Schlagwort-Archiv: Jean Luc Godard

Tv-Tipp: Themenabend auf Arte – „Forever Jean Seberg“ & „Außer Atem“ auf Arte

15.01.2014 um 10.13 – Film Menschen

Raspelkurze Haare, ein unschuldiger Blick und ein ziemlich selbstbewusster Auftritt: Jean Seberg gehört zu meinem ganz persönlichen Stil-Vorbild der 60er Jahre – durch ihre jungenhafte Anmut und engelhafte Zartheit. Während sich um ihren mysteriösen Tod immer noch Verschwörungstheorien reihen, ist es ihre Rolle in Jean-Luc Godards Klassiker „Außer Atem„, die sie über Nacht berühmt werden lässt und zur Kultfigur der Nouvelle Vague ernennt. Aber wer war Jean Seberg überhaupt und warum verblasst ihr Zauber selbst nach Jahrzehnten einfach nicht?

Arte geht dem Mythos „Jean Seberg“ heute Abend einmal genauer auf den Grund, zeigt bislang unveröffentlichte Bilder und Interviews von Freunden und Zeitzeugen in „Forever Jean Seberg„, der Doku über die schöne Amerikanerin, die ganz unweigerlich in ihrer Rolle gefangen blieb, das Ideal der Gerechtigkeit nie aus den Augen verlor und, laut Erzählungen, das persönliche Glück scheinbar nicht finden sollte. En top wartet Godards Klassiker „Außer Atem“ ab 20.15 Uhr auf euch – an der Seite von Jean Paul Belmondo als zuckersüße Zeitungsverkäuferin in Paris. Nicht verpassen! weiterlesen

Berlin: Der Musik – Film – Marathon u.a. mit Jean-Luc Godard

07.03.2011 um 15.05 – Allgemein Film

Foto: Bob Dylan in „Don’t look back“

Musik ist viel mehr als nur ein Hörerlebnis, das den Magen zum wippen und das Herz zum tanzen bringt. Oft ist Musik eine Lebenseinstellung, eine Berufung. Musik ist imstande das Leben der Fans zu prägen, am meisten aber verändert sie wohl Sinn und Sein der Künstler selbst. Dass wir heute auf lebendige Retrospektiven zurückgreife können und somit mehr und mehr in das Gefühls- und Konzerttreiben, in Wirkungsgeschichten und Passionen eintauchen können, haben wir nicht zuletzt dem Medium Film zu verdanken.

Der Musik-Film-Marathon Berlin widmet sich ab dem 28.März zwei Wochen lang 40 Musikfilmen aus 60 Jahren. „Entstanden in Deutschland, Europa, Afrika, Indien, Lateinamerika und den USA reflektieren diese Filme die Entwicklung der modernen Filmsprache ebenso wie die alle Genre umfassende Arbeit an der Musik, ihre Entstehungsbedingungen und Wirkungsgeschichte“, schreibt die Spex.

Am 08. April um 22 Uhr hätten wir da beispielsweise Jean-Luc Godard, der 1968 das heikle Thema der Abtreibungsgesetzte in einem Protestfilm bündeln wollte – erfolglos, denn letztendlich begleitete er die Rolling Stones ins Studio und dokumentierte in „One plus One“ die Entstehung von „Sympathy for a Devil“, portraitierte die damalige Jugend beim Spraydosen-Gebrauch und die Entstehung der Black-Power-Bewegung. Das gesamte Pogramm und Tickets findet ihr hier. weiterlesen