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Sommer-Investment // 9 Taschen,
an denen ich mich nicht satt sehen kann

03.04.2017 um 15.38 – Accessoire box2

Am Freitag hatte ich Geburtstag und noch dazu fiel mir plötzlich die Sonne auf den Kopf. Das neue Lebensjahr fühlt sich seither ein bisschen wie eine neue Ära an, so frühlingshaft unbeschwert, und zwar nicht bloß auf dem Papier. Das mag jetzt vielleicht nach einem ganz furznormalen April-Hoch klingen, für mich es es aber durchaus mehr als das. Ich bin ganz aus dem Häuschen. Und freue mich nicht nur aufs Schlauchboot fahren, Tischtennis-Tage und den ersten Familienurlaub mit Lio und Wilma, sondern auch auf lange Tage in nichts als einem alten T-Shirt und Lieblingsjeans. Ein kleiner Wunsch ist trotzdem noch offen: Eine neue Tasche.

Ich weiß ja, dass man das nicht verstehen oder gar gutheißen muss, aber wer hin und wieder ähnlich kopflos und beflügelt und hingerissen von Firlefanz ist wie ich, der weiß vielleicht, was ich meine, wenn ich behaupte, dass so eine gut durchdachte Belohnung zuweilen köstlich wie Eiscreme sein kann. Ich bin trotzdem kein Fan von Verschwendung, von grenzenlosem Überfluss, der den eigenen Rahmen zersprengt, und auch nicht vom Hinterherhecheln ständig wechselnder Trends – deshalb überlege ich im Falle der Fälle wochenlang hin und her. Natürlich nicht ganz unbeeindruckt von dem, was da draußen passiert und so kam es, dass meine Augen während der vergangenen Monate vor allem an der Puzzle Bag von Loewe kleben blieben. Ein kleines Stück Mondrian, das wäre schon was. Wobei Marni mich mit der Trunk Bag auch nicht selten verzückt und A.P.C. dank der zartgelben Half Moon Bag ebenfalls zurück auf meinem Bildschirm ist. 1, 2 oder 3? Ich brauche bestimmt noch ein paar Tage (und eure Hilfe?) bis der Entschluss steht, aber sich er ist: Im Gegenzug muss ausgemistet werden, so lautet nämlich meine persönliche Regel. Ein Tictail-Update folgt also alsbald. weiterlesen

Investment //
Eine neue Handtasche, bitte.

27.04.2015 um 10.30 – Accessoire box1 Shopping

investment bagsAbgesehen von ein paar MCM-Schätzchen, die sich im Laufe unserer gemeinsamen Arbeits-Jahre mit dem Münchener Label angesammelt haben, besitze ich nicht etwa zwanzig, sondern drei waschechte Designertaschen, die euch sicher schon ein wenig zum Halse heraus hängen vor lauter Omnipräsenz. Ich hingegen freue mich heimlich wie ein Mops im Haferstroh darüber, dass jede einzelne Investition getragen und nicht nur angeschaut wird, solche Dinge laufen für mich nämlich unter der Kategorie „Gebrauchsgegenstände“, alles andere wäre aber auch wirklich zu schade. Saint Laurent gab es zu Lios Geburt als Geschenk an mich selbst, Céline nach der Abgabe eines großen Projekts, ein Mal hatte Oma ihre Finger im Spiel, aber diesmal ist es ehrlich gesagt der Wahnsinn, der mich antreibt. Und die Spar-Ananas, die ein halbes Jahr lang für den nächsten Supergau gefüttert wurde und so langsam aber sicher dick genug ist, um gepellt zu werden. 

Ja aber muss das denn sein? Nein, natürlich überhaupt kein bisschen. Wir brauchen hier auch keinen Hehl daraus machen, dass Designertaschen eine seltsame Erfindung unserer Konsumgesellschaft, dass sie nichts als (wunderschöner) Firlefanz sind, den im Grunde niemand braucht und dessen einziger Sinn es ist, die eigene Seele zu balsamieren. So, und ganz ehrlich, ohne pardon: Bei mir ist es mal wieder so weit. weiterlesen