Schlagwort-Archiv: Edited the Label

Outfit // Orange 🍊

25.10.2016 um 8.01 – Outfit Wir

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Im letzten Jahr war ich mir sicher, die Skinny Jeans würde schon ganz bald aussterben. Oder sagen wir es so: zumindest würden es ein paar andere Hosenmodelle schaffen können, sie von der 10jährigen Pole Position zu stoßen. Ich meine: Irgendwann löste die knatschenge Röhre doch auch die Boot Cut Schnitte ab, warum sollte es dem Stretch-Liebling nicht auch langsam so ergehen? Pustekuchen, bis heute tut sich nichts. Erst im vergangenen Jahr startete die Schlaghose den Angriff – und verschwand auch nach einer Saison wieder in der Versenkung. Ich tippe auf „Ausführungsschwierigkeiten“, denn die Flared Pants sind längst nicht so unkompliziert, wie ihr hautenger Konkurrent: Meist fehlt das richtige Schuhwerk und auch der Hosensaum macht gern Faxen, zerfleddert oder landet wieder in irgendeiner Pfütze. Anders kann ich mir den Grund ihres Verschwindens jedenfalls kaum erklären.

Starten wir heute also einen neuen Versuch der (zumindest teilweisen) Skinny-Jeans-Verdrängung: Mit Hochwasserschlag! Und der kommt direkt von dem nachhaltigen Denimlabel Kings of Indigo. Ihr kleines Geschenk schlich sich vergangene Woche ohne viele Bemühung direkt in mein Herz. Anprobiert – und zack: Seit vier Tagen laufe ich permanent im Modell „Jane“ herum und nur die Schlafanzugshose macht ihr derzeit Konkurrenz. weiterlesen

Bilder des Tages //
„Grunge Romance“ by Edited the Label

05.10.2016 um 12.18 – Mode Shopping

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Als der Online Store Edited im Jahr 2014 seine virtuellen Pforten öffnete und die Hamburger auf die volle Ladung Expansion setzten, waren wir zunächst skeptisch: Brauchen wir wirklich eine weitere Destination im World Wide Web, um unsere Kleidung online zu shoppen? Die Antwort fand sich schnell, denn von „brauchen“ kann hier nun wirklich keine Rede sein. Warum sich der Multibrand Store trotzdem in unser Herzchen schlich und schnell seine Berechtigung unterstrich? Weil kaum ein anderer Shop so stark mit der Eigenmarke (Edited the Label) punktet, mit einer so durchstrukturierten Auswahl an anderen Brands daher kommt, mit physischen Stores längst die größten Städte Deutschlands erobert hat und mit feinen Kollaborationen aufwartet, die nicht bloß irgendwelche Trends einfangen, sondern gleich einen ganzen Stil widerspiegeln (Maja Wyh oder Luma Grothe).

Im Hause Edited macht man also ziemlich viel richtig und sorgt noch dazu in regelmäßigen Abständen für die richtige Portion „Newswert“ – so wie heute: Die jüngst gelaunchten Herbst-Looks sind nämlich soeben auf Edited.de eingetrudelt und versorgen uns mit einer nötigen Portion Strick, Spitze und Blumenprints – zusammengefasst in „Grunge Romance“. Aber seht selbst: weiterlesen

Outfit // Knöcheltief im Herbst

05.08.2016 um 14.13 – box1 Outfit Wir

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Ein kurzer Anfall von „Ich hab‘ so Lust auf Herbst“ führte mich gestern schnurstracks in den Doc Martens Store. Das Wetter ist Schuld, logo. Aber natürlich auch die große Sehnsucht, sich mal wieder anders anzuziehen, Lagen übereinander zu werfen und dem floralen Girly-Gucci-Ding auch mal wieder mit etwas Kernigerem entgegen zu treten. Und so stand mir der Sinn nach derben Schuhen, die in Kombination mit schniekeren Stoffhosen für den perfekten Bruch sorgen. Mein letztes Paar trug ich tatsächlich mit 13, ein tannengrünes Modell, das vornehmlich zu Blumenkleidern ausgeführt wurde. Bei den darauffolgenden Doc-Martens-Trendwellen setzte ich aus, weil es sich irgendwie falsch anfühlte und unehrlich noch dazu. Warum die Barriere im Kopf diesmal abgebaut wurde, kann ich euch beim besten Willen nicht sagen, bloß eines weiß ich: Genau jetzt fühlen sich die bordeauxfarbenen Lederschuhe ganz genau richtig an (zum Herstellungsprozess geht’s übrigens hier lang). Einfach so.

