Schlagwort-Archiv: Femtastics

Books that saved & shaped my life //
Mit Lisa van Houtem

13.10.2015 um 9.30 – box3 Buch
lisa van houtem my life in booksFoto: Pelle Buys

Lisa van Houtem ist  32, Journalistin und Co-Gründerin von Femtastics, dem in diesem Jahr ganz frisch geschlüpften Online Magazin für Girlpower. Unsere gemeinsame Geschichte beginnt in New York, genauer gesagt in einer Hotel Lobby, es war Liebe auf den ersten Blick. Man hatte uns damals zusammen mit einer Handvoll anderer Redakteurinnen auf ein paar Sessel drapiert, bloß waren wir die einzigen beiden ohne hochhackige Geschosse an den Füßen, mit Zigarettenpackungen in den Hosentaschen und Schalk im Nacken. Am nächsten Tag fanden wir uns in der hinterletzten Ecke des Broadways wieder, Lisa hielt meine Hand, als mir eine Schwarzhaarige im Yankees-Trikot den Oberschenkel tätowierte. Neben der Musik und ihrem Ehemann Pelle liebt sie vor allem gute Literatur. Es folgen also: Sechs Bücher, die Lisa geprägt haben.

Darunter Hermann Hesse, Patti Smith, T.C. Boyle, Gary Shteyngart, Simone De Beauvoir und Nick Cave eine Leseliste wie aus meinem eigenen Hirn entsprungen. Danke, du Rabauke. weiterlesen

INTERVIEW // Mit Femtastics im Gespräch
über Kinder & Karriere

12.05.2015 um 7.15 – Wir Wohnen

femtastics nike van dintherDie Welt braucht mehr Girl-Power, da sind wir uns alle einig. Ein bisschen mehr Zusammenhalt, statt sinnfreies Konkurrenzgehabe und auch ein gesundes Selbstbewusstsein ist tausend Mal gesünder als all diese persönlichen Päckchen, die irgendwo an uns baumeln und mit Komplexen gefüllt sind. Drei, die das sehr ähnlich sehen, sind Katharina Charpian, Lisa van Houtem und Anna Weilberg. Gemeinsam haben die Hamburgerinnen während der vergangenen Monate an ihrem Traum der beruflichen Selbstständigkeit gefeilt – seit gestern ist ihr, sagen wir mal Baby – weil so viel Herzblut drin steckt – online: FEMTASTICS. Wir klatschen heute also drei Mal in die Hände, sind mächtig stolz und schicken ganz viel Liebe rüber in die Hansestadt.

Vor ein paar Wochen baten Katha, Lisa und Anna mich außerdem zum Interview, samt Kaffee und Blumen-Überraschung und ich sage euch, ich hätte ewig weiter schnacken können. Fotografin Janna Tode war während dessen mit dem Knipsen einer kleinen Homestory in meinem Dachgeschoss beschäftigt und es ist mir noch immer ein Rätsel, wie sie es geschafft hat, ihre Kamera an meinen Mitbewohnern, den gefürchteten Staubmäusen, vorbei zu jonglieren. Bevor jetzt jemand fragt: Ja, einen kleinen Funken Privatsphäre wahre ich trotzdem noch. Ein paar Kuschelecken, das Kinderzimmer und die Küche bleiben mein Geheimnis. Irgendwo muss es ja chaotisch zugehen, sonst wird man noch plemplem: weiterlesen