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Musik & Auszeit //
Goodbye Stress, Welcome Me-Time!

04.09.2015 um 14.38 – Advertorial box1

rituals soulwearVor ein paar Tagen zeigte mir ein Freund Do nothing for two minutes, eine Website, die den Betrachter dazu bringen soll, läppische 120 Sekunden die Seele baumeln zu lassen. Ich brauche sieben Anläufe, bis der Calm-Down-Countdown wirklich ohne Unterbrechung abgelaufen war. Jeder Tag ist so voll gestopft mit Hektik, dass wir uns langsam daran gewöhnt haben, kaum zur Ruhe zu kommen. Ständig piept irgendwo ein Handy, das Mailfach spuckt rote Zahlen aus, es gibt immer irgendwas zu tun, aber selten Momente, die uns ganz allein gehören, nicht What’s App, nicht Instagram, nicht anderen Menschen. Es ist nicht nur die Digitalisierung unserer Welt, die uns kaum still stehen lässt und die permanente Erreichbarkeit, die sowieso längst verteufelt wird, vielmehr plagt uns die eigene Rastlosigkeit, jedenfalls ist das bei mir so. Stillsitzen fällt mir in etwa so schwer wie das Liegenlassen des letzten Anstandskeks, ich muss mich sogar beinahe zum Müßiggang zwingen, dazu, die Dinge um mich herum einfach mal geschehen zu lassen, ohne selbst mit ausgefahrenen Antennen durch die Gegend zu funken und wo liegt überhaupt der Unterschied zwischen Abschalten und Langeweile? Weil wir uns letztere Frage immer wieder stellen, hat Rituals,  das Label, in dessen Duftkerzen wir irgendwann womöglich noch ersaufen werden, mit seiner „Soulwear“ jetzt die Initiative ergriffen und uns mehr Me-Time verordnet.

Stellen wir uns der stillen Herausforderung nämlich zu selten, ist der Kopf irgendwann so voll, dass Freitage plötzlich nicht nach Wochenende, Abenteuer und Kaffeetanten, sondern ausschließlich nach Lethargie schreien. So geht das nicht weiter. weiterlesen

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Unterwegs mit Zimmerli in der Schweiz –
und: Wie wird eigentlich hochwertige
Unterwäsche produziert?

14.10.2013 um 12.47 – Allgemein Mode

Zimmerli

Unterwäsche gehört zu den wenigen Dingen, denen ich bislang ziemlich nachlässig Aufmerksamkeit schenkte. Bunt gestreift, relativ günstig und mehr oder weniger bequem – so schaut’s in meiner Kommode aus. „Egal“ lautete bis vor kurzem noch die Einstellung zum „Untenrum-Thema“. Doch „Egal“ macht einfach überhaupt keinen Sinn. Es geht um das Kleidungsstück, das wir ganz eng anliegend am Körper tragen. Jenes, das eigentlich alleroberste Priorität haben sollte, das uns bequem durch den Tag bringt und uns ein gute Gefühl geben sollte – auch wenn andere es eben nicht sehen können. Und das ist wohl das Problem an der ganzen Chose: Gute Unterwäsche war für mich bislang einfach eher unwichtig, weil es ein notwendiges Ding ist, deren Optik mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht war. 

Und das bleibt sich auch weiterhin, mit dem Unterschied, dass ich die Qualität seit vergangener Woche eben doch mehr schätze. Und hier kommt Zimmerli ins Gespräch, ein traditionelles Wäsche-Unternehmen aus der Schweiz, dem ich vergangene Woche mal über die Schultern schauen durfte und das mir tatsächlich und ehrlicherweise mal wieder die Augen geöffnet hat, wie Arbeitsintensiv die Herstellung von Kleidung ist und wie schön und angenehm Qualität sein kann.  weiterlesen