Schlagwort-Archiv: Single

Track des Tages: Banks covert Aaliyah – “Are you that somebody”

– 20.03.2014 um 10.30 – Allgemein Musik

banks aaliyah are you that somebody1 Track des Tages: Banks covert Aaliyah   Are you that somebody Eternal love, mehr fällt mir zu der Kombination Banks x Aaliyah gerade auch nicht ein. Aber noch mal von vorne: Halb-Newcomerin Banks, die uns im vergangenen Jahr mit “Warm Water” Pipi in die Augen trieb, hat beim BBC Radio 1 ein eins A Akustik-Cover von Aaliyahs Hymne “Are you that somebody” rausgehauen, wenn ich das mal so salopp sagen darf.

Die New Yorker R&B Sängerin wiederum vertonte quasi die ersten Jahre unserer Pubertät, war auf dem Schulhof mit dabei, im Urlaub und beim Lavalampen-Starren. Bis sie 2001 bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückte. “R.I.P Aaliyah” stand fortan auf unseren Ledermäppchen geschrieben, aber so richtig glauben konnten wir’s erst als das Video zu “Miss you” veröffentlich wurde. weiterlesen

Musik // Beatrice Eli – “GIRLS”

– 19.03.2014 um 10.00 – Allgemein Musik

beatrce eli girls Musik // Beatrice Eli   GIRLS Beatrice Eli ist Schwedin und wird gern als “pop-punktress” bezeichnet, was vermutlich so viel bedeuten soll wie “Achtung, leicht zu konsumieren, aber keineswegs Bravo-tauglich”. Lange wusste ich nicht recht, was ich von dieser jungen Dame halten soll, oder eher: Von ihrer Musik. Mit “GIRLS” hat die kesse Beatrice mir allerdings den schweinigsten Ohrwurm der letzten Wochen ins Ohr gepflanzt. 

Es geht um offensichtliche sexuelle Gelüste, Lehrerinnen und Köpfe, die zwischen Beinen verschwinden. Ein bisschen Gefühl ist auch dabei, genau wie heiße, wellenartige Beats, für die Haben Berhe verantwortlich zeichnet. Kann man sich sehr gut anhören, diese audiovisuelle Mischung aus pubertären Glücksgefühlen und Ü20 Kellerparty mit Schaum oben drauf. weiterlesen

Track des Tages // Luna Luna – “Epiphany””

– 12.03.2014 um 16.22 – Allgemein Musik

Bildschirmfoto 2014 03 12 um 16.18.45 Track des Tages // Luna Luna   Epiphany”

Hinsichtlich Luna Luna geht es mir ähnlich wie den Mädchen von PonyDanceClyde. Schockverknallt und blitzverliebt, etwas anderes kann beim Anhören der New Yorker Musikerin auch kaum passieren. Zwar frage ich mich, aus welchem Grund man sich bloß “Luna Luna” nennt (ich muss da aufgrund vergangener Chart-Stürmer eher an weniger wohltuende Töne denken) und was dieses pitschnasse Facebook-Profilbild da soll, aber das soll bloß eine lächerlich unwichtige Nebensächlichkeit bleiben.

Viel interessanter ist schließlich die Tatsache, dass wir es hier mit einer waschechten Newcomerin zu tun haben, in Sinne von “der Youtube Clip hat bloß 23 Aufrufe” – und das, obwohl das Debütalbum schon am 20. April erscheinen soll. Hä? Wie dem auch sei: Die Musik ist so einfach wie brillant und gehört genau deshalb gehört: weiterlesen

Track des Tages// Temples – “Mesmerise”

– 07.03.2014 um 12.41 – Allgemein Musik

band des tages temples Track des Tages// Temples   Mesmerise

Wäre ich im Zeitraum der Entdeckung der TEMPLES, nämlich irgendwann zwischen 2012 und 2013, süße 16 Jahre alt gewesen, dann hätte James Bagshaw dort oben vermutlich das Weite suchen müssen. Ersoffen wäre er, der singende Gitarrist aus Northamptonshire, in einer Flut hormongetränkter Liebesbriefe. Vermutlich wissen 90% der hier Anwesenden längst, wovon ich spreche, die übrigen zehn Prozent sollten sich vor Drücken das Play-Buttons eventuell ein Paar dezente Spuckschüsselchen besorgen – es könnte nämlich zu vermehrtem Speichelfluss ob der wahnsinnig hinreißenden Bandmitglieder und der noch phänomenaleren Musik kommen.