Passend zum Wetter stecke ich jetzt also wirklich knöcheltief im Herbst, mit Barbour-Jacke im Gepäck und übrigen, gemütlichen „Thank God its’s Friday“-Stücken. Habt ein großartiges Wochenende, ihr Besten.  weiterlesen

Fashion Week Berlin // EDITED Pre-Fall Collection 2016 „Laid Back Luxury“

04.07.2016 um 10.18 – Berlin Mode

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Von Null auf Hundert katapultierte sich der Hamburger Online Shop EDITED vor knapp zwei Jahren auf unsere Mattscheibe – und ist seither nicht mehr wegzudenken. Ein Sortiment, das gefühlt im Wochenturnus wächst, ein paar kleine Labels, die kräftig unterstützt werden und nicht zu vergessen EDITED the Label, die In-House Marke unter der Leitung von Designerin Clarissa Labin, die sich wunderbar am Hier und Jetzt orientiert und unsere Garderobe regelmäßig für den schmalen Taler um ein paar besondere Stücke ergänzt. Eine hübsche Kollektion allein sorgt aber natürlich längst nicht für den gewünschten Absatz und klingelnde Kassen. Dafür braucht’s mehr. Und an dieser Stelle schalten sich Franziska, Elena und ihr Team ein, die jedem Store Opening und jeder Präsentation so viel Herzblut einhauchen, jedes noch so kleine Detail mit ganz viel Liebe ins Gesamtkonzept einflechten und dafür sorgen, dass die Eigenmarke im perfekten Licht erstrahlt.

Und so organisierten die Beiden während der Fashion Week nicht bloß irgendeine Präsentation in irgendwelchen Räumlichkeiten, sondern luden zum entspannten Barbecue in die eigenen vier Wände ein – in den EDITED Store in Berlin: Zwischen Pre-Fall Collection (ausgewählt übrigens schon online), Kimchi-Wraps und Sorbeteis:  weiterlesen

Outfit // Mit Carmen, Twiggy,
Céline & Chuck

09.06.2016 um 8.36 – box1 Outfit

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Immer wieder werden wir im Interview gefragt, ob sich unser Kleidungsstil seit dem Mamasein verändert habe. Ob wir fortan auf Praktisches setzen, uns ausschließlich in Gemütlichkeit wälzen und High Heels längst an den Nagel hängen würden. Ein kurzes „Nö“ folgt auf diese Fragen, ein merkwürdig enttäuschter Blick unterstreicht das Ganze. Es ist vielmehr so, dass wir uns wie gewohnt für uns anziehen und erst im Laufe des Tages feststelle, voller Flecken herumzulaufen. Aber daran gewöhnt man sich. Die praktischen Teile werden schließlich auch dreckig und wandern in die Waschmaschine, der Seide geht’s dagegen an die Handwäsche und der Filzpulli lebt mit seinen neuen Details. Es sind also nicht die Kleidungsstücke, die sich durch das Prädikat „praktisch“ auszeichnen, es ist vielmehr der Umgang mit dem neu gewonnenen Fleckenteufel auf dem Arm. Und der denkt praktisch, praktisch gelassen.

Und so trägt mein Wildlederrock mittlerweile auch ein paar Spuren des Lebens mehr mit sich herum und ist trotzdem nicht weniger schön, sondern wird vielleicht gerade deshalb noch häufiger ausgeführt. Mit Wilma auf dem Arm, Carmen im Gepäck und Chucks an den Füßen.  weiterlesen

Outfit // Das schwarze Slip Dress

07.06.2016 um 9.01 – box3 Outfit Wir

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Wenn mir ein Trend dieser Tage in die Karten spielt, dann ist es ganz unweigerlich die Spaghettiträger-über-Shirt-Kombi. Noch bis vor kurzem funktionierte die Sache mit den hauchzarten Trägerchen nämlich so gar nicht in meinem Kopf. Und das lag nicht daran, dass ich nicht eigentlich liebend gern barbusig durch die Stadt ziehen würde, ich mag schlicht und ergreifend das unkontrollierte Gebaumel meiner zwei Freunde an mir nicht. Was bei anderen so großartig ausschaut, ist für mich schlicht und ergreifend einfach ein Wohlfühlproblem, aber davon kann die ein oder andere von euch sicher ein kleines Liedchen singen. Während ich also noch immer leicht neidisch nach links und nach rechts schaue, mach ich ab sofort trotzdem halb konsequent mit – bei dieser zarten Angelegenheit, die trotz Shirt unten drunter rein gar nichts an ihrer Leichtigkeit verliert.

