Schlagwort-Archiv: Markencheck

Anonyme Botschaft in Primark-Kleid:
»Forced to work exhausting hours«

– 24.06.2014 um 17.22 – Gesellschaft Mode

primark einnaeher  Anonyme Botschaft in Primark Kleid: <br/> »Forced to work exhausting hours«Ein einziges Mal habe ich mir den Primark-Horror von Innen angeschaut, und ich weiß, “Horror” klingt böse, aber so roch es auch: Nach gesundheitsschädlicher Chemie und Plastikverpackungen. Vor den Filialen geht es ähnlich gruselig zu, es gibt nämlich offensichtlich kaum jemanden, der den König der Wegwerf-Mode ohne vollgestopfte Tüte(n) verlässt. Schließlich bekommt man H&M-Hippness zu Kik-Preisen und die Strumpfhosen-Qualität ist gar nicht mal so übel. Dass da irgendetwas aber nicht mit rechten Dingen zugehen kann, nicht einmal ansatzweise, darüber denkt so gut wie kein Kunde nach (Tipp: ZDF Marken-Check). Hauptsache Konsum plus Rausch und davon viel. Das Argument “Auch Teenies und Erwachsene ohne Super-Einkommen oder reiche Eltern haben ein Recht auf Shopping-Ausflüge” zieht nicht – hier geht es, in den allermeisten Fällen, um das gefühlt 36. Shirt im Schrank, um mehr, mehr, mehr zu immer niedrigeren Preisen. Im schlimmsten Fall endet so ein Einkaufs-Exzess mit einem sogenannten Blogger-HAUL-Video, in dem die Billig-Beute anschließend der Followerschaft präsentiert wird. Was folgt, sind Likes und viele “Wows”.  

Wer unter den 10-Euro-Kleidern leidet, ist klar: Näherinnen und Fabrikarbeiter zum Beispiel. Ein Textilfabrikeinsturz in Bangladesch forderte zuletzt sogar über tausend Menschenleben – auch Primark hat dort produzieren lassen. Laut Spex und South Wales Evening Post könnte es durchaus sein, dass die Billiglohnkräfte jetzt ganz subtil auf die Barrikaden gehen. weiterlesen

TV-Tipp: Der ARD MARKENCHECK – diesmal unter der Lupe: adidas

– 21.05.2012 um 15.41 – Allgemein Film Mode

adidas TV Tipp: Der ARD MARKENCHECK   diesmal unter der Lupe: adidas

Was steckt eigentlich hinter unsere liebsten Marken? Warum sind sie so beliebt und unter welchen Bedingungen werden sie eigentlich produziert? Die ARD hat es sich daher auf die Fahne geschrieben, ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen und lud uns bereits vor Wochen ein, unter anderem bei McDonalds und H&M hinter die Kulissen zu blicken im ARD-Markencheck. Auch wenn die Ergebnisse ihrer Recherche für viele nicht besonders unerwartet daher kommen, machen sie uns dennoch einmal mehr bewusst, was das eigentlich bedeutet, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen und Jahr für Jahr schwarze Zahlen zu schreiben:

Finanzstarke Kunden, kostengünstige Produktion, eine starke Werbewirksamkeit und ein massentaugliches Produkt – ob dafür über Leichen gegangen wird oder ob der Fairplay-Gedanke dann und wann darunter leidet, sehen wir vielleicht heute Abend! Die ARD hat sich natürlich vorher nicht in die Karten schauen lassen – was bedeutet, dass auch das deutsche Sportswear Brand äußerst gespannt sein dürfte, wenn es heute um 20.15 Uhr heißt: Der adidas-Check! Was euch noch erwartet? weiterlesen

Feature: Nachgehakt – Wie produziert ihr eigentlich, H&M?

– 27.03.2012 um 18.16 – Allgemein Mode

hm news Feature: Nachgehakt   Wie produziert ihr eigentlich, H&M?

Ja, wie produzieren eigentlich unsere liebsten Modeketten? Wirklich so daneben oder doch nach vorbildlichen Vorschriften? Wir wollten’s genauer wissen und haben bei dem wohl bekanntesten schwedischen Modehaus H&M nachgehorcht:

Wie kann ein H&M-Shirt eigentlich so günstig sein? Wieso sind viele Fabrikarbeiter so jung? Warum stehen die Produktionsbedingungen ständig unter Beschuss? Und wie schaut’s eigentlich mit nachhaltigen Materialien im „Hennes & Mauritz“-Wunderland aus?

Das H&M-Team hat uns Rede und Antwort gestanden und bringt in unserem recht ausführlichen Interview vielleicht ein bisschen mehr Licht ins Dunkle.

Wir wollen an dieser Stelle auch in keinster Weise Stellung beziehen, sondern euch und uns die Gelegenheit einräumen, auch einmal die Gegenseite anzuhören. Damit wir uns eine eigene Meinung bilden können. Ein Interview also zum Nachdenken, Verstehen, Reflektieren und Diskutieren – Viel Spaß!

Mehr gibt’s hier in unserem Interview!