Eigentlich traf ich mich schon kurz vor Weihnachten mit Jana-Berit Osborn, um über das Projekt “IWISHUSUN” und den grundsätzlichen Wandel der Modewelt zu diskutieren. Zwischen dem altbekannten Neujahrs-Stress und dem immer wieder herrschenden Fashion Week Chaos hätten wir beinahe vergessen, euch davon zu erzählen – deshalb holen wir das jetzt fix nach.
Jana hat sich nämlich dazu entschieden, den Machern von I WISH U SUN unter die Arme zu greifen: Cathy Boom, Gründerin und Verlegerin von Style & the Family Tunes, und ihr Bruder Patrick Ansrist, seineszeichens Inhaber von Omnibrand, einem der führenden Textilhersteller mit Sitz in Hong Kong, wollen nicht länger dabei zusehen, wie die konsumfreudige Gesellschaft kopflos nach dem schönen Schein greift. Sie wollen selbst an der Veränderung beteiligt sein, selbst etwas für das Umdenken der Milliarden-Branche tun, die Schere zwischen uns und den Herstellern, den Verkaufspreisen und den Arbeiterlöhnen schließen. Das Motto ihres Brands lautet: „It’s good for you and good for others“. Weiterlesen »
Sie ist nicht nur der sympathischste Gegenentwurf einer immer jünger werdenden Fashion Szene, Iris Apfel besticht auch durch Persönlichkeit und Können. Die Style Ikone, Interior Designerin und Liebhaberin runder Brillen ist unfassbare 91 Jahre alt und wird doch nicht älter. Spätestens seit 2005 mit ihrer Ausstellung, The Irreverent Iris Apfel, im Metropolitan Museum of Art erntete die Grand Dame auch außerhalb des New Yorker Circles zu den internationalen Stilikonen, die mit Selbstsicherheit und einem ausgereiften Standing Kultstatus erreicht. Dort gewährte sie einen unglaublichen Einblick in ihre Garderobe und ließ sämtliche Besucher vor Neid erblassen.
Umso spannender ist es also ein jedes Mal, wenn wir Mme Apfel lauschen dürfen und ihre bewegte Geschichte immer und immer wieder nachempfinden können. Und wer glaubt, Iris Apfel würde sich langsam aber sich dem Ruhestand widmen, der sollte im Interview mit den Avant/Garde Diaries und Blogger Ari Seth Cohen die Ohren spitzen und genau hinsehen. Die Grande Dame denkt nämlich gar nicht daran, der gesamten Lifestyle Welt den Rücken zu kehren. Aber seht selbst: Weiterlesen »
Girl Power. Das ist, worum sich ziemlich viele unserer Gedanken momentan drehen. Weil wir verdammt gerne Mädchen sind. Weil wir leiden wie Mädchen, schreien wie Mädchen, lieben und fluchen wie Mädchen, weil uns nichts besseres hätte passieren können, als Mädchen zu sein. Nicht, weil wir Jungs nicht mögen. Die himmeln wir sogar an. Aber wahrscheinlich ist Girl Power für uns das, was für Jungs eine dieser waschechten Männerfreundschaften ist – unbezahlbar, unersetzbar, lebensnotwendig. Und genau darum soll es hier in nächster Zeit gehen. Um damn tough ladies.
Den Anfang machen Aino Jawo und Caroline Hjelt aka Icona Pop. “I got this feeling on the summer day when you were gone / I crashed my car into the bridge / I watched, I let it burn / I threw your shit into a bag and pushed it down the stairs/ I crashed my car into the bridge / I don’t care, I love it“ Mit dem Einsetzen des ersten Beats zerfetzt das Stockholmer Electro-Pop und Dj Duo jeden Funken Melancholie in tausend Klang-Konfettis. Alles was bleibt, sind Endorphine, ist Exzess. Die Single “I love it” ist ihr Megahit, 100 weitere werden hoffentlich folgen. Denn Aino und Caroline sind nicht nur verdammt talentierte Musikerinnen, extrem liebenswert und vollgestopft mit Power, sondern zwei Traumtänzerinnen, die mit ihrer Vison vom perfekten Zusammenspiel zwischen Synthies und einschlagenden Vocals, von krasser Party und eingängigem Pop, die Clubszene erobern und zwar weltweit. Bei ihrem letzten Ausflug nach Berlin haben wir uns die beiden geschnappt und so gut wie gar nicht über Musik geredet. Das überlassen wir lieber Pitchfork und Co. In unserem allerersten Videointerview auf Jane Wayne geht’s um… genau. Mädchenkram. Weiterlesen »
“Using nearly nothing what Chanel is known for and still make it look Chanel.” Dass Karl Lagerfeld bei seinen neuesten Genie-Streich für das Traditionshaus einiges anders gemacht hat und doch so Chanel bleibt, dürfte dem ein oder anderen bereits bei ersten Bildern der Kollektion aufgefallen sein. Typische Essentials der Couture-Schmiede wurden einfach missachtet und dennoch hat Monsieur Karl ihn wieder kreiert, diesen unnachahmlichen Mix aus Tradition, Moderne und Zeitlosigkeit. Entgegen der 90s Manier gibt’s auf seinen Stücken diesmal auch keine Logos – “It looks very Chanel without having all those very lovely common places.”
