Schlagwort-Archiv: Slow Sunday

Slow Sunday //
Podcast: „The Secret Text“

19.02.2017 um 13.14 – Slow Sunday

Immer dann, wenn ich eigentlich viel zu viel zu tun habe, denke ich gerne sehr ausdauernd und tiefgründig nach. Das kann über alles Mögliche sein, meistens schweife ich auch ab und tauche erst wieder gefühlte Stunden später in der Realität auf. Ich glaube, durch dieses ständige Nachdenken fällt es mir eher leicht, Dinge aus einer anderen Perspektive und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Für mich ist das nicht anstrengend, sondern wohltuend und beruhigend.

Ich glaube, eine ganz wichtige Zutat für diese Denkprozesse ist, dass mir dieses Abtauchen nur in Situationen gelingt, in denen ich mich wohlfühle. Diese Art des Denkens ist nicht wie eine Matheaufgabe, die man strukturiert von vorne bis hinten durcharbeitet, sie ist eher ein zufälliger Prozess und das macht es so schön unplanbar und ehrlich.  weiterlesen

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Slow Sunday // Valentinstag:
4 Alternativen für Blumen und Herzchen

05.02.2017 um 12.10 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Valentinstag

Au weia, Valentinstag. Wenn ich das höre, gruselt es mich etwas, teils vor Scham, teils aus Ablehnung. Scham, weil Erinnerungen an die erste Liebe und die wahnsinnige Wichtigkeit von Valentinstagen in der Jugendzeit wach werden. Ablehnung, weil es doch eigentlich doof ist, wenn gerade an diesem mit Pauken und Trompeten im Konsumrummel angekündigten Tag der Liebe gedacht wird. Ein völliger willkürlicher Tag hingegen, zu etwas Besonderem gemacht mit einer kleinen Überraschung, sei sie nun materieller oder emotionaler Art, ist das nicht das eigentliche Fest der Liebe? Nun kann man am Valentinstag natürlich durchaus geschmackvollere Dinge schenken als mit Puscheln besetzte Unterwäsche oder in liebevoller chinesischer Fließbandarbeit hergestellte Miniaturteddys, deswegen möchte ich das ganze Spektakel auch nicht pauschal abwerten. Aber dennoch, dem Valentinstag in irgendeiner Art und Weise Beachtung zu schenken, das kann ich mir kein Stück vorstellen.

Deshalb möchte ich nicht nur nach Sarahs Vorlage ein paar – wie ich finde – süße Alternativen für den Tag der Liebe vorstellen, sondern auch gleich noch vorschlagen, dass wir ihn obendrauf auch noch verschieben. Auf einen X-beliebigen Tag, wenn einem eben gerade danach ist. Ohne Termindruck im Nacken.  weiterlesen

Slow Sunday // Selbstliebe:
Vielleicht sind wir ja doch alle schön?

29.01.2017 um 11.06 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Sind wir doch schön?

Die Selbstliebe und ich, wir sind uns immer noch nicht ganz grün. Vor allem seit ich das Gefühl habe, dass die ganze Sache – wie so vieles andere eigentlich-Gute – zweckentfremdet wird. Ich spreche zum Beispiel von dem scheinbaren Imperativ, dass es die zwei Riesenthemen „Selbstliebe“ und „Schönheit“ ausschließlich im Doppelpack gibt. Ich habe das Gefühl, ich werde laufend darauf hingewiesen, als sei es eine universelle Regel: Wer sich selbst liebt, hat sich auch schön zu finden (aber nicht andersrum).

Ich verstehe das nicht. Warum sollte Schönheit, sei sie jetzt eine Innere oder eine Äußere (wie auch immer wir diese definieren) bei der Selbstliebe eine Rolle spielen? Ist noch niemandem aufgefallen, dass der Abstand zwischen Realität und ehrlichem Glauben an „jeder Mensch ist schön und du musst eben lernen, dich selber schön zu finden, egal was andere sagen“ in etwa 7 Lichtjahre beträgt? Ein angeblicher Automatismus der Selbstliebe: „Finde dich schön, ist überhaupt nicht schwierig und ganz ehrlich, bitte reiß‘ dich auch ein wenig zusammen.“ Und schwupps findet man sich überaus famos und die Liebe zu sich selbst sprudelt nur so aus einem heraus? Eher nicht. Was wir brauchen ist eine Portion Wahrheit. Mit einem Sahnehäubchen Hoffnung. Ein Versuch.  weiterlesen

Slow Sunday //
Wenn Liebe weh tut (ohne Grund)

22.01.2017 um 9.41 – Slow Sunday

liebe

Liebe: War das nicht mal dieses Gefühl, von dem wir alle mit Anfang 20 träumten und gar nicht recht wussten, wie es sich anfühlt? Von dem wir dachten, es wäre das Beste was uns je passieren könnte? Klar, hatten wir schon damals Recht, aber es ist doch so anders, als wir es uns vorgestellt haben. Oder geht das nur mir so?

Vor fünf Jahren noch, da hätte ich ganz klar formulieren können, was ich mir unter dem Gefühl Liebe vorstelle. Es wäre eine blumige Antwort geworden, irgendwas zwischen Schwerelosigkeit und Freiheit – eben etwas, von dem ich gedacht hätte, dass es sich wahnsinnig erwachsen und tiefgründig anhört. Es ist schon eine ziemlich gute Sache, die die Natur da eingerichtet hat, diese schön naive und unschuldige Vorstellung von Dingen, die man bis dato nicht mal im Ansatz selber erlebt hat. Denn die Realität ist nicht unbedingt weniger schön, ganz im Gegenteil. Das Problem der Liebe ist eher, dass sie unheimlich schmerzhaft ist. Und dabei spreche ich nicht mal von Trennungen, sondern von Liebe in völlig intakten Beziehungen. Regelmäßig frage ich mich, warum etwas so Schönes gleichzeitig manchmal so schmerzhaft sein muss.  weiterlesen

Slow Sunday // Die 30-Stunden Arbeitswoche:
Was wir von Schweden lernen können

15.01.2017 um 15.32 – Slow Sunday

KW02_Slow-Sunday_30-Tage-Woche

Jeder achte Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet pro Woche mehr als 48 Stunden und muss deshalb auf ein Drittel seiner Freizeit verzichten. Klar, die meisten Freiberufler und Workaholics unter uns laufen bei dieser Stundenzahl gerade erst so richtig warm, aber das macht den Wahnsinn nicht gerade richtiger. Auch ich kann mir da schön an die eigene Nase fassen und mich keineswegs freimachen von völlig überzogenem Arbeitseinsatz, der vor allem bei eigenen Herzblutprojekten am Ende eigentlich immer zu Erschöpfungszuständen und fehlender Arbeitskraft führte und somit letztendlich zum vielleicht gerechten Ausgleich meines anfänglichen Übermut. Ich habe mich in so manchen Motivationslöchern gefragt, ob es nicht sinnvoller wäre, zum Beispiel jeden Tag zu arbeiten, dafür aber immer nur fünf Stunden.  weiterlesen

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Slow Sunday // 5 Dinge, an denen du erkennst,
dass du unglücklich bist

04.12.2016 um 11.21 – Slow Sunday

KW48_Slow Sunday_10 Dinge an denen du erkennst

Es sind immer dieselben Signale, die ich gekonnt übersehe. Signale, dass die Zeit reif ist für weniger Arbeitszeit, mehr Achtsamkeit, weniger Anspruch an mich selbst und mehr im Hier und Jetzt leben. Eine rote Lampe möchte ich auf meinem Kopf installieren, die furchtbar grell anfängt zu leuchten, wenn ich mir selber mal wieder versuche, einen vom Pferdchen zu erzählen.

Ach dieses Aufgabe? Nein, die schaffe ich noch. Den Termin nächste Woche? Gar kein Problem, ich kann immer. Die Deadline wurde vorgezogen? Also ich war sowieso vorgestern schon fertig. Ohrfeigen könnte ich mich im Nachhinein für meine ständige Ja-Sagerei und meinen übertriebenen Anspruch an mich selbst. Mein Verstand hinkt einfach völlig hinterher, ist lahm wie eine Schnecke und ich höre mich ständig Dinge sagen, über die ich definitiv nicht richtig nachgedacht habe. Moment mal, habe ich da gerade eben etwa zugesagt?! Es ist ein Imperativ, dass alles schaffbar ist, hört es sich auch noch so abwegig an. Und dann, wie im Bilderbuch, kommt es jedesmal zur selben Reaktionskette, an deren Ende ich mich in einem schwarzen Loch wiederfinde und gar nicht weiß, wie mir geschieht. Dabei hätte ich es jeden Mal kommen sehen können.  weiterlesen

Slow Sunday // Wer macht mit?
Die 4 Wochen Wasser Challenge

27.11.2016 um 15.23 – Healthy Living Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Julia Jane - Wasser Challenge

Es ist der 1. Advent, noch ein paar Wochen und dann ist das Jahr vorbei. Stressige Zeiten sind kurz vor dem Neuanfang nochmal angesagt, Familienbesuche und eine Trilliarde Weihnachtsfeiern. Um sicher zu gehen, dass ich mich in dieser Zeit auch genug um mich kümmere und als Generalprobe für 2017 habe ich mir vorgenommen, die guten Vorsätze fürs kommende Jahr vorzuziehen. 2016 habe ich mir eine Menge positiver Herangehensweisen für den Umgang mit mir selber erarbeitet. Mehr Nein sagen, Selbstliebe lernen, ein minimalistischer Lebensansatz und weniger Überfrachtung meines Alltags. Es ist aber immer Raum nach oben und genau den möchte ich nutzen. Ich will mehr. Es sind die großen, vermeintlich offensichtlichen Dinge der Selbstfürsorge, denen ich mich im kommenden Jahr zuwenden möchte. Darunter fallen Themen wie regelmäßiger schlafen, mehr Raum für kreativen Output zu schaffen, viel Zweisamkeit, mehr Gegenwart und weniger Zukunft. Meine größte und vielversprechendste Herausforderung aber wird Folgende sein: Ich möchte mehr Wasser trinken. Mein Körper hat das verdient und mehr Energie für Alltagsaufgaben kann man auch immer gut gebrauchen. Ab heute starte ich also meine ganz persönliche Wasser Challenge und trinke bis Ende des Jahres jeden Tag 2,5-3 Liter Leitungswasser. Und fünf Gründe zum Mitmachen habe ich auch:

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Slow Sunday //
Nein, danke. Ich will nicht.

20.11.2016 um 9.09 – Slow Sunday Wir

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Nein sagen

Neulich wurde mir ein Job angeboten. Er hätte mir Spaß gemacht, die Bezahlung war gut und er hätte deutlich mehr Sicherheit geboten, als ich sie aktuell habe. Ich liebe meine Arbeit, meine Projekte und meine unterschiedlichen Aufgaben. Ich bin ausgeglichen und zufrieden und ich brauche eigentlich nichts Neues in meinem Leben. Aber darf man sich aus einem emotionalen Grund heraus gegen das rational Richtige entscheiden?

Rational wäre nämlich, den Job anzunehmen. Mehr Punkte im Lebenslauf, mehr Effektivität, mehr Geld: Eben mehr vom verdammt verführerischen Superwoman-Feeling. Superwomen machen nämlich das Unmögliche möglich. Sie sind extrem effektiv, schaukeln tausend Projekte gleichzeitig und sind selbstverständlich für alle 24/7 erreichbar. Als Superwoman bezahlen wir zwar einen emotionalen Preis, bekommen aber mehr rationale Anerkennung von uns selber und unserer Umwelt. Mit Anfang 20 wäre das für mich eine klare Entscheidung gewesen: Pro Chancen, Karriere, Geld und Superwoman-Status. Ich hätte das als die erwachsenere Entscheidung empfunden: Immer nach vorne sehen und nicht melodramatisch im Hier und Jetzt steckenbleiben. Das Morgen zählt, das Heute ist ständig verbesserungswürdig. Wie ein Mantra sprach mein Kopf mir vor: Du hast immer Kraft. Du hast immer Zeit. Du bist immer stark. Du bist immer vernünftig. Du bist rational und wenig emotional und das ist gut so.  weiterlesen

