Schlagwort-Archiv: Soko

Track des Tages //
Soko – „Ocean Of Tears“

09.02.2015 um 10.00 – box1 Musik

Soko my dreams my realityEins vorweg: Der 28. Februar ist der Release-Tag von Sokos neuem Album „My Dreams Dictate My Reality“ und ich bin außer mir vor Freude, komme was wolle. „Ocean of Tears“ erschien jüngst als erster Vorgeschmack auf die LP und was soll ich sagen, vorbei ist es mit dem Indie-Mauerblümchen-Pop und unschuldig gesäuselten Morddrohungen („I’ll kill her“). Aus braunem Haar wurde in den vergangene drei Jahren Platin Bond, mädchenhafte Vintage-Kleider mussten für Goth-angehauchte Grunge-Klamotten weichen. Im übertragenen Sinne ging es Sokos Musik in ähnlicher Art und Weise an den Kragen, die Französin hat ihr musisches Konzept sozusagen komplett auf links gestülpt. 

Der Emo-Titel „Ocean of Tears“ verwundert in Anbetracht diverser Vorgänger-Songs zwar nicht wirklich, das, was sich beim Abspielen offenbart allerdings schon. Sarah Jane muss sich noch immer vom Schock erholen, ich hingegen habe als bekennende Soko-Instagram-Stalkerin schon eine kleine Vorahnung gehegt, denn wer mit Ariel Pink rumhängt und durch L.A. schlawänzelt, der kann irgendwie nur große gute Flausen im Kopf haben. Um es in den Worten von Dazed Digital zu sagen: „Party the pain away with the fuzzed-out singer in a sea of bunny heads and donuts„: weiterlesen

Video des Tages //
20 „Unbekannte“ küssen sich
zur Musik von Soko für Wren

11.03.2014 um 12.38 – Film Mode

FIRST KISS from Tatia Pilieva on Vimeo.

Es ist das wohl meistgeteilte und schönste Video des Tages: „First Kiss“ von der Künstlerin Tatia Pilieva. Ein dreieinhalb Minuten Kurzfilm, indem 20 völlig fremde Menschen aufeinander treffen und sich auf Knopfdruck küssen sollen. Vor laufender Kamera. Es ist diese Mischung aus Schüchternheit, Überforderung und der uns so bekannten Situation, überhaupt nicht zu wissen, wie man sich eigentlich verhalten soll – die hier mitten ins Herz trifft. Befremdlich? Verrückt? Bedenklich? Na klaro – und wir fiebern mit. SchwarzWeiß Bilder, der perfekte Soundtrack von Soko (We Might Be Dead Tomorrow) und ein Fashion Label, das sogar verantwortlich für den Genie-Streich ist: Das Modelabel Wren.

Für die Herbst/Winter Kollektion 2014 ist nun also, unter der Leitung von Tatia Pilieva, der wohl schönste Image-Film seit langem entstanden, der auf den ersten Blick gar keiner sein will – und gerade deshalb so erfolgreich sein dürfte. Oder, wer von euch ist gleich dahinter gestiegen? weiterlesen

Instagram-Ikone #1: Soko aka „Sokothecat“

26.06.2013 um 12.59 – Allgemein Beauty Menschen Musik

Wer? Soko aka“sokothecat„.
Was? Musikerin.
Warum folgen? Wegen ihrer Reisen, Curtis Kulig und der tollsten Pony-Tolle.

Wir hätten die Französin Stéphanie (Soko)linski über die Jahre beinahe vergessen – würde ihr Hit von früher, nämlich „I’ll kill you„, nicht immer wieder so herrlich passend sein, genau wir der Track „Shitty Day.“ Anfang letzten Jahres meldete sich die Schönheit mit der lieblichen Stimme allerdings mit einer ganzen Hand voll neuer musikalischer Leckerlies zurück:  “Its been a long time / Four years and I still cry  sometimes / First love never die” – ein inneres Blumenpflücken, diese Songzeilen von Soko. Immer und immer wieder. Aber da ist noch mehr, was uns an ihr gefällt: Der dazugehörige Instagram-Account. Man sieht Hottie Curtis Kulig (bekannt durch seinen Love Me Schriftzug, jede Menge gut aussehender Menschen, Momentaufnahmen von wunderbaren Reisen, und: Stéphanies Händchen für schmeichelnde Haar-Tollen. Unser Favorit: Die Rolle mit der Riesenschleife. Wird demnächst nachgemacht! weiterlesen

Angehört: Soko – “First Love Never Die”

30.01.2012 um 23.47 – Allgemein Musik

„Alte Liebe rostet nicht“ hat man mir vor Kurzem noch geflüstert. Naja. Das tut sie ganz gewiss schon – jedenfalls wenn die neue Liebe das komplette Herz ausfüllt und gar kein Platz mehr da ist für die alte. Nun gibt es aber natürlich auch immer wieder Kandidaten, die niemals nie über ihren allerersten Herzjungen hinweg kommen, ständig Vergleiche ziehen und schon gar nicht zufrieden sind mit dem, was Amor ihnen an Frischfleisch vor die Füße wirft. Es ist egal, zu welcher Spezies Frau man sich nun zählen mag –  wir müssen uns eingestehen, dass die