Und wenn der Catwalk aus Solarzellen besteht und gesäumt wird von riesigen Windrädern, dann geht’s ganz offensichtlich um einen neuen und frischen Wind, genauer gesagt: Um “New Energy” – Wind, Luft und Leichtigkeit und die drückt sich vor allem in ganz viel Baumwolle aus, in zarter Transparenz und schulterfreien Kleidern. Kleidung für den Tag, versteht sich, “easy, approachable and wearable”. Für die Nacht gibt’s ja schließlich auch die Couture.
Aber hört am besten selbst, was der Meister zu seiner kommenden Spring/Summer Kollektion zu sagen hat – im sehr sympathischen Interview: Weiterlesen »
Wenn ein Magazin gleich mit mehreren Cover-Seiten um die Ecke schnellt, werden wir zwei gleich ganz raschelig und fallen geradewegs aufs Marketingkonzept der Macher herein: Welches finden wir schöner, welches würden wir kaufen und welches ausgewählte Cover darf zukünftig den Bestand der heimischen Magazinwelt aufwerten? Folgerichtig beschäftigen wir uns schon viel intensiver mit dem Magazin, bevor wir uns überhaupt mit dem Inhalt auseinandersetzen. Der optische Augenschmaus ist eben doch nicht ganz unwichtig und wenn dann noch inspirierende Persönlichkeiten wie das Designer-Duo Dolce & Gabbana, der Designkollegen Jean-Charles de Castelbajac und Isabel Marant sowie Sänger der Band The xx, Alex Katz, das Printwerk zwischen den hübschen Papierdeckeln schmücken, steht der nächste Kioskbesuch eh schon fest auf dem Tagesplan.
Die Rede ist diesmal vom deutschen Interview Magazin und das hat sich für die Septemberausgabe eben gleich drei Powerfrauen aufs Titelblatt geholt: Supermodel Linda Evangelista, die deutsche Schauspielerin Nina Hoss und Model Alex Yuryeva. Wir können uns tatsächlich noch nicht recht entscheiden, schwanken aber wohl zwischen den ersten beiden Ladies. Und ihr?Weiterlesen »
Klimbim und Kinkerlitzchen? Er kommt auch ohne klar. Die Farbe Schwarz taucht in seiner Stoffpalette gar nicht erst auf, denn für ihn fühlen sich die dunklen Stücke viel zu schwer an. Und das passt auch nicht zum liebevollen Gemüt von Hien Le. Er ist wohl zweifellos die schmackhafteste Praline unter den Süßigkeiten, die die Berliner Designerwelt momentan zu bieten hat.
Hien Les kommende Herbst/ Winter Kollektion 2012 ist ein Kind ohne Namen und das ist auch gut so. Denn dieses Mal machte er sich völlig frei. Ganz ohne Thema und spezielle Inspirationsquelle, verbrachte er Tage und Nächte in seinem Atelier, baute Moodboards und träumte sich in Farbwelten. Das Ausgetüftelte kann sich sehen lassen und begeistert nicht nur unsere Redaktion, die sich inzwischen schon ganz schamlos als großes Hien-Le-Groupie bezeichnet, nein auch die Mädels und Jungs, die das Glück hatten bei seiner Studio-Präsentation dabei zu sein, sind restlos begeistert.
