
Ich weiß nicht, wie andere das anstellen. Dieses perfekte Packen der perfekten Garderobe, die perfekt abgestimmt ist auf Reiseort, Reisegrund und das ewige Reise-Hopping zwischen dem legeren Stadtbummel und der abendlichen Schickimicki-Veranstaltung. Weil im Koffer außerdem alles knautscht, was nicht aus Polyester ist, habe ich es satt, im Schnitt zehn Kleider für vier Tage einzupacken – im schlimmsten Fall muss schließlich noch gebügelt werden, herrgott.
Und: Umziehen frisst Zeit. Besser ist es doch, wenn man bloß Turnschuhe gegen hohe Hacken eintauschen braucht und trotzdem noch gut gekleidet beim Dinner sitzt. Bisher scheiterte es leider an der Umsetzung diess Schlachtplans – aber dann kam Henrik Vibskov und entwarf womöglich ohne es zu wissen das perfekte Reisekleid: Weiterlesen »
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Es gab mal eine Zeit, da trug ich ausschließlich Kleider. Irgendwann stand mir der Sinn allerdings wieder nach ordentlichen Hosen, schließlich sollten die Bemühungen unserer Großmütter, das zweibeinige Kleidungsstück auch für die Dame salonfähig zu machen, nicht umsonst gewesen sein. Der tatsächliche Grund für den Sinneswandel war natürlich der, dass man sich leider so schnell satt sieht an den Dingen. Veränderungen müssen sein, dann und wann. Vielleicht wird es Zeit für einen weiteren Sinneswandel, der mich zurück in die Vergangenheit schleudert?
Am Wochenende stattete ich H&M also nach sehr langer Abstinenz einen spontanen Besuch ab – und stieß auf das obige Kleid. Reinverliebt hab’ ich mich quasi. Während Raubkatzen mich bisweilen immer kalt ließen, jauchze ich beim Anblick eines Dalamtiners manchmal ausversehen vor Entzückung. Das Quietsche-Mädchen in mir hat mich am Ende also zum Kauf getrieben. Diese Flecken könnten durchaus zum Lieblings-Print meinerseits avancieren. Oder hab’ ich davon vielleicht auch ganz schnell die Nase voll? Weiterlesen »
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Heiraten. Das Wort macht mir neuerdings Angst. Das war nicht immer so, gedanklich war ich sogar schon ein einziges Mal kurz davor. Jung und wild sein, während man sich das Jawort gibt, statt besonnen und irgendwie lahm im Kopf – eigentlich eine angenehme Vorstellung. Aber seit der Freundeskreis langsam damit beginnt, sich zu vermählen, scheine ich mich immer weiter davon zu entfernen. Vom Grundgedanken Ringe austauschen zu müssen, um für immer glücklich zu sein. Schade eigentlich, denn beim Betrachten der Bona Drag Ceremonial Collection könnt ich’s mir glatt anders überlegen.
Der Online Store aus Californien, der mittlerweile von einem Trupp bester Freundinnen geleitet wird, zeigt in seinem neuesten Lookbook unter anderem Entwürfe von Samantha Pleet und dem Brand LOVER, sowie Schmuck von Pamela Love. Viele Ringe an ein und der selben Hand, ganz im Sinne von Maria Black, schlichte Kleider mit besonders liebenswerten Details und frische Blumen – ich sollte mein Emilio Pucci Vorhaben definitiv noch mal überdenken. P.S.: Noch mehr Hörnchen-Liebe. Und Star Wars auch. Weiterlesen »
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… dann würde ich ihm ganz hemmungslos eine Goldmünze nach der anderen aus der Nase ziehen und einen kleinen Teil vom Geldsegen ganz unvernünftig in bisweilen unerreichbare Stoffkreationen investieren – und zwar aus dem ehemaligen Couture-Haus “Carven“. Chefdesigner Guillaume Henry scheint während seiner Zeit bei Givenchy einiges gelernt zu haben und so hat man wohl genau den richtigen Mann zur Verjüngung des Labels auserkoren. Auch mich hat es derzeit schwer erwischt: Schuld sind die ganz zauberhaften Landschafts-Drucke der aktuellen Frühjahrskollektion.
Auf Shirts und Shorts tummeln sich die Alpen und ich könnte mich beim Betrachten glatt selbst verlieren, den Koffer packen und Urlaub machen. Monatelang. Seit die liebe Marie allerdings ihre neueste Errungenschaft, das Weltkarten-Kleid, präsentierte, ist mein Hirn vollends mit Haben-Wollen-Gelüsten vernebelt. Ist es nicht entzückend? Bloß der Preis, der lässt mich dann jedes Mal auf neue wieder aus meinen Tagträumen erwachen. Der Preis von über 500 € übersteigt meine finanziellen Mittel allerdings um Berges-Höhen… wo wir auch schon wieder beim schneebedeckten Shirt angelangt wären.
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In den letzten Tagen haben wir unser Augenmerk das ein oder andere Mal auf die Pre Fall – Kollektionen größerer und damit auch teurerer Designer gelegt – ja, wir konnten angesichts der hübschen Teile einfach nicht widerstehen. An dieser Stelle sollten wir allerdings die Pferde satteln und unsere Traumwelt für einen kurzen Moment verlassen. Wieso? Weil auch das wahre Leben einige Schmankerl für uns (und unseren Geldbeutel) bereit hält.
Der Online-Shop Split Pea hat da nämlich gerade ein paar Vintage-Traumteile für uns in petto. Wie wäre es zum Beispiel mit neuen einer Samt-Jacke, einem zart-grauen Falten-Kleid oder einem Boyfriend-Blazer in Camel? Ich kann mich gar nicht entscheiden. Weiterlesen »
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Die Mode der 70er war geprägt von der 68er Bewegung, von Freiheit, Individualität und Jugend. Beim Gedanken an diese Ära verselbstständigt sich das Kopfkino, wir verlieren uns in Bildern von Flowerpower-Kleidchen, Häkel-Optik, Schlaghosen, Schlapphüten, Discoqueens und Blümchenstickereien. Dass im es Jahrzehnt der freien Liebe, der Selbstbestimmung und der Aufhebung der strikten Geschlechtertrennung durchaus auch andere modische Strömungen existierten, vergessen wir gerne. Woodstock-Anhänger oder Kommunenmitglieder dienen uns heute immer wieder als Stilvorbilder, die selbstbewusste Damenvon früher hatte aber ihren ganz eigenen Stil. Weiterlesen »
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Heute Morgen bin ich doch tatsächlich von der warmen Sonne und einem strahlend blauen Himmel inklusive Vogegezwitscher geweckt worden. Gleich musste ich an meinen Lieblingstag im Jahr denken, nämlich den Tag, an dem man zum allerersten Mal nur mit Pulli und Jeans bekleidet aus dem Haus gehen kann, ohne zu frieren. Bedeutet: Ich hab mächtig Lust auf Frühling. Die Kollektion des australischen Labels Shakuhachi hat mich dann wenige Minuten später vollends aus dem Winter gebeamt. Die transparent-fließende Stoffe der knöchellangen Kleider und Röcke gehören zu meinen absoluten Prefall-Favoriten, aber am liebsten würde ich sie schon an den ersten sonnigen Nachmittagen des Jahres ausführen. Besonders die obrigen Modelle, hochgeschlossen in meinen Dauer-Lieblingsfarben Rost und Creme, haben mir ein bisschen den Kopf verdreht. Weiterlesen »
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Es passiert nicht oft, dass ich mir eine Kollektion zu Gemüte führe und anschließend keine wirkliche Meinung zu den gesehenen Stücken habe. Als Bauchmensch fällt mein Urteil meist recht spontan und intuitiv aus. Ich weiß zumindest, ob ich die Outfits zum würgen oder zum verlieben finde. Bei J. W. Anderson gerate ich allerdings ins Schlingern. Einige von euch werden angesichts der Muster und eigenewilligen Kombinationen einen Schreikrampf verspüren, andere sind vielleicht ganz angetan vom gewagten Lagen-Look des irischen Designers. Hm. Manche Dinge sind vielleicht weder hässlich noch schön, sondern schlichtweg inspirierend. Weiterlesen »
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Ein ganz bestimmtes “Bingbing” im Emailfach erfreute mich heute besonders. Die Nachricht: Unser aller Liebling Weekday geht wieder einmal eine hübsche Kollaboration ein. Diesmal ist das Design-Ehepaar Mark Eley und Wakako Kishimoto am Zug. Das Londoner Duo beglückt uns mit übergroßen Kuschel-Cardigans und Kleidchen, die sich stiltechnisch irgendwo zwischen den 60ern und 70ern befinden – Großflächig und grafisch darf es bei den beiden ohnehin immer sein. Schön, dass sie sich treu bleiben, denn das Ergebnis der Kollaboration bringt ein bisschen Freude in die graue Stadt. Man beachte vor allem den wunderbaren Mustermix der Komplett-Outfits. Zucker! Weiterlesen »
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