Schlagwort-Archiv: Machen oder sein lassen

Ausprobiert //
Penny Loafer trifft weiße Socke
– DO oder DON’T?

25.09.2014 um 14.58 – Do or Don't Mode Wir

weiße socken

Maison Kitsuné sorgte vergangene Woche dafür, dass der Kopf aus und das Herz anging – und zwar rasendschnell: Eigentlich hatte ich mich bereits fest auf Ballerinas gestürzt, eben solche mit Fesselriemchen, ihr wisst schon – bis, ja bis der Franzose mit seinem fantastischen Lookbook daher kam und mich direkt mit auf seine Reise durch die spießig schönen Gefilde nahm, dem englischen Vorzeigeschühchen einen Hauch „Paris“ verpasste und ich mich seither wie eine Verrücktgewordene durch sämtliche Online Stores klickte.

Mit Erfolg. Die Penny Loafer der Träume sind soeben eingetrudelt, die Socken liegen parat – bloß der Mut, der hat sich verabschiedet. Vielleicht liegt’s an dem ergatterten Modell, das deutlich anders ausfällt als obige Kreationen, vielleicht auch an der Michael-Jackson-Assoziation oder aber auch einfach bloß an der fehlendem „Ich mach das jetzt einfach“-Attitüde – und dabei plädieren wir doch eigentlich stets für machen. Klasse. weiterlesen

Selbstversuch:
Zurück in die Kindheit mit Esprit
– Machen oder schleunigst sein lassen?

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Ich hatte Esprit längst vollkommen abgeschrieben, von roten Schildchen Albträume bekommen und fühlte mich von bogenschießenden Engelchen verfolgt. Esprit, nein danke. Esprit? Tupperparties, Frauenstammtische, Spielplatzgangs. Irgendwann war’s vorbei mit der Vorzeige-Marke aus Deutschland und nicht mal mehr der einst so sehr gemochte Schmuck konnte mich mehr aus dem Häuschen locken. Der komplette Image-Crash folgte und seither versucht das Label mit frischem Design-Team, „Gisele Bündchen“-Kampagne und neuen Stores alles, um die Gunst der Käuferschaft zurück zu gewinnen. 

Ich blieb bislang stark, kam erst gar nicht auf den Gedanken, Esprit noch einmal zu betreten – und bekam diesen Sweater während der Press Days geschenkt. Eingeknickt und schwach geworden, par excellence. Schönste Kindheitstage wurden im Kopf aktiviert und der ironische Umgang mit dem „Ach so schrecklichen“-Label ließ mich innerlich ziemlich schmunzeln. Gestern wurde der 80s/90s Look dann ausgepackt – mit 2nd Levi’sReebok High-Top Sneakern und Mini-Haar-Welle. Alle Klischees bedient. Und, was sagt ihr: Machen oder lieber ganz flott wieder sein lassen? weiterlesen

Sarah und der Pixie Cut: Machen oder sein lassen?

18.04.2013 um 16.38 – Beauty Do or Don't Wir

Ich weiß es noch ganz genau: Der Entschluss, mein Haar endlich einmal wachsen zu lassen, esganz feminin über die Brust zu legen – er kam Ende 2009 an meinem 22 Geburtstag. Wallende Mähne, das Gefühl von purer Weiblichkeit und einer gut sitzenden Frisur trotz Out-of-Bed Look – und wenn das geschafft ist, schneide ich mir radikal einen Pixie Cut. So. Das ist mittlerweile über 3 Jahre her. Heutiger Stand: Das Haar hat immer noch nicht die gewünschte Länge erreicht, nur auf den Spliss ist regelmäßig Verlass und so langsam werde ich müde – und langweile mich beim Anblick im Spiegel doch arg.

Selbstverständlich hat der Pony vor kurzem etwas Pfiff ins Gesicht gezaubert, aber auch daran habe ich mich allmählich satt gesehen – auch die steigenden Temperaturen prophezeien mir, dass ebendieser höchstwahrscheinlich ganz bald mit einer Spange nach hinten verschwinden wird. Was nun:  Altes Vorhaben durchziehen und den Anflug von Langeweile gekonnt beiseite schieben oder schwupsdiwups zur Schere greifen und Haare absäbeln? weiterlesen

Objekt der Begierde: College Love Grey Melange Sweater – Kaufen oder selber machen?

13.08.2012 um 18.11 – Accessoire Do or Don't Mode

Immer wieder tauchen sie auf, diese kleinen Unnötigkeiten, die unser Herz höher schlagen lassen. Ohne mich selbst zu betrügen, gehört das geliebte, schwedische Brand Acne wohl zu dem Verführer, bei dem unser Verstand regelmäßig aussetzt. Nachdem ich also weder zu dem Cable Knit Sweater in Mint gegriffen habe und auch die Acne Moya nach Nicht-Gefallen den Weg Richtung Stockholm wieder antreten mussten, ist passend zur nahenden Herbst/Winter Saison nun das nächste „Haben wollen“-Stück im Anmarsch: Der College Love Sweater in unaufgeregtem Grau aus der Herrenkollektion.

Während also die eine Hälfte meines Kopfes mir sagt, dass ich nun total durchgeknallt bin, ist die andere Hälfte nur noch auf „Kaufenkaufen“ gepolt. Geprintete Sweater haben uns nicht nur in den Nullern begleitet, sie sind auch wieder vollstens zurück – und egal ob uns das Logo der Firma, der Name der Marke selbst oder eben ein anderes Wort entgegenblitzt, die Kundschaft wird sich wie immer daran scheiden. Denn rein theoretisch könnte ich angesichts des „Love„-Sweater sicherlich durchaus zu einem x-beliebigen Pullover greifen, Typo raussuchen und schon wäre das Acne-Modell kostengünstig kopiert. Aber will ich das überhaupt oder ist es gerade der Acne-Charme, der mich herdenüblich in seinen Bann zieht und mich zum Kauf verleiten wird. Wie würde euer Rat ausfallen: Kaufen oder diesmal selber machen? weiterlesen