Schlagwort-Archiv: Retro Mode

Verliebt in: klassische Sweatshirts im wild geprinteten Design

04.11.2011 um 11.09 – Allgemein Inspiration Mode

Bereits das Miniaturbild konnte mich gestern schon so sehr in den Bann ziehen, dass ich gefühlte Stunden auf Alecs und Gretas gemeinsamen Tumblr Sexy Sweaters rumlungern musste. Keine Frage, der Name ist grauenhaft, ihr Design auch, aber das was die zwei dort publizieren, wollen rund 37.000 ihrer Leser inklusive meiner Wenigkeit unbedingt haben: Sweatshirts mit wild geprinteten Mustern von Einhörnern, die durchs Universum galoppieren, von Kurt Cobain im Familienglück, von typischen 80iger/90iger Jahre Mustern oder ganz verkitscht im Disney Design.

Es ist um uns geschehen und ich könnte mir gerade nichts Tolleres vorstellen, als einen dieser Retro-Stücke aus dem Schrank zu holen, irgendeine Jeans dazu zu kombinieren, durch meine Kindheit im Schnelldurchlauf zu hasten und vorm Fernseher anzukommen, während „Der Prinz von Bel Air“ über die Mattscheibe flimmert. Das allerdings dürfte schwer werden, denn obige Sweatshirts gibt es leider noch nicht zu kaufen. Immer diese Sache mit dem Haken.  weiterlesen

Lesetipp: Retro-Mode – Ich shoppe mir ein Ich zusammen

30.08.2011 um 13.58 – Allgemein Mode

Was bedeutet Retro-Mode eigentlich und ist der Hipster mittlerweile längst wieder out? Woher kommen unsere Vintage Vorlieben überhaupt und warum sagt man eigentlich nicht mehr Second Hand? Eine ganze Mode-Industrie baut auf dem Trend auf: Urban Outfitters, American Apparel und Co. In ihren Geschäften hängt Real Retro nebst neu produzierten Stücken, die auf Vintage getrimmt wurden – alles, um möglichst abgeranzt, individuell zusammengestellt und vor allem abgegrenzt von der Masse auszuschauen. Spiegel Online hat sich einmal genauer mit diesem Trend beschäftigt, die Strategien der Unternehmen herausgearbeitet und ist der Sache geschichtlich auf den Grund gegangen.

Die Redakteurin Katrin Kruse lässt dabei nichts aus, nicht den Hipster, nicht die Marken und auch nicht die zukünftige Entwicklung, denn „tatsächlich, langsam kommt die Individualität aus der Mode. Mittlerweile heißt es: So sehr vom Eigenen besessen ist nur ein Selbst, das sich schon abhanden gekommen ist. Oder nicht mehr kräftig an sich glauben kann.“ Vielleicht hat sie recht und die „Idee des Selbstausdrucks, die als Stil ja nie in Mode sein wollte, weil hier jeder einzelne nur sich selbst verpflichtet war – genau sie ist aus der Mode gekommen. It is so over, sagt der Jargon.“ Aber was meint ihr – ist’s schon vorbei mit der zusammengesuchten Indivudalität oder bleibt er uns noch erhalten, der Vintage-Flohmarkt-Hype?

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