Aber erstmal zu den Fakten: weiterlesen

Track des Tages // Lykke Li – Love Me Like I’m Not Made Of Stone

– 04.03.2014 um 19.46 – Allgemein Musik

Lykke Li Love Me Like Im Not Made Of Stone Track des Tages // Lykke Li   Love Me Like Im Not Made Of StoneAbgesehen von Damien Rice und Conor Oberst gibt es wirklich nur sehr wenige Menschen auf diesem Erdball, denen ich ihr nicht enden wollendes musikalisches Geheule verzeihen kann, ja denen ich sogar recht vergnügt beim öffentlichen Leiden zuhören mag. Neuerdings gesellt sich auch die Schwedin Lykke Li dazu, die in ihrer ersten Single zum im Mai erscheinenden Album “I never learn” in etwa so klingt wie eine junge Frau, deren Herz man kürzlich an den Galgen gehangen hat. Genau so war’s offensichtlich auch: 

“Every song on the album is a power ballad. Like one of those old radio stations. This is a slow dance; a slow burner. I wrote [»No Rest for the Wicked«] in Sweden when I was packing up my shit, and I’d just gotten out of a relationship and it was a horrible time. I just had the hurt, shame, sadness, guilt, longing. In the verse, I’m referring to myself pleading guilty but I’m referring to all of us.” (Pitchfork) weiterlesen

Track & Video des Tages:
Little Jinder – “Ful och Tråkig Tjej”

– 03.03.2014 um 18.08 – Allgemein Musik

Bildschirmfoto 2014 03 03 um 17.47.47 Track & Video des Tages: <br/> Little Jinder   Ful och Tråkig Tjej
“Ful och Tråkig Tjej” heißt so viel wie “Hässliches und langweiliges Mädchen”. Dabei ist die Schwedin Josephine aka Little Jinder alles andere als das. Höchstens das Gegenteil von durchschnittlich, keineswegs massentauglich, aber dafür umso anbetungswürdiger. In Stockholm ist sie längst sowas wie Grimes für die Kanadier oder Briten, hierzulande plätschert der Erfolg noch etwas vor sich hin – dabei sind die elektropoppigen Töne der studierten Tontechnikern trotz Zungenbrecher-Sprache so geschmeidig wie Erdbeer-Parfait. 

So schräg ihr My little Pony- Kleidungsstil uns auch vorkommen mag, für Klamotten hat Phine überraschenderweise noch nie sonderlich viel oder gern Geld ausgegeben – jeder Cent wurde nämlich seit jeher in ihre große Liebe, die Musik, gesteckt. Zwar sind wir mit der Vorstellung zu Little Jinders Video “”Ful och Tråkig Tjej” etwas in Verzug, aber besser spät als nie: Clip ab, schönes Mädchen: weiterlesen

Track des Tages:
D E N A – “Flash” (prod. by Erlend øye)
& Album- Pre Order

– 28.02.2014 um 13.00 – Allgemein Musik

dena flash  Track des Tages: <br/>  D E N A   Flash (prod. by Erlend øye) <br/> & Album  Pre Order Bild in Collage: Obi Blanche

Liebe Leser, wenn ihr eine anständige Rezension über das sehr bald erscheinende Album “Flash” lesen wollt, dann wechselt doch bitte kurz rüber zu den Jungs von Pitchfork, die wissen nämlich wo der Hammer hängt und erklären euch in lauter schönen Sätzen, weshalb man quasi gar nicht umher kommt, D E N A s Baby schon jetzt vorzubestellen oder gleich bei itunes abzufeiern. 10 Tracks, einer besser als der andere und textlich so richtig fies wahr. Ich bin verliebt und vernebelt, seit Ewigkeiten schon, deshalb bin ich auch für kein objektives Urteil zu gebrauchen. Glauben könnt ihr mir aber trotzdem: DENA ist nicht nur einer der von innen und außen schönsten Menschen, die ich kenne, sondern noch dazu ein unerhörtes Genie. 

