Schlagwort-Archiv: Oscar Wilde

Magazin-Tipp // „Das Buch als Magazin“ –
Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville“

13.11.2014 um 10.40 – box3 Buch Magazin

buch als magazinErst Kafkas „Die Verwandlung“, dann Büchners Woyzeck“, zuletzt Arthur Schnitzlers“Traumnovelle“ und jetzt eben Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville“ – Johanna Swistowski und Peter Wagner, die beiden Strippenzieher hinter der intelligentesten Magazinidee der vergangene Jahre, machen mit ihrem „Buch als Magazin“ seit inzwischen vier Ausgaben große Lust auf das Lesen waschechter Klassiker, sie verknüpfen Literatur mit Journalismus, das Früher mit dem Heute und beweisen obendrein, wie wunderbar monothematische Konzepte funktionieren können. Diesmal dreht sich alles, ihr ahnt es vielleicht, um Gespenster und alles, was da am Thema noch mit dran hängt. 

Nachdem sich die erste Hälfte des Magazins Wildes Originaltext widmet, tauchen wir schließlich ab in die Unsterblichkeit, wir fragen uns, weshalb manche Popstars ewig Leben, besuchen einen Heiler, der Angst vor Fröschen hat, dafür aber böse Geister namens „Dschinn“zu vertreiben in der Lage ist, wir lauschen dem dänischen Fotografen Jacob Holdt, der selbst nach etlichen Besuchen und Übernachtungen bei Ku Klux Klan Mitglieder noch behauptet, er kenne keinen schlechten Menschen, wir versinken in einem Essay über die Sehnsucht nach Leere im Kopf und bleiben am Ende mit einem ziemlich vollen Kopf zurück: weiterlesen

Preview: Moleskine 2011

20.10.2010 um 17.16 – Allgemein

Gerade sind wir über den untenstehenden Trailer gestolpert. Wirklich neu ist das, was in der Vorschau auf die Moleskine Kalender 2011 gezeigt wird nicht, aber genau das beruhigt mich. Die Notiz- und Skizzenbücher waren schon im 19. und 20. Jahrhundert beliebt, verschwanden dann aber von der Bildfläche, um 1997 in Mailand wiederentdeckt zu werden.

Oscar Wilde, van Gogh, Hemingway und Co kamen nicht ohne schwarzes Büchlein aus und inzwischen trägt beinahe eine ganze Nation das cremefarbene Papier der Moleskines mit sich herum (zumindest kommt mir das so vor). Verbesserungsvorschläge fallen mir auf Anhieb nicht ein, daher bin ich froh, dass alles beim Alten bleibt. Der einzige Kritikpunkt hat weniger mit dem Design als mit den Produktionsumständen zu tun. weiterlesen