Schlagwort-Archiv: James Dean

Auf der Suche nach den Musen

28.03.2011 um 14.47 – Allgemein Fotografie

Früher war das so: Es gab eine Hand voll groaßartiger Sänger und Schauspieler, die ganze Generationen prägten, die für ihre künstlicherische Leistung in den Himmel gehoben wurden und die polarisierten, also entweder geliebt oder gehasst wurden. Es gab Marilyn Monroe, James Dean, Brigitte Bardot, Audrey Hepburn oder Elvis Presley. Es gab unzählige. Und erst letzte Woche haben wir auf Abschied unserer letzten Grande Dame nehmen müssen: Liz Taylor starb im Alter von 79 Jahren.

Aber wo sind sie eigentlich heute, die wahren Diven? Was machen sie aus, anders und so unbeschreiblich? Georges Dambier, französischer Fotograf, hatte das große Glück, unsere wahren Musen vor die Linse zu bekommen. In den 50igern machte er sich auf und fotografierte außerhalb des Studios und schuf legendäre Bilder vieler berühmter Damen wie Suzy Parker, Brigitte Bardot und viele mehr. Nowness erinnert uns an die tollen Fotos des Ikonen-Fotografen und empfielt uns die Ausstellung vom 24. März bis zum 14. Mai „Who’s That Girl?“ in der New Yorker Bonni Benrubi Gallery, in der der heute 86jährige Dambier seine schönsten Fotos der Öffentlichkeit präsentiert. weiterlesen

„Dream as if you`ll live forever, live as if you`ll die today“ – James Dean | Geburtstag & Ausstellung

09.02.2011 um 15.46 – Fotografie Menschen

James Dean war gerade einmal 1.73 m groß. Keine einzige Rolle wollte man ihm deshalb im glamourösen Hollywood geben. Das Theater am Broadway war gnädig, nahm ihn auf. Als krimineller, latent homosexueller Araberjunge spielt er in „The Immoralist“ seine alles-verändernde Rolle. Die Wende. Der Mann mit den markanten Wangenknochen und dem verschmitzten Lächeln wird entdeckt; drei Filme reichen aus, um ihn umsterblich zu machen. Gestern wäre James Dean 80 Jahre alt geworden. Am 30. September 1955 starb er mit nur 24 Jahren am Steuer seines Porsche 550 Spyder.

„Jenseits von Eden“, „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Giganten“ waren die größten Erfolge des in Indiana geborenen Schauspielers. Sein Markenzeichen: Die Zigarette im Mundwinkel seines zumeist zwischen melancholisch-gelangweilt und lächelnd-bubenhaft changierenden Gesichts. Seine kühle Art, diese harte Schale des Unverwundbaren legt er nur selten ab. Dean ist Rebell und zugleich schöner Verlierer. Einer, der stets von der Aura der Einsamkeit umweht wird. Vielleicht ist es gerade das Unnahbare, diese verborgene Zerbrechlichkeit, die ihn für uns zum Helden macht. Schmachtend sitzen wir noch heute vor der Leinwand und malen uns aus, wie schön die Welt sein könnte, wären doch alle Männer wie er. Wie James Dean. weiterlesen