Alles wird selbst gemacht, ein ganzer Kosmos erdacht und realisiert, mir einem Mini-Team aus Freunden und Freaks, die noch mehr fühl- und hörbare Liebe in das Projekt DENA pumpen. Bloß den Vertrieb ließ sich Denitza Todorova inzwischen vom sagenumwobenen Label K7 abnehmen, bei dem sich zum Beispiel Bloc Party, Foals, Gold Panda oder Digitalism die Klinke in die Hand geben. Am 10. März landet “FLASH” offiziell auf dem Markt, den dazugehörigen Track gibt’s aber schon jetzt: weiterlesen

Track des Tages: Erlend øye – “Fence me in”

– 26.02.2014 um 9.25 – box3 Musik

erlend oye fence me in  Track des Tages: Erlend øye   Fence me in Foto: Nike van Dinther 

“Why do we always have to choose which one to love / Why was the love I only gave never enough / Jealousy is killing all the fun”. Erlend Øye besingt in “Fence me in” die großen Fragen des freigeistigen Lebens, mit denen er bei ziemlich vielen von uns wieder mitten ins Schwarze trifft. 

Aber das ist nichts Neues, denn was lyrische Punktlandungen, messerscharfes Herzen-heraus-schälen oder eifriges Aus-der-Seele-sprechen betrifft, war der Norweger mit dem außerordentlichen Brillen-Geschmack schon immer Genie-mäßig unterwegs. Viel faszinierender an der Musik des King Of Convenience und The Whitest Boy Alive Sängers ist dieser vogelfreie Zustand, in dem sich jeder einzelne Track um unsere Ohren schlängelt – alles und jede Zeile bleibt reine Interpretationssache, es kommt bloß darauf an, was wir hören wollen und draus machen. Aus den Tönen und Texten. Schwermut oder Euphorie? Beides geht und zwar immer. weiterlesen

Track of the day:
Sharon Jones & The Dap Kings – “Stranger To My Happiness”

– 08.01.2014 um 14.15 – Allgemein Musik

sharon jones new video Track of the day: <br/> Sharon Jones & The Dap Kings – “Stranger To My Happiness”

Die Queen of Funk, Sharon Jones, ist zurück und das ist alles andere als selbstverständlich. Bereits 2013 sollte ihr fünftes Album “Give the people what they want” erscheinen. Ein Schwächeanfall katapultiert die 1956 geborene amerikanische Sängerin allerdings kurz zuvor ins Krankenhaus. Die Diagnose: Krebs. Was der werte Herr Arschloch-Tumor nicht wissen konnte: Miss Jones ist nicht klein zu kriegen, sondern Kämpferin, Optimist und Sturkopf in einem – seit immer. weiterlesen

Neuer Track von DENA – “Bad Timing” & Album Announcement <3

– 04.12.2013 um 18.13 – Allgemein Musik

dena Neuer Track von DENA   Bad Timing & Album Announcement <3

Denitza Todorova stammt eigentlich aus Bulgarien, lebt seit etlichen Jahren in Berlin und studierte einst Kommunikation und Medienwissenschaften, obwohl schon immer klar war, dass es für sie nichts anderes als ein Leben mit und für die Musik geben würde. Genau so ist’s dann auch gekommen: Nach ein paar Bands und Background-Vocals bei The Whitest Boy Alive startete sie schließlich ihr Solo-Projekt DENA. Mit “Cash, Diamond Rings, Swimming Pools” vertonte sie den Sommer 2012, “Thin Rope” war mein persönliches Abzappel-Highlight und vor Kurzem folgte der Release von “Guest List”. Sie arbeitete im vergangenen Jahr mit dem Label Kitsuné zusammen, posierte für Carhartt und etliche Modemagazine, gastierte auf einer EP von LCMDF, brachte Cool AD dazu auf ihrer Single zu rappen und Stella McCartney um den Verstand. Und jetzt? 

Abgesehen davon, dass ich kaum einen wundervolleren Menschen als Dena kenne und daher höchst subjektiv urteile, gibt mir die Musikindustrie immer wieder ganz objektiv Recht: Dena steht auf etlichen “The Next Big Thing” Listen und ich fürchte, das “next” können wir inzwischen streichen. Mit “Bad Timing” releast sie heute nicht nur einen ihrer stärksten Tracks (der ein bisschen nach dem weiblichen Pendant von Frank Ocean klingt), sondern auch die News Tages: Sie hat es getan. Dena ist nun ganz offiziell bei K7 unter Vertrag und teilt sich fortan das Label mit Gold Panda, Bloc Party, den Foals, Apparat, den Foals und Digitalism – aber nur, was den Vertrieb betrifft. Alles andere stemmt sie mit ihrem eigenen Label NORMAL SURROUND. 2014 folgt das komplette Album “FLASH“. Deni – wir platzen vor Stolz. weiterlesen

Blog-Tipp:
“IM GEGENTEIL” – Single in Berlin
(und bald auch in anderen Städten!)

