Long time no see, liebe Agyness Deyn. Tatsächlich ist es um die schöne Britin ein bisschen stiller geworden, als noch vor wenigen Jahren – ein wenig gesetzter und scheinbar wohl überlegter. Es gab eine Zeit, da nervte uns ihre Omnipräsenz schon ein wenig; die schillernde Persönlichkeit mit dem Hang zum Anderssein. Nicht, dass wir sie von jetzt auf gleich einfach doof fanden – nein, ihre Anwesenheit in Kampagnen wurde einfach ausgereizt. Und was passiert, wenn das Gegenteil eintrifft und man eigentlich seinen Willen bekommen hat? Ja, auch das findet man irgendwie nicht ok.
Wie schön, dass sich die Busenfreundin von Henry Hollandnun endlich wieder zurück meldet und gleich an ihre erfolgreiche Liaison mit dem britischen Schuhhersteller Dr. Martens anknüpft. In Kooperation mit dem Alltime-Lover ist nämlich nun eine zweite Linie entstanden, die genaueres Hinsehen verlangt. Weg ist das klassische Dr. Martens Design – stattdessen setzt Frollein Deyn auf Sandalen, Mary Janes und kleine Schleifen. Ja, richtig gehört: Auf Schleifen! Der Sommer mit Agyness wird weiblich verspielt und wir haben beim zweiten Anblick rein gar nichts mehr dagegen. Ihr etwa? Weiterlesen »
Das mit dem Tagesoutfit ist ehrlich gesagt eine halbe Lüge. Das Outfit dort oben trug ich nämlich eigentlich gestern schon, die Fotos dazu sind sogar schon drei Wochen zuvor entstanden, beim Anprobieren quasi, als Julia von Style.de mich für einen kurzen Garderoben-Check anlässlich der Fashion Week besuchte. Ich zeig’s euch trotzdem heute noch, weil ich derzeit auffällig häufig zu meinen Sale-Schnappern von House of Holland greife. Neue Lieblingsstücke sozusagen. Hallöchen!
Ich weiß schon, das Stirnband ist ein bisschen zu viel und verweilt deshalb momentan an meiner Garderobe. Über den rest freue ich mich immer noch wie ein Schneekönig, weil 50 % reduziert, oder sogar mehr. Und für House of Holland schlägt mein Herz in etwa so sehr wie für Wood Wood, spätestens seit ich den zuckerhaften Chefdesigner Henry vor einer halben Ewigkeit für ein Interview treffen durfte. Und nun dürft ihr euren Senf dazu geben: Zu bunt? Zu wenig hohes Schuhwerk? Oder eigentlich ganz in Ordnung? Weiterlesen »
Ich hab’ heute nicht zu Hause geschlafen. Und ich wünschte, ich könnte nun von mir behaupten, eine ziemlich wilde Nacht mit einem ziemlich wilden Cowboy verbracht zu haben. Dem ist nicht so. Es handelte sich bloß um eine vorweihnachtliche Keksback-Nacht mit Freunden und plötzlich fuhr keine Bahn mehr. Pyjamaparty quasi. Und Verzweiflung heute morgen, denn mein Pulli vom Vortrag sah in etwa so aus wie der Tisch auf welchem die benannten Kekse verziert wurden.
Glücklicherweise wurde mir einem Oversize-Blazer ausgeholfen, den ich natürlich nicht zurück geben werde bis man mir mit körperlicher Gewalt droht. Da ich nicht häufig Blazer trage, kann ich also obendrein behaupten, eine neue Liebe gefunden zu haben. Oder bin das überhaupt nicht ich? Ist’s zu adrett? Jedenfalls habe ich mich sogar in diese charakteristische “Ich-ziehe-mein-Jackett-nicht-über-sondern-hänge-es-bloß-lässig-über-die-Schultern-Blogger-Pose” begeben, um euch das Ganze ein klein wenig schmackhafter zu machen. An meinem zusammengekniffenen Gesichtsausdruck auf den folgenden Bildern ist meine Skepsis allerdings nicht zu übersehen. Also?Weiterlesen »
Ihr Lieben, ich bin zurück. In Berlin und auch im Alltag. Es ist doch so: Dinge passieren und leider sind wir Menschen so mickrig klein im Vergleich zum Universum und noch dazu so furchtbar hilflos, dass das Schicksal mit uns machen kann, was es will. Das führt zu ziemlich viel Scheiße auf diesem Erdball. Zu Traurigkeit, die sich nicht in Worte fassen lässt, weil wir wie paralysiert daneben stehen und nichts tun können, wenn plötzlich einer fehlt und nicht mehr wieder kommt. Alles scheint auf einmal wertlos. Bloß Freundschaft, Familie und Liebe nicht. Egal, wen man uns oder unseren besten Freunden fort nimmt, ich glaube ganz fest daran, dass niemand einfach so verschwindet. Im besten Fall feiern wir irgendwann eine ziemlich fette Reunion irgendwo, wo man als Seele herumschwirrt, mit sich selbst und der Welt im Einklang, und den Herzmenschen an der Seite. Und wehe, mir redet da jetzt wer rein. Ich glaube nicht an Gott, aber an Etwas. An das Universum. Jedenfalls gebe ich mich nicht damit zufrieden, dass alles, was ich fühle und alle kleinen Wunder, die ich sehe oder eben nicht, mithilfe der Naturwissenschaften zu erklären sind.
Was ich aber eigentlich sagen will: Wenn man traurig ist, darf man weinen. Immer. Und wahrscheinlich werden wir gemeinsam mit einem sehr lieben Freund noch ziemlich häufig weinen und Händchenhalten bis die Sonne untergeht. Und trotzdem dreht sich die Erde weiter. Das Leben ist schön. Und nach Momenten der Einsicht, nämlich dass das hier alles ganz schnell vorbei sein kann, hilft alles nichts. Nur nach vorne schauen. Und das Lachen nicht verlernen. Denn immerhin haben wir uns und das ist alles, was zählt. Weiterlesen »
Für gewöhnlich habe ich nichts gegen den Herbst. Und auch nicht gegen Kälte. Die allerersten frischen Tage im Jahr machen mich allerdings ganz matschig im Kopf. Im Aufwachen bin ich so oder so nicht wirklich gut; eigentlich wird mir sogar jeden Morgen schlecht, sobald der Wecker klingelt. Und dann noch dieser graue Himmel. Manchmal habe ich das Gefühl, der Oktober geht mit einer kollektiven Schlafkrankheit einher. Alle hängen rum, Pärchen verbuddeln sich auf dem Sofa (es sei ihnen gegönnt!) und ständig seufzt irgendwer in den Telefonhörer. Ich mag das irgendwie. Daraus resultert so eine seltsame Verbundenheit, was wiederum gut für die Laune ist. Blabla, egal.
Um den modischen Aspekt der neuen Jahreszeit an dieser Stelle nicht ganz außer Acht zu lassen: Übergangsjacken und ich, wir sind quasi Feinde. Entweder zu kalt, zu warm, zu teuer oder eher semi-schön. Deshalb ernte ich derzeit auch überdurchschnittlich häufig schräge Blicke, sobald ich in meinem gigantischen Teddy-Coat das Haus verlasse. Ich weiß schon, ich sehe bereits im Oktober aus, als wäre ich im russichen Winter gefangen. Aber dazu noch meine neuen Dr. Martens Boots und ich wäre durchaus für stundenlange Spaziergänge gewappnet – würden meine Freunde eben nicht dieser ominösen oktoberlichen Schlafkrankheit leiden. Betrachte ich mein Outfit vom Samstag aber etwas genauer, habe ich ein klein wenig Angst, man könne mich mit einer, sagen wir mal, Tussi verwechseln. Das liegt vermutlich an der Taschen-Mantel-Kombi. Oderoder?Weiterlesen »
“Mach doch mal freundlichere Musik an, sowas peppiges!”. Aha. Ich würde ja, wenn ich nur könnte, aber meine Playlist erinnert eher an Emo-Scheitel und Eiscreme-Überdosen als an barfußtanzende Endorphin-Engel. Dramatisch-melancholisch geht es da derzeit zu, und das, obwohl man doch sagt, der Musikgeschmack passe sich dem eigenen Gemüt an. Dem ist nicht so. Ich befinde mich nämlich in einem überaus Lebens-bejahenden Modus, auch, wenn sich das nicht danach anhört. Und offenbar sendet auch mein Äußeres gern gegenteilige Signale. Danke, grumpy face. Vielleicht passt sich ja nicht die Stimmung den traurigen Tracks an, sondern das Gesicht.
Nachdem Sarah mich heute Morgen vor dem Büro mit einem Kaffee begrüßte, ging es mit den Mundwinkeln dann immerhin doch noch bergauf. Seit der Burberry Prorsum Schau, die so ziemlich jeden vom Hocker geknallt hat, finde ich außerdem wieder Gefallen an Trenchcoats, welch Wunder. Allerdings mag ich weder diese technoiden Modelle am eigenen Körper tragen, noch den sandfarbenen Klassiker, der wirkt an mir nämlich ziemlich spießig. Opa-Grün gefällt mir hingegen ziemlich gut und obendrein bilde ich mir ein, dieser pastellige Farbton würde hervorragend zum knallroten Lippenstift passen. Oder bin ich heut wieder schief gewickelt?
Leopardenmuster und ich, wir sind keine Freunde, nein, eigentlich überhaupt nicht. Tier-Prints im Allgemeinen sowieso nicht, mit Ausnahme von Dalmatiner-Flecken, was aber bloß daran liegt, dass ich Dalmatiner auch im echten Leben ganz herzerreißend finde. Als ich mich gestern Abend allerdings noch fix auf Fahrrad schwang, um einer Freundin einen spontanen Besuch abzustatten, da lag dort auf einmal dieser Mantel in ihrer Küche herum. Meinen eigenen hatte ich vergessen, die Temperaturen sanken und somit wurde mir kurzerhand das Ding dort oben aufgeschwatzt. “Dich sieht ja eh niemand, es ist ja dunkel draußen.”
Wieder daheim angekommen kam ich doch nicht umher, mich kurz vor dem Spiegel zu betrachten, und fragt mich nicht weshalb, aber irgendwie hat’s Peng gemacht. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder mir ist die allerletzte Lampe im Hirn durchgeknallt, oder ich bin auf dem besten Wege, aufgeschlossener zu werden, was diese anmalische Optik betrifft. Reichlich spät käme diese Einsicht, immerhin. Aber zum schlichten Grundoutfit? Ich muss sagen, auch jetzt noch, bei Tageslicht, bin ich nicht ansatzweise so abgeneigt, wie zuvor vermutet. Außerdem fühle ich mich in disem Mantel ein klein wenig in alte Proberaum-Zeiten zurück katapultiert, und an denen hänge ich gerade ja so oder so sehr. Weiterlesen »
“And the sky was made of amethyst
And all the stars were just like little fish
You should learn when to go
You should learn how to say no”
Vergangene Woche ging es hier um Sinnkrisen und ein klein wenig auch um Konsumwahn und den von manchen Menschen als Schimpfwort anerkannten Begriff “Modemädchen”. Beinahe hätte ich die Lust an der Mode verloren, echt wahr. Ich glaube aber, dass solche gedanklichen Ausbrüche und auch das Fluchen über die Dinge an sich dann und wann von Nöten ist, um klar sehen zu können. Um sich frei zu machen, von der geistigen Umnachtung, die in dieser materiellen Welt an jeder Ecke lauert. Spaß soll die Mode uns doch bereiten, jedenfalls im Privaten. Wenn sich irgendwann aber alles nur noch darum dreht, optisch möglichst am Puls der Zeit herum zu stolzieren, anderen zu gefallen und immer das Neueste von Neuen auszuführen, dann ist das wohl das Gegenteil von Freude. Weiterlesen »
Erst kürzlich hatte wieder mit Karomustern geliebäugelt und das, obwohl ich mich dank dieser Hemdeninvasion der vergangenen Jahre doch eigentlich daran satt gesehen hatte. Auch Röcken habe ich lange Zeit den Rücken gekehrt, aber je kälter es da draußen wird, umso höher schlägt auch wieder mein Mädchenherz. Ohne Dr. Martens komme ich so oder so nicht durch den Herbst, diesmal ziehe ich allerdings das niedrige Modell vor und für mehr Spaß beim täglichen Anziehen plädiere ich spätestens, seit mein Herz für das britische Brand “Lazy Oaf” mit seinen Batman-Prints zu schlagen begann. Dazu noch ein bisschen Mustermix und die derzeitige Lieblings-Cap aus dem Hause “The Norse Projects” und ein passenden Täschchen, fertig ist mein Traum-Outfit des Tages.
Quasi getreu dem Motto “Mad school-drop-out-chick turns into a superhero and enjoys her mega bomb animal power“. P.S.: Falls jemand eine Idee hat, woher man den obigen Pullover denn bloß bekommt, so melde er sich doch bitte zu Wort. Senfgelb+Batman-Logo suche ich nämlich vergebens. Weiterlesen »
Es ist fürchterlich. Ich bin zwar weder ein Taschen-, noch ein Krimskramsmädchen, im Gegenzug dazu habe ich mir irgendwann allerdings einen gigantischen Schuh-Tick eingefangen. Für keinen anderen modischen Schnickschnack des Planeten würde ich derart viele Kröten über die Ladentheke wandern lassen und für nichts anderes, das aus dem materiellen Ideenhimmel entsprang, empfinde ich solch romantische Gefühle. Ich bin tatsächlich dazu fähig, mich in diese Art von Alltagsbegleiter reinzuverlieben.
This is Jane Wayne ist ein Herzprojekt. Ein Projekt aus Berlin für die Janes allerorts, das News, Features, Blogs, Interviews und Streetstyles zu einer umfangreichen Präsenz vereint. This is Jane Wayne sind Nike & Sarah. Zwei Autorinnen, die sinnieren und informieren über Mode, Musik und Menschen, Kunst und Kultur und im Eigenversuch Getestetes. Mehr
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TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr