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Girls Talk // Kappen statt Tampons?

27.05.2014 um 10.48 – box2 Feminismus Leben

periodeDas hier wird jetzt für die meisten von uns ein bisschen unangenehm. Denn die meisten von uns reden nicht über Dinge wie diese, schon gar nicht in der Öffentlichkeit und nur ganz selten mit den eigenen Freundinnen. Die meisten von uns finde das, was „da unten“ so während der Periode passiert sogar „eklig“ und „abstoßend“ –  ist ja schließlich etwas, „das man bitte mit sich selbst ausmachen sollte“. Im Iran glauben laut einer Studie angeblich rund 48% der jungen Frauen, „Menstruation“ sei eine Krankheit, in Kenia ist es menstruierenden Frauen sogar noch immer nicht erlaubt, Kühe anzufassen – aus Angst, die Tiere könnten sich anstecken, krank werden oder sterben. Woher rührt (neben der fehlenden Aufklärung) die Panik und weshalb diese fiesen Berührungs- und Besprechungsängste? Weil’s blutet, schmiert und schmerzt, schon klar.

Und trotzdem gehört’s zum Leben dazu, zum Menschsein und so weiter. Ein Mal im Moment leiden wir also an PMS, wir schlürfen entkrampfenden Tee, schreien sinnlos Wände, Männer oder Verkäuferinnen an und stopfen das Loch mit Viskose-Tampons zu, quasi ganz automatisch. Über Alternativen denkt kaum jemand nach, höchstens über Binden. Und das, obwohl man doch eigentlich weiß, dass OBs & Co weder so richtig gut für das Innenleben unserer Scheiden, Mumus, Pflaumen sind (Nährboden für Keime und Bakterien), noch für den Abfluss und die Umwelt (10-15000 Tampons benutzt eine Frau nämlich in ihrem Leben). Bloß eine einzige mutige Amazone meines Freundinnenkreises hat sich vor gut einem Jahr gegen alle gängigen Konventionen und Hygieneprodukte wehren können und schwärmt seither regelmäßig von der sogenannten „Lunette Menstruationskappe„, erfunden von ein paar cleveren Finninnen. Und dann gibt es ja auch noch die Ruby Cups

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