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Tagesoutfit: Von schnulzigen Liedern und grünen Mänteln.

– 19.09.2012 um 11.34 – Allgemein Outfit Wir

tagesoutfit trenchcoat 800x604 Tagesoutfit: Von schnulzigen Liedern und grünen Mänteln.

“Mach doch mal freundlichere Musik an, sowas peppiges!”. Aha. Ich würde ja, wenn ich nur könnte, aber meine Playlist erinnert eher an Emo-Scheitel und Eiscreme-Überdosen als an barfußtanzende Endorphin-Engel. Dramatisch-melancholisch geht es da derzeit zu, und das, obwohl man doch sagt, der Musikgeschmack passe sich dem eigenen Gemüt an. Dem ist nicht so. Ich befinde mich nämlich in einem überaus Lebens-bejahenden Modus, auch, wenn sich das nicht danach anhört. Und offenbar sendet auch mein Äußeres gern gegenteilige Signale. Danke, grumpy face. Vielleicht passt sich ja nicht die Stimmung den traurigen Tracks an, sondern das Gesicht.

Nachdem Sarah mich heute Morgen vor dem Büro mit einem Kaffee begrüßte, ging es mit den Mundwinkeln dann immerhin doch noch bergauf. Seit der Burberry Prorsum Schau, die so ziemlich jeden vom Hocker geknallt hat, finde ich außerdem wieder Gefallen an Trenchcoats, welch Wunder. Allerdings mag ich weder diese technoiden Modelle am eigenen Körper tragen, noch den sandfarbenen Klassiker, der wirkt an mir nämlich ziemlich spießig. Opa-Grün gefällt mir hingegen ziemlich gut und obendrein bilde ich mir ein, dieser pastellige Farbton würde hervorragend zum knallroten Lippenstift passen. Oder bin ich heut wieder schief gewickelt?

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Angehört: Kaki King – Close to me

– 30.09.2011 um 18.56 – Allgemein Musik

Hach, ich bin heute in so ungewohnt und furchtbar romantischer Stimmung. Dieser Gemütszustand führt nun auch dazu, dass ich euch heute keine neuartigen musikalischen Ergüsse, sondern einen alten Schinken mit ins Wochenende gebe.

Die New Yorkerin Kaki King zählt für mich zu den besten Musikerinnen des gesamten Planeten. Könnte ich nur einen einzigen Tag so genial gut spielen wie dieses absurde Fingerstyle-Gitarristinnen-Kind, dann würde mir vor Ego glatt ein Penis wachsen.  Madame hasst es im Übrigen, “Fräuleinwunder der Gitarre” genannt zu werden, mit “Guitar Warrior Princess” hingegen könnte sie sich laut eigener Aussage glatt anfreunden. “Close to me” ist daher ein Ausnahme-Track der lieben Kaki, denn Singen gehört im Grunde rein gar nicht zu ihren Stärken, ebenso wenig wie das sanfte herumgeklimpere. Trotzdem ist’s schön, dieses zu werbezwecken entstandene Kitschlied. Habt ein erfülltest Wochenende, ihr Lieben! weiterlesen