Und so funktioniert das kleine Schwarze, das längst nicht mehr bloß im Bett ausgepackt werden darf, nun auch im Alltag mit Chucks, am Abend in der Bar oder sonstwannauchimmer mit Ballerina Pumps im Gepäck. Ein neuer Begleiter also, der immer ausgeführt werden darf: Mit Shirt oder ohne, mit BH oder ganz Nackedei-mäßig. Ein Kleid für alle sozusagen – und für jede Gelegenheit. Katsching! weiterlesen

OUTFIT // Schief geknotet.

11.05.2016 um 11.40 – Outfit Wir

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Das obige Kleid ist wieder ein hervorragendes Beispiel dafür, dass mir hinsichtlich der Gabe räumlicher Vorstellungskraft offenbar ein paar wichtige Gehirnzellen fehlen. Zum Binden der gerade einmal drei notwendigen Schleifen benötigte ich insgesamt mehr als zehn Minuten und vier Anläufe, nur um am Ende, und zwar erst nach dem Schießen dieser schnellen Fotos, festzustellen, dass ich es trotz reichlicher Überlegungen geschafft habe, besagte Cut-Out-Herausforderung verkehrt herum anzuziehen. Vorne ist eigentlich hinten und hinten ist vorne und außerdem muss das Ganze eigentlich symmetrisch zusammen geschnürt werden. Ja, nun. Ich finde, dass kann man schon so lassen.

Dazu trage ich eine Pompom-Tasche vom Markt, eure Lieblings-Schuhe, die Céline Babouches, und Eiskaffee: weiterlesen

OUTFIT //
Sushi Roll Lifting

03.05.2016 um 12.45 – Outfit Wir

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Heute Morgen in aller Herrgotts Frühe saß plötzlich ein guter Freund auf meinem Balkon, er war noch kurz vor seiner Abreise vorbei gestolpert, um ein paar Brötchen dazulassen. Nach zwei Bissen bemerkte er, ich sähe heute seltsam spießig aus. So ein roter Spitzenrock zu karierten Schlappen, ob denn heute womöglich noch ein Pferderennen anstehen würde. Da kuschelte ich außerdem noch mit meinem schwarzen Pullover, die Sonne war ja noch nicht aufgestanden. Genau deshalb wirke auch alles irgendwie furchtbar bieder und Ton in Ton, Schwarz, Weiß, Rot, nee echt jetzt. Wo denn der Pfiff verloren gegangen sei, sag schon.

Ich wollte gerade laut Konter geben, von wegen ich sei jetzt schließlich Mutter und zweiten sogar seriös, da fiel mein Blick auf zwei Sushi-Rollen mit viel Gelb drum herum. Zum Glück, denn der Frühling ist über Nacht in Berlin eingetrudelt und ich finde, da ist zumindest für einen kurzen Moment kein Platz für schwarze Flecken am Outfit-Himmel: weiterlesen

SHOP OPENING //
„Edited the Label“ ab sofort in Berlin

21.03.2016 um 10.24 – Berlin Mode

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Es ist ungaublicherweise schon zwei Jahre her, da wehte ein frischer Online Shop Wind über unseren Bildschirm: Well, hello EDITED! Brauchen wir noch eine neue virtuelle Adresse, fragten wir uns damals, während dieser Shop aus Hamburg ganz zaghaft auf sich aufmerksam machte und anfangs noch nicht so recht wusste, wohin die Reise gehen sollte. Seither ist viel passiert – und EDITED hat sich mittlerweile zu einer ziemlich verlässlichen Adresse in unserer virtuellen Fußgängerzone gemausert. Und das, meine Lieben, liegt nicht zuletzt an Clarissa Labins ganz großartiger Arbeit für das hauseigene Brand „EDITED the Label„, mit dem uns die Designerin zweimal jährlich nicht bloß Bezahlbares, sondern eben auch ziemlich Schniekes unter die Nase reibt. Für den visuellen Feinschliff sorgen die Presseprofis Franziska und Elena, die mit ganz viel Herzblut bis ans andere Ende der Welt fahren, um die In-House Marke mir nichts dir nichts aufs nächste Level zu heben – und „Edited the Label“ einen ziemlich unverwechselbaren Stempel aufzudrücken. Chapeau, meine Damen, das letzte Lookbook kriegt von uns auch nachträglich noch ein dickes Sternchen.

Und weil Stillstand im Hause EDITED überhaupt keine Option ist und Expansion auch 2016 ganz dick im Kalender umkringelt wurde, folgt nach Hamburg nun auch Berlin mit einem ganz eigenen EDITED Store, der – the other way round – von den virtuellen Wurzeln in ein physisches Ladenlokal zieht: Direkt in Berlins Mitte gleich an der U Weinmeisterstraße. Und wir waren vergangene Woche beim Opening für euch vor Ort: weiterlesen

All eyes on // Edited the Label
für den Sommer 2016

02.03.2016 um 7.58 – Shopping

edited the label

Akuter Frust vor dem Kleiderschrank führte gestern dazu, dass ich mein Baby-freies Zeitfenster von 1,5 Stunden fix nutzen wollte, um mir mal wieder etwas richtig Schönes zu kaufen. Etwas, dass im Handumdrehen spielend leicht völlig verrückte Kombinationsmöglichkeiten mit meinem vorhandenem Repertoire anstellen möchte, ihr wisst schon: Ein Alltagsretter mit Pfiff eben. Und so zog ich hochmotiviert los – und kam völlig frustriert wieder nach Hause zurück. Nichts, ja wirklich rein gar nichts an den Stangen flirtete mir oder zauberte auch nur einen Hauch von „Hach“ in meine Augen. #FirstWorldProblems, keine Frage, dafür aber ganz gewaltige. Warum ich meine Moneten am Abend trotzdem noch loswurde wollte? Weil die Schlingel von Edited mir mit ihrer Mail am Abend doch noch ein ziemlich verliebtes Lächeln ins Gesicht zaubern wollte: Seither liebäugle ich doch tatsächlich mit einem rosafarbenen Turtle Neck Shirt, einer weißen Bluse mit Stehkragen samt zarter, schwarzer Schleife und werde auch die Herzchenbluse mit eingebauter Schluppe nicht länger online zurücklassen.

Das neueste Lookbook der Eigenmarke Edited the Label hat mit Sternchen alles richtig gemacht: Schönste Kombinationsmöglichkeiten, ein wunderhübsches Modell und die Straßen von Kapstadt machen’s perfekt. Au revoir offline Shopping (zumindest für einen Moment). Bonjour Sonne, ganz viel Herzblut und Looks zum sofort nachmachen wollen! Eine ganz großartige Bilderreihe, die wir euch auf keinen Fall vorenthalten wollen:  weiterlesen

OUTFIT // What really matters.

16.02.2016 um 11.41 – Outfit Wir

herz kleid edited Sarah Jane hat euch gestern in einem rührenden Beitrag erklärt, weshalb es seit ein paar Wochen so still um sie geworden ist. Ich bin stolz auf meine starke beste Freundin, denn dazu gehört eine Menge Mut. Wenn man einen geliebten Menschen verliert, hilft rein gar nichts gegen die Trauer, alles, was man als Verbündete also tun kann, ist da zu sein, immer. Dazu gehört selbstverständlich ganz viel Händchenhalten, auch miteinander weinen, trösten und zuhören. Aber auch Ablenkung und Aufmunterung, denn jetzt muss es erst recht weiter gehen. Heute Abend werden wir viel Pizza essen, nur wir zwei samt einer ganzen Kanne Rotwein.

Die erste Aufgabe an Sarah, bevor es los geht, lautet: Wirf dein Lieblingskleid über. Das mag banal klingen, ist es auch, aber ich bin mir sicher, dass jede kleine Freude wichtig ist. Also, Liebling. Ich freue mich auf dich. Und weil ich es nicht abwarten kann, bringe ich dir schon jetzt einen Kaffee vorbei. Und eine Geschichte, die dich vielleicht zum Lachen bringt. Und schau, ich trage deinen Krokodil-Anstecker über dem Herzen. Wir schaffen das. Bis gleich. weiterlesen

Shopping // Heart Beats

15.01.2016 um 12.08 – Shopping Trend

shopping trend heart prints herzenEs wundert mich nicht im Geringsten, dass eigentlich jedes einzelne Herzstück von dort oben sofort in meine Garderobe wandern dürfte. So war das schon immer – mit sämtlichen sich gerade durchaus auf dem aufsteigenden Ast befindenden Katzen-Prints kann mich jagen, der abstrahierte Muskel des Lebens aber weicht schon lange nicht mehr von meiner Seite. Auch im wahrsten Sinne des Wortes, seit einer feuchtfröhlichen Nacht in Seattle trage ich nämlich ein unsauber hingekritzeltes Herz auf meinem linken Handgelenk, für immer.