Nicht mehr weit vom Ziel entfernt ist der in Laos geborene Wahl-Berliner. In seiner Rakete peilt er den Modeweltraum an, um ihn für sich zu erobern. Denn es hagelt nur so Komplimente vom Modehimmel. Vergleiche mit den Großen, wie Michael Sonntag und Vladimir Karaleev, schmeicheln ihm. Doch er wirkt alles adere als abgehoben, sitzt uns im Gespräch gegenüber und erzählt von seinem Modedesign-Studium an der Berliner FHTW, seinen Ängsten, kein Geld mit seinem großen Traum verdienen zu können und seiner Familie, die ihn erdet. Der 32-jährige ist einer von uns und irgendwie auch nicht. Denn er scheint zaubern zu können – zumindest hat er uns verzaubert. Er ist ruhig und besonnen, wenn er spricht, wie ein Fels in der Brandung. Und nach der Stunde mit ihm bleibt uns gar nichts anderes übrig, als ihm und seinen Designs willenlos zu verfallen. Ein bisschen verknallt sind wir außerdem. Wie man sich seine kommende Herbst/Winter-Kollektion vorstellen kann? Wie ein gelungenes Rendezvous zwischen Bauhaus-Ästhetik und den Farben Orange, Mint und Meerwasserblau. Wir durften den Designer und detailverliebten Künstler treffen und haben ihn für euch und uns mit Fragen gelöchert…. Weiterlesen »
Mit ihren 90 Jahren ist unsere Jane des Tages trotzdem pfiffiger als die meisten 20-Jährigen – vielleicht sogar als wir alle zusammen. In New York ist sie bekannt wie ein bunter Hund, hierzulande weiß man spätestens seit etlicher Lobeshymnen auf Ari Seth Cohens Granny-Stil-Blog “Advanced Style“, dass Frau Apfel in Modedingen ganz oben mitmischt – dabei ist sie in den USA schon seit Jahrzehnten ein schillernder Paradiesvogel der Upper Class.
Bereits im zarten Alter von 20 Jahren arbeitete sie bei der “Women’s Wear Daily”, später sammelte sie Erfahrungen im Bereich Inneneinrichtung. Und genau in diese Richtung sollte es sie auch Zeit ihres Lebens verschlagen. Anfang der 50er machte sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Carl selbstständig, die Beiden erschufen die Designfirma “Old World Weavers”. Auf etlichen Reisen nach Indien, Asien oder in den Orient sammelten Carl und Iris ausreichend Ideen, um fortan jahrzehntelang Persönlichkeiten wie Greta Garbo oder Estée Lauder zu beraten. Nicht einmal das Weiße Haus blieb vor dem scharfem Auge des Paares und all ihren exotisch-stilsicheren Wohnideen verschont. Und auch heute noch berät Iris die Creme de la Creme, wenn es um deren äußere Erscheinung oder jene ihrer eigenen vier Wände geht. Wir schätzen die Modemuse aber vor allem wegen ihres Muts, den Rest der Welt einfach auszublenden – Frau Apfel interessiert es nämlich nicht, was andere von ihrem Kleidungsstil halten. Welt.de verrät sie: “Die Freiheit, sich auszudrücken, ist das Allerwichtigste.” Jawohl, das finden wir auch. Sie trägt gigantische Ketten, eine Brille, die größer ist als ihr eigener Kopf und alles, was ihr gerade in den Sinn kommt – wenn es sein muss auch übereinander gestapelt. Im Interview mit Mr.Advanced Style gesteht Apfel: “I just would like people to know that I’m not some empty-headed fashionista who thinks about nothing but getting dressed. People ask me all the time, ‘What do you think about when you get up in the morning about planning an outfit?’ My god, if I did that, I would have to kill myself.” Weiterlesen »
Dass wir eine kleine Schwäche für Max Herre und seine schöne Frau Joy Denalane haben, dürfte dem ein oder anderen Leser bereits aufgefallen sein. In unserer Teenie-Zeit waren sie nicht nur unser schönstes Traumpaar, sondern bescherten uns mit ihrem Liebeslied “Mit Dir” auch die Schnulze des Lebens – denn noch heute lassen wir uns gern von beiden Parts mitreißen und trällern los. Unserer fleißigen Helferin Jessi geht das wohl ganz ähnlich, denn als es hieß: Der Max designt einen Schuh für ein ziemlich schniekes Öko-Label, ließ sie sich für ein Interview mit dem Lockenkopf und dem Kreativen Kopf des Labels nicht zweimal bitten.
Max Herre designt Schuhe? Jap, ganz genau und zwar für ekn footwear. Und was dabei herauskommt, wenn der einstige Freundeskreis-Frontman zu Stift und Papier greift, dürfte klar sein: Ein Desert Boot natürlich. Mit Unterstützung des ehemaligen Adidas-Designers Sheldon McKenzie hat der Sänger und Produzent also nun seine eigene Serie und die kann sich durchaus sehen lassen: Für Mädels und Jungens gibt es Wildleder-Schnürer mit aufwendigen Details in drei verschiedenen Farben ab sofort unter anderem bei unseren Jungens im Soto Store.
