Schlagwort-Archiv: Manhattan

9 kleine Glücklichmacher im Juni //
Mit Aesop, Uniqlo, Muji & Vika Gazinskaya für & Other Stories

12.06.2014 um 12.07 – Accessoire box2 Shopping

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Zwei Janes, zwei Glücklichmacher pro Monat. Da ich diesen Sommer so dermaßen schlau war, und gleich alle ausgeguckten Stücke schon vor dem Sale gergattert habe, bin ich bereits seit ein paar Wochen ziemlich wunschlos glücklich. Lieblinge von Wood Wood sind eingezogen, die Eistüte von Jacquemus befindet sich in meinem Besitz und selbst das Traumpaar an Sandalen steht bereits im Schuhschrank. Was braucht man da noch, denken wir uns? Hier und da ein paar Kleinigkeiten, die den Geldbeute nicht gleich auffressen, natürlich.

Da wären zum einen der lang ersehnte schwarze Nagellack, der endlich eingetütet wurde und ein ganz schnörkeloses Polo-Shirt von Uniqlo, das irgendwie immer passt. Zum anderen zwei wunderbare Zahnbürsten-Ringe, die nicht nur ziemlich niedlich, sondern auch wahnsinnig praktisch sind und das Naturshampoo von Aesop, in das ich ganz viel Hoffnung lege. Welche Kleinigkeiten sonst noch neu im Glücklichmacher-Sortiment eingetrudelt sind, das seht ihr hier: weiterlesen

Recap: New York Teil II – Von Manhattan nach Brooklyn

16.09.2013 um 14.37 – Allgemein Travel

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Besser spät als nie – mein Abstecher nach New York liegt jetzt schon wieder mehr als eine Woche zurück, zwischendurch trudelte ich noch durch London und trotzdem komme ich erst jetzt dazu, die letzten Bilder aus Manhattan und Brooklyn mit euch zu teilen. Es ist nämlich so: Bisweilen war ich immer fest an das (mir viel zu) poshe dicke M geknebelt, weil neben all den Events so wenig Zeit für’s Schlendern bleib. Aber: Aus Fehlern lernen – Diesmal war ich gefuchst genug, noch zwei Tage auf eigene Faust drauf zu gepackt. Um endlich Brooklyn zu besuchen, Freunde zu treffen, die normalerweise viel zu weit sind und die andere Seite der Medaille zu sehen. 

Was ich festgestellt habe: Williamsburg ist Berlin tatsächlich sehr ähnlich. Man kann dort wunderbar ein Paar Tage verbringen und sich überhaupt nicht fremd fühlen, wohnen ist dort sicher auch knorke (aber holy shit teuer!), aber trotzdem hat es bei uns Zweien nicht „klick“ gemacht. Weiß der Teufel weshalb. Ist mir alles ein bisschen zu viel, vielleicht. BrooklynBrooklyn, also alle Stadtteile fernab der heftigen Gentrifizierung, sind zwar rougher, aber irgendwie auch grundsympathisch. Ich bin natürlich ein Nichtsblicker und mag mich nach zwei Tagen dort nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, aber nunja. Für die Seele war’s Balsam dort drüben. weiterlesen

Wochenrückblick

11.03.2012 um 11.36 – Allgemein Wochenrückblick

Von Jessica Oemisch.

Letzten Donnerstag, am Weltfrauentag, hatte ich eine wunderbare Begegnung. Auf der Zugfahrt von Berlin nach Hamburg, stieg in Berlin Spandau ein älteres Päärchen zu. Sie trug ihr schulterlanges, voll ergrautes Haar offen und wirkte mit ihren fragilen 1,60 m wie eine gealterte Elfe. Die alte Dame reichte ihm bis zur Brust. Er trug einen schwarzen Hut im Charly-Chaplin-Style und einen marinefarbenen Anzug.

Kaum hatten die beiden ihre Sitzplätze gefunden, half er ihr aus ihrem viel zu langen Wintermantel. Als der Zug langsam anrollte, zauberte er aus seiner Reisetasche zwei Piccolos und eine rote Rose. „Du bist doch verrückt!“, sagte sie mit flattriger Stimme zu ihm, während seine trüben Augen glänzten. „Zum Frauentag!“ Er öffnete die Fläschchen und beide genossen morgens, kurz nach neun, das leichtprozentige Prickeln.

Während der Zugfahrt fiel es mir richtig schwer meine Augen von dem alten Pärchen zu lassen. Wahnsinnig liebevoll gingen die Beiden miteinander um, ein Lächeln da, ein Tätscheln dort. Wie viele Jahre die Zwei wohl schon zusammen verbringen?

Als die Durchsage „In wenigen Minuten erreichen wir Hamburg Hauptbahnhof“ ertönt, hilft er ihr den Mantel und sie versucht nervös die Rose zu verstauen. „Das war eine dumme Idee. Ich weiß doch jetzt gar nicht wohin damit.“ „Nein“, sagt er und küsst sie auf die Stirn. weiterlesen

Filmtipp: Woody Allens „Manhattan“ von 1979

05.03.2012 um 15.24 – Allgemein Film

Im wahren Leben funktioniert die Liebe nur selten wie im Film. Du triffst den Einen und es macht „Peng“ und das für’s ganze Leben. Einer der Gründe, warum man Woody Allen lieben muss. In seinen Filmen, wie auch in „Manhattan“ geht es weniger um die Person, in die sich die Hauptprotagonisten verlieben, als um das anbetungswürdige Gefühl, die Liebe zu empfinden.

Isaac Davis, gespielt von Allen selbst,  ist ein neurotischer Freigeist, der eine Affäre mit der 17-jährigen Tracy (Mariel Hemingway) hat. Aufgefressen von seinen Skrupeln, mit einer so jungen, naiven Schülerin zu verkehren, kann Isaac das „Techtel Mechtel“ kaum genießen. Dass Tracy einen Kopf größer als Isaac ist, visualisiert die Unterschiede der Beiden – eine Zuspitzung der Tatsache, dass er 25 Jahre älter als sie ist und dass die Zwei auf Dauer nicht zusammen gehören können.

Während seiner Beziehung zu Tracy, lernt er die Liaison seines besten Freundes Yale (Michael Murphy) kennen. Die super-intellektuelle  Journalistin Mary (Diane Keaton) scheint auf den ersten Blick arrogant, ist aber am Ende bloß auf der Suche nach sich selbst. Genau das zieht Isaac an. Er verbringt viel Zeit mit ihr, nachdem Yale die Affäre mit Mary beendet hat und fühlt sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. In ihr findet er das, was er in Tracy aktuell nicht hat: einen Gesprächspartner auf Augenhöhe. Die tiefgründigen, pseudointellektuellen Dialoge erotisieren ihn, ihr geht es ähnlich und die Zwei kommen zusammen.

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