Schlagwort-Archiv: Schauspieler

Film-Teaser: „Shit Year“ mit Ellen Barkin

20.07.2011 um 17.14 – Allgemein Film Kultur

Eine Schauspielerin tritt ab. Das letzte Interview, der letzte Vorhang fällt, die grellen Scheinwerfer schlucken ihren Körper in der letzten Verbeugung. Schwarz gekleidet und in Highheels kriecht sie auf allen Vieren eine Treppe hinab. Sie schmiegt sich an einen jungen Mann, der seine Augen starr offen hält. „The end of everything and the start of nothing.“

Schwarz-Weiße Bilder, harte Kontraste und das Gesicht von Ellen Barkin, das auf unheimliche und schonungslose Weise zwischen Jugendlichkeit und verlebter Müdigkeit oszilliert – die Bilder aus dem Trailer des Films „Shit Year“ treffen mich ins Herz, sie sind schön und verstörend zugleich. weiterlesen

„Dream as if you`ll live forever, live as if you`ll die today“ – James Dean | Geburtstag & Ausstellung

09.02.2011 um 15.46 – Fotografie Menschen

James Dean war gerade einmal 1.73 m groß. Keine einzige Rolle wollte man ihm deshalb im glamourösen Hollywood geben. Das Theater am Broadway war gnädig, nahm ihn auf. Als krimineller, latent homosexueller Araberjunge spielt er in „The Immoralist“ seine alles-verändernde Rolle. Die Wende. Der Mann mit den markanten Wangenknochen und dem verschmitzten Lächeln wird entdeckt; drei Filme reichen aus, um ihn umsterblich zu machen. Gestern wäre James Dean 80 Jahre alt geworden. Am 30. September 1955 starb er mit nur 24 Jahren am Steuer seines Porsche 550 Spyder.

„Jenseits von Eden“, „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Giganten“ waren die größten Erfolge des in Indiana geborenen Schauspielers. Sein Markenzeichen: Die Zigarette im Mundwinkel seines zumeist zwischen melancholisch-gelangweilt und lächelnd-bubenhaft changierenden Gesichts. Seine kühle Art, diese harte Schale des Unverwundbaren legt er nur selten ab. Dean ist Rebell und zugleich schöner Verlierer. Einer, der stets von der Aura der Einsamkeit umweht wird. Vielleicht ist es gerade das Unnahbare, diese verborgene Zerbrechlichkeit, die ihn für uns zum Helden macht. Schmachtend sitzen wir noch heute vor der Leinwand und malen uns aus, wie schön die Welt sein könnte, wären doch alle Männer wie er. Wie James Dean. weiterlesen