Schlagwort-Archiv: EMA

Musik: EMA – “Take One Two”

– 05.10.2012 um 14.44 – Allgemein Musik

EMA – Take One Two from Souterrain Transmissions on Vimeo.

Vor gut einem Jahr stellten wir euch Erika M. Anderson aka EMA zum ersten Mal vor und schon damals bemerkten wir, ein klein wenig spät dran zu sein. In alter Tradition tischen wir euch den heutigen Anhör-Tipp erneut mit einer halbjährigen Verspätung auf. Denn “Take One Two” erschien bereits im Februar. (An dieser Stelle wollen wir noch kurz darauf aufmerksam machen, dass Musik-Tipps, also so richtige Knaller, immer gern per Email – hello@thisisjanewayne.com- an uns verschickt werden dürfen!)

Ihr wundert euch jetzt sicher über die heruntergekommene Optik des dazugehörigen Videos. Bedenkt man aber, dass Erika nicht immer ein geheimer Star der Musikszene war, sondern eventuell sogar ein von Mitschülern ziemlich gedemütigter Außenseiter, dann macht das Ganze plötzlich Sinn. Die Aufnahmen sind nämlich weder gestellt, noch geklaut – sie stammen tatsächlich aus dem persönlichen Archiv der Wahl-Kalifornierin. Wir befinden uns hier mitten in den 90ern Jahren, irgendwo in einem Tarilerpark in South Dakota, im eigenen kleinen Kosmos von Ema und ihren Freunden. Dort, wo man miteinander anders sein kann, findet man am Ende nämlich am allerwahrscheinlichten genau die Sicherheit und den Zusammenhalt, den man braucht – nicht nur, wenn man ein Teenager ist. weiterlesen

Angehört: EMA – Milkman

– 10.10.2011 um 11.17 – Allgemein Musik

EMA – ‘Milkman’ from 4eyes on Vimeo.

Während ein paar von uns schon aufgehübscht werden, haben Sarah und ich noch ein wenig Zeit für euch. Zugegebenerweise habe ich mich vielleicht auch ein bisschen eigennützig auf die Suche nach neuem Ohrfutter gemacht. Und weil hier heute mal wieder alles sehr mädchenhaft zugeht, fiel meine Wahl auf ein eben so zartes Geschöpf.

Irgendwas scheint da gewaltig an mir vorbei gegangen zu sein, denn EMA, die eigentlich Erika M. Anderson heißt, ist für viele von euch vielleicht längst keine Neuentdeckung mehr (obwohl man sie durchaus als solche bezeichnet), sondern ein Mega-Hype. Nicht im kommerziellen Sinne vielleicht, Musikfanatiker aber sind außer Rand und Band. Das Debütalbm der Wahl-Kalifornierin, “Past Life Martyred Saints”, mit all seinen Ecken und Kanten soll Anfangs nicht wirklich leicht zu verdauen sein, sich dann aber irgendwann derart in Ohr, Herz und Hirn fressen, dass man gar nicht mehr anders kann als “Play” in Dauerschleife zu drücken. Wir werden uns das gute Stück schnellstmöglich zu Gemüte führen, bis dahin dösen wir zu “Milkman” noch ein wenig vor uns hin. weiterlesen