– 15.11.2013 um 16.08 – Allgemein Berlin

im gegenteil Blog Tipp: <br/> IM GEGENTEIL   Single in Berlin <br/> (und bald auch in anderen Städten!)

Wenn man Jules und Annis neuesten Meisterstreich betrachtet, nämlich eine Single-Börse für Berlin, die das Gegenteil von sozialem Abstieg bedeutet, dann ist man als Nicht-Single kurz davor, heimlich den eigenen Beziehungsstatus zu verfluchen. Weil man nicht dabei sein darf, weil das Suchen nach dem allseits bekannten Deckel so schön sein kann und Verliebtsein noch besser. Und genau hier klinken sich die fleißigen Kuppel-Feen hinter “Im Gegenteil” ein –  mithilfe von Bild & Text sorgen sie nämlich für’s Gefunden-werden. 

Liebevolle Texte über Eins-A-Alleinstehende und dazu Home Stories samt ausstellungswürdiger Fotografien, die statt des gewohnten Einheitsbreis Menschen portraitieren, die mehr im Kopf haben als den zwanzigsten Eames-Stuhl: “Wir zeigen Menschen in ihrer heimischen Umgebung auf ehrliche Weise. Massenware ist out, handverlesene Porträts sind in.”  weiterlesen

Neues von Erlend Øye
“La Prima Estate”

– 30.07.2013 um 12.47 – Allgemein Musik

erlend oye la prima estate 800x600 Neues von Erlend Øye <br/> La Prima Estate Foto: Nike van Dinther

Im Prinzip kann man Erlend Øyes Musik überhaupt nicht aus dem Weg gehen, jedenfalls ist das hier in Berlin so. Es ist quasi schnurzpiepegal, ob man nun bei Tee und Kuchen in einem x-beliebigen Café herum lümmelt, ob man gerade dabei ist, auf der Tanzfläche im Chalet durchzudrehen oder das Frühstücksei aufzuschlagen. Kings Of Convenience oder The Whitest Boy Alive – eine der beiden Bands des Norwegers wird mit Sicherheit aufgedreht. Vielleicht, weil Erlends Handschrift geprägt ist von dieser Leichtigkeit, die alles zulässt. Weil du selber entscheiden kannst, was die Töne, die da aus den Boxen kommen, mit dir machen. 

Zuletzt konnten wir Signore Øye durch die Jungs von Kakkmaddafakka sprechen hören – an deren Album tüftelte er nämlich fleißig mit. Im Video zu Denas Track “Cash Diamond Rings Swimming Pools” gab’s außerdem heiße Tanz-Moves zu bestaunen und jetzt folgt schließlich das nächste Solo-Ding: Ein Track auf italienisch. Wieso? Weil Berlin längst als Wahlheimat ausgedient hat. Erlend lebt inzwischen auf Sizilien – an einem der schönsten Orte der Welt. Dank “La Prima Estate” können wir uns ab sofort auch in den Süden träumen. Cheezy? Klar. Aber auch zauberschön. weiterlesen

Musik: Neuer Track von M.I.A – “Bring The Noize”

– 19.06.2013 um 11.22 – Allgemein Musik

Bildschirmfoto 2013 06 19 um 11.10.13 Musik: Neuer Track von M.I.A   Bring The Noize

Als M.I.A. ihr Mixtape für die vergangene KENZO-Show veröffentlichte, litten wir an Schnappatmung. Vor lauter Wahnsinn, vor Aufregung, Begeisterung und Vorfreude. Das Album “Matangi” ist längst in der Mache, ein paar Snippets konnten wir uns im besagten Mix schon zu Gemüte führen, jetzt wird’s ernst: Mathangi „Maya“ Arulpragasam aka M.I.A veröffentlicht den ersten Track vom neuen Baby. “Bring The Noize” ist allerdings harter Tobak und ich weiß auch nach dem zehnten Durchlauf nicht, was ich davon halten soll,

Mit Zeilen wie ”truth is like a rotten tooth, you got to spit it out” gelingt zwar ein textlich starkes Stück, das die politische Lage schlau zusammenfasst, allerdings kann der Titel-Name recht wörtlich genommen werden. Ist das Lärm, oder ist das genial? Ihr entscheidet diesmal besser selbst:

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