Slow Sunday //
Ein Tag hat 100 Optionen

13.11.2016 um 15.24 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - 100 Optionen pro TagEs gibt wirklich wenige Blogs, die ich privat gerne lese. Das liegt an verschiedenen Dingen, allen voran Zeitmangel und dann manchmal auch Qualitätsmangel. Ein Blog allerdings, an dem ich wirklich nie vorbeikomme, ist Wait But Why. Autor Tim Urban schafft es tatsächlich, inspirierende und auf eine seltsame Weise, extrem ansprechende und verdammt offensichtliche Beiträge gleichzeitig zu produzieren. Aus einem anfänglichen ja klaro wird schnell ein aha soso.

Ich mag es, wenn mich ein Artikel überrascht und wenn ich nach dem Lesen motivierter und irgendwie weitsichtiger bin als vorher. Wie beispielsweise neulich, bei einem Eintrag darüber, wie viele Zeiteinheiten wir pro Tag zur „freien“ Verfügung haben und in welchem starken Kontrast sich diese Zeiteinheiten in Planung und Umsetzung unterscheiden. Es ist nämlich gar nicht so leicht, Dinge zu tun, die einem wichtig sind, wenn man vor allem damit beschäftigt ist, stattdessen Dinge zu tun, die einem so gar nicht wichtig sind. Um sich das einmal richtig klar zu machen, habe ich mir meine täglichen Optionen und Entscheidungsmöglichkeiten visuell in Form von Kästchen veranschaulicht und dabei festgestellt: Wenn ich so weitermache, wird gut 1/20 meiner Lebenszeit für Aktivitäten draufgehen, die ich mir nie vorgenommen und auch nicht genossen habe. weiterlesen

Slow Sunday //
Schreib‘ dich frei 🖋

06.11.2016 um 9.15 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Tagebuch schreiben

Dass ich mir mit diesem Artikel die Frage stelle, wie man eigentlich Tagebuch schreibt, könnte den Eindruck entstehen lassen, ich hätte keine Kindheit gehabt und gerade das erste Mal „Tagebuch“ gegoogelt. Schließlich ist es ja wohl ziemlich normal, dass man Tag für Tag seine Erlebnisse auf Papier festhält und fertig, oder? Nun, also so normal finde ich das nun auch wieder nicht. Ich erinnere mich nämlich an diverse kläglich gescheiterte Diary-Versuche in meiner Kindheit und Jugend, die dazu führten, dass ich das Schreiben irgendwann aufgab. Seiten wurden aufgrund einer mangelnd schöner oder zu schräg nach rechts laufenden Handschrift ausgerissen. Mal fand ich es okay, Bilder zu zeichnen und Zeitungsschnipsel zu Collagen zusammenzufügen, wieder ein anderes mal wollte ich lieber erwachsen und cool sein, so ganz ohne Gekrakel und Schnipsel. Und überhaupt, ist ein Tagebuch der richtige Ort, um die eigene Unterschrift in verschiedenen Versionen zu üben? Wie geht das mit der Anrede? Soll ich notieren, was ich zu Mittag gegessen habe oder nur, dass ich mich über Eva aus der 6C geärgert habe? Nehme ich das Tagebuch auch mit in den Urlaub und wohin soll ich auswandern, wenn es einem Familienmitglied in die Hände fällt?