Unsere Jessi also zog los, nahm mich zum Fotos machen an die Hand und fragte nach dem: Wiesoweshalbwarum? Max’ und Noels Antworten haben wir hier für euch im Gepäck! Weiterlesen »
“…I’m not going to go to a show like that where everyone is acting all snobby and pretend that it’s glamorous. It’s kind of pathetic. It’s so high school.”
Die mittlerweile fast 16-jährie Tavi verdreht der Modewelt schon seit ihrem elften Lebensjahr den Kopf. Aber das haben wir euch ja schon gefühlte hundert Mal erzählt. Wieso wir dieses waschechte Teenage Girl als so faszinierend empfinden, liegt auf der Hand: Für eine Madame ihres Alters ist sie schlichtweg krass – eloquent, bewandert und abgebrüht. Ein Genie, irgendwie. Wohlmöglich ist es genau diese sehr reife Art der Tavi Gevinson, an der sich viele ihrer Kritikern stoßen. Schließich stellt sich jeder von uns die Frage, wieviel wirkliches Kind jemals in diesem Wesen steckte. Ist Tavi vielleicht als Erwachsene auf die Welt gekommen? Nein. Dafür liebt sie Krimskrams und Übertreibungen viel zu sehr. Fest steht: Sie hat Geschmack – ob er uns gefällt oder nicht, das wird auf Ewig im Auge des Betrachters liegen. Ich jedenfalls kollabiere regelmäßig bei Anblick ihrer Garderobe.
Grün vor Neid musste ich mir schon etliche Male diesen “Hexe im Herz” Pullover ansehen.Tavi und ich, wir haben nämlich zumindest eine Sache gemeinsam: Die Liebe zur 90er Jahre Band “Hole” und deren Frontfrau Courtney Love. Was das mit dem völlig übertrieben teuren und so oder so ausverkauften Meadham Kirchhoff Pulli zu tun hat? Die Hexe dort im Herz, die stammt aus “unserem” Lieblingsalbum “Live through this”. Hachja. Aber jetzt soll sich wieder alles um Tavi drehen, die hat nämlich erneut an sehr interessantes Interview gegeben: Weiterlesen »
“”Ich rauch Gedanken an dich wie Zigaretten, zünd mir einen nach der anderen an.” Wenn Nicola den Mund aufmacht, dann kommt da viel Wahres raus, sehr viel Lautes und noch mehr Euphorie. „Heißer Scheiß eben“. Wörter, Wirrwarr, Poesie.”
Wer die junge Dame überhaupt ist, wieso Verliebtsein nicht immer im Geschlechtsakt enden muss und man zum Weinen lieber Tränenstifte verwenden als traurige Gedanken verschwenden sollte, das erfahrt ihr in meinem allerersten Interview für die brandneue, supertolle Plattform news for original girls.com. Dort solltet ihr ohnehin öfters vorbei schauen, denn ein paar meiner gigantisch-talentierten Schreiberling-Freundinnen sind außerdem an Board: Allen voran Deborah Katona, die sicher schon mit weit über hundert Musikern über Plattencover, betrunkene Auftritte und den Sinn der Töne philosophiert hat, und: Yeah Sara – mein liebstes dragstrip girl und übrigens auch zukünftige Literaturpreisträgerin, da verwette ich meinen Allerwertesten drauf.
So, ganz wirklich und von Herzen: Genau deshalb’ würde mich riesig über einen Besuch eurerseits bei den Original Girls freuen. Gute Mädchen sollten doch belohnt werden, richtig? Und die oben genannten sind es ganz bestimmt.
This is Jane Wayne ist ein Herzprojekt. Ein Projekt aus Berlin für die Janes allerorts, das News, Features, Blogs, Interviews und Streetstyles zu einer umfangreichen Präsenz vereint. This is Jane Wayne sind Nike & Sarah. Zwei Autorinnen, die sinnieren und informieren über Mode, Musik und Menschen, Kunst und Kultur und im Eigenversuch Getestetes. Mehr
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Shopping-Guides, Jungdesigner-Portraits, Outfits und Event-Berichte - wenn Katharina Charpian nicht gerade die Seiten von bekannten Modemagazinen wie COUCH, BLONDE oder Material Girl füllt, postet die 26-jährige Modejournalistin auf ihrem Blog I♥PONYS Magazine fast täglich aus ihrem persönlichen, oft skandinavischen, Modekosmos. Mehr
TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr