Schlagwort-Archiv: Nachhaltigkeit

Fair Friday // Eco-Weihnachtsgeschenke
unter 50 Euro

02.12.2016 um 10.08 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Weihnachtsgeschenke

Es gibt genau eine Sache, die ich an Weihnachten wirklich liebe und das sind Geschenke – aber nicht die Geschenke, die ich bekomme, sondern meine Geschenke für andere. Von mir aus könnte Weihnachten so aussehen, dass ich gar nichts auspacke und alle anderen ganz viel. Und wenn ich doch etwas geschenkt bekomme, dann möchte ich es am liebsten ganz heimlich abends im Bett auswickeln, wenn niemand zusieht. Die Liebsten um mich herum allerdings, die müssen alles sofort aufreißen, ist klar. Schließlich möchte ich ja sehen, ob ich das Richtige ausgesucht habe. Nun habe ich im Laufe diesen Jahres mein Leben sehr in Richtung Minimalismus und „weniger besitzen“ gelenkt, was natürlich im direkten Gegensatz zu opulenten Geschenkefesten steht. Zumindest dann, wenn wir über Quatschgeschenke oder Wegwerfgegenstände sprechen.

Was mir aber sehr wohl sinnvoll erscheint, sind Geschenke, die einen echten Nutzen haben oder von denen man lange etwas hat. Mit Anspruch an Design und Qualität und natürlich an Nachhaltigkeit. Und davon gibt es zwar keine Unmengen, aber einige Lichtblicke am Weihnachtshimmel sind mir dann doch erschienen. Meine Wishlist für Weihnachtsgeschenke unter 50 Euro (mit zwei kleinen Ausnahmen) habe ich deshalb pünktlich zum 1. Advent zusammengetragen.  weiterlesen

Beauty Spezial // 10+ Fragen an:
Mit Madeleine Alizadeh von DariaDaria

17.11.2016 um 14.34 – Beauty

dariadaria_beautyspezial

Vor rund zwei Jahren beschloss die Fotografin und Bloggerin Madeleine Alizadeh, ihr Leben umzukrempeln, dem geistlosen Konsum abzuschwören und Fragen zu stellen: Wo kommt die Kleidung her, die ich tragen will und was ist drin? Wie kann ich aufhören, mit meinem Konsum anderen zu schaden und wo finde ich Alternativen? Seither achtet sie deshalb genau darauf, wo die von ihr gekaufte Kleidung produziert wird, sie berichtet auf Dariadaria über nachhaltige Labels, recherchiert und klärt auf, sie zeigt uns nachhaltige Substitute, knallharte Fakten und einen Weg, wie wir es besser machen können: Im vollen Bewusstsein darüber, dass sie aber schon allein aus beruflichen Gründen niemals zur heiligen Alles-Verachterin hätte werden können, entschied sie sich für einen Weg im Rahmen ihrer Möglichkeiten und, so ehrlich muss man sein, auch im Rahmen ihrer eigenen Ambitionen, einen Mittelweg also, der ihre und unsere Welt ein bisschen besser machen sollte. Madeleine fuchst sich seither immer wieder in neue Themen rein, engagiert sich für Flüchtlinge und für den Tierschutz, und wächst täglich an ihrer selbstbestimmten Herausforderung, nicht den vorgetrampelten Weg mitzustampfen, sondern Umwege zu gehen und Neues auszuprobieren.

Einen weiteren Schlusstrich zog sie erst kürzlich zu ihrem 6jährigen Blogjubiläum, um gleich einen Neuanfang einzuläuten. Ganz nach ihrem Motto: „Sobald du merkst, dass du dich im Kreis drehst, ist es Zeit, aus der Reihe zu tanzen.“ Für uns hat sie nun ihre Beauty-Rituale und alternativen Kosmetikprodukte aufgeschrieben, die sie vorab bereits hier mit ihren Leser*innen geteilt hat. Und damit ihr genau diese auch nicht verpasst, haben wir sie für euch heute nochmal festgehalten: weiterlesen

FAIR FRIDAY // INTERIOR WISH LIST:
Gemütlich daheim mit Manufactum

04.11.2016 um 10.11 – Nachhaltigkeit Wohnen

manufactum

Eine ziemlich lange Zeit durfte alles bloß pastellig sein, nach Skandinavien duften und möglichst reduziert aussehen – und so fanden wir uns in dem perfekten Instagram-Arrangement wieder, ohne viel Wärme und Gemütlichkeit, ohne besonders viel Charme und der Prise Geschichte. Versteht mich nicht falsch, unfassbar gern betrete ich auch heute noch minimalistische vier Wände, die so aufgeräumt aussehen, dass ich beim Betreten fast fürchte, das Gesamtkonzept durch das Ablegen meines Mantels zu zerstören. Es ist schön anzusehen und ich hege noch immer große Bewunderung für all die Minimalisten unter euch, bloß funktioniert die Art zu Leben für mich persönlich nicht. Zu viel Krims Krams, zu viele Dinge, von denen ich mich nicht trennen mag und zu viel Weiß, Hellblau und Mintgrün, sind für mich einfach nichts.

Heute liebe ich es also sehr, die Kristallgläser meiner Oma auf den Tisch zu stellen, auf einem knarzenden Thonet zu sitzen, im selbstgebauten Bett zu schlummern und schon jetzt ein klein bisschen die Zeichen der Zeit in meiner kleinen Bude zu spüren, diesen Mix eben, aus all den vergangenen Stilen, die ich jemals mitmachen wollte (mit Ausnahme der aufblasbaren Plastiksessel, versteht sich). Irgendwann konnte ich mich nämlich erfolgreich gegen meinen Freund durchsetzen (oder zumindest ein bisschen) und einen Hauch Landhaus mit Minimalismus vermischen, folklore Schätze mit einst geleisteten dänischen Perlen vermählen, während ich mich längst wieder von den vertrockneten Kakteen getrennt habe und seither saftiges Grün sprießen lasse. Für den perfekten Wohntraum stehen aber natürlich immer mal wieder ein paar Lieblinge auf der hauseigenen Wunschliste – und genau die schreien alle nach Langlebigkeit. Und wo finden wir die? Genau das haben wir euch erst vor ein paar Wochen verraten: Bei Manufactum, natürlich. Grund genug, meine Wunschliste aus dem schönen Universum des nachhaltigen Designs und trendüberdauernden Klassiker heute mit euch zu teilen: Für immer, von damals und heute – und für morgen. weiterlesen

Fair Fashion // In love with: vegane & nachhaltigen Winterjacken

fair friday

Ich friere ständig. Wenn ich morgens aufstehe, wenn ich drei Minuten auf die Bahn warten muss und wenn ich im Keller Wäsche aufhänge. Dieser verdammte Winter verpasst mir jedes Jahr aufs neue eine Dauergänsehaut inklusive Jammergesicht.

Winterjacken zu kaufen waren mir trotzdem immer ein Graus und mit dem Tag, an dem mir klar geworden ist, dass für Winterjacken neben Leder und Pelzkragen auch besonders gerne Daunenfedern verarbeitet werden, sah ich alle Alternativen mit modischem Anspruch in der Versenkung verschwinden. Und da habe ich mit nachhaltigen Materialien und fairer Produktion noch nicht mal angefangen. Die Herstellung aufwendiger und hochwertiger Jacken ist eben kostenintensiv, deswegen gibt es ja auch siebenhundertmal mehr T-Shirt Start-Ups als Jacken Labels. Meine volle und ungeteilte Dankbarkeit gilt also denjenigen, die an umweltfreundliche und faire Alternativen zur tierischen Isolierung glauben und neben allem Fokus auf die „inneren Werte“ trotzdem noch schicke, tragbare und einfach nur schöne Winterjacken zaubern. Meine drei liebsten Brands mit allen wissenswerten Details findet ihr also hier:  weiterlesen

Fair Friday // Wie ich mich an Zero Waste versuchte & kläglich scheiterte.

14.10.2016 um 9.01 – Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Zero Waste

Ich schaue mir die Überschrift an und frage mich, wie man ein brüllend langweiliges Thema wie Hausmüll sexy machen soll. Und interessant. Und lesbar. Das hier ist der zweite Anlauf an diesem Artikel. Der erste war 40 Kilometer lang und selbst die Verfasserin hat es am Ende nicht geschafft, den ganzen Salat voll konzentriert einmal von vorne bis hinten zu lesen. Ich empfand das als kein gutes Zeichen und starte jetzt also nochmal neu. Habe ich schon gesagt worum es eigentlich geht?

