn wie immer zeigt der liebste Kultursender noch etwa 7 Tage im Stream und weitere zwei Mal speziell für Nachteulen, das Portrait einer Frau, die gleich eine ganze Ära abbildet.
Lesly Hornby aka Twiggy ist und bleibt Kult: Der berühmte Pixie-Haarschnitt, Kulleraugen, dramatische Wimpern, ein ultrakurzer Mini und ihre wahnsinnig zierliche Figur, die ihr ihren niedlich klingenden Spitznamen verpasst hat (“Twig” bezieht sich auf dünner Zweig), avancierte nicht nur zur Stilvorlage einer ganzen Generation, sondern ebenso zu einem rebellischen Gegenentwurf der sonst so üblichen Mannequin-Maße und verkörpert Freiheit in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Weiterlesen »
John Baldessaris Persönlichkeit fasziniert mich beinahe mehr als sein Schaffen und ich komme einfach nicht umher, ihn mir als kuriosen Hunter S. Thompson der Kunstwelt vorzustellen. Obwohl sein dichter weißer Bart und das lange Haar einen eierförmigen Kopf umrahmen, der ausschaut als gehöre er zu einem sehr höflichen und ganz und gar Garten-verliebten alten Herrn, scheint es, als stecke in diesem extra-groß gewachsenen Körper ein ziemlich schroffes Cowboy-Herz. Dass die Kurz-Doku über den “Godfather of Conceptual Art” von niemand geringerem als Tom Waits vertont wurde, ändert natürlich auch nicht unbedingt etwas an meiner kleinen Assoziationskette im Hirn. Zumindest die Stimmen der beiden Freunde passen schon mal wie die Faust auf’s Auge – Da fehlt nur noch der Whiskey im Abspann.
Der in Kalifornien lebende Baldessari wurde Ende der 60er bekannt, weil er der Pop Art noch ein kleines, feines Detail hinzufügte – nämlich die Schrift, die bis dato vornehmlich der Conceptual Art vorbehalten war. Bilder, Werbetexte, Filmzitate und Fotografien ergaben zusammen genommen ein Konstrukt, das die Kritik an der Popkultur bis heute in den Mittelpunkt all seines Schaffens rückt. Irgendwann im Jahr 1970 entschied Baldessari, sich auf radikale Weise von all seinen bisher entstandenen Werken zu trennen: Das “Cremation Project” führte zur vollständigen Verbrennung all seiner Kunst. Dieser brachiale Entschluss beendet jedoch keineswegs seine Karriere – bis heute experimentiert der vielleicht einflussreichste Konzept- und Medienkünstler der Gegenwart mit Videoperformances, Filmen, Collagen und Fotografie – sogar eine iPhone App findet sich im Baldessaris’schenPortfolio. Seine Virtuosität lebt von Gegensätzen, von Eindringlichkeit und einem scheinbar nicht abebben wollenden Ideensprudel. Wir könnten jetzt noch mehr als tausend Zeilen schreiben, um dem Meister der Illusionseffekte und zusätzlichen Bedeutungsebenen zu huldigen, dem spannendsten Surrealisten des digitalen Zeitalters. Die Kurzdokumentation “A Brief History of John Baldessari” macht das aber, wie finden, in knapp sechs visuellen Minuten so oder so schon ziemlich gut. Et voilá: Weiterlesen »
Ein derzeit äußerst häufig verwendeter Satz bezüglich des kunterbunten Modetreibens: Niemals zuvor arbeiteten Designer so eklektisch wie heute. Kein Wunder, schließlich können wir im Jahr 2012 auf eine ganze Bandbreite inspirierender Modejahrzehnte zurück blicken – Inspiration kommt eben nicht von ungefähr. Und auch wir stoßen immer und wieder auf Kollektionen, die nostalgisch in der Vergangenheit schwimmen. Prada zum Beispiel zelebriert in diesem Sommer die 50er Jahre, Marylin Monroes Stil aus The Seven Year Itch, die Pin Up Girls und David Lynchs Heroines. Lala Berlinhingegen liebäugelt mit den 60ern und übersetzt den ewigen Kampf zwischen Mods und Rockern in Stoffträume, denen auch wir verfallen sind.
