Schlagwort-Archiv: Haute Couture

Haute Couture A/W 2017 // Alle Highlights
von Chanel, Dior, Viktor & Rolf & Co.

08.07.2016 um 11.07 – Mode

haute couture fall 2016 highlights thisisjanewayne

Ursprünglich umfasst „Haute Couture“ einzig und allein das alleroberste Ende des Marktes, die maßgeschneiderten Schätzte großer Couture Häuser. Nicht jeder Designer darf Teil dieser Elite sein, nein, er muss zum exquisiten Zirkel der „Chambre Syndicale de la Couture Parisienne“ gehören. Einzig diese Schneiderinnung entscheidet nämlich, wer  das Zeug dazu hat – und zwar jedes Jahr auf’s Neue. Um Teil sein zu können, müssen strikte Kriterien erfüllt werden: Das Modehaus muss mindestens 25 Angestellte beschäftigen, die Kreationen müssen zweimal im Jahr in Paris präsentiert werden und für die maßgeschneiderten Modelle dürfen nur die hochwertigsten und exklusivsten Materialien verarbeitet werden. Klingt erstmal gar nicht so schwer, ist es aber. Denn Mode allein reicht für die Haute Couture Schauen nicht aus – Kunst muss in Verbindung treten mit Design. Um sich eine Vorstellung von dem Umfang einer solchen Arbeit machen zu können, muss deutlich werden, dass es sich hierbei im wahrsten Sinne des Wortes um „pures Handwerk“ handelt – Maschinen gelten nicht. Für ein einziges Abendkleid muss demnach gut und gerne mit bis zu 1000 Arbeitsstunden gerechnet werden. Dennoch darf Haute Couture mittlerweile sogar tragbar daher kommen, wenngleich die Stoffträume allenfalls von den etwa 20 reichsten Frauen der Welt gesammelt oder auf dem roten Teppich als Leihgabe getragen werden.

Ich sitze also jedes Mal wie ein kleines Kind vor dem Bildschirm, wenn es wieder so weit ist und Chanel, Dior, Viktor & Rolf oder Giambattista Valli ihre Kreationen präsentieren. Zum Träumen ist das. Meine persönlichen Highlights gibts auf einen Blick und ohne viele Worte hier: weiterlesen

Spotted // Tragbare Couture bei Chanel & Dior – Zwei Trends aus Paris

26.01.2016 um 20.28 – Mode Trend

trends dior chanel haute couture spring 2016Nachdem der große Raf Simons im vergangenen Jahr seinen Posten als Chefdesigner bei Dior gekündigt hatte, munkelte man Branchen-intern schon über das nahende Aus der Luxusmarke; zu groß seien die Fußstapfen, in denen künftige Nachfolger tendenziell unterzugehen drohten. Mit angespannten Nerven und hohen Erwartungen schaute man gestern Abend also nach Paris, als der Schweizer Head Designer Serge Ruffieux und die 33-jährige Lucie Meier ihre erste gemeinsame Dior-Kollektion präsentierten. Man könnte mich jetzt glatt der Blasphemie bezichtigen, aber ich finde, die beiden haben einen ziemlich frischen Wind durch das Musée Rodin wehen lassen. Natürlich schreien nun all jene auf, denen Veränderungen tendenziell übel aufstoßen – es fehle an wahren Red Carpet-tauglichen Couture Roben. Nicht unwahr, allerdings verbirgt sich genau hinter diesem Umstand eine bewusste Entscheidung: Haute Couture soll endlich tragbarer werden. Und das ist sie allemal – mal ganz abgesehen von den Preisen, die sich hinter aber hunderten von Handarbeitsstunden verbergen. Selbst Karl Lagerfeld scheint sich für Chanel einer neuen Gediegenheit, ja fast schon Schlichtheit verschrieben zu haben, die Handwerkskunst schlummert jetzt im Detail, statt in Protz zu ersaufen.

