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Shopping // LVMH goes digital:
Céline & Co im eigenen Online Store

14.03.2017 um 11.40 – Shopping

Man kann es sich im Jahr 2017 eigentlich kaum noch vorstellen, aber Fakt ist: Nur ein Bruchteil der Luxus-Modehäuser verkaufen ihre eigenen Designs im hauseigenen Online Store, noch auf großen Plattformen wie Net-a-Porter oder Farfetch.com. Céline gehört dazu, ebenso wie Chanel. Die Strategie dahinter ist einleuchtend: Die Produkte künstlich verknappen und nicht jedem zugänglich machen, damit wir uns auch noch nach x Jahren die Fingerchen nach ihren Produkten lecken.

So langsam allerdings scheint man eine Kursänderung anzusteuern, denn während Chanel den Online Handel ihrer Parfum-, Pflege- und Make-Up-Range erst kürzlich selbst in die Hand nahm und die Gerüchteküche von einem sanften Einstieg ausgeht, bevor auch die Ready-to-Wear-Linien und alle Accessoires folgen, gibt’s ganz frisch auch News aus dem Riesenkonzern LVMH: LVMH is working on an ecommerce site that would bring together all of its brands — and those of competitors — on one portal and represent the most ambitious attempt yet by the French group to capitalise on fast-growing online sales of luxury goods, so die Financial Times. Was das bedeutet? Céline, Louis Vuitton, Fendi, Dior, Givenchy, Kenzo, Sephora, ja sogar Rimowa und weitere Häuser aus dem LVMH Portfolio gehen endlich online und vereinen sich auf einer einzigen Plattform. weiterlesen

Lesetipp: „Moderakete aus dem Mutterschutz“ – zum Designerwechsel bei Louis Vuitton und Dior

24.08.2011 um 11.22 – Allgemein Menschen Mode

Seit Tagen kursiert das Gerücht, Marc Jacobs verließe Louis Vuitton, um zukünftig für Dior an vorderster Front zu stehen, zu designen und dem angeschlagenen Image, seit Gallianos antisemitischen Parolen und der damit einhergehenden Entlassung, entgegenzuwirken (wwd). Die „Welt“ berichtet heute, dass Jacobs bereits 10 Tage nach Gallianos Missverhalten gefragt wurde, den Posten zu übernehmen und dem Label Louis Vuitt0n den Rücken zu kehren. Jacobs jedoch entgegnet: „Ich wurde nicht gefragt“. Und wir können nur vermuten, dass er sich wohl selbst beworben hat, um im sich im LVMH Konzern weiterzuentwickeln und neue Wege zu bestreiten. Denn das Unternehmen müsste er für den Wechesel nicht aufgeben – sowohl Louis Vuitton als auch Dior gehören zu dem Luxuskonzern.

Aber was passiert mit Louis Vuitton? Auch auf diese Frage hat die „Welt“ eine passende Antwort: „Für den offenen Posten bei Louis Vuitton gäbe es wiederum einen In-House-Ersatz, der für LVMH-Chef Bernard Arnault wie die Traumlösung wirken muss. weiterlesen

Designer-Wechsel bei Kenzo

12.07.2011 um 13.33 – Allgemein Menschen Mode

Die Gerüchteküche brodelte schon seit langem und heut ist es raus: Das zu LVMH gehörende Label Kenzo löst sich nach acht Jahren von ihrem Designer Antonia Marras und will zukünftig neue Wege bestreiten. Holtadipolta und zeitgleich mit dem Abschied können wir auch das neue Designer-Traumpaar begrüßen: Humberto Leon und Carol Lim. Schon mal was von den zweien gehört? Jap. Denn die beiden haben 2002 in New York Opening Ceremony gegründet und beweisen damit erfolgsversprechende Aussichten für Kenzo. Das hat das Brand auch ein Stück weit nötig, um sich wieder behaupten zu können und trendorientiert in die Zukunft zu starten. Obwohl ich die bunten Prints, die hübschen Lagenlooks, luftigen Kleider und die weiten Silhouetten des Labels immer sehr mochte, hat man doch recht wenig von Kenzo gehört.

Leon und Lim sollen der Marke also neuen und frischeren Wind einhauchen – und wir sind gespannt, ob wir dann auch wieder ein bisschen mehr Kenzo hören werden, außer neue Düfte, die unter dem Namen erscheinen.

Bild via.