Schlagwort-Archiv: Kunst

Spring 2014 Cravings // Kunst und gut.

– 11.02.2014 um 11.14 – DIY Kunst

fashion and art ss14 800x800 Spring 2014 Cravings // Kunst und gut. Ich glaube, ich muss gar nicht mehr viel zur obigen Collage sagen. Dass Kunst und Mode ein Liebespaar sind, gilt seit jeher als Gesetzt und die ziemlich offensichtlichen Inspirationsquellen von Chanel (Jeff Koons), Céline (Graffity und Brassaï), Prada (politische Street Art aus Mexiko und L.A.), Jil Sander (Alighiero Boetti) oder Castelbajac (Brancusi) haben wir auch schon zu genüge durchgekaut. Der Frühling 2014 wird artsy fartsy, daran lässt sich nicht mehr rütteln – so offensichtlich wie diesmal war’s aber tatsächlich selten. Uns soll’s recht sein.

DIY-Nachmittage sind nämlich schon in Planung, denn irgendwie muss man das doch auch selbst hinkriegen. Ein weißes Kleid, ein paar Pinsel und Farbe – wir sind höchst optimistisch und berichten dann von eventuellen Farb-Desastern. Bis dahin stellt sich bloß die Frage: Von wem lassen wir selbst uns denn inspirieren? weiterlesen

Kurzfilm: “Where are all the women?”
mit Jemima Kirke aka “Jessa”

– 05.02.2014 um 13.00 – Allgemein box1 Film Kultur Kunst

jemima kirk where are all the women 800x557 Kurzfilm: Where are all the women? <br/> mit Jemima Kirke aka Jessa
Jemima Kirke kennen die meisten von uns ausschließlich als “Jessa“, die kiffende, komische und zugleich entzückende Katastrophe auf zwei Beinen, als GIRLS-Serienstar und schwangeres Fotomodel. Dabei geht das Talent der britisch-amerikanischen Schönheit weit über die Schauspielerei hinaus. In erster Linie wird Jemima wohl immer Künstlerin bleiben.

Gestern stolperten wir zudem über ein kürzlich veröffentlichtes Video der Tate Gallery im Rahmen der “Unlock Art” Serie, in dem Jemima dem Sexismus in der Kunstwelt auf den Grund geht. Wir erfahren mehr über die feministische Künstlergruppe “Guerilla Girls“, treffen Margaret Harrison, deren Zeichnung von Playboy Hugh Hefner einst zur Schließung einer gesamten Ausstellung führte (nackte Frauen sind ok, aber ein Mann in Hasenkostüm? Unerhört!), wir lernen, weshalb so viele Künstlerinnen nach einem männlichem Pseudonym streben und weshalb Frauen so gerne vergessen und übersehen werden. Blablabla, seht selbst: weiterlesen

PFW // Chanel für den Sommer oder:
Mode + Kunst = ein ewiges Liebespaar

– 01.10.2013 um 16.13 – Mode

Chanel PFW // Chanel für den Sommer oder: <br/> Mode + Kunst = ein ewiges Liebespaar

Wie es der geschätzte Monsieur Lagerfeld überhaupt schafft, sechs Kollektionen im Jahr für Chanel zu designen, vier weitere für Fendi aus dem Boden zu stampfen, dabei seine eigene Linie Lagerfeld und KARL by Karl Lagerfeld nicht zu vergessen, seine Kampagnen selbst zu shooten, Ausstellungen mitzukonzipieren, Modefilme zu drehen, auf Shop-Eröffnungen aufzutauchen, selbst Kampagnen-Gesicht zu sein und ständig für Interviews parat zu stehen, ist uns ja schon ein Rätsel. Wie er es allerdings schafft, aus wirklich allem eine Erfolgsgeschichte zu kreieren, macht uns regelrecht fertig im Kopf. 

Ohne Frage, hinter dem Meister steht eine Scharr von Menschen, ein Team, das Ideen voran bringt und mitgestaltet – und doch können wir uns sicher sein, dass Karl Lagerfeld nur das Nötigste aus der Hand gibt. Für den Sommer 2014 ist dem Multitalent jedenfalls wieder ein besonders gelungener Streich gelungen, den wir euch hier selbstverständlich nicht vorenthalten wollen: Das Grand Palais als Art Gallery, Lagerfeld als schaffender Künstler und die Modells als Laufende Kunstwerke in den buntesten Farbpaletten.  weiterlesen

Wohnen: “You should put something really great here” by Jan Stevenson

– 12.09.2012 um 18.45 – Allgemein Kunst Wohnen

 Wohnen: You should put something really great here by Jan Stevenson

Wenn man auf einmal eine eigene Wohnung am Hals hat, dann verschieben sich plötzlich Prioritäten und man feilt quasi ständig daran, sich konstant wohl zu fühlen in dieser Mitbewohner-armen Umgebung. Auffällig kompliziert gestaltet sich hierbei die Suche nach passenden Gemälden/Kunstwerken, für die man nicht gleich ein halbes Vermögen auslegen muss. Ich sage euch, ich bin kurz davor zu kapitulieren und gleichzeitig heilfroh, noch lange kein komplettes Haus einrichten müssen.

Das Problem ist nämlich, dass es gar nicht so einfach ist, sich auf einen einzigen Stil festzulegen – und genau so verhält es sich eben auch mit dem, was man da gern an die Wand hängen würde. Ja, was wollen wir denn eigentlich dort hängen haben? Zu viele Möglichkeiten. Zu wenig Meinung. Dann aber erinnerte ich mich an das obige, ziemlich gewitzte Werk von Jan Stevenson. YOU SHOULD PUT SOMETHING REALLY GREAT HERE, heißt es da. Ein gelungener Platzhalter, wie ich finde. Das schreit nach DIY…!

Film: YAYOI KUSAMA X LOUIS VUITTON COLLECTION FILM

– 03.09.2012 um 11.32 – Accessoire Allgemein Kunst Mode

Manchmal, ja da schafft man es einfach, seinen Kopf auszumachen, wenn es um bestimmte Neuigkeiten aus der weiten Welt geht. Der Kopf selektiert eben, ordnet gewisse Dinge in die Schublade “wichtig”, “vielleicht später interessant” oder “nicht so spektakulär” – so geschehen bei der neuesten Kollaboration aus dem Hause Louis Vuitton mit der punkteverliebten Künstlerin Yayoi Kusama, die erst kürzlich in der Tate London ausstellte.

Erst heute, mit dem Entdecken des zweiten Fashion Films aus der Selfridge Schmiede, ist es um uns völlig geschehen: Vielleicht liegt es an dem zuckersüßen Model, an der Art und Weise, wie sie mit uns flirtet, oder vielleicht doch schlicht und ergreifend daran, dass die farbenschöne Punktekollektion wirklich ganz zauberhaft ist? Wir sind jedenfalls froh, dass der Play-Button an diesem Morgen endlich mal gedrückt wurde und denken ernsthaft darüber nach, ein rot/weißes Tuch für’s Haar erstehen zu wollen oder gar für ein Sonnenbrillen-Modell zu sparen.  weiterlesen

Kunst: Doku-Tipp – “A Brief History of John Baldessari”

– 22.05.2012 um 14.10 – Allgemein Kultur Kunst

john baldessari 800x622 Kunst: Doku Tipp   A Brief History of John Baldessari

John Baldessaris Persönlichkeit fasziniert mich beinahe mehr als sein Schaffen und ich komme einfach nicht umher, ihn mir als kuriosen Hunter S. Thompson der Kunstwelt vorzustellen. Obwohl sein dichter weißer Bart und das lange Haar einen eierförmigen Kopf umrahmen, der ausschaut als gehöre er zu einem sehr höflichen und ganz und gar Garten-verliebten alten Herrn, scheint es, als stecke in diesem extra-groß gewachsenen Körper ein ziemlich schroffes Cowboy-Herz. Dass die Kurz-Doku über den “Godfather of Conceptual Art” von niemand geringerem als Tom Waits vertont wurde, ändert natürlich auch nicht unbedingt etwas an meiner kleinen Assoziationskette im Hirn. Zumindest die Stimmen der beiden Freunde passen schon mal wie die Faust auf’s Auge – Da fehlt nur noch der Whiskey im Abspann.

Der in Kalifornien lebende Baldessari wurde Ende der 60er bekannt, weil er der Pop Art noch ein kleines, feines Detail hinzufügte – nämlich die Schrift, die bis dato vornehmlich der Conceptual Art vorbehalten war. Bilder, Werbetexte, Filmzitate und Fotografien ergaben zusammen genommen ein Konstrukt, das die Kritik an der Popkultur bis heute in den Mittelpunkt all seines Schaffens rückt. Irgendwann im Jahr 1970 entschied Baldessari, sich auf radikale Weise von all seinen bisher entstandenen Werken zu trennen: Das “Cremation Project” führte zur vollständigen Verbrennung all seiner Kunst. Dieser brachiale Entschluss beendet jedoch keineswegs seine Karriere – bis heute experimentiert der vielleicht einflussreichste Konzept- und Medienkünstler der Gegenwart mit Videoperformances, Filmen, Collagen und Fotografie – sogar eine iPhone App findet sich im Baldessaris’schenPortfolio. Seine Virtuosität lebt von Gegensätzen, von Eindringlichkeit und einem scheinbar nicht abebben wollenden Ideensprudel. Wir könnten jetzt noch mehr als tausend Zeilen schreiben, um dem Meister der Illusionseffekte und zusätzlichen Bedeutungsebenen zu huldigen, dem spannendsten Surrealisten des digitalen Zeitalters. Die Kurzdokumentation “A Brief History of John Baldessari” macht das aber, wie finden, in knapp sechs visuellen Minuten so oder so schon ziemlich gut. Et voilá: weiterlesen

Ausstellungstipp: Henrik Vibskov in der Galerie Ruttowski;68

– 12.04.2012 um 15.55 – Allgemein Event Kultur Kunst

Vibskovski Ausstellungstipp: Henrik Vibskov in der Galerie Ruttowski;68

Vielen ist der großartige Henrik Vibskov nur als Modedesigner und Parfum-Namensgeber bekannt. Dass der sympathische Däne aber noch viel mehr auf dem Kasten hat und auch vor der Kunst nicht zurückschreckt, dürfte den meisten von uns wohl aber bislang noch neu sein. Ja, Herr Vibskov ist in der Szene zwar bereits bekannt und zeigte seine Werke unter anderem im PS1 in New York, einem Ableger des MoMas – doch hierzulande bekamen wir bislang noch nicht viel von dem Multitalent aus der Schmiede des Central St. Martins in London mit. Bislang, denn der Modemacher will das Rheinland von seiner Kunst beeindrucken und präsentiert in der Kölner Galerie Ruttkowski68 unter dem Namen “Ruttkowski;68 – Vibskovski;72“.

Vom 13. April bis 20. Mai habt ihr also die Chance, die neuesten, kreativen Ergüsse aus dem Hause Vibskov zu sehen und einen Blick auf die Lichtskulpturen aus 20000 Wäscheklammern der Berlin/Düsseldorfer Künstler heilight* zu werfen. Und womit will Herr Vibskov in seine kleine Vernissage locken? weiterlesen

Wochenrückblick

– 11.03.2012 um 11.36 – Allgemein Wochenrückblick

wochenrückblcik Wochenrückblick

Von Jessica Oemisch.

Letzten Donnerstag, am Weltfrauentag, hatte ich eine wunderbare Begegnung. Auf der Zugfahrt von Berlin nach Hamburg, stieg in Berlin Spandau ein älteres Päärchen zu. Sie trug ihr schulterlanges, voll ergrautes Haar offen und wirkte mit ihren fragilen 1,60 m wie eine gealterte Elfe. Die alte Dame reichte ihm bis zur Brust. Er trug einen schwarzen Hut im Charly-Chaplin-Style und einen marinefarbenen Anzug.

Kaum hatten die beiden ihre Sitzplätze gefunden, half er ihr aus ihrem viel zu langen Wintermantel. Als der Zug langsam anrollte, zauberte er aus seiner Reisetasche zwei Piccolos und eine rote Rose. „Du bist doch verrückt!“, sagte sie mit flattriger Stimme zu ihm, während seine trüben Augen glänzten. „Zum Frauentag!“ Er öffnete die Fläschchen und beide genossen morgens, kurz nach neun, das leichtprozentige Prickeln.

Während der Zugfahrt fiel es mir richtig schwer meine Augen von dem alten Pärchen zu lassen. Wahnsinnig liebevoll gingen die Beiden miteinander um, ein Lächeln da, ein Tätscheln dort. Wie viele Jahre die Zwei wohl schon zusammen verbringen?

Als die Durchsage „In wenigen Minuten erreichen wir Hamburg Hauptbahnhof“ ertönt, hilft er ihr den Mantel und sie versucht nervös die Rose zu verstauen. „Das war eine dumme Idee. Ich weiß doch jetzt gar nicht wohin damit.“ „Nein“, sagt er und küsst sie auf die Stirn. weiterlesen

Wochenrückblick

– 04.03.2012 um 18.17 – Allgemein Wochenrückblick

wochenrückblick Wochenrückblick

Unser Goldstück Jessie, die hübsche Dame, die uns während ihres Praktikums bei uns eifrig unter die Arme greift, hat für euch die vergangene Woche zusammengefasst:

Die Meisten mögen laue Sommernächte. Ich hingegen mag die milden im Winter. Warm genug, um den Wintermantel lässig offen zu tragen und ausreichend kalt, um beim Atmen den eigenen tanzenden Hauch, der in die Luft aufsteigt, zu beobachten. Du kannst die letzten kalten Nächte richtig genießen, weil sich alles in dir auf den Frühling freut.

Gestern war eine dieser Nächte. Dann gibt es nichts Schöneres, als auf die Bahn zu verzichten und zu Fuß zu gehen. Denn immer dann erwacht der „Großstadtcolumbus“ in mir. Auf dem gefühlte „1000 Mal gegangen Weg“ von der Lieblingskneipe zu mir nach Hause entdecke ich in diesen späten Abendstunden immer wieder was Neues. In dem verglasten Altenheim, an dem ich sonst Tag für Tag vorbei fahre, steht ein neues, olivfarbenes Samtsofa. Der freundlich lächelnde Mann aus dem kleinen Zeitungskiosk verkauft jetzt zusätzlich noch Blumen und das backsteinfarbene Haus gegenüber von der U-Bahn ziert ein neuer Graffiti-Schriftzug.In diesen Nächten bin ich aufmerksamer für das, was um mich herum passiert. Ich atme meine Umgebung regelrecht ein und ein unbeschreibliches „Wohlfühlgefühl“ macht sich in meinem  Bauch breit – das Gefühl von vollkommener Zufriedenheit. Zufrieden sind wir auch mit der letzten Woche, denn was an den Tagen vor dieser Nacht in der Jane Wayne Welt passiert ist, könnt ihr jetzt hier lesen:

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Bild des Tages: Camouflage Body von Cecilia Paredes – getarnt und versteckt

– 27.01.2012 um 17.28 – Allgemein Inspiration Kunst

CeciliaParedes9 513x365 Bild des Tages: Camouflage Body von Cecilia Paredes   getarnt und versteckt  © Cecilia Paredes

Steht uns nicht allen dann und wann der Sinn danach, sich chamäleonartig anzupassen und nicht aus der Reihe zu fallen? Nur hin und wieder lieber Versteck unter der dicken Decke zu suchen statt aufzufallen und in den Vordergrund zu treten. Dann und wann ist zumindest uns so und vielleicht lieben wir gerade deswegen die “Camouflage Body” Inszenierungen von Cecilia Paredes, die sich wahrlich als hübsche Kunstwerke herausstellen. Bei dem ein oder anderen Werk müssen wir nämlich schon ordentlich genau hinschauen, um überhaupt einen Frauenkörper zu entdecken.

Die Damen verschmilzen perfekt mit dem geblümtem Hintergrund und wir sind ganz hingerissen von solch einem optischen Augenschmaus – und das nicht zuletzt, weil großflächige Blumenmuster uns eh den Kopf verdreht haben, sondern sicherlich auch, weil sie ein Stück Sommer und Sonne transportieren! weiterlesen

Bilder des Tages: Streetstyles auf Ölmalerei

– 08.08.2011 um 13.25 – Allgemein Inspiration Kunst

Kuns mode Bilder des Tages: Streetstyles auf Ölmalerei

Dass Kunst und Mode immer wieder wunderbar in Einklang gebracht werden können und dass die Grenzen schwimmend sind, konnten wir schon an der ein oder anderen Stelle bewundern. Und der jüngste Beweis, dass Ölmalereien und moderne Streetstyles ganz fanastisch harmonieren, zeigt uns nun Diana von Miss Moss. Sie kreierte eine kleine Serie aus Streetstyles und klassischen Malereien und fügte sie zu einem wunderbaren Bild: Pickte Schnappschüsse von Lachsbrötchen oder Stockholm Street Style und gab ihnen den perfekten Hintergrund aus Arbeiten von Renoir, Wargemont oder Latour. Passt perfekt und inspiriert zu neuen Mustern und Farbkompositionen, nicht?

Und wen entdecken wir auf den ersten Blick? Die zauberhafte Claire…  weiterlesen

Ich glaub, ich muss kotzen – Fleischtörtchen von Jasmin Schnuller

– 28.07.2011 um 16.27 – Allgemein Kunst

jasmin schnuller Ich glaub, ich muss kotzen   Fleischtörtchen von Jasmin Schnuller

Praktikanitn Antje reagierte mit einem nüchternen “Igitt“. Seelenruhig saß sie dort vor dem Bildschirm und winkte mich dann zu sich herüber. “Guck mal!“. “Hmmmhm. Ahaaha. Moment. Nee, sag jetzt nicht, das ist…. ” – “Doch.

Ich sage es gleich vorab: Ich bin der denkbar schlechteste Gesprächspartner, wenn es um das Thema der Verköstigung toter Lebewesen geht. Ein ätzender Vegetarier, der sogar bei Fisch auf dem Mittagstisch eine knallrote Birne bekommt und mit Kotzbröckchen im Halse ringen muss. Einer der ganz üblen, belehrenden Sorte. Einer mit dem man besser nicht darüber spricht, dass Fleischessen ja in der Natur der Menschens liegt (Darauf reagiere ich nämlich gerne mit sinnentfremdeten Ausreden à la “Fortschritt und so, der Mensch muss sich auch kein Fell mehr überwerfen, schließlich wimmelt es inzwischen nur so an Möglichkeiten, sich als rosafarbener Zweibeiner vor dem Erfrierungstod zu schützen”). Und nun sitze ich da und betrachte Fräulein Jasmin Schnullers Kunsthandwerk – erbaut aus Fleisch, Blut und Fett. Ich bin fasziniert. weiterlesen

Film-Teaser: “Shit Year” mit Ellen Barkin

– 20.07.2011 um 17.14 – Allgemein Film Kultur

ellen 513x315 Film Teaser: Shit Year mit Ellen Barkin

Eine Schauspielerin tritt ab. Das letzte Interview, der letzte Vorhang fällt, die grellen Scheinwerfer schlucken ihren Körper in der letzten Verbeugung. Schwarz gekleidet und in Highheels kriecht sie auf allen Vieren eine Treppe hinab. Sie schmiegt sich an einen jungen Mann, der seine Augen starr offen hält. “The end of everything and the start of nothing.”

Schwarz-Weiße Bilder, harte Kontraste und das Gesicht von Ellen Barkin, das auf unheimliche und schonungslose Weise zwischen Jugendlichkeit und verlebter Müdigkeit oszilliert – die Bilder aus dem Trailer des Films “Shit Year” treffen mich ins Herz, sie sind schön und verstörend zugleich. weiterlesen

Geschmacksache: Abstrakte Tattoo-Kunst von Amanda Wachob

– 18.07.2011 um 17.23 – Allgemein Beauty Kunst

amanda wachob Geschmacksache: Abstrakte Tattoo Kunst von Amanda Wachob

Es ist schon über ein Jahr her, da stieß ich auf die New Yorker Künstlerin Amanda Wachob. Beim Durchforsten meiner alten Bildergalerie blieb ich gerade eben dann zum wahrscheinlich hundertsten Mal über ihren Tattoo-Kreationen hängen.

Wenn es um das permanente Verzieren des eigenen Körpers mittels bunter Farbe geht, scheiden sich die Geister so oder so, aber selbst bei eingefleischten Nadel-Fans sorgen die obrigen Bilder für geteilte Meinungen. Für die einen ist’s pure Kunst, bloß dass die Leinwand gegen echte Menschen und Pinsel gegen ratternde Maschine eingetauscht wurde. Andere hingegen mögen die Maler-Optik gar nicht und würden bei deren Anblick am liebsten gleich zu Seife und Lappen gereifen um die offensichtliche Schmiererei endlich los zu werden. Ich gebe zu: Würde ich mir doch noch etwas unter die Haut stechen lassen, dann entweder eine schlichte Linie oder eben eine bunte Kreation aus Amandas Schmiede.

Und ihr – gefällt euch, was ihr seht oder sollten Tattoos auch gefälligst nach Tattoos aussehen?

Inspiration: Wenn aus Malerei Mode wird

– 30.03.2011 um 13.29 – Allgemein Film Kunst

5565241911 cf523f118c o Inspiration: Wenn aus Malerei Mode wird

Mode und Kunst sind ebenso untrennbar wie der Sänger und seine Stimme. Ohne das eine, ist das andere verloren. Ohne Kunst ist Mode nichts als eine leere Hülle ihrer selbst. Mode ist Kunst. Mode ist der Spiegel unserer Gesellschaft. Die Verbindung beider Kulturphänomene scheint die logische Konsequenz ihrer Ähnlichkeit zu sein. “Beide sprechen in einer sehr kodierten, optischen Sprache zu Menschen mit einem ganz bestimmten Status, Wissen und Geschmack. Das macht sie zu einem probaten Distinktionsmittel, um sich von der Masse abzugrenzen.”
An dieser Stelle beschäftigen wir uns allerdings nicht mit Abgrenzung, sondern mit dem altekannten “Abgucken”. Inspiration suchen wir nämlich nicht bloß auf der Straße, in Museen und im Film – sondern manchmal eben auch in Gemälden. Vielleicht ist es also an der Zeit, alte Bildbände großer Maler aufzuschlagen und seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. weiterlesen