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Das Orangen-, ehm Bollermädchen
im Graffiti-Rock.

18.02.2014 um 9.00 – Allgemein Janes Outfit Wir

outfit-hm-skirt-1-front„Wir leben zusammen in einem großen Märchen, von dem niemand wirklich Ahnung hat. Wir tanzen und spielen und plappern und lachen in einer Welt, deren Entscheidung wir nicht begreifen können.“ Jostein Garder – ‚Das Orangenmädchen‘.

In dem Buch, das höchst wahrscheinlich jeder Zweite hier längst gelesen hat, geht es zwar in erster Linie um Liebe, Philosophie und Verantwortung, aber auch ein bisschen um Selbstzweifel. Selbige plagten mich beispielsweise, als mich gestern jemand fragte, ob ich wohl extrem zugenommen hätte, oder ob diese seltsame Verformung meins Beckens bloß am voluminösen Rock läge. Dass ich auf den kurz darauf entstandenen Bildern noch dazu zwei Orangen in den Händen halte, ist demnach kein Zufall – es ist nämlich einfacher, in die Kamera zu glotzen, wenn man irgendwas zu tun hat. In diesem Fall: Jonglieren. Und um das Rästel kurz zu lösen: Zwar schwanke ich figurtechnisch stets um etwa drei Kilo rauf und runter, aber das ist immer so. Die Masse macht also der Rock, nicht (ausschließlich) der Speck. Allen Skeptikern zum Trotz kam ich soeben trotzdem zu dem Schluss, dass das ganz hervorragend ist. Ich mag Boller-Silhouetten. Seit und für immer. weiterlesen

Laser 3.14

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Wenn man mit mir durch die Stadt läuft kann es sein, dass ich eben stehenbleibe und ein Foto machen muss. Es kann auch sein, dass ich eben ein Stück zurück laufe, oder einen Umweg laufen muss, um ein Foto zu machen. Ich bin auch schon aus der Strassenbahn ausgestiegen und kam zu spät, da ich ein Foto machen musste. Seit 2006, dem Jahr in dem ich in die Niederlande gezogen bin, mache ich nun schon Fotos von Laser 3.14’s Streetart. Der Grund, weshalb ich immer, wenn ich ein neues Werk von ihm sehe ein Foto machen muss: er sprüht auf vergänglichen Oberflächen. Bauzäune,- und Wagen, Planen oder Container, die jeden Tag von ihrem Standort entfernt werden könnten.  weiterlesen