An dieser Stelle hatten wir schon ein klein wenig ausführlicher über die Modernists und Lala Berlins Inspiration, den “The Who” Film “Quadrophenia” berichtet. Arte setzt aber noch einen oben drauf und füllt mit der Dokumentation “Mods & Rockers” auch die letzte Wissenslücke. Weiterlesen »
Wahrscheinlich glauben wir alle zu wissen, wer dieser Andy Warhol war, was seine Kunst ausmachte und heute immer noch ausmacht. Aber begreifen wir heute, 25 Jahre nach seinem Tod, wirklich den gesamten Umfang, all die Auswirkungen seiner Existenz als Künstler? Jeder kennt sein Abbild von Marylin Monroe und all die Suppendosen, seine Bilder ohne Schatten und ohne Raum, die uns ganz auf die Oberfläche zurückwerfen. Jeder sieht in ihm den großen Mitbegründer der Pop Art, den Seiltänzer zwischen Kunst und Kommerz, aber nur wenige wissen um seinen enormen Einfluss auf die gesamte amerikanische Kultur. Manch einer geht sogar so weit zu behaupten, dass die wirkliche Nachkriegszeit erst mit Warhol, eigentlich Andrew Warhola, begann, nämlich Ende der 50er Jahre – und das, obwohl die Kunstszene von damals ihn mit Kritik überhäufte, seine Werke sogar als Teufelszeug, als Anti-Kunst bezeichnete.
Und ich, ich gehöre zu jenen, die bisher viel zu wenig über diesen Sonderling wussten. Dass seine Familie aus der heutigen Slowakei stammt, haben wir irgendwann einmal in der Schule gelernt, die Uni erklärte uns, dass Warhol nicht nur ein ernsthafter Künstler war, sondern zunächst als Grafikdesigner startete, um später auch als Filmemacher, Musikproduzent und Autor erfolgreich zu werden. Aber da ist noch so viel mehr zu entdecken. Andy war Pop und Pop war Andy.Weiterlesen »
Um in der Mode zu bestehen, muss man nicht nur eine kreative Ader vorweisen können, Schnitttechniken beherrschen und die Fähigkeit inne halten Seide von Polyester zu unterscheiden – man braucht auch das richtige Gespür für ein lukrative Trends, eine gewisse Scharfsinnigkeit und die Attitüde eines Geschäftsmannes: Paul Smith scheint alle Grundregeln des Mode-erfolgreich-Leben-Buches auswendig zu können und steht mit seinem Namen und seinem Design seit Jahren für zeitlose Eleganz mit “dem gewissen Etwas” – 400 Stores weltweit, regelmäßige Kollektionen und namenhafte Kunden dürften dafür als Beweis vorerst reichen.
ARTE hat sich gestern Abend einen Ticken genauer mit dem Designer Paul Smith beschäftigt und widmete ihm rund 55 Minuten in der Doku ” Paul Smith, Gentleman Designer“. Was demnächst auf DVD erscheint dürft ihr euch aber gern noch 7 Tage lang auf dem Kulturkanal ansehen und solltet nicht verpassen, wie der Designer höchstpersönlich aus dem Nähkästchen plaudert… Weiterlesen »
Nowness erinnerte uns heute erst wieder daran, dass wir noch ein Date haben. Ums genauer zu sagen nämlich mit Charlotte Rampling in dem wunderbaren Filmportrait “The Look” von Angelina Maccarone. Wer die Schauspielerin kennt, wird sich schon beim Ansehen des Film-Trailers verlieben. Wer noch nicht mit der gestandenen Dame bekannt gemacht wurde, ebenfalls.
Selten begegnen wir im Film einer Frau, die so viel Lebensfreude ausstrahlt wie Charlotte Rampling. Wir erleben sie nicht in irgendeiner Rolle, sondern von ihrer wohl privatesten Seite: Sich selbst. Uns erwartet eine Reise, auf der wir gemeinsam mit der britischen Schauspielerin auf ihre engsten und bekanntesten Freunde treffen und uns auf ihre Zeitreise begeben. Weiterlesen »
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TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr