Schlagwort-Archiv: Liebe

Blog-Tipp:
“IM GEGENTEIL” – Single in Berlin
(und bald auch in anderen Städten!)

– 15.11.2013 um 16.08 – Allgemein Berlin

im gegenteil Blog Tipp: <br/> IM GEGENTEIL   Single in Berlin <br/> (und bald auch in anderen Städten!)

Wenn man Jules und Annis neuesten Meisterstreich betrachtet, nämlich eine Single-Börse für Berlin, die das Gegenteil von sozialem Abstieg bedeutet, dann ist man als Nicht-Single kurz davor, heimlich den eigenen Beziehungsstatus zu verfluchen. Weil man nicht dabei sein darf, weil das Suchen nach dem allseits bekannten Deckel so schön sein kann und Verliebtsein noch besser. Und genau hier klinken sich die fleißigen Kuppel-Feen hinter “Im Gegenteil” ein –  mithilfe von Bild & Text sorgen sie nämlich für’s Gefunden-werden. 

Liebevolle Texte über Eins-A-Alleinstehende und dazu Home Stories samt ausstellungswürdiger Fotografien, die statt des gewohnten Einheitsbreis Menschen portraitieren, die mehr im Kopf haben als den zwanzigsten Eames-Stuhl: “Wir zeigen Menschen in ihrer heimischen Umgebung auf ehrliche Weise. Massenware ist out, handverlesene Porträts sind in.”  weiterlesen

Die Sache mit der Einsicht, die meist zu spät kommt.

– 09.08.2012 um 8.03 – Allgemein Leben

 Die Sache mit der Einsicht, die meist zu spät kommt.

Mit dem Gesicht in die Matratze gedrückt liegst du auf dem Bett, die Arme und Beine weit ausgestreckt. Fünf Minuten lang, zehn, dann 15. Nichts passiert. Kein wirkliches Gefühl, nur dieser beschissene Druck auf der Brust, der dich bald zum Platzen bringt. Und Lethargie. Dir dämmert, wie sie sich fühlen müssen, die Irren. Jetzt schweben können und abheben, damit alles ganz leicht wird. Aussichtslos, denn dein Hirn ist tausend Tonnen schwer. Wie eine Bleiente kriechst du ins Bad, um der Realität ins zerknautschte Gesicht zu blicken. Hallo, du. Alles wird gut, irgendwann.

Seit ein paar Tagen fühlst du dich wie dein eigener Geist, der irgendwo an der Decke hängt, um dreckig lachend mit dem Finger auf dich zu zeigen. Jeder deiner Fehler brennt sich langsam ins Bewusstsein, vertreibt den Nebel, der so lange jedes Gefühl betäubt und dir die Sicht auf das versperrt hat, was man Wirklichkeit nennt. Aufwachen aus dem Schockzustand, begreifen, was passiert ist. Die Einsicht kommt immer, aber meistens zu spät.

Mach kaputt, was dich kaputt macht, heißt es. Und daran hast du dich gehalten. Aber Regeln sind zum Brechen da, weißt du noch? Statt zu kämpfen, bist du fort gerannt, statt zu Lieben hast du kapituliert. Vor der Herausforderung und der Versuchung. Der einfache Weg ist nie der bessere, bloß der schnellste. Und du schaust nach vorne statt zurück. Die Zukunft beschwören, nicht in Erinnerungen ertrinken – Vorsätze, die an kläglichen Versuchen scheitern, immer, wenn das Denken einsetzt. Denn jede Mauer stürzt irgendwann ein unter zu viel Last. Das was übrig bleibt, ist das rohe Fundament, das Fangbecken, in dem Gefühle wie tote Fische an der Oberfläche schwimmen. Reanimation. Und plötzlich regnet es Heftzwecken aus verdrängten Gefühlen, die sich kribbelnd in deinen Körper bohren und dich zusammen zucken lassen, bei jedem Schritt.

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Happy Valentine’s Day!

– 14.02.2012 um 14.59 – Allgemein Film

Irgendwann hatten wir ihn euch schon einmal gezeigt, diesen überaus zauberhaften Kurzfilm zum Thema “Liebe”. Verantwortlich ist – natürlich- unsere Lieblingsmaus. Kinder können die Welt eben doch erklären – und zwar mit dem Herzen, anstatt mit dem Kopf. Eine Scheibe abschneiden, bitte. weiterlesen

Die Sache mit der Untreue der Angsthasen.

– 29.11.2011 um 16.06 – Allgemein Leben

Bildschirmfoto 2011 11 29 um 15.53.10 Die Sache mit der Untreue der Angsthasen.Bild: Lauryn Holmquist.
Meine Freundin A. schon wieder. Das Mädchen mit zu viel Herz und Genital, aber zu wenig Kopf. Ferngesteuert von blutroten Hormonen, die erst dann erwachen, wenn die Sonne schläft, streift sie fiebrig durch die Nacht. Weil sie ihn nicht haben kann. Den, der ihr den Magen umdreht, jedes Mal, wenn sie an ihn denkt. Wenn sie ahnt, dass er nicht anruft, weil er bei ihr ist, der Frau, die er seine Freundin nennt. Die keinen Namen hat und kein Gesicht, die ein Geist ist, den man nicht sehen, aber fühlen kann. Jedes Mal wenn A. seine Lippen spürt, auf ihrem eigenen Körper, den Schenkeln, auf dem Mund.

“Ich verabscheue Menschen, die Beziehungen mit Füßen treten”, hat sie mal gesagt. Seit zwei Monaten schlägt sie ihrer eigenen mit geballten Fäusten ins Gesicht. Denn wenn sie am nächsten Morgen nach Hause kommt, legt sie sich ins warme Bett. Über dem Kopfkissen hängt ein Foto aus dem letzten Urlaub. Ihr eigener Geist hält sie im Arm und drückt ihre Hand. Das Bild ist verblasst, aber die Heftzwecke steckt noch tief in der Wand.

“Ich liebe ihn”, sagt sie immer wieder. Betont, dass das eine nicht das andere ist, dass beides existieren kann und zwar zur selben Zeit. Liebe und Leidenschaft. Bloß getrennt von einander. Zuhause warten Gefühle, in der Welt kalte Küsse. “Ich brauch beides”, weint sie. Weil sie weiß, dass sie sich selbst belügt. Ihr Herz schlägt fest, wenn sie an das Verbotene denkt, das Heimliche bestimmt ihren Tag. Sehnsüchtige Blicke auf das Handy, aus dem Fenster. Vielleicht ist er da irgendwo, vielleicht wartet er, vielleicht will er. Aber was will sie? Liebe oder Leidenschaft? Alltag oder Abenteuer? weiterlesen

Die Sache mit der Verdorbenheit von Fräulein Unsinn.

– 01.11.2011 um 15.03 – Allgemein Leben

devil Die Sache mit der Verdorbenheit von Fräulein Unsinn. Bild ohne Hörner: Nicolás Santiñaque

Dieser Text handelt von einem Mädchen, das ohne Rast ist und ohne Ziel, von einem Fabelwesen ohne Grenzen, von einem Geschöpf, das Gutes will und Böses tut. Diese Geschichte ist deine Geschichte. Guten Tag, Frau Unsinn.

Anna Unsinn, das bist du. Du hast zwei Köpfe, viele Herzen, aber bloß ein Leben. Das ist dein Schicksal, das ist deine Last und Freude zugleich. Deine Welt ist bunt, solange du entscheidest ohne zu denken. Dann fängt das Grübeln an und du knallst mit voller Wucht auf den grauen Beton. Zwischen Prinzipien und Irrsinn wandelst du hin und her, bist zufrieden, solange sich die Möglichkeiten verstecken. Und dann, wenn die Gelegenheit günstig ist, dann explodiert dein Gefühl und alles was du tust ist mit sorgenlosen Glitzerpartikeln überhäuft. Du drehst dich und tanzt und schüttelst dich, lässt dich begehren, bis das Gold zu Boden fällt, genau wie du. Der schwarze Sog, das Monster, das Gewissen, ziehen dich ins Loch, in dem keine Luft zum Atmen bleibt. Das ist deine Geschichte. Werde mit ihr fertig. weiterlesen

Die Sache mit den Zweiflern, die niemals richtig glücklich sind.

– 17.10.2011 um 17.22 – Allgemein Leben

tumblr l9e2zyYiZw1qbs2x5o1 500 Die Sache mit den Zweiflern, die niemals richtig glücklich sind.

Es gibt Menschen, die sind niemals richtig glücklich. Weil sie nach dem Haar in der Suppe suchen, weil sie nicht loslassen können und Angst haben vor dem Fall. Wenn es gut läuft, kann es nur schlechter werden. Wenn es schlecht ist, wird es nie mehr besser sein.
Meine Freundin A. ist so jemand. A ist vielleicht nicht bloß diese eine Person, A sind wir alle. Oder zumindest viele von uns. Wer B ist, hat Glück.

Mein Name ist A., mein Alter ist egal. Ich lebe, weil ich muss. Ich bin gern hier, aber es könnte schöner sein. Dass alles gut wird, daran glaube ich nicht. Früher oder später wird alles zusammenbrechen und dann bin ich die, die Recht behalten hat.

Euch allen geht es schlecht, aber mir geht es immer ein bisschen schlechter. Ich muss mich selbst ertragen, meine Gedanken, das Chaos in Herz und Hirn. Ich bin das Mädchen mit dem grauen Schatten. Wenn ich nicht aufpasse, erschlägt er mich. Es ist egal, wohin ich gehe, egal, wer bei mir ist und wie lange. Ich bin ich. Bis zu diesem einen Moment, in dem sich alles dreht und wendet, in dem plötzlich alles dunkel wird. Die Welt, die ich erlebe, formt sich zu einem schwarzen Loch im Bauch, einem Krater, der all mein Gefühl verschluckt und es verdaut, bis es als Gedankenscheiße aus meinen Ohren quillt. Ich mache mir Sorgen. Immer. weiterlesen

Warum dürfen Männer hässlich sein?

– 18.04.2011 um 17.12 – Allgemein Wir

Bild 113 Warum dürfen Männer hässlich sein?

“Ist der Typ da drüben heiß?” -”Whää, nee. Viel zu glatt.”

Ein typisches Szenario im Leben einer jungen Frau, die ab und an mal um sich schaut. Beim Bäcker: Männer. In der Stadt: Männer. Auf dem Konzert: Männer so weit das Auge reicht. Schöne Männer, aalglatt und perfekt, an den Füßen schneeweiße Sneaker. Interesse? Nein. Denn Männer dürfen nicht schön sein, jedenfalls nicht Abziehbild-schön. Eher unterschwellig schön und irgendwie sexy – die Babypo-Fraktion mit ihren perfekten Gesichtern und den kleinen Näschen fristet ein relativ sexappealloses Leben, zieht an uns vorbei wie eine ultraviolette Ameisenkaravane – gänzlich unbemerkt. Ein richtiger Mann, der muss im Wald überleben können, in der Natur zu Hause sein. Zumindest wollen wir uns diese Traumsvorstellung in Anbetracht seines Aussehens herbeispinnen können. Ein Dreibeiner, der nach Stadtluft duftet und entsprechende Attitüden an den Tag legt, ist in etwa so attraktiv wie König Triton. weiterlesen

Fund des Tages: Schmuck für’s Herz

– 06.01.2011 um 17.30 – Accessoire Allgemein

Ringe Fund des Tages: Schmuck fürs Herz

Ganz gleich, ob wir im Moment frisch verliebt sind, unsere liebste Freundin meilenweit entfernt ist oder wir einfach ein Symbol für die Liebe suchen: Schmuck mit Herzensbotschaften kann es nicht genug geben. Selten sind dagegen die Stücke, die nicht gleich auf den ersten Blick ganz platt in Form von Herzchenanhängern daher kommen, sondern Schmuck, der durch seine Symbolkraft dezenter wirkt. Mein heutiger Fund: Die wunderbare “Lonely Hearts Club“-Kollektion des australischen Schmuckdesigners Toby Jones. Angehauchter Vintage-Touch trifft auf symbolische Botschaft: Sowohl die Ketten, als auch die Ringe der Kollektion sind so wunderbar aussagekräftig, dass ich mir am liebsten sofort einen Schlüssel um den Hals hängen könnte und meinen Liebsten das passende Pendant in Form von Ringen oder Ketten schenken möchte. weiterlesen

Trailer: No strings attached mit Natalie Portman & Ashton Kutcher

– 15.12.2010 um 14.06 – Allgemein Film

no strings attached Trailer: No strings attached mit Natalie Portman & Ashton Kutcher

Richtige Freundschaften zwischen Männern und Frauen sind selten. Sind wir doch mal ehrlich, meistens verliebt sich doch eh der eine in den anderen. Manchmal unglücklich, weil diese Gefühle einseitig bleiben, manchmal soll daraus aber auch die wirklich große und vor allem gegenseitige Liebe entstehen. Gut für die, denen zweiteres wiederfährt, schlecht für diejenigen, deren Gefühle nicht erwidert werden können. Hatten wir solch ein Szenario nicht alle schon einmal?

Anders ist es da auch nicht, wenn sich zwei gute Freunde denken, unkompliziert eine Sex-Beziehung einzugehen – ohne Verpflichtungen, ohne emotionale Bindung. Dass das am Anfang ganz gut klappen kann, zeigen die hübsche Natalie Portman und der smarte Ashton Kutcher in ihrem neuesten Streifen No Strings Attached, der am 24. Februar in unseren Kinos kommen wird. Ja, natürlich dauert es noch eine gefühlte Ewigkeit, bis der Film anläuft – ich konnte euch den reizenden Trailer dennoch nicht vorenthalten und werde euch selbstverständlich kurz vorher noch mal daran erinnern! weiterlesen