Schlagwort-Archiv: Maison Kitsune

PFW // Meanwhile in Paris –
mit Rochas, Jacquemus, Dries van Noten & H&M

03.03.2016 um 13.38 – Mode

paris fw

An alle Schluppen-Gegner da draußen: Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Alessandro Micheles Superpower scheint nämlich auch vor Paris kein Halt zu machen – und so sehen wir eben auch hier bei den Defilées für den Winter 2016 nichts anderes außer Schluppen, Pussy Bow Schleifchen und andere Schnürungen um den Hals. Wer anfänglich noch glaubte, es handle sich hier bloß um eine Eintagsfliege, die sich schnell wieder vom Acker machen würde, der wird bitter enttäuscht. Aber – und dieses aber gehört streng genommen in Versalien gesetzt – keine Sorge: Das formschön gebundene Schläufchen muss nicht immer zum 70er Jahre Gedächnislook mutieren: Maison Kitsuné zeigt den adretten Schulmädchen-Look, während wir bei Rochas eher an einen barocken Auftritt denken müssen und wieder Alice-Im-Wunderland-Assoziationen nicht von der Hand weisen können.

Schleife ist eben nicht gleich Schleife. Wem all das trotzdem nicht ganz geheuer ist, der darf weiter auf Socken in den Schuhen setzen, heute boyisch morgen ultrafeminin oder beides durcheinander mixen, Samtlooks weiter huldigen oder dem Wasserfallausschnitt fröhnen. Alles dabei in Paris, alles dabei. weiterlesen

Ausprobiert //
Penny Loafer trifft weiße Socke
– DO oder DON’T?

25.09.2014 um 14.58 – Do or Don't Mode Wir

weiße socken

Maison Kitsuné sorgte vergangene Woche dafür, dass der Kopf aus und das Herz anging – und zwar rasendschnell: Eigentlich hatte ich mich bereits fest auf Ballerinas gestürzt, eben solche mit Fesselriemchen, ihr wisst schon – bis, ja bis der Franzose mit seinem fantastischen Lookbook daher kam und mich direkt mit auf seine Reise durch die spießig schönen Gefilde nahm, dem englischen Vorzeigeschühchen einen Hauch „Paris“ verpasste und ich mich seither wie eine Verrücktgewordene durch sämtliche Online Stores klickte.

Mit Erfolg. Die Penny Loafer der Träume sind soeben eingetrudelt, die Socken liegen parat – bloß der Mut, der hat sich verabschiedet. Vielleicht liegt’s an dem ergatterten Modell, das deutlich anders ausfällt als obige Kreationen, vielleicht auch an der Michael-Jackson-Assoziation oder aber auch einfach bloß an der fehlendem „Ich mach das jetzt einfach“-Attitüde – und dabei plädieren wir doch eigentlich stets für machen. Klasse. weiterlesen