Für uns heißt das: Inspiration aufsaugen. Verrutschte Träger-Schnitte, (halb)freie Schultern inklusive Muschel-Saum, Spaghetti-Top- und Westen-Layering dürfen in unsere Kleiderschränken ebenso gern Einzug halten wie filigrane Bauchtaschen – und Obacht, die Ärmel sind los: weiterlesen

Modefilm-Tipp // DIOR and I –
über die Anfänge Raf Simons bei DIOR

26.02.2015 um 14.23 – Film

Och, nicht schon wieder so ein Modefilm, dachte ich erst, als ich über „Dior and I“, ein Film über die Anfänge Raf Simons im Pariser Traditionshaus aufmerksam stolperte. Nach den eher mäßigen Kritiken zu den zahlreichen Yves Saint Laurent Biopics im vergangenen Jahr, war mein Bedarf an Mode im Kino also eher gedeckt – bis nicht vorhanden. Dior and I allerdings soll anders sein, verspricht, zu überraschen und statt langweiliger Mythen das tägliche Business mit all seinen Emotionen abzubilden – zumindest, wenn wir den namenhaften Magazinen glauben dürfen, die „Dior and I“ bereits in der Preview sehen konnten: „Stunning.“, „Honest, authentic and powerful“, „Simply the best movie about fashion“, oder „One of the most realistic fashion films we’ve ever seen“ – wenn wir an dieser Stelle das Tank Magazine, Dazed, die Elle und Fashionista zitieren dürfen.

Wir starten im Jahr 2012, Raf Simons wechselt nach seinem ziemlich emotionalen Abgang von Jil Sander zu Dior und hat ganze acht Wochen Zeit, eine komplette Haute Couture Kollektion aus dem Boden zu stampfen. Ein Minimalist bei Dior? Noch werden intern die Nasen gerümpft – doch dann folgt die Überraschung: Radikale Veränderungen, neue Visionen, die die Botschaft Diors ins Hier und Jetzt transportieren und Handwerkskunst, die selten so gefunkelt und gestrahlt hat. Dior and I verspricht einen ganz besonders emotionalen und nahen Einblick hinter die Kulissen zu liefern – und wir können uns hoffentlich schon ganz bald selbst davon überzeugen. weiterlesen

Chanel Haute Couture //
Karl mag’s wieder Bauchfrei – wir auch?

28.01.2015 um 8.00 – Mode Trend

chanel haute couture spring 2015Dass Karl Lagerfeld und sein Design Team sich von der Elite des Post-Impressionismus zur jüngst gezeigten Chanel Couture-Show haben inspirieren lassen, und zwar ganz besonders von Henri Rousseaus Dschungel-Gemälden, das mag man beim Betrachten der obigen Looks nur schwerlich glauben. Was wir dort sehen, erinnert uns nämlich vor allem an die 2000er, an unsere Mittelstufenzeit, in der heimlich gepiercte Bauchnabel durch extrem „hüftig“ sitzende Hosen und ziemlich kurze Shirts in den Fokus eines jeden Outfits gerückt wurden. Spätestens seit König Karls Supermarkt-Offensive kann uns aber natürlich rein gar nichts mehr schocken, warum auch, Karl ist eben ein Künstler, der macht, was er will und das stets mit Bravour, jedenfalls wenn es um Chanel geht (bei Choupette sind wir uns da nicht so sicher).

Couture ist nicht für den Alltag gemacht, klare Kiste, aber manchmal werden eben auch auf den exquisitesten Laufstegen Trends für den „Pöbel“, also für uns, gesetzt. Was also bedeutet das Gezeigte nun für uns? Ein bisschen Bauchfreiheit, ohne Nabelschau, das ging in den vergangenen Saisons ja immerhin ganz gut. weiterlesen

Chanel Couture //
Von Promis, Flip Flops, knöchellangen Kleidern & Shorts unter den Röcken