Heute bin ich da weniger unentschlossen und greife ab und zu wieder zu Stift und Papier. Vor kurzem rief mir allerdings ein Artikel den Zusammenhang zwischen Schreiben und therapeutischer Heilung von Narben und Erlebnissen wieder in Erinnerung und daraufhin habe ich mich noch einmal intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt. Immerhin zermartern wir uns so oft das Hirn über Lösungsansätze für unsere Ängste, Beklemmungen, Unsicherheiten und unser Feststecken in der Vergangenheit – dabei gibt es einen sehr praktikablen Ansatz, mit dem man sofort starten kann. Warum man sich weniger einen Kopf machen sollte und warum Schreiben so wahnsinnig wertvoll sein kann, lest ihr jetzt hier:

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Slow Sunday //
Ein Leben ohne Papier in 5 Schritten

30.10.2016 um 10.45 – Slow Sunday

papierlos

Papieransammlungen sind mir ein Graus. Ich empfinde sie als schwerfällige Staubfänger, die aus mysteriösen Gründen täglich unbemerkt an Volumen zunehmen. Irgendwann ist dann kein Platz mehr im Regal, die Schublade geht nicht mehr zu und beim Gedanken an den bevorstehenden Umzug schmeißen wir uns gleich heulend in die Ecke. Unordnung führt in der Regel dazu, dass man jeden einzelnen Tag verflucht, an dem das aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Prinzip im ersten Moment zeitersparender gewirkt hat, als sich tatsächlich zu kümmern. Was mich vom Papier-Messie zum Paperless-Suchti machte, waren eine Kombination aus zwei Dingen: Platzmangel im Regal und ein Umzug, mit dem wir uns auch noch verkleinert haben. „Jetzt ist Schluss“ dachte ich mir und schwor Ordnern und Ablagen auf der Stelle ab. Ein Jahr ist seitdem vergangen und abgesehen von Büchern, die mir etwas bedeuten, unumgänglichen Verpackungen und Zeitschriften (immerhin gebe ich ja selbst eine heraus), findet man in meiner Wohnung nur noch sehr wenig in Papierform.

Warum man nicht alles aufheben muss und wie in 5 Schritten mein Leben papierloser gestaltet habe, könnt ihr hier lesen:  weiterlesen

Slow Sunday // Was denkst du über dich? 5 Tipps zur Selbstliebe Teil I

23.10.2016 um 17.39 – Slow Sunday

slow sunday

Vor zwei Wochen habe ich meine Gedanken zur Selbstliebe aufgeschrieben und mich seitdem noch intensiver mit dem Thema befasst. Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen, dass sich selbst zu mögen und zu akzeptieren eine andauernde Herausforderung darstellt, die wahrscheinlich ein Leben lang bleibt. Warum nur fällt uns das so schwer? Es macht mich wahnsinnig, wenn es auf Fragen und Probleme keine eindeutigen Antworten gibt, keinen genauen Plan, den man verfolgen sollte. Selbstliebe ist etwas sehr individuelles und persönliches. Sie kommt in so vielen Facetten daher, dass es schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden und sich nicht auf sich alleine gestellt zu fühlen. Dabei würde es so helfen, wenn man Selbstliebe von außen „schicken“ könnte. Ich möchte so vielen Menschen in meinem Umfeld zurufen Seht euch so, wie ich euch sehe und ihnen die Aufgabe der Selbstakzeptanz von den Schultern nehmen. Wären wir nur so großzügig mit Liebe und Respekt und selbst gegenüber, wie wir es bei den Menschen sind die wir lieben. Unser Leben wäre gleich ein ordentliches Stück leichter.

Ich habe angefangen, die Beziehung zu mir selbst als gleichwertige Baustelle zu den vielen anderen privaten und beruflichen Projekten in meinen Alltag zu integrieren. Weil ich daran glaube, dass man sich selber etwas beibringen und etwas verändern kann, wenn man stetig daran arbeitet. Dazu muss man sich aber auch selbst verpflichten, sich zu analysieren, auf Signale zu hören und Verantwortung zu übernehmen für den eigenen Gemütszustand. Allem voran geht es aber darum, gut zu sich sein, nachsichtig und lieb. Genau dafür habe ich nach Herangehensweisen gesucht, die mir helfen sollten, mal tatsächlich über mich selber nachzudenken, ohne Druck und mit viel Positivität. Und ich teile gern.

