Schlagwort-Archiv: Hevan

Outfit // Ein Sonntag im Serbst-Look.

18.08.2014 um 9.12 – Allgemein Outfit Wir

hevan-rucksackManch einer kommt aus dem Schimpfen gar nicht mehr raus, sobald ich todesmutig andeute, dass mir die etwas kühleren Temperaturen eigentlich recht gelegen kommen und der sich nähernde Herbst für mich überhaupt kein Graus, sondern sogar die reinste Wonne ist. Abgesehen vom Vorzug des endlich wieder röchellosen Atmens, verstehe ich mich nämlich auch modisch ein klein wenig besser mit ein paar netten Schafswolken als mit der prallen Sonne. Pulli-Tage sind demnach perfekt – bloß auf dicke Jacken, Regen und Schnee könnte ich getrost verzichten.

Man muss aber auch zugeben, dass die immer früher eintrudelnden Herbstkollektionen in sämtlichen Shops mich durchaus ein bisschen mürbe machen. Monki zum Beispiel servierte mir während eines kurzen Samstags-Shopping-Ausflugs mit meinen kleinen Schwestern einen Karo-Schal, den ich seither gar nicht mehr ablegen mag. Das Resultat: Ein Serbst-Look: Unten Sommer, oben Herbst:  weiterlesen

Entdeckt: Das Berliner Taschenlabel „Hevan“

30.06.2014 um 12.00 – Accessoire Allgemein

hevan-berliner-taschen-labelManchmal habe ich das Gefühl, Berlin (und auch 25 andere Städte) bestünde nur noch aus Beuteln. Aus Jutebeuteln und Rucksackbeuteln, aus Wasuchimmerbeuteln. Ich weiß jetzt auch wieso: Weil Beutel das Beste sind, wirklich wahr. Seit einer halben Ewigkeit liebäugle ich jetzt mit den Modellen von Zookie, und auch die Mädchen von Marin et Marine wissen, wie man mich mir nichts dir nichts um den Finger wickelt, seit ich nämlich selbst im Besitz eines „Sac Marins“ bin, frage ich mich, wie ich bisher überhaupt ohne ein solches Exemplar auskommen konnte. Nun gibt es aber auch Anlässe, zu denen man ungern Seesack trägt, das gebe ich zu. Aber was, wenn der Sack aus Leder ist, ein bisschen edel, aber trotzdem ganz wunderbar entspannt ausschaut? Durchaus machbar – Und genau hier kommt das frisch geschlüpfte Label „Hevan“ ins Spiel. 

„Hevan“ bedeutet ganz einfach „Lederproviantbeutel“, der Name stammt also aus dem Kurdischen. Ali, einer der drei Gründer des Berliner Herzprojekts kommt ursprünglich nämlich aus Ostanatolien, wo es stets sehr üblich war, seinen Proviant in einem solchen Beutel von Dorf zu Dorf zu transportieren. Schön, dass diese kleine Tradition jetzt auch hier zum Renner wird.  weiterlesen