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Dolce & Gabbana // #DGMillennials
Influencer statt Models – das Ende oder der Anfang?

16.01.2017 um 12.30 – Mode

dolce gabbana millenials menswear influencer

Selten habe ich eine Branche so sehr munkeln, diskutieren und schimpfen hören. Ob hinter vor gehaltener Hand, in kleinem Kreise oder ganz öffentlich, seit Samstag macht sich vor allem eines breit: Ratlosigkeit. Dicht gefolgt von vielen fetten Fragezeichen. Auslöser für das Kopfzerbrechen ist die jüngst gezeigte Menswear Show von Dolce & Gabbana, die vor Jugendlichkeit und Social Media Power nur so strotzte. Statt hochkarätiger Models ließen die beiden Designer ausschließlich „influencer“ über den Catwalk laufen. Neben den beiden Deutschen Stefanie Giesinger (Germany’s Next Topmodel) und Caro Daur (860.000 Instagram-Follower), fanden sich vor allem „Schwestern von“ oder „Söhne von“ zusammen, um das Thema der Kollektion, nämlich „Royalty“, zu zelebrieren – später auch auf der After-Show-Party, samt funkelnder Diademen für alle.

Eine Show als logische Fortsetzung der #DGMillennials Kampagne, die nicht weiter verwundern sollte. Schon 2010 zeigte sich das italienische Luxushaus überraschend aufgeschlossen gegenüber neuen Internet Stars und deren Einfluss. „Blogger demokratisieren das Business“ bemerkte Stefano Gabbana damals gegenüber der FAZ. Zum aktuellen Spektakel erklärt er: „These are the new generation, we liked the idea of adding ordinary people who have become famous thanks to the web.“ Auf der Suche nach einer eigenen Meinung war ebenjener Satz wohl der erste, der mich stutzig machte. Ist mit „ordinary“ etwa „ordinär“ gemeint, oder zählen die Signores Dolce und Gabbana die Brut von Jude Law, Pamela Anderson oder Cindy Crawford tatsächlich zur „gewöhnlichen“ Masse? weiterlesen

Dürfen wir vorstellen: Modejobs 110 – das Portal rundum Jobs im Modebiz

03.09.2012 um 15.25 – Allgemein Mode
Fotos der UdK-Modenschau zur Fashion Week Berlin @ Corina Lecca.

Es dürfte nicht gerade zum Wunschberuf der meisten Eltern gehören, wenn man seine Berufung im kunterbunten Kosmos der Mode für sich entdeckt hat. Modedesigner, Modejournalist oder Einkäufer – das sind wohl die beliebtesten Jobs der Glitzerwelt rund um die Fashionbranche und sie gehören gleichzeitig zu den wohl umkämpftesten Positionen. Schlecht bezahlt, lange Arbeitszeiten und ein oberflächliches Miteinander – die Liste der negativen Assoziationen ist wohl ebenso negativ, wie die Ansicht über die Jobchancen. Weil wir uns allerdings selbst nicht vor dieser hübschen Welt versperren konnten und den Gang in die schillernde Welt der Trends und Kreativen, trotz ihrer hartnäckigen Vorurteile, nie bereut haben, können wir selbstverständlich nur für den Job im Textil- und Modebereich sprechen und euch Dank den wunderbaren Damen von Modeopfer110, dem wohl sorgsamsten Nachschlagewerk in Puncto Designerverzeichnis im deutschsprachigen Bereich, auch ihr neuestes Projekt nur wärmstens empfehlen: Modejob110 heißt nämlich das neueste Jobportal rund um Praktika und feste Jobs der Fashion Branche und dürfte dem ein oder anderen mehr als willkommen sein.

Kurz kostenlos angemeldet geht’s auch schon los und die gezielte Stellensuche im Netz kann starten. Rund 500 freie Stellen hält das neu gegründete Portal für euch bereit und hilft euch individuell bei der richtigen Suche nach dem Traumjob. weiterlesen