And if somebody hurts you yeah I want to fight, but my hands been broken one too many times. So I use my voice, I’ll be so damn rude. Words they always win, but I know I’ll lose. Yeah I’ll sing a song, that’ll be just fast, but I said them all to another heart. And I want to cry I want to learn to love, but all my tears have been used up.
Tom Odell ist 21 Jahre jung und ein mehr oder weniger neues Sternchen am Populärmusikhimmel. Glücklicherweise wurde seine Musik aber bereits bei einer großen Fashion Show, nämlich Burberry Prorsum, gespielt, was den blonden Jüngling natürlich ein wenig bekannter machte. Bei einem Major Label ist er längst unter Vertrag, und zwar beim selben wie Jeff Buckley. Ein bisschen klingt Tom auch nach Jeff, jedenfalls vermag er es, uns auf sehr ähnliche Weise leiden zu lassen. Tom, der übrigens eine klassische Musikausbildung absolviert hat, schält uns mit “Another Love” nämlich ganz sanft das Herz aus der Brust.
Ich weiß überhaupt nicht, was mit mir los ist. Erst Macklemore und jetzt das. Der Track “Teleport 2 Me, Jamie“, der auf dem aktuellen Album von WZRD, bestehend aus Kid Cudi und Dot Da Genius, erschienen ist, läuft bei mir gerade urplötzlich in Dauerschleife. Dabei präferiert mein Ohr eigentlich ganz andere Töne. Es muss am Herbst liegen, an der frühen Dunkelheit und randalierenden Hormonen.
So viel Schnulz und Herzschmerz, so viel Liebe für diesen Song. Wieso, das weiß kein Mensch. Ich bin jedenfalls ganz rosarot im Gesicht und würde nun am liebsten in die Flitterwochen abdüsen, mit Mr. Right. Ain’t gonna happen. Weiterlesen »
“I’ve been losin’ sleep/ I’ve been keepin’ myself awake/ I’ve been wandering the streets/ For days and days and days/ Oh if I’m row to row/ Back to back, lover to lover/ And black to red/ but I believe/ There’s no salvation for me now/ No space among the clouds/ And I’ve seen I’m heading down/ That’s alright, that’s alright”
Abgesehen von Krankheit, Gewalt und Tod, kann ich mir kaum etwas grauenhafteres als eine Trennung vorstellen. Ernsthaft. Ich meine, dieses ekelhafte scheiß Gefühl in Bauch und Herz schafft es tatsächlich, einen erwachsenen Menschen komplett lahm zu legen. Das ist kein schnell vergessener Schmerz, das ist die Hölle. Wie ein Virus, der das Denken plötzlich steuert und der dich handelt lässt, wie du nie handeln wolltest und der dich komplett aus der gewohnten Umlaufbahn schießt, mit irren Einlagen und idiotischen Dramen, bis er dich langsam sterben lässt.
Florence Welch scheint zu wissen, wovon ich hier rede, denn ihrem Track “Lover to Lover“, der bereits auf dem 2011 erschienenen Album “Ceremonials” veröffentlicht wurde, verpasste sie gerade passend zum Thema ein neues Visual. Regisseur Regisseur Vincent Haycock mag es offensichtlich dramatisch, denn nach einem Happy End sieht das nicht aus. Braucht aber eben auch nicht jeder. Weiterlesen »
Ihre Musik muss man nicht mögen, wirklich nicht. Und trotzdem sollte man ein Auge auf Azealia Banks haben. Ähnlich wie Claire Boucher aka Grimes ist sie gerade dabei, den Stil einer ganzen Subkultur zu prägen, und auch Designer lassen sich von ihren Outfits beflügeln. Ohnehin ist sie längst mehr als ein Rap-Sternchen: Bei einer Thierry-Muggler-Show debütierte sie auf dem Laufsteg, für Karl Lagerfeld hielt sie ihr Gesicht in die Kamera und zuletzt wurde sie zum Kampagnengesicht der T by Alexander Wang Herbstkollektion 2013 gekürt. Die Persönlichkeit und das Konstrukt der Kunstfigur hinter Azealia Banks spielen mit dem dazugehörigen Erscheinungsbild inzwischen also eine mindestens so große Rolle wie das tatsächliche Rap-Talent der New Yorkerin. Das wissen wir spätestens seit heute.