Jedenfalls hatte Burberry Prorsum uns 2013 auf dem Laufsteg vorgemacht, wie man dieses tendenziell doch eher kitschige Muster recht romantisch und durchaus erwachsen wirken lässt. So richtig übergesprungen ist der Funke bei mir aber erst jetzt, selten war mein Lieblings-Druck so schön anzusehen wie in der aktuellen Saison. Dabei kommen und gehen und kommen und gehen sie seit Jahren, diese kleinen niedlichen Scheißerchen. Das hier sind meine Favoriten aus den einschlägigen Online Shops: weiterlesen

OUTFIT // Frosty Summer

12.01.2016 um 8.40 – Outfit Wir

mes demoisellesIch dachte eigentlich, das Jahr 2016 würde mir den Boden unter den Füßen wegziehen, zumindest der Anfang, denn Anfänge sind zwar schön, aber auch so aufregend, dass es manchmal kaum auszuhalten ist. Seltsamer Weise kam alles anders als erwartet, draußen ist es kalt, aber aus meinem Allerwertesten scheint die Sonne. Seit ein paar Tagen könnte ich Bäume ausreißen, weshalb ich am Wochenende aus gegebenem Anlass das passende Schuhwerk wählte. Auch den Rock warf ich mir ganz bewusst und dem Winter zum Trotz über – gar nicht mal so dumm, der Erfindung der Thermostrumpfhose sei Dank. Die Erkenntnis der Woche lautet jedenfalls: Gelegentlich behält sogar das Floskel-Schwein Recht. Was dich nicht umbringt, macht dich stärker. Und mutiger! Und vielleicht auch ein bisschen Banane.

Ich genieße jetzt also noch ein bisschen den Chiquita-Matsch in meinem Kopf und räume meinen Kleiderschrank um. Frühlingsgarderobe nach vorn – ich habe nämlich wirklich die Nase voll von Eiszeiten und Tristesse. weiterlesen

OUTFIT //
Rainbow Pussy Bow

18.12.2015 um 11.44 – Outfit

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Das derzeitige Lieblingsbuch meines Sohnes heißt „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ und könnte er seinen Beobachtungen schon mithilfe von mehr als vier gegurgelten Wörtern Ausdruck verleihen, heute hätte er mich „Mama Dachs“ genannt. Dachstage treten besonders häufig Freitags auf, wenn das Hirn schon auf Energiesparmodus läuft, die Zeit bis zum Wochenende sich trotzdem zieht wie ein Hubba Bubba und der Stapel an Unerledigtem sich bis zur Decke türmt. Man könnte jetzt meinen, ein grauer Schlabberlook wäre dem Anlass entsprechend eine gute Wahl gewesen, zum Verschwinden, und normalerweise halte ich es auch genau so. Heute wäre aber alles nur noch schlimmer geworden, ich muss nämlich spätestens zum frühen Abend guter Dinge sein, da wartet die erste Kita-Weihnachtsfeier auf mich.

Also: Regenbogen-Schluppenbluse aka „Pussy Bow“ an, Kirschkleid von EDITED the Label darüber geworfen, fertig. Haltet mich für übergeschnappt, aber so ein bisschen Farbe hilft schonmal ein bisschen – Zum Drin-Verstecken taugt ja immerhin schon der Monstermantel: weiterlesen

Recap // Edited Flagship Store
Eröffnung Hamburg

26.10.2015 um 9.10 – Event

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Als EDITED irgendwann wie ein kleines Blitzgewitter durch die Bloglandschaft zog, da hatte ich ehrlich gesagt nicht viel mehr als ein müdes Lächeln für den neuen Onlineshop samt Eigenmarke übrig, schon wieder einer, dachte ich, und aha, mehr nicht. Aus Neugier zischte ich dann aber doch irgendwann durch den virtuellen Store, um am Ende klein bei zu geben – eine Handvoll skandinavischer Lieblinge wie Wood Wood oder Carin Wester tummeln sich dort nämlich, aus Paris finden wir Valentine Gauthier im Portfolio, aus Los Angeles sagt A GOLD E hallo, Tibi, Rebecca Minkhoff und die Regenbogenpullover von Unif sind auch nicht zu verachten, ebenso wenig wie EDITED the Label und das meine ich genau so, wie ich es sage. Nicht von schlechten Eltern, ganz im Gegenteil.

Während der Presse-Eröffnung des allerersten echten, greifbaren Flagshipstores in Hamburg am vergangenen Donnerstag hätte ich nicht nur auf der Stelle ein güldenes Lurex-Kleid einpacken können, sondern eigentlich auch gleich alles, was dort im Laden noch so rumstand: Die helle Einrichtung, Torten und all die lieben Menschen. Hamburg, du Perle, ich komme ganz bald wieder. weiterlesen