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Brain Blah // Vom Freischwingenlassen & tiefen Einblicken – #freeyourboobs

26.05.2016 um 9.58 – Feminismus

free the boobiesIch hatte mal einen Freund, irgendwann in wilden Jahren, der sagte, ihm sei es ja im Grunde genommen recht egal, welche Größe oder Kleine der Busen seiner Angetrauten habe, aber im Bikini, da sähe so ein bisschen mehr Vorbau schon sehr viel besser aus, man denke ja nur mal an die üppig bestückten Covergirls der Sports Illustrated oder an Victoria Secrets Laufstege, in heißen Gewässern wie diesen würden sich schließlich auch keine Waschbrett-flachen Model-Fische tummeln. Ich hatte auch eine Freundin, die interessierte sich eigentlich überhaupt nicht dafür, wer wo wann wieviel Oberweite mit sich herum zu schleppen hatte, bloß wirkten mondgroße Möpse ihrer Meinung nach leider zweifelsohne primitiv, da nutze weder ein adretter Ausschnitt, noch eine bedeckende Mönchs-Kutte irgendwas. Ich hatte mal einen Gedanken dazu, der da lautete: Warum müssen wir überhaupt noch drüber reden. Über, pardon, Titten.

Wir haben ja schließlich alle welche, sogar Männer. Allerdings sprechen wir im Vergleich nur äußerst selten über die beiden Extreme der Wonne weicher Man Boobs oder steinharter Vierecke mit Adonis-Nippeln dran. Ohnehin scheint es, als sei das Busen-Bewusstsein der meisten männlichen Wesen unantastbar, sogar der dicke Ulrich fährt im Sommer oben ohne durch sein Dorf. Fahre ich hingegen zwar nicht ganz ohne, aber immerhin ohne Büstenhalter mit der U8 gen Berlin Mitte, traut die Menschheit zuweilen ihren eigenen Augen kaum. Aus selbigen lassen sich dann Gedanken wie „Ach du Scheiße, das wippt ja voll, und da, schau, eine Brustwarze, nein sogar zwei, aber wo eigentlich, das hängt ja schon, Pfuiteufel.“ heraus lesen. weiterlesen