Nun, ich versuche euch heute vorsichtig das Phänomen Zero Waste näherzubringen, Selbstversuch inklusive. Zero Waste, das ist das ökologisch angehauchte Phänomen, das durch Lifestyle Blogs wandert und am Ende doch nur keinen Müll mehr produzieren bedeutet. Danke Amerika. Damit wird das Thema vielleicht nicht sexier, dafür in diesem Fall hier aber durch und durch ehrlich und mit einer Prise Humor behandelt. Abgesehen davon, sehe ich auch nicht, wie wir sonst anders hier durchkommen sollen. Also los: als ich vor ungefähr einem Jahr anfing, mich mit der „Zero Waste“-Bewegung zu beschäftigen und sukzessive meine Hausabfälle zu reduzieren, war es mehr Pflichtaufgabe als bahnbrechender Freudentaumel. Aber der immer an Intensität zulegende Selbstversuch hat sich gelohnt. Ich habe so viel über mich selbst gelernt. Zum Beispiel, wo meine ganz persönliche Schmerzgrenze verläuft – bei Roggenmehl als Shampoo-Ersatz zum Beispiel. weiterlesen

Denim Love & Bilder des Tages //
Die neue Weekday Jeans Kampagne

06.10.2016 um 13.07 – Kampagne Mode Nachhaltigkeit

weekday

Im vergangenen Jahr kündigte Weekday Umdenken an, kredenzte uns erste Denim-Design aus recycelter und biologisch angebauter Baumwolle und versprach, zukünftig verstärkt auf der grünen Welle zu surfen. Es folgte „Remains„, die erste sechsteilige Capsule Collection, die vollständig aus übrig gebliebenen Materialien der Textilproduktion kreiert wurde. Ein weiterer, wichtiger Schritt, um Druck auf die Konkurrenz auszuüben und auch das Umdenken in unseren Köpfen weiter zu befeuern. Während mitunter die größten Denim-Brands sich bislang noch immer auf ihrem Image und ihren einst geernteten Lorbeeren auszuruhen scheinen, macht man sich im Hause Weekday weiter an die Mission „Nachhaltigkeit“ und präsentiert pünktlich zum Herbst die nigelnagelneue Denim Kampagne mit neuen Schnitten und ungekünstelten Waschungen für Frauen und Männer:

Cropped, Wide Leg, Skinny, Mom und sogar Mini – hier wurde an alle Lieblingsmodelle gedacht. Zwar beschränkt man sich in Puncto „Sustainability“ diesmal wieder ausschließlich auf die Jeansstücke, das Versprechen allerdings, wird konsequent weiter durchgezogen. Und das zielt geradewegs auf unser aller geliebtes Beinkleid ab. Grund genug, sich heute mit einem unserer liebsten Schweden zusammen zu tun und euch die schönsten Kreationen für den Herbst zu zeigen: weiterlesen

Fair Shopping // Ein virtueller Rundgang
durch die Welt von Manufactum

Manufactum

Seit neun Jahren wohne ich bereits in meinen eigenen vier Wänden, habe einst ziemlich spartanisch und Birke-Furnier-inspiriert gelebt und meine Küche mit meiner liebsten Heimatfreundin geteilt, bin nach Berlin gezogen und fand mich in einem über Wochen nahezu leeren WG-Zimmer wieder, zog wieder um und zwar in die DIY-Bude meines Freundes und stellte dort alles mit meinen Habseligkeiten auf den Kopf. Seither ist viel passiert, Möbel sind im hohen Bogen wieder aus der Wohnung geflogen, wurden weiterverkauft oder verschenkt, Neues und Gebrauchtes ist dazugekommen und so langsam kann ich behaupten: Wir sind angekommen – und haben eines gelernt: Auf Wertigkeit setzen, zahlt sich am allermeisten aus. So umgibt mich bei meinem Rundumblick durch die eigene Wohnung mittlerweile ein Haufen Lieblinge, (für mich) kostbare Sammlerstücke und langlebige Zeitgenossen, die ich noch mit in meine AltersWG schleppen werden.

Warum ich euch das alles erzähle? Weil streng genommen alles mit meiner ersten hochwertigen Berlin-Anschaffung angefangen hat: Nämlich mit meinem Kaffeehaus-inspirierten Garderobenständer, in den ich mich bei meinem allerersten Manufactum-Besuch vor sechs Jahren Hals über Kopf hereinverknallte. Mein Freund zeigte mir diese kleine Perle voller schöner Dinge und von jetzt auf gleich war klar: Hier gibt es einfach alles, wonach das Herz verlangt: Kupferfarbene Töpfe, die schönsten Seifen, hochwertige Möbel, nachhaltige Kleidung oder ausgewählte Lebensmittel. Hier trifft Tradition auf alle Bereiche des Lebens, während Designklassiker sich mit Neuentdeckungen vermählen. Und weil wir zwischen all den schnellen Komsumgütern, den kurzlebigen Liebschaften und einer schier unendlichen Auswahl an täglichen Neuerscheinungen gerne mal wieder für ein wenig Durchatmen sorgen wollen, haben wir uns mit dem „Warenhaus der guten Dinge“ oder wie wir es nennen würden: „Dem wohl schönsten und vielfältigsten Concept Store für Nachhaltigkeit und Designklassiker“ zusammen getan und zeigen euch in den kommenden Monaten, was Manufactum eigentlich genau zu bieten hat. Und mit einem kleinen Rundumschlag machen wir heute den Anfang:  weiterlesen

Fair Friday Wishlist //
Verliebt in Bodies

bodysuits

Jetzt, da sich ganz langsam aus der Ferne der Herbst ankündigt und mit ihm der Beginn des Zwiebellooks startet, möchte ich vor allem auf eins nicht mehr verzichten: Auf Bodies. Und zwar schöne Bodies, die sich nicht nur drunter sehen lassen können, sondern auch auf einer abendlichen Veranstaltung oder im Büro. Was ich an einem Body besonders mag? Dass er nicht aus der Hose oder dem Rock rutscht. Es erspart einem nervöses und unelegantes Zurückstopfen, nachdem man sich gebückt hat oder aufgestanden ist – übrigens der Hauptgrund, warum ich selten Kleidungsstücke in die Jeans stecke.

Zu meiner eigenen Überraschung habe ich festgestellt, dass ich zwar eine Menge Bodies besitze, aber keinen einzigen, der fair hergestellt ist. Und das, obwohl das nachhaltige Angebot sich absolut sehen lassen kann. Lustig ist nur, dass der ein oder andere Kandidat gänzlich ohne Öffnungsmöglichkeit daherkommt und ich mich dann schon gefragt habe wie das praktisch unterwegs überhaupt funktionieren soll. Ohweia, da ist Kreativität gefragt – und ausgerechnet einige der schönsten Modelle sind aus so einem ganzen Stück gemacht. Öffnung hin oder her, welche Modelle ich auf meine Wishlist gelassen habe, seht ihr hier:  weiterlesen

Fair Friday //
Was wir über Palmöl wissen sollten

KW35_Fair-Friday_Palmoel

Der Grund, warum ich vor vielen Jahren angefangen habe, mich mehr mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen, war der wohl zweithäufigste Begriff, der in Inhaltsstoffen auftauchte: „pflanzliches Fett“. Ich hatte kurz zuvor erfahren, dass es sich dabei in den allermeisten Fällen um Palmöl handelt. Das wäre ja bis zu dieser Stelle auch alles überhaupt kein Problem, wenn die Produktion des Öls in den Hauptanbauländern Indonesien und Malaysia nicht eine ökologische und soziale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes wäre.

Und das meine ich wortwörtlich so: Jedes Jahr sterben durch die Palmölproduktion mehr als 2000 vom Aussterben bedrohte Orang-Utans und alleine in Indonesien wurden bereits mehr als 10 Millionen Hektar Regenwaldfläche für den Anbau von Ölplantagen zerstört. Dazu werden Kleinbauern und Ureinwohner von ihrem Land vertrieben – und das alles unter den Augen der teilweise korrupten Regierungen. Die Informationslage über die Produktionsbedingungen ist derart vernichtend, dass man eigentlich sofort und auf der Stelle alle Produkte boykottieren muss, die besagtes Öl enthalten. Palmöl ist aber leider extrem vielseitig einsetzbar und findet sich deshalb alleine im Supermarkt in jedem zweiten Produkt – in nahezu jedem Shampoo, in jeder (!) Margarine, in Waschmitteln, Schokoaufstrichen, Keksen, Make-Up und Lippenstift, you name it. Ein Verzicht scheint unter diesen Umständen absolut unmöglich. Was aber kann ich tun, um möglichst wenig Palmöl zu konsumieren? Welche Siegel gibt es und ist eventuell biozertifiziertes Palmöl eine Alternative?  weiterlesen

Fair Friday //
Fragen & Antworten zu Nachhaltigkeit & Veganismus

12.08.2016 um 8.12 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Julia Jane - Fair Friday

Wenn ich irgendwann mal groß bin, werde ich ein Buch schreiben. Ich habe eine Menge sehr wertvoller Geschäftsideen, aber keine ist so herausragend wie diese hier: Einen Bullshit-Katalog mit Fragen und Antworten zu Nachhaltigkeit und Veganismus, 100 Seiten stark, gedruckt auf Recyclingpapier, natürlich mit tierfreier Klebebindung. Ich dachte an eine unverbindliche Preisempfehlung von 9,99 Euro für das Taschenbuch und auch eine E-Book Version wird es geben. Ich erhoffe mir damit nicht nur, mir eine sehr goldene Nase zu verdienen, sondern auch, dass der Menschheit auf lange Sicht unnötig hitzige Diskussionen erspart bleiben. Ich glaube nämlich, dass die Grillpartys dieser Welt wieder friedlicher, Freundschaften gerettet und Gehirnzellen geschont werden können.

Einfach mal wieder zu Sinnen kommen, das wär’s doch, am besten auf einem sachlichen Fundament, mit gesundem Menschenverstand und all diesen Dingen. Als kleinen Vorgeschmack gibt es heute einen Auszug, quasi ein Mini-SOS-Paket mit den wichtigsten schlauen Antworten auf für mich nicht-ganz-so-schlaue Fragen – für die nächste Familienfeier, den Betriebsausflug oder den ganz normalen Wahnsinn. Denn Onkel Ewald und Tante Ursel sind grundsätzlich überzeugt: Für dein Sojawürstchen wird der Regenwald abgeholzt. Isso!  weiterlesen

Fair Friday Wishlist //
Summer Sale Fundstücke

This is Jane Wayne - Wishlist - Sale

Während ich mich durchs Summer-Sale-Paradies treiben lasse, kann ich gerade noch eine kleine Schweißperle davor bewahren, in meine Tastatur zu tropfen. Ob es nun mein Arbeitsplatz unterm Dach ist, der mich ins Schwitzen bringt oder vielleicht doch mein anstehender Sommerurlaub in zwei Wochen, ich muss da jetzt durch.

Vor lauter Arbeit habe ich tatsächlich vergessen, meinen Kleiderschrank auf urlaubstaugliche Lieblingsstücke zu überprüfen und bin jetzt ziemlich knapp dran. Mein Reiseziel ist die wunderbare Stadt Warschau und in Polen tobt, halb zur Freude, halb zum Leid der Warschauer (und bald mir) seit Wochen ein Jahrhundertsommer. Für mich eine perfekte Ausrede, um mir etwas luftiges zuzulegen, denn praktischerweise werfen Brands und Stores gerade alles raus, was nicht herbsttauglich ist. Zwar macht meine Farbwahl im Hinblick auf 30 Grad im Schatten nicht besonders viel Sinn, aber was soll ich sagen, ich mag es eben dunkel. Fast alles für unter 100 Euro findet ihr hier:

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Fair Friday Kolumne //
Warum vegan nicht gleich extrem bedeutet

vegan

Ich sag’s euch, ich empfinde es zuweilen als verflixt schwierig mit der Menschheit – und das hier wird kein Wohlfühlartikel. Meine Augen tun manchmal richtig weh vom im-Kreis-Rollen. Es ist vor allem dieses innerliche Augenrollen, das total anstrengend, oftmals aber auch unvermeidlich ist. Wer möchte schon ungefragt auf einer Geburtstagsparty von Moral und Ethik anfangen – höchstens jemand, der nicht mehr eingeladen werden möchte. Das gilt aber natürlich nur, wenn die eigene Meinung nicht deckungsgleich mit der aller anderen ist. Denn seine (zur Zeit noch) konsenstaugliche Meinung zu ethischen Themen selbstbewusst heraus zu posaunen, das scheint irgendwie sozial anerkannt.

Hier ist mein Problem: Ganz vorne mit dabei bin ich, wenn es darum geht, „diese Veganer“ auf ihrem Siegeszug in Richtung Mainstream immer mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Ich möchte vieles, was da so passiert, nicht hören und sehen, diese zeitweilige Überheblichkeit und Selbstdarstellung. Zum Fremdschämen und – zum wiederholten Male – Augenleiern. Was ich aber mindestens genauso wenig in meinem Alltag haben möchte, sind fadenscheinigen Ausreden von Menschen, die so bequem und selbstgerecht durchs Leben stiefeln, dass es mir angesichts ihres völlig unangebrachten Selbstbewusstseins regelmäßig die Sprache verschlägt. Ihr möchtet Wurst aufs Brot essen, Milch in eure Honey-Loops gießen und zu Omas 80. ein Spanferkel am Spieß drehen?  weiterlesen

Fair Friday //
Tipps für mehr Nachhaltigkeit zu Hause

01.07.2016 um 10.19 – box2 Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Julia Jane - 3 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit begegnet uns in den verschiedensten Formen und Farben. Nach wie vor bin ich der festen Meinung, dass das Weglassen tierischer Produkte den größten Beitrag zum Umweltschutz leistet. Dennoch gibt es darüber hinaus eine Vielzahl von kleinen Stellschrauben, an denen man behutsam inmitten seines Alltags drehen kann.

Kontinuität zahlt sich schließlich aus – und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man nach einer Weile über die meisten Veränderungen gar nicht mehr nachdenken muss. In der Regel unterstützen sie nämlich nicht nur den Kampf gegen Umweltverschmutzung, sondern sparen einem auch noch eine Menge wertvolle Zeit. Meine Einsteigertipps für mehr Nachhaltigkeit in euren eigenen vier Wänden findet ihr hier:

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Fair Friday Travel //
Vegan Verreisen. Das geht!

24.06.2016 um 9.41 – Travel

This is Jane Wayne - Julia Jane - Wishlist

Eigentlich bin ich für die Urlaubsrecherche ungefähr sechs Monate zu spät, aber so richtig gepackt hatte mich das Fernweh bisher einfach nicht. Genieße ich doch in meiner Wohnung zum allerersten Mal einen Südbalkon mit Sicht ins Grüne. Außerdem ließ der Gedanke an vegane Reiseangebote meine Motivation auf ein Rekordtief sinken. Nicht umsonst bin ich normalerweise die notorische Airbnb-Reisende – ein kleines Heim, zum unabhängig sein und mit eigener Küche im Gepäck. Aber so im September oder Oktober, wenn hier langsam aber sicher die <15 Grad Temperaturen Einzug halten, da könnte man doch eigentlich doch mal den Koffer aus dem Keller holen.

Seit über einem Jahr habe ich nicht mehr nach veganen und vegetarischen Hotels geguckt und am Ende siegte dann doch meine Neugier: Wenn ich in der Zukunft mal die Lust nach Hotelurlaub verspüren sollte, was erwartet mich? Und tatsächlich, es gibt sie, die kleinen Lichtblicke zwischen dubiosen Retreats, Diätkuren und ayurverdischen Heilversprechen. Besonders angetan haben es mir diese drei Hotels in Europa:  weiterlesen

Fair Friday Wishlist //
Vegane Lederjacken

27.05.2016 um 9.13 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Julia Jane - Wishlist

Es gibt Kleidungsstücke, die sind verflixt schwierig mit einer nachhaltigen Variante zu ersetzen – und die Lieblingslederjacke gehört wohl dazu. Meine ist selbstverständlich nicht aus Leder, kann aber sonst leider in Sachen Nachhaltigkeit nirgends punkten. Zwar habe ich sie Second-Hand erstanden, aber das ändert an ihren ursprünglichen Produktionshintergründen herzlich wenig.

Und ob da irgendwas mit tierischem Kleber zusammenhält, ich kann es euch und mir ehrlicherweise nicht beantworten. Das ein oder andere Mal ist mir eine faire und umweltbewusste Alternative zwar über den Weg gelaufen, angelacht hat sie mich aber nicht gerade. Zum Glück tut sich da gerade viel. Zeit also, meine Funde flott mit euch zu teilen.  weiterlesen