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BACK by Ann Sofie Back A/W 13/14 – Back for Good <3

29.01.2013, 14.45 von

Ann Sophie Back AW 13 679x800 BACK by Ann Sofie Back A/W 13/14   Back for Good <3

Hallo ihr lieben 90er Jahre, es ist ein Wunder, dass ihr uns nicht schon längst zum Halse heraus hängt. Seit einigen Saison kreist sich modisch nämlich alles um das Jahrzehnt, das sich eigentlich überhaupt nicht in einem einzigen Look zusammen fassen lässt. Im Grunde hat all das Herumgehuddel mit vergangenen Trends auch nicht viel mit der Realität zu tun, es handelt sich hierbei eher um ein Schwelgen in kollektiven Erinnerungen, die eben immer ein wenig prägnanter ausfallen als der faktische Ist-Zustand von damals. Man kann zum Beispiel Referenzen zum Minimalismus heranziehen und natürlich zum Grunge, der schon von den ganz Großen wiederbelebt und ins stilistische Jetzt katapultiert wurde. Aber die 90er Jahre waren nicht nur geprägt von Calvin Klein und Kurt Cobain, sondern eben auch von der extrem bunten Popkultur, von Boy- und Girlbands.

Die schwedische Designerin Ann Sofie Back hörte bei der Fertigstellung ihrer Kollektion für die jüngere Linie “Back“, die es künftig auch bei Weekday zu erstehen gibt, offensichtlich vor allem eins: TAKE THAT. “Back For Good” steht da mit großen Buchstaben auf Shirts und Kleidern geschrieben und wir können nicht anders, als romantische Gefühle für diese Kollektion zu zeigen – und das obwohl es kaum ein Komplettlook in unsere Herzen schafft. Weiterlesen »


Trends verstehen & Doku-Tipp: “Hit so hard” – Die 90er Jahre, Grunge, Hole, Courtney Love & Nirvana

19.11.2012, 18.11 von

Doku Hit it hard 800x782 Trends verstehen & Doku Tipp: Hit so hard   Die 90er Jahre, Grunge, Hole, Courtney Love & Nirvana

Seit viel mehr als nur einem Jahr redet die halbe Modewelt ständig von den krassen 90er Jahre. Darüber, wie angesagt doch jetzt der charakteristische Look dieses prägenden Jahrzehnts sei. Eigentlich könnte man meinen, ein Ende des Hypes sei bei so viel Übersättigung unausweichlich – Trend-relevante Designer wie Dries van Noten beweisen uns allerdings das Gegenteil: Für den kommenden Sommer propagiert der belgische Designer höchstpersönlich sowas wie “Grunge Reloaded und damit steht er weiß Gott nicht allein da. Schön und gut.

Keineswegs schlimm, aber ein klein wenig ärgerlich erscheint es uns bloß, dass die wenigsten von uns überhaupt eine Ahnung von dem haben, wovon wir da ständig reden. Manchmal ist die Erinnerung an damals aber auch bloß ein klein wenig verblasst (oder aufgrund des jungen Alters ist eben gar keine Erinnerung vorhanden). Genau deshalb legen wir euch heute den Dokumentar-Film “Hit So Hard” ans Herz, und zwar wärmstens. (An dieser Stelle möchte ich zum trillionsten Mal betonen, dass Courtney Love für mich immer das bleiben wird, was für andere Beyoncé ist: Die ultimative Queen) Weiterlesen »


Paris Fashion Week: Grunge, Kurt Cobain & florale Muster bei Dries van Noten

27.09.2012, 13.20 von
dries 2 Paris Fashion Week: Grunge, Kurt Cobain & florale Muster bei Dries van Noten

Es ist doch so: Dries van Noten kreiert eine Kollektion und die gesamte Fashionmeute leckt sich die Fingerchen danach. Warum? Weil dieser Mann einfach gut ist, Kollektionen aus seinem Stift zaubert, die einen innovativen Charakter in sich birgen, Vergangenes aufleben lässt, indem Altes einen neuen Charakter bekommt und so zum Must-Have der kommenden Saison avanciert.

Wer sich die Grunge-Helden Kurt Cobain und Courtney Love als Inspirationsvorlage nimmt, der kann sich sicher sein, dass alle Welt feiert. Wer es noch dazu schafft, das Ganze mit viel Chiffon und Organza, einer Ode an karierte Muster in fast jedem Look, dunklen Farben, floralen Prints und weiblichen Schnitten bis körperfernen Silhouetten zu paaren und das Ergebnis nicht zu verhunzen, der verfolgt einfach über ein unglaublich geschicktes Händchen. Ums kurz zu machen: Wir lieben Dries. Und diese Saison speziell für Blumenprints, die er mit Miuccia Prada abgesprochen haben muss, für den tiefen Hosenbund, für selbstverständlich dunkle Töne und Lagenlooks im Sommer und für das wohl gelungenste und ästhetischste 90er Revival seit langem. Merci, Monsieur. Weiterlesen »


Live gesehen und wärmstens empfohlen: Screaming Females / Arte Doku

21.09.2011, 15.42 von

screaming females 800x400 Live gesehen und wärmstens empfohlen: Screaming Females  / Arte Doku

Hole, L7, Sleater Kinney, Bikini Kill – waschechte Jugendhelden für mich, und zwar dank meiner besten Freundin mit ihrem laut-schrammeligen Musikgeschmack und dieser kleinen Schwäche für das optische Prädikat “sexy-hässlich”. Von besagtem Persönchen wurde vorgestern dann auch ganz unverhofft ins Kreuzberger “West Germany” geschleppt. “Raus aus dem Bett und Schuhe an, gleich spielen die Screaming Females zusammen mit den Lovely Eggs, Ausreden unakzeptabel, aber zackig!” Gesagt getan und so stand ich nun da, ganz versunken in vernebelte Erinnerungen an früher, an “Proberaumzeiten”, die meine eigenen Zupfversuche auch nicht haben ohrenverträglicher werden lassen und mit Zigarette in der Hand, so wie immer eben. Die Lovely Eggs waren gut, klangen aber ein wenig zu sehr nach Cars Can Be Blue, zu gewollt rosa-verrotzt.

Dann klettern Marissa Paternoster plus dickem schwarzen Pony vor ihrem kleinen Gesicht, Jarrett Dougherty und King Mike auf die Bühne. Alles eingestöpselt, check, fertig. Screaming Females also. Langsam bahnt sich das Gewitter an, wird stärker, die Härchen wehen im Ohr, werden niedergedrückt vom sich überschlagenden Bass. Klitzekleine Marissa-Finger fliegen schneller als man sehen kann, zupfen, drücken, zerren Saiten, immer fester, immer krasser, bis der Sound explodiert. Gänsehaut und offene Münder, verschwitzte Gesichter und pumpende Köpfe. Diese Frontfrau, Gitarristin und Sängerin spielt keine Kellerclubmusik, die ist die Musik. Wie vom Teufel besessen steht sie da, zerfließt und zittert und schreit, sie ist das Riot Grrrl der 2000er, verruchter als Jennifer Finch und mysteriöser, talentierter als die gesamte amerikanische Girlie-Posse. Angefangen hat alles vor sechs Jahren in New Jersey, geprobt wird noch immer in Omas Haus. Mehr weiß Arte: Weiterlesen »


Inspiration: Bunt & Schwarz gesellt sich zueinander

22.06.2011, 16.41 von

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Kirschrote Lippen, vielleicht auch noch dunkler, Kreuz-Anhänger um den Hals gebunden, ganz viel Schwarz. Maxi-Röcke, manchmal transparent, lackierte Fingernägel und das alles in der Farbe der Nacht – das Themenfeld der mysthischen Mixtur aus Grunge & Gothic bietet etlichen Designer in diesem Frühjahr eine unverhoffte Spielwiese der Kreativität.

Von der Straße auf den Laufsteg, könnte man auch sagen. Wer hätte schließlich gedacht, das Courtney Love und finstere Getsalten der 90er Jahre mitten in der Zeit des langen Sonnenscheins ein modisches Revival feiern? Weiterlesen »


Doku: “Neo-Grunge” Was in der Mode längst wieder da ist, kehrt nun auch auf die Bühne zurück

20.05.2011, 12.40 von

Meine Pubertät habe ich dank meiner besten Freundin mit Bikini Kill und Hole verbracht, aber das hab ich euch ja schon das ein oder andere Mal unter die Nase gerieben. Im Moment fühle ich mich so hin und her gerissen wie beinahe nie zuvor. Denn die Grunge Thematik donnerte plötzlich auf sämtliche Laufstege dieser Erde nieder, wohin man auch schaut überall Anspielungen auf die glorreichen 90er. Ein modisches Revial, für das ich den Trendsettern dieser Erde am liebsten die Füße küssen würde. Weiterlesen »


Entdeckt: Schmuckstücke von “Fallon”

23.03.2011, 15.19 von

fallon Entdeckt: Schmuckstücke von Fallon

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen in dieser Woche, wo unsere Sarah euch nicht mit hübschen Fundstücken versorgen kann, ein wenig undüsterer daher zu kommen. Dann stolperte ich allerdings über die obrigen Schmuckstücke von Fallon – ich kann es einfach nicht sein lassen, sie euch trotz harter Optik wärmstens ans Herz zu legen.

Momentan bin ich voll und ganz der Grunge- und okkulten Vodoo-Oprik erlegen, und ich finde, da passen die auffälligen Accessoires doch perfekt ins Bild. Zwar sind die Preise mit 100-360 € saftig, aber eventuell hat hier ja irgendwer bald Geburtstag – Schmuck kann schließlich nicht einlaufen oder verwaschen werden. Und für ein Stück Ewigkeit lohnt es sich dann eventuell auch mal eine kleine Investition, hm? Und: Bei Asos sind einige Stücke sogar 50% reduziert wurden. Merci! Weiterlesen »


Inspiration: Grunge & Gothic bei “Evil Twin” H/W 2011

21.03.2011, 16.54 von

grunge Inspiration: Grunge & Gothic bei Evil Twin H/W 2011

Grunge bedeuted “Schmutz” und “Dreck”, soviel wissen wir. Dass es sich hierbei nicht nur um eine Muskrichtung aus den späten 80ern und 90ern, sondern inzwischen auch um einen wiederbelebten Laufsteg-Trend handelt, haben wir der aktuell brodelnden Rückbesinnung auf die feschen Nineties zu verdanken. Nirvana als Leitbild der Schmuddelkultur und Holzfällerhemden als Schlüssellook der Second-Hand-Generation sind wohl jedem bekannt. Trotzdem tippte ich noch ein Mal “Grunge” in meine Googleleiste ein. Heraus kam ein skurriler Artikel, den der Focus 1993 verfasst hatte. Darin heißt es:

“Unsere Welt fürchtet den Teufel Arbeitslosigkeit, bangt um Kaufkraft und Bruttosozialprodukt. Gottlob ist auf eines noch Verlaß in solch unsicheren Zeiten: Für jede Lage gibt es den passenden Trend: Der Rezessions-Look naht. Sein Name: „Grunge“ Und weiter: ” Ein Outfit wie aus der Mülltonne. Nur nicht immer so preiswert.” Weiterlesen »


Entdeckt: Batik-Strumpfhose von Happy Socks!

09.02.2011, 14.18 von

batik happysocks 513x417 Entdeckt: Batik Strumpfhose von Happy Socks!Foto © weareyouneak

Gerade habe ich mir das Ergebnis des aktuellen Fotoshootings der lieben Sue von Youneak anschauen wollen, da kam mir diese wunderbare Batik-Strumpfhose in die Quere. Mission “Bilder gucken” wurde hiermit abgebrochen. Jene sind zwar gewohnt großartig, aber herrje, die Happy-Socks-Tights ziehen meine Augen beinahe magnetisch an; da ist der Blick für das restliche Styling eben erst mal ein bisschen eingeschränkt. Nebst der auffällig-schönen Optik der Strümpfen ist außerdem der pragmatische Faktor der Strümpfe nicht zu verachten: Sie passen zu fast allen unifarbenen Pullis und lassen sich einerseits prima mit dem Ethno-Thema und andererseits mit Grunge-Elementen verbinden. Verknallt! Weiterlesen »


Verliebt in: Transparenz + Maxi-Länge | Shakuhachi Prefall

05.01.2011, 12.33 von

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Heute Morgen bin ich doch tatsächlich von der warmen Sonne und einem strahlend blauen Himmel inklusive Vogegezwitscher geweckt worden. Gleich musste ich an meinen Lieblingstag im Jahr denken, nämlich den Tag, an dem man zum allerersten Mal nur mit Pulli und Jeans bekleidet aus dem Haus gehen kann, ohne zu frieren. Bedeutet: Ich hab mächtig Lust auf Frühling. Die Kollektion des australischen Labels Shakuhachi hat mich dann wenige Minuten später vollends aus dem Winter gebeamt. Die transparent-fließende Stoffe der knöchellangen Kleider und Röcke gehören zu meinen absoluten Prefall-Favoriten, aber am liebsten würde ich sie schon an den ersten sonnigen Nachmittagen des Jahres ausführen. Besonders die obrigen Modelle, hochgeschlossen in meinen Dauer-Lieblingsfarben Rost und Creme, haben mir ein bisschen den Kopf verdreht.  Weiterlesen »


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