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Musik: D E N A – “Games” Acoustic

– 21.12.2012 um 14.11 – Allgemein Musik

D E N A – Games (Acoustic Version) from dftb on Vimeo.

Würden wir unsere Den nicht so schrecklich lieb haben, dann wären wir eventuell zu einer objektiven Berichterstattung ihrer musikalischen Überraschungen in der Lage. Können wir aber nicht, weil in jeder Zeile, die hier niedergeschrieben wird, erst einmal ziemlich viel Freundinnen-Stolz mitschwingt. Schieben wir unser durch geteiltes Lampenfieber erzeugtes Bauchkribbeln dann aber für einen kurzen Moment beiseite, wird klar: Wer Dena nicht mag, der schubst auch Kinder in den See. Deshalb ist Objektivität an dieser Stelle wirklich nicht vonnöten.

Denitza Todorova wurde in Bulgarien geboren, ist aber seit etlichen Jahren in der Welt, aber vor allem in Berlin Zuhause. Bei allem, was sie tut, folgt sie ausschließlich ihrem Herzen, dem eigenen Kopf und diesem körperlichen Pieksen, das man Bauchgefühl nennt. Sie mag Sun Ra und heimlich auch Beyoncé, isst gern Falaffel und staunt Bauklötze über die Welt, jeden Tag. Das sieht und fühlt man, denn an Dena ist alles Dena, jedes Wort, jeder Text, jeder Beat. weiterlesen

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Angehört: D E N A – “Game” & “Boyfriend”

– 16.05.2012 um 15.04 – Allgemein Musik

Es gibt Lieder, die sich schon mit dem ersten Beat in deinen Gehörgang fressen. Meist bleiben sie dort ein paar Tage lang, bis schließlich die Übersättigung einsetzt, die Ernüchterung. Aus Euphorie wird plötzlich Langeweile und was wir eben noch in den Himmel gelobt haben, wird im nächsten Moment in der letzten Ecke des Plattenkellers vergraben. Und es gibt D E N A. Denas Musik ist das Gegenteil von Stillstand. Sie klingt nach Kaugummiapparat und Diskokugel, nach einem Mädchen, dem das Herz auf der Zunge liegt. Es braucht vielleicht ein paar Anläufe, bis all die Töne und Denas Stimme vom Kopf ins Herz rutschen und am Ende unsere Füße schütteln als gäbe es kein Morgen mehr. Aber wenn genau das passiert, dann kapitulieren wir vor den Beats der in Bulgarien geborenen Wahlberlinerin und fragen uns, wieso es nicht mehr Denas auf der Welt gibt. Die Antwort darauf ist einfach: Weil Dena eben Dena ist. Kein Fake, kein vom Musikbusiness geformtes Püppchen, sondern eine extrem talentierte junge Dame, die ihre Träume lebt, statt auf das Irgendwann zu warten. Ihre Texte sind so ehrlich wie sie selbst. Ungeschönt und geradeaus. Denn wer braucht schon pathetische Poesie, wenn die Realität dir genug Stoff für Silben liefert, die wir uns am liebsten fett gedruckt über’s Bett hängen würden.

Ganz unbekannt ist Dena nicht: Wer genau hinhört, der findet ihre Stimme längst in einigen Tracks der Whitest Boys Alive wieder – Erlend, Marcin, Sebastian und Daniel haben nämlich schon längst begriffen, dass da was Großes im Anmarsch ist. Miss Denitza “Dena” Todorova, wir würden gern noch viel, viel mehr von dir hören. weiterlesen