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Slow Sunday // Warum wir daheim mehr Pflanzen brauchen

16.10.2016 um 0.38 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Julia Jane

Wir gehören zur Gattung der Stubenhocker. Oder anders gesagt: Ungefähr 90 Prozent unseres Lebens verbringen wir in geschlossenen Räumen. Wie kleine Einsiedlerkrebse, nur dass wir uns eben pro Gruppe ein Häuschen teilen. Logisch, dass dann in diesen Häuschen auch immer mal wieder der Sauerstoff knapp wird und sich schwupps Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Konzentrationsschwäche und Co. ankündigen. Wir könnten natürlich regelmäßig lüften, aber ehrlich gesagt, machen wir das einfach nicht so oft wie wir sollten (also ich zumindest nicht).

Vor allem jetzt, gegen Jahresende, wird’s für mich schwieriger, denn die Wahl zwischen Mief oder Antarktis-Temperaturen fällt mir nicht leicht. Aber siehe da: Man kann ziemlich einfach den Sauerstoffgehalt hoch halten und auch noch ganz nebenbei giftige Schadstoffe aus unserer Raumluft filtern, Erkältungen den Kampf ansagen und den fehlenden Feuchtigkeitsgehalt bei trockener Heizungsluft ausgleichen. Toll. Und wie geht’s?

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Slow Sunday //
Gedanken zur Selbstliebe

09.10.2016 um 16.05 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Selbstliebe

Wenn mich jemand bitten würde, alle Menschen aufzuzählen, die ich von Herzen liebe, dann käme ich auf eine überschaubare Menge von wertvollen Individuen, denen ich nur Gutes wünsche, ohne die ich mir mein Leben nicht vorstellen kann und über deren Existenz ich verdammt froh bin. Niemals wäre mir allerdings einfallen, in dieser Aufzählung auch mich selbst zu nennen. Das Konzept „Selbstliebe“ war mir lange eher unbehaglich. Das klang realitätsfern und irgendwie peinlich. Wer liebt sich schon selber?!

Vor kurzem sah ich dann in Warschau eine riesige Neonreklame: Love Yourself. Ein alter Hut eigentlich (dafür direkt 5 Zloty ins Phrasenschwein), inhaltlich keine sonderlich bahnbrechende Neuentdeckung. Und doch trafen mich diese simplen Worte unvorbereitet heftig und dieser Zustand hielt für mehrere Tage an. Daran konnten auch der kommerzielle Rahmen und die plakative Oberflächlichkeit nichts ändern. Manchmal trifft simpel und straight eben genau den Punkt. Aus der Aufforderung „Love Yourself“ ergab sich für mich die Frage: Aber wie liebt man sich selbst eigentlich richtig? weiterlesen

Slow Sunday // 5 TED Talks zum Thema Motivation

02.10.2016 um 16.43 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Julia Jane

Manchmal habe ich einfach keine Lust. Oder ich fühle eine gewisse Stagnation. Oder ich habe zu viel Angst vor einer Aufgabe, einem Gespräch oder einer Aktivität. Dann geht nichts mehr, kein Vor und kein Zurück. Mir ist dann eher nach Kakao und Augen zu, statt aufstehen und anpacken. Und das ist völlig okay. Wir leisten jeden Tag so viel, da ist eine gewisse Gnädigkeit sich selbst gegenüber angebracht. Man muss schließlich nicht auf allen Hochzeiten tanzen, jede Chance wahrnehmen oder sich ständig beweisen. Motivation lässt sich außerdem nur sehr schwer erarbeiten. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man Motivation lernen kann. Denn motivieren kann man sich nur für etwas, was man wirklich möchte, was einen Sinn ergibt. Ich möchte wissen, warum etwas gut für mich ist, was es mir bringt und wie die Kosten-Nutzen-Situation aussieht. Man braucht gute Gründe anstatt hohler Phrasen ohne konkrete Punkte zum Anpacken.

Wie man es dann im nächsten Schritt schafft, aus Grundmotivation Verhaltensweisen zu kreieren und was man über Ziele, Leidenschaft und Negativität wissen sollte, behandeln diese fünf wahnsinnig spannenden TED Talks:  weiterlesen

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