Nachdem die letzten beiden Tracks “Van Vogue” und “Luxury” beinahe zurückhaltend visualisiert wurden, lässt uns das Video zur neuen Single “Atlantis” paralysiert vor dem Bildschirm zurück. Die 90er Jahre, schon wieder, ein bisschen Millenium, aber vor allem: SEA PUNK (mehr dazu später). Weiterlesen »
Egal auf welches Festival oder Event wir gehen, welche Veranstaltung wir besuchen oder welche Fashion Week auf dieser Welt stattfindet, ein blonder Lockenkopf läuft uns immer über den Weg: Marlen Stahlhuth ist stets bewaffnet mit ihrer Kamera und kriegt sie alle vor die Linse. Für FashiondailyTV trudelt sie mit Bands durch den Backstage-Bereich oder steht für Coverstar selbst im Mittelpunkt – nun hat sich die Hamburgerin und Freundin der Janes ihren eigenen, kleinen Traum erfüllt: ihr neues Baby Paperboats – ihr kleines Schiff, in dem sie durch die unendlichen Weiten der Mode und der Fotografie rudert, ist ab sofort online und nimmt uns von nun mit an die Hand. Ihr altes Heim “Vergiss mein nicht” hat die zuckersüße Leni also verlassen und begibt sich mit ihrer neuen Website auf neue, erwachsenere Wege durch den Mode- und Fotografie-Kosmos.
Uns erwarten großartige Fotografien, intelligente Interviews und die schönsten Streetstyles – Paperboats.me trägt nicht nur einen wunderschönen Namen, sondern kredenzt uns auch einen visuellen Augenschmaus mit sympathischen Menschen und spannenden Hintergrundbildern. Weiterlesen »
Vor etwa zwei Jahren schrieb ich hier zum allerersten Mal über Baths, weil ich so fasziniert war nach einem Konzert und so angetan und so verwundert über den jungen Herrn, der sich hinter diesen Klängen verbarg und bis heute verbirgt. Seither habe ich es keine einzige Woche ohne Will Wiesenfeld (so heißt der Gute mit bürgerlichem Namen) ausgehalten. Wirklich nicht. Und jetzt stehe ich schließlich vor der Erkenntnis, dass es sich bei “Cerulean” eventuell um mein Lieblingsalbum handeln könnte. Und bei Will aka Baths um meinen Lieblingsmusiker. Um den einen. Den einzig wahren.
Wann immer ich bisher nach meiner Lieblingsmusik gefragt wurde, ich hatte keinen blassen Schimmer. Wie soll man sich auch entscheiden, bei all der Auswahl. Sun Ra, genial, Brian Eno, ebenfalls. Aber immer kann ich mir deren mal mehr mal weniger schrägen Stücke wirklich nich anhören und außerdem hängen an diversen Tracks ja auch immer diverse Erinnerungen, die man nicht zwangsläufig und pausenlos aufkochen mag. Múm oder Sigur Ros. Phantastisch. Die ganze Riot Grrrl Palette, großartig. Aber ständig? Nein. The Smiths oder die Talking Heads, ja, gut, damit kann man nichts falsch machen. Aber nach der 300. WG Party samt “There is a light that never goes out” oder “The Good Thing” reicht’s auch irgendwann. Undsoweiterundsofort. Musik ist eine ziemlich stimmungsabhängige Angelegenheit. Bloß Baths, den kann ich mir immer antun. Der macht mich immer glücklich. Und das, obwohl er sogar erst ein Jahr nach mir das Licht der Welt erblickte. Nun gut, heißt ja nicht umsonst “Chillwave”, das was er da treibt. Weiterlesen »
Jedes Mal, wenn ich hier im Büro “Fatty Boom Boom” laut drehe, knallt in irgend einer Ecke die Tür zu. Manch einer betitelt das, was Rapper Ninja und Sängerin Yo-Landi da produzieren als ohrenkrebserregende Pop-Krankheit. Kann ich gut verstehen, denn um leichte Kost handelt es sich hier keineswegs. Wer sich allerdings mutig den irren Tönen entgegenwirft und jeden Beat samt piepsiger Stimme aufsaugt, der könnte eventuell zur musikalischen Erleuchtung gelangen. Das Duo aus Südafrika, Die Antwoord, ist nämlich sowas wie der Gegenentwurf zur massentauglichen Radiobeschallung – nicht nur im musikalische Sinne.
