Schlagwort-Archiv: Musik

Musik – La Boum Fatale teilen ihren Amsterdam Soundtrack

Foto 30 11 2014 11 38 09 1 Musik   La Boum Fatale teilen ihren Amsterdam Soundtrack

An einem warmen Abend im April saßen wir gemütlich mit Freunden auf unserem Dach und dachten darüber nach was man mit Amsterdam verbindet… musikalisch. Welchen Sound macht Amsterdam, was muss man hören um sofort mit dem Finger zu schnipsen und laut ‘Amsterdam’ zu rufen. André Hazes? The Opposites? FS Green? Irgendwie sind wir an dem Abend nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Am Ende hat jeder seine eigne Idee vom Geräusch einer Stadt. Also warum nicht musikalische Menschen fragen, ob sie nicht einfach für uns ihre musikalischen Ideen/Gedanken zu Amsterdam teilen können? Gesagt getan und als Fans seit der ersten Stunde ist uns die erste Wahl nicht wirklich schwer gefallen.

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Musik-Crush //
ADNA – “Night”

– 15.10.2014 um 14.15 – box3 Musik New Talent

Bildschirmfoto 2014 10 15 um 12.21.49 Musik Crush // <br/> ADNA   Night

“There’s so much with the night that is inspiring, because it is the silence that will bring out new sounds.”

Die Schwedin Adna ist erst 19 Jahre alt, sagt aber gern Dinge, die klingen, als hätte sie mindestens doppelt so viel Lebenserfahrung. Sie ist Nerd, Multiinstrumentalistin und auch ein bisschen wahnsinnig, mag die Nächte und Dunkelheit, weil dort mehr Platz für eigene Gedanken bleibt und beginnt jeden Songtext als Gedicht, den es später in eine Meldodie aus Gitarren, Klaviertönen und Percussions zu betten gilt. In nur fünf Nächten schrieb sie ihr Debütalbum “Night”, danach zog sie nach Berlin. Ihre Musik ist ein Mischmasch aus Romantik, Melancholie und einem Gesang, der streckenweise auch aus einem isländischen Wald voller Feenwesen stammen könnte. Große Musikliebe, vor allem “Dreamer” hat mir das Herz verknotet.

Am 13. November spielt Adna im Fluxbau. Hin da! weiterlesen

Life’s a bread // a really good bread.

– 09.09.2014 um 14.06 – London

 IMG 4101 341x513 Lifes a bread // a really good bread.Zeit ist eigentlich eine physikalische Größe. In Theorie beschrieben als die Abfolge von Ereignissen, umunkehrbar und kontinuierlich. 24 Stunden an jedem einzelnen Tag, abseits der Schaltjahre 365 Tage per annum. Manchmal dauern Sekunden eine kleine Ewigkeit, Stunden ziehen sich wie Leim zwischen Holzleisten, doch meistens rennen uns die Tage einfach so davon. Ganze Wochen verschwinden im Kontinuum der Zeit, vor allem wenn wir glücklich sind, vor allem wenn wir unsere Tage mit Lachen füllen und das Leben genießen, vor allem im Sommer. Gerade pigmentierten sich noch gleichzeitig Rundhals-, V-Neck- und Bandeauabdrücke auf meiner Haut, eben war der nächtliche Sommerregen und der dunstige, warme Film, den er auf nackten Armen und Gesicht hinterließ, eine erfrischende Abwechslung, vorhin noch barfuß durch die Marshes gelaufen und Brombeeren gepflückt, beschwipst in der Sonne im Hyde Park Arcade Fire und Future Islands gelauscht, gestern bis nachts um zwei im Garten bei Kerzenschein gesessen. Vorhin, gestern, eben noch. Präteritum und Perfekt. Vergangenheit. Denn plötzlich haben uns Temperaturen unter 20 Grad wieder fest im Griff und lassen uns Sommerkleider mit Strumpfhosen auftragen. 

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GIRLCRUSH-INTERVIEW // Laura Carbone
– “Ich liebe es, Frau zu sein.”

– 16.06.2014 um 13.40 – Feminismus Musik New Talent

Titel LauraCarbone GIRLCRUSH INTERVIEW // Laura Carbone  <br/> – Ich liebe es, Frau zu sein.

Cruuush – Laura Carbone ist genau diese wunderbare Art Sängerin, die ich diesen Sommer brauche: Eine Rötzgöre mit Gefühl, ein Riot Girl eben, samt melancholischer Songs im Gepäck, die voller Power in unsere Musikherzen stürmen.

Die schöne Laura hat als Solo-Artistin nicht bloß ihre erste eigene EP im März veröffentlicht – sie hat auch bis hin zum Artwork selbst daran gefeilt. Eine DIY-Platte sozusagen, die ab sofort zu jedem Girl-Sommersoundtrack gehört. Grund genug, euch dieses Allround-Talent mal genauer vorzustellen. Gesagt getan: Unser Girlcrush des Tages <3  weiterlesen

Ohren- und Gaumengenuss zum Sommer

– 29.05.2014 um 19.40 – London

IMG 0784 Ohren  und Gaumengenuss zum SommerSonntagmorgen vor zwei Wochen in Stoke Newington. Eine Idylle aus Vogeltschirpen und Apfelbaumblätterrauschen, die zum noch einmal umdrehen einlud. Ich wälzte mich also seelig lächelnd noch ein wenig auf der Matratze, doch als mir die pralle Sonne durchs offene Fenster plötzlich auf den blanken Arsch schien, lichtet sich die morgendliche Geistesvernebelung…summer had arrived!

Sonne. Nackter Popo. Fenster offen. Es war warm und das schon morgens um acht. Tatsächlich hätte dieser glorreiche erste richtige Sommermorgen nicht so wirklich überraschen sollen, spazierte ich doch in der Nacht zuvor mit der Jacke unter den Arm geklemmt durch die Straßen und atmete das Geplapper, und Gelächter all der Menschen ein, die auf den Bürgersteigen vor Pubs und Bars die laue Dunkelheit bei ein paar Pints genossen. weiterlesen

Beine ums Herz verknoten und zuhören // London live part I

– 07.04.2014 um 11.10 – London

IMG 2310 800x800 Beine ums Herz verknoten und zuhören // London live part I

Ich habe die letzten Tage ganz unbewusst ein grausiges Experiment gewagt. Den Kopf gefüllt mit Arbeit und Leben stapfte ich drei Morgen und drei Abende durch die Lautlosigkeit meines Zimmers, Gedanken rasten und die Außenwelt wurde grau und milchig. Irgendetwas fehlte. Alles so ruhig. Den Computer konnte ich nicht vermissen, der stand ganz bewusst mit geschlossenem Mund auf meinem Sekretär; nur mit Stift, Heft und meinen Gedanken bewaffnet wollte ich in den Moment, den kreativen Prozess investieren, ohne mich vom grellen Bildschirm blenden zu lassen. Heute früh schmiss ich mein kleines elektronisches Buch dann doch mal an, flog über meine Playlist, Doppelklick, Musik. Phew, alles wieder gut. Keine graue Milch mehr, klare Leichtigkeit machte sich breit. weiterlesen

Montags-Musik: Tom Odell – “Another Love”

– 26.11.2012 um 17.34 – Allgemein Musik


Bildschirmfoto 2012 11 26 um 16.28.40 800x536 Montags Musik: Tom Odell   Another Love

And if somebody hurts you yeah I want to fight,
but my hands been broken one too many times.
So I use my voice, I’ll be so damn rude.
Words they always win, but I know I’ll lose.
Yeah I’ll sing a song, that’ll be just fast,
but I said them all to another heart.
And I want to cry I want to learn to love,
but all my tears have been used up. 

Tom Odell ist 21 Jahre jung und ein mehr oder weniger neues Sternchen am Populärmusikhimmel. Glücklicherweise wurde seine Musik aber bereits bei einer großen Fashion Show, nämlich Burberry Prorsum, gespielt, was den blonden Jüngling natürlich ein wenig bekannter machte. Bei einem Major Label ist er längst unter Vertrag, und zwar beim selben wie Jeff Buckley. Ein bisschen klingt Tom auch nach Jeff, jedenfalls vermag er es, uns auf sehr ähnliche Weise leiden zu lassen. Tom, der übrigens eine klassische Musikausbildung absolviert hat, schält uns mit “Another Love” nämlich ganz sanft das Herz aus der Brust.

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Musik: WZRD – “Teleport 2 Me, Jamie”

– 23.11.2012 um 15.50 – Allgemein Musik

Ich weiß überhaupt nicht, was mit mir los ist. Erst Macklemore und jetzt das. Der Track “Teleport 2 Me, Jamie“, der auf dem aktuellen Album von WZRD, bestehend aus Kid Cudi und Dot Da Genius, erschienen ist, läuft bei mir gerade urplötzlich in Dauerschleife. Dabei präferiert mein Ohr eigentlich ganz andere Töne. Es muss am Herbst liegen, an der frühen Dunkelheit und randalierenden Hormonen.

So viel Schnulz und Herzschmerz, so viel Liebe für diesen Song. Wieso, das weiß kein Mensch. Ich bin jedenfalls ganz rosarot im Gesicht und würde nun am liebsten in die Flitterwochen abdüsen, mit Mr. Right. Ain’t gonna happen. weiterlesen

Video: Florence & The Machine “Lover to Lover”

– 20.11.2012 um 14.33 – Allgemein Musik

Florence and the Machine: Lover to Lover on Nowness.com.

“I’ve been losin’ sleep/ I’ve been keepin’ myself awake/ I’ve been wandering the streets/ For days and days and days/ Oh if I’m row to row/ Back to back, lover to lover/ And black to red/ but I believe/ There’s no salvation for me now/ No space among the clouds/ And I’ve seen I’m heading down/ That’s alright, that’s alright”

Abgesehen von Krankheit, Gewalt und  Tod, kann ich mir kaum etwas grauenhafteres als eine Trennung vorstellen. Ernsthaft. Ich meine, dieses ekelhafte scheiß Gefühl in Bauch und Herz schafft es tatsächlich, einen erwachsenen Menschen komplett lahm zu legen. Das ist kein schnell vergessener Schmerz, das ist die Hölle. Wie ein Virus, der das Denken plötzlich steuert und der dich handelt lässt, wie du nie handeln wolltest und der dich komplett aus der gewohnten Umlaufbahn schießt, mit irren Einlagen und idiotischen Dramen, bis er dich langsam sterben lässt.

Florence Welch scheint zu wissen, wovon ich hier rede, denn ihrem Track “Lover to Lover“, der bereits auf dem 2011 erschienenen Album Ceremonialsveröffentlicht wurde, verpasste sie gerade passend zum Thema ein neues Visual. Regisseur Regisseur Vincent Haycock mag es offensichtlich dramatisch, denn nach einem Happy End sieht das nicht aus. Braucht aber eben auch nicht jeder.  weiterlesen

Video: Azealia Banks “Atlantis” und die volle Ladung Future 90′s

– 12.11.2012 um 16.57 – Allgemein Musik

azealia banks Video: Azealia Banks Atlantis und die volle Ladung Future 90s

Ihre Musik muss man nicht mögen, wirklich nicht. Und trotzdem sollte man ein Auge auf Azealia Banks haben. Ähnlich wie Claire Boucher aka Grimes ist sie gerade dabei, den Stil einer ganzen Subkultur zu prägen, und auch Designer lassen sich von ihren Outfits beflügeln. Ohnehin ist sie längst mehr als ein Rap-Sternchen: Bei einer Thierry-Muggler-Show debütierte sie auf dem Laufsteg, für Karl Lagerfeld hielt sie ihr Gesicht in die Kamera und zuletzt wurde sie zum Kampagnengesicht der T by Alexander Wang Herbstkollektion 2013 gekürt. Die Persönlichkeit und das Konstrukt der Kunstfigur hinter Azealia Banks spielen mit dem dazugehörigen Erscheinungsbild inzwischen also eine mindestens so große Rolle wie das tatsächliche Rap-Talent der New Yorkerin. Das wissen wir spätestens seit heute.

Nachdem die letzten beiden Tracks “Van Vogue” und “Luxury” beinahe zurückhaltend visualisiert wurden, lässt uns das Video zur neuen Single “Atlantis” paralysiert vor dem Bildschirm zurück. Die 90er Jahre, schon wieder, ein bisschen Millenium, aber vor allem: SEA PUNK (mehr dazu später). weiterlesen

Dürfen wir vorstellen? Paperboats.me von Marlen Stahlhuth

Paperboats Dürfen wir vorstellen? Paperboats.me von Marlen Stahlhuth

Egal auf welches Festival oder Event wir gehen, welche Veranstaltung wir besuchen oder welche Fashion Week auf dieser Welt stattfindet, ein blonder Lockenkopf läuft uns immer über den Weg: Marlen Stahlhuth ist stets bewaffnet mit ihrer Kamera und kriegt sie alle vor die Linse. Für FashiondailyTV trudelt sie mit Bands durch den Backstage-Bereich oder steht für Coverstar selbst im Mittelpunkt – nun hat sich die Hamburgerin und Freundin der Janes ihren eigenen, kleinen Traum erfüllt: ihr neues Baby Paperboats – ihr kleines Schiff, in dem sie durch die unendlichen Weiten der Mode und der Fotografie rudert, ist ab sofort online und nimmt uns von nun mit an die Hand. Ihr altes Heim “Vergiss mein nicht” hat die zuckersüße Leni also verlassen und begibt sich mit ihrer neuen Website auf neue, erwachsenere Wege durch den Mode- und Fotografie-Kosmos.

Uns erwarten großartige Fotografien, intelligente Interviews und die schönsten Streetstyles – Paperboats.me trägt nicht nur einen wunderschönen Namen, sondern kredenzt uns auch einen visuellen Augenschmaus mit sympathischen Menschen und spannenden Hintergrundbildern. weiterlesen

Musik: Meine Liebe für’s Leben: BATHS <3

– 22.10.2012 um 17.28 – Allgemein Musik

Vor etwa zwei Jahren schrieb ich hier zum allerersten Mal über Baths, weil ich so fasziniert war nach einem Konzert und so angetan und so verwundert über den jungen Herrn, der sich hinter diesen Klängen verbarg und bis heute verbirgt. Seither habe ich es keine einzige Woche ohne Will Wiesenfeld (so heißt der Gute mit bürgerlichem Namen) ausgehalten. Wirklich nicht. Und jetzt stehe ich schließlich vor der Erkenntnis, dass es sich bei “Cerulean” eventuell um mein Lieblingsalbum handeln könnte. Und bei Will aka Baths um meinen Lieblingsmusiker. Um den einen. Den einzig wahren.

Wann immer ich bisher nach meiner Lieblingsmusik gefragt wurde, ich hatte keinen blassen Schimmer. Wie soll man sich auch entscheiden, bei all der Auswahl. Sun Ra, genial, Brian Eno, ebenfalls. Aber immer kann ich mir deren mal mehr mal weniger schrägen Stücke wirklich nich anhören und außerdem hängen an diversen Tracks ja auch immer diverse Erinnerungen, die man nicht zwangsläufig und pausenlos aufkochen mag. Múm oder Sigur Ros. Phantastisch. Die ganze Riot Grrrl Palette, großartig. Aber ständig? Nein. The Smiths oder die Talking Heads, ja, gut, damit kann man nichts falsch machen. Aber nach der 300. WG Party samt “There is a light that never goes out” oder “The Good Thing” reicht’s auch irgendwann. Undsoweiterundsofort. Musik ist eine ziemlich stimmungsabhängige Angelegenheit. Bloß Baths, den kann ich mir immer antun. Der macht mich immer glücklich. Und das, obwohl er sogar erst ein Jahr nach mir das Licht der Welt erblickte. Nun gut, heißt ja nicht umsonst “Chillwave”, das was er da treibt. weiterlesen

Offizielles Video: Die Antwoord – “Fatty Boom Boom” | Kunst oder Kacke?

– 17.10.2012 um 12.38 – Allgemein Musik

Jedes Mal, wenn ich hier im Büro “Fatty Boom Boom” laut drehe, knallt in irgend einer Ecke die Tür zu. Manch einer betitelt das, was Rapper Ninja und Sängerin Yo-Landi da produzieren als ohrenkrebserregende Pop-Krankheit. Kann ich gut verstehen, denn um leichte Kost handelt es sich hier keineswegs. Wer sich allerdings mutig den irren Tönen entgegenwirft und jeden Beat samt piepsiger Stimme aufsaugt, der könnte eventuell zur musikalischen Erleuchtung gelangen. Das Duo aus Südafrika, Die Antwoord, ist nämlich sowas wie der Gegenentwurf zur massentauglichen Radiobeschallung – nicht nur im musikalische Sinne.

Beinahe kommt es uns so vor, als würden sie uns an der Nase herum führen. Sie inszenieren alles. Übertreiben alles. Spielen mit Klischees und  Überspitzungen und werden dadurch selbst zu lebenden Kunstobjekten, wenn man so will. 2010 war ihr Jahr, und ja, man stellte sogar die Vermutung an, dass Ninja und Yo-Landi mit ihrem Konzept eine ganze Generation portraitieren, nämlich unsere, die der Digital Natives, und sie zeitgleich prägen würden. Das Video zu “Fatty Boom Boom” spielt in Südafrika, der eigentliche Track beginnt erst nach einer Minute und 55 Sekunden. Und dann wird’s – natürlich – provokant, schnell, ironisch, laut. Lady Gaga bekommt übrigens auch ihr Fett weg. weiterlesen

Musik & 17-Minuten-Auszeit: Neil Young & Crazy Horse – “Ramada Inn”

– 10.10.2012 um 16.59 – Allgemein Musik

Every morning comes the sun
And it goes rising to the day
Holding on to what they’ve done

Ganz ehrlich: Mein Gehirn habe ich heute offensichtlich zusammen mit dem Schnodder aus der Nase ins Taschentuch geschossen. Was ich nämlich nicht kann: Produktivsein. Was ich gut kann: Glotzaugen machen und unabsichtlich meditieren (= StilleLeerePanorama-Bewusstseinfrei von Gedanken sein).

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob man sich in so einem Moment denn dann wirklich Neil Young und seine alte Gang antun sollte. Aber natürlich. Wenn man sich nämlich auf dieses schrullige Gefühl, das einem beim Anhören der vertrauten Töne überkommt, einlässt, dann wirkt sich das auf die Seele in etwa so aus wie eine Fango-Kur oder eine Warmsteinmassage auf den Körper. Der Track “Ramada Inn” ist ganze 17 Minuten lang. Genug Zet für eine Butterbrotpause. Oder einen Tee. Oder drei Zigaretten. Worum es geht? Um Liebe, klar.

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Musik: EMA – “Take One Two”

– 05.10.2012 um 14.44 – Allgemein Musik

EMA – Take One Two from Souterrain Transmissions on Vimeo.

Vor gut einem Jahr stellten wir euch Erika M. Anderson aka EMA zum ersten Mal vor und schon damals bemerkten wir, ein klein wenig spät dran zu sein. In alter Tradition tischen wir euch den heutigen Anhör-Tipp erneut mit einer halbjährigen Verspätung auf. Denn “Take One Two” erschien bereits im Februar. (An dieser Stelle wollen wir noch kurz darauf aufmerksam machen, dass Musik-Tipps, also so richtige Knaller, immer gern per Email – hello@thisisjanewayne.com- an uns verschickt werden dürfen!)

Ihr wundert euch jetzt sicher über die heruntergekommene Optik des dazugehörigen Videos. Bedenkt man aber, dass Erika nicht immer ein geheimer Star der Musikszene war, sondern eventuell sogar ein von Mitschülern ziemlich gedemütigter Außenseiter, dann macht das Ganze plötzlich Sinn. Die Aufnahmen sind nämlich weder gestellt, noch geklaut – sie stammen tatsächlich aus dem persönlichen Archiv der Wahl-Kalifornierin. Wir befinden uns hier mitten in den 90ern Jahren, irgendwo in einem Tarilerpark in South Dakota, im eigenen kleinen Kosmos von Ema und ihren Freunden. Dort, wo man miteinander anders sein kann, findet man am Ende nämlich am allerwahrscheinlichten genau die Sicherheit und den Zusammenhalt, den man braucht – nicht nur, wenn man ein Teenager ist. weiterlesen