10.07.2014 um 8.39 – box3 Mode

chanel

Dass Karl Lagerfeld den Mix aus Tradition und visionärem Anspruch am besten beherrscht, wundert eigentlich niemanden mehr. Coco Chanels Codes, ihre revolutionären Sichtweisen und ihr radikaler Umgang mit Mode werden so kostbar behandelt und weitergedacht, dass uns fast ein jedes Mal die Spucke wegbleibt. Wie schafft es dieser Monsieur eigentlich sechs Mal im Jahr, uns mit Chanel Prêt-à-Porter, Couture, Cruise und Pre-Fall so vom Hocker zu reißen, neue Materialien (z.B. Neopren) ganz selbstverständlich mit Cocos Tweed-Vorliebe zu vermischen und dabei trotzdem nicht daneben zu greifen? -Ganz ehrlich, wir wissen es nicht.

Was uns im Chanel Couture Winter 2015 erwartet, ist daher so kunstvoll wie wir es von der gehoben Schneiderlehre gewohnt sind, und dabei gleichzeitig so wunderbar tragbar und inspirierend für den Alltag: Shorts unter Röcken? -Warum eigentlich nicht schon vorher! Knöchellange, weiße Kleider? -Ja, aber lieber im Sommer. Flip Flops samt Schleifenband? -Och, das darf wer anders machen. Was es sonst noch so gab? Natürlich auch eine Menge prominenten Support für „Le Corbusier goes to Versailles“ im Pariser Grand Palais:  weiterlesen

Bilder des Tages //
Christian Dior Haute Couture A/W 2015

08.07.2014 um 8.15 – Mode

christian dior

Pünktlich zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin müssen wir auch in dieser Saison wieder parallel nach Paris schielen. Der Grund: Die Haute Couture Schauen der ganz ganz Großen, der renommierten Top-Riege sozusagen, die uns einmal mehr den Beweis liefern, dass Mode kleine Kunstwerke hervorbringt, zum Träumen einlädt und mit ganz viel zum Detail aufwartet. Bevor wir die diesjährige Berliner Modewoche also so richtig starten, geht’s gedanklich noch fix in die französische Hauptstadt.

Nach Atelier Versace und Schiaparelli läutete auch das Modehaus Christian Dior gestern Abend die Saison der maßgeschneiderten Kreationen ein und katapultiert uns damit unweigerlich in Cinderellas Märchen-Welt – ohne Chichi, dafür mit unfassbar viel Volumen-Power. Looking forwards and backwards to prepare for the future. Hach Raf. weiterlesen

Chanel & Dior //
Haute Couture 2014 meets Sneaker – oder:
Traumwelt trifft Alltag

22.01.2014 um 8.04 – Mode

chanel dior

Die Welt der Haute Couture findet irgendwo in unerreichbaren Träumen statt – meilenweit entfernt, unfassbar kostbar und alltagsfern. Haute Couture „ist eine Insel der Träume, fernab der Realität. Diese Art von Luxus ist zeitlos und überschreitet die Dimension der Mode.“ Sie ist eine Hommage an das Handwerk, ein Liebesgeständnis an die Tradition und thront außerhalb unserer modischen Erreichbarkeit. Bis dato.

Wenn Karl Lagerfeld für Chanel und Raf Simons für Christian Dior ihren feinsten Zwirn nun an Sneaker-tragenden Models präsentieren, dann lassen sie die unerreichbare Couture ein Stück nahbarer wirken. Ja, sie holen sie für uns sprichwörtlich auf die Straße und katapultieren sie unweigerlich in unseren Alltag. Das Unantastbare der Roben wird greifbarer als zuvor, bekommt ganz selbstverständlich einen sportlicheren Einschlag und holt uns genau da ab, wo wir sind: In der Gegenwart, statt in lichtjahreentfernten Traumwelten. Schon Coco Chanel machte sich mit der Gründung ihres Labels frei von Konventionen, setzte auf sportliche Elemente und konzentrierte sich auf die Ansprüche ihrer Trägerin – und Karl Lagerfeld trägt diese Intention nun für den Sommer 2014 weiter. Ob wir jegliche Brüche immer wieder brauchen? Der Couture jedenfalls steht sie ganz hervorragend. weiterlesen