Beinahe kommt es uns so vor, als würden sie uns an der Nase herum führen. Sie inszenieren alles. Übertreiben alles. Spielen mit Klischees und Überspitzungen und werden dadurch selbst zu lebenden Kunstobjekten, wenn man so will. 2010 war ihr Jahr, und ja, man stellte sogar die Vermutung an, dass Ninja und Yo-Landi mit ihrem Konzept eine ganze Generation portraitieren, nämlich unsere, die der Digital Natives, und sie zeitgleich prägen würden. Das Video zu “Fatty Boom Boom” spielt in Südafrika, der eigentliche Track beginnt erst nach einer Minute und 55 Sekunden. Und dann wird’s – natürlich – provokant, schnell, ironisch, laut. Lady Gaga bekommt übrigens auch ihr Fett weg. Weiterlesen »
Every morning comes the sun And it goes rising to the day Holding on to what they’ve done
Ganz ehrlich: Mein Gehirn habe ich heute offensichtlich zusammen mit dem Schnodder aus der Nase ins Taschentuch geschossen. Was ich nämlich nicht kann: Produktivsein. Was ich gut kann: Glotzaugen machen und unabsichtlich meditieren (= Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, frei von Gedanken sein).
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob man sich in so einem Moment denn dann wirklich Neil Young und seine alte Gang antun sollte. Aber natürlich. Wenn man sich nämlich auf dieses schrullige Gefühl, das einem beim Anhören der vertrauten Töne überkommt, einlässt, dann wirkt sich das auf die Seele in etwa so aus wie eine Fango-Kur oder eine Warmsteinmassage auf den Körper. Der Track “Ramada Inn” ist ganze 17 Minuten lang. Genug Zet für eine Butterbrotpause. Oder einen Tee. Oder drei Zigaretten. Worum es geht? Um Liebe, klar.
Vor gut einem Jahr stellten wir euch Erika M. Anderson aka EMA zum ersten Mal vor und schon damals bemerkten wir, ein klein wenig spät dran zu sein. In alter Tradition tischen wir euch den heutigen Anhör-Tipp erneut mit einer halbjährigen Verspätung auf. Denn “Take One Two” erschien bereits im Februar. (An dieser Stelle wollen wir noch kurz darauf aufmerksam machen, dass Musik-Tipps, also so richtige Knaller, immer gern per Email – hello@thisisjanewayne.com- an uns verschickt werden dürfen!)
Ihr wundert euch jetzt sicher über die heruntergekommene Optik des dazugehörigen Videos. Bedenkt man aber, dass Erika nicht immer ein geheimer Star der Musikszene war, sondern eventuell sogar ein von Mitschülern ziemlich gedemütigter Außenseiter, dann macht das Ganze plötzlich Sinn. Die Aufnahmen sind nämlich weder gestellt, noch geklaut – sie stammen tatsächlich aus dem persönlichen Archiv der Wahl-Kalifornierin. Wir befinden uns hier mitten in den 90ern Jahren, irgendwo in einem Tarilerpark in South Dakota, im eigenen kleinen Kosmos von Ema und ihren Freunden. Dort, wo man miteinander anders sein kann, findet man am Ende nämlich am allerwahrscheinlichten genau die Sicherheit und den Zusammenhalt, den man braucht – nicht nur, wenn man ein Teenager ist. Weiterlesen »
Icona Pop gehört zu jenen Bands, die ich, owbohl ich von deren Existenz bereits wusste, gekonnte ignorierte. Aus lauter Engstirnigkeit und einer großen Portion Voreingenommenheit. Ich gehöre nämlich durchaus zu der Riege “Arrogante Arschgeigen, die sich völlig zu Unrecht etwas auf ihren Musikgeschmack einbilden“. Ich arbeite an meinem Problem und höre inzwischen auch mehrmals hin, wirklich. So auch bei “Icona Pop“. Am liebsten lasse ich mich hierbei natürlich von Freunden eines Besseren belehren und als Dena neulich von den jungen Damen aus Schweden schwärmte, wurde ich stutzig. Ganz zu schweigen von Lobeshymnen seitens Pitchfork und The Fader.
“I love it” ist inzwischen sowas wie ein Hit und ich kann nicht leugnen, dass ich im Club gewillt bin, mit Glitzer um mich zu werfen, sobald der Track aufgedreht wird. Heute Nachmittag geht’s deshalb zum Interview mit Caroline Hjelt und Aino Jawo. Die größte Herausforderung hierbei: Diesmal soll ein Video draus werden, urgh. Daumen drücken! Weiterlesen »
This is Jane Wayne ist ein Herzprojekt. Ein Projekt aus Berlin für die Janes allerorts, das News, Features, Blogs, Interviews und Streetstyles zu einer umfangreichen Präsenz vereint. This is Jane Wayne sind Nike & Sarah. Zwei Autorinnen, die sinnieren und informieren über Mode, Musik und Menschen, Kunst und Kultur und im Eigenversuch Getestetes. Mehr
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TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr