Schlagwort-Archiv: Extrem laut und unglaublich nah.

Buchtipp //
Schmöker für verregnete Sofatage

19.11.2014 um 15.33 – Buch

DSC01169Schmuddelwetter ist Bücherwetter, da werdet ihr lieben Janes und Johns wohl alle mit mir d’accord gehen, non? Ein Wälzer in der Hand, der Kater auf dem Bauch und auf dem Stubentisch ein heißer Kakao. Genau so und nicht anders werde ich jedenfalls meinen Bücherherbst verbringen. Und weil es dann so schön muckelig ist, darf auch die Lektüre endlich mal wieder ein bisschen dicker und süffiger werden. Nicht, dass man etwa noch auf die blöde Idee kommen könnte, die warme Stube wieder zu verlassen!

Damit ihr euch gerade noch rechtzeitig vor der anstehenden Zitter- und Schlotterperiode mit Lesestoff eindecken könnt, habe ich für euch eine kleine, feine Wälzer-Auslese nach dem klickklack zusammengestellt. weiterlesen

Bald im Kino: „Extrem laut und unglaublich nah“ – der Trailer

30.09.2011 um 12.34 – Allgemein Film

Jonathan Safran Foer ist ein Genie der Worte, ein Grübler und Melancholiker, einer der hervorragendsten Schriftsteller der Jetztzeit. Mit gerade einmal 25 Jahren erschien sein Debütroman „Alles ist erleuchtet“ – ein Buch, das mehr ist als ein fader Hype, mehr als ein massenkompatibler Bestseller. Mit seiner Geschichte über den urainischen Übersetzer und „Helden“ Alex, der sich auf die Suche nach jener Frau begibt, die seinem Großvater während des zweiten Weltkriegs das Leben gerettet hatte, schrieb er sich an die Spitze der begabtesten Wortkünstler, die nicht nur mir bisher auf den Nachttisch kamen. Foer gilt als Liebling der Kritiker. Spätestens nach seinem zweiten Werk „Extrem laut und unglaublich nah“ kam man nicht umher, geradezu nach weiteren Ergüssen des Amerikaners mit jüdischen Wurzeln zu gieren. Und auch „Tiere essen“ konnte den Zauber nicht zerstören.

Anfang nächsten Jahres, vorraussichtlich im Januar, wird es nun die zweite Foer-Geschichte auf Leinwand zu bestaunen geben. „Alles ist erleuchtet“ mit Elijah Wood in der Hauptrolle kam nah an das Gefühl des dazugehörigen Romans an, diesmal kommen wir ob des Trailers allerdings ins Zweifeln. weiterlesen

Weihnachtsgeschenke – Geht immer: Buch-Klassiker!

17.12.2010 um 16.58 – Allgemein Buch

Nur noch sieben Tage. Und schon ist Weihnachten. Glänzendes Papier wird von Paketen gerissen, die Augen leuchten und die Freude ist groß – sofern man denn noch passende Geschenke für die Liebsten gefunden hat. Irgendwas fehlt kurz vor knapp einfach immer. Eine Kleinigkeit für die Cousine, eine nette Aufmerksamkeit für die alte Schulfreundin. Und wie jedes Jahr formen sich riesige Fragezeichen über meinem Kopf.

Vergangene Woche habe ich mal mein Bücherregal auf den Kopf gestellt und nach nach alten Lieblingen gesucht- denn ein Buch zu verschenken, das man selbst in nullkommanix verschlungen hat, bereitet auch denen die man gern hat in den meisten Fällen große Freude. Und persönlicher als eine Bibliothekarin zu Rate zu ziehen ist diese Variante der Inspiration allemal. Mein Favorit zum Verschenken ist Schiffbruch mit Tiger – der Roman von Yann Martel ist ein Buch alle, die nichts vorgekautes wollen, für jene, die Denkanstöße zu schätzen wissen, Phantasie besitzen und an Wunder glauben. weiterlesen