Haute Couture Beauty-Trend: Die neuen Smokey-Eyes

25.01.2013 um 15.53 – Allgemein Beauty Make-Up Trend

Sicherlich gehören Nike und ich nicht zu den allergrößten Beauty-Experten und doch ist ein Trend der Couture-Schauen nicht zu übersehen: Schwarz bepinselte Augen mit kleinen Details. Seien es die Augen von Chanel, die mit dramatischen Netz-Applikationen noch imposanter wirken oder Versaces Smokey Eyes, die mit Neon-Farben akzentuiert wurden, Christian Diors geschwungener schwarzer Lidstrich oder aber Armani Privés exzentrisch geometrischer Strich in der Lidfalte – Schwarz muss diesen Sommer bei allen festlichen Aktivitäten nicht dezent, sondern äußert auffällig daher kommen.

Sind die Ready-to-Wear Beauty-Tipps stets etwas experimentierfreudiger und farbiger, darf es bei den Couture Schauen ruhig etwas klassischer, wenngleich mindestens genauso extravagant zugehen. Vergangenen Sommer hieß das: Dunkles Blau trifft zarte Akzente um schmale Lidstriche oder güldenen Schimmer. Diesmal, so sind sich derzeit scheinbar alle einig, wird’s vor allem schwarz, schwarz, schwarz – und nicht zu zurückhaltend, bitte! weiterlesen

Haute Couture: Chanel 2013 | Schwan oder hässliches Entlein?

23.01.2013 um 16.26 – Allgemein

Unsere liebste Praktikantin Marisol (sie ist 18 und lebt eigentlich in Barcelona) schaut uns einen ganzen Monat lang über die Schulter, hat aber auch selbst jede Menge zu tun – während der Fashion Week kümmerte sie sich unter anderem um die Streetstyles und tippte fleißig Interviews, heute hat sie bei Chanels Haute Couture Schau einen eventuellen Trend entdeckt:

Es wundert uns nicht, dass Karl Lagerfeld sich auch bei der Haute Couture Frühjahrskollektion 2013 von Chanel in gewisser Weise selbst übertroffen hat und vielleicht sogar einen neuen Trend setzt.

Auch wenn schulterfreie Kleider und T-Shirts immer mal wieder out sind, so verlieren sie nie wirklich ihre Straßentauglichkeit. Aber etwas drunter zu ziehen, damit die freie Schulter doch wieder bedeckt ist? Das scheint mir neu zu sein. Oder sollte ich doch eher sagen: total alt. Ja, richtig gelesen. Unserer Karl schwelgte wohl mal wieder in Nostalgie und Erinnerungen an die alten, wirklich sehr alten Zeiten. Er selbst nennt seine Kreation „Neo-klassisch“. Seine Gedanken machten einen Ausflug ins späte 18te Jahrhundert und in den deutschen Romantizismus, in dem Goethe und Schiller lebten. Schillers Theaterstück „Mary Stuart“ war seine diesmalige Inspiration. weiterlesen

All eyes on: Valentino – Die große Ausstellung im Somerset House & mit Garance Doré hinter die Kulissen

09.10.2012 um 13.12 – Allgemein Event Mode
Bilder via Somerset House.

Jetzt gebührt Couturier Valentino Garavani unsere volle Aufmerksamkeit: Zum einen entdeckten wir heute morgen nämlich eine ganz zauberhaft Ausgabe „Pardon My French“ von und mit der smarten Garance Doré, die sich mit ihrem Kamera-Mann zur allerersten Valentino Preview aufmacht und uns selbstverständlich mitnimmt. Zum anderen ist es diese Ausstellung, die uns irgendwie in den Fingern juckt und uns dazu verführt, den Londonbesuch eventuell doch vorzuziehen. “Valentino: Master of Couture” verspricht wohl die interessanteste Modeausstellung des Winters zu werden: Vom 29. November 2012 bis zum 3. März 2013 öffnet das Somerset House nämlich seine Pforten für diese glamouröse Ausstellung des Italienischen Designers, der schon Roben für Grace Kelly, Jackie Kennedy Onassis, Sophia Loren, Julia Roberts oder Gwyneth Paltrow kreierte.

Über 60 Jahre gibt es das Modehaus bereits und die einzelnen Meilensteine wollen endlich Erwähnung finden: So werden uns nicht nur rund 130 handgefertigte, ikonische Kreationen kredenzt, die sowohl auf dem roten Teppich und auf dem Runway präsentiert wurden, sondern ebenso Stücke, die Valentinos Atelier noch nie zuvor verlassen haben.  weiterlesen

Der Begriff „Haute Couture“ und seine Bedeutung | Video Givenchy

22.07.2011 um 13.43 – Allgemein Leben Mode

Auf der tagtäglichen Pirsch durch die digitale Modewelt, stoße ich immer wieder auf winzig kleine Haare in der Suppe. Dazu gehören zum Beispiel verwirrende oder überdurchschnittlich häufig verwendete Bezeichnungen für Mode. „HAUTE COUTURE“ ist einer davon.

Sobald ein Designer experimentierfreudig wird, konstruierte oder untragbare Mode zeigt, wird dessen Entwürfen sogleich der Stempel der „Haute Couture“ auferlegt. Im heutigen Sprachgebrauch drückt man inzwischen ein Auge zu, denn wörtlich übersetzt ist damit nichts anderes gemeint als „gehobene Schneiderei“. Alles, was also nicht zur Prêt-à-Porter gehört, d.h. dazu gemacht ist, auf den Straßen der Welt getragen zu werden, fällt in diese Schublade. Eigentlich ist das aber falsch – ja, man sollte Vorsicht walten lassen und nicht allzu häufig auf besagten Begriff zurückgreifen. Es gibt nämlich nur insgesamt 13 Modemacher weltweit, die dieses in Frankreich geschützte Attribut ihr Eigen nennen dürfen. weiterlesen

Ausstellung: Madame Grès – eine der größten Couturières der Modegeschichte

22.03.2011 um 11.01 – Allgemein Event Kunst Mode

Madame Grès gilt noch heute, 18 Jahre nach ihrem Tod, als eine der begabtesten und stilprägendsten Couturières der Modegeschichte. Das Musée Bourdelle würdigt ihr Lebenswerk demnächst mit einer Retrospektive. Auch wenn wir zwischen dem vom 25. März und 24. Juli nicht in Paris sein könnnen, so werfen wir doch trotzdem einen kleinen Blick auf ihr küntlerisches Schaffen.

Eigentlich hieß die junge Dame von damals nämlich Germaine Krebs und hatte sich zur Bildhauerin ausbilden lassen. Da dieser Beruf in den 30er Jahren allerdings der Männerwelt vorbehalten war und als Beschäftigung für ein junges Mädchen als äußerst unflätig galt, sattelte sie kurzer Hand um – zum Glück, denn fortan schneiderte sie für große Pariser Modehäuser.

1934, damals war sie 31 Jahre alt, eröffnete sie schließlich ihr erstes eigenes Geschäft: Das Atelier Alix Barton. Der große Durchbruch gelang der Meisterin der fließenden Gewänder aber erst mit ihrem späteren Salon, den sie Grès nannte. Bis in die späten 80er blieb sie ihrem Stil treu: Kein zweiter beherrschte die Technik des Drapierens so wie sie – und noch heute ist es ungewöhnlich, Roben direkt am Körper der Trägerin zu schneidern. Madame Grès aber bezog die Statur ihrer Kundinnen in den Schnitt ihrer Entwürfe mit ein, war der Ästehtik römischer Gewänder verfallen. Greta Garbo, Jackie Kennedy oder Marlene Dietrich – alle waren sie verrückt nach der Haute Couture der Madame, nach ihren Seidenjersey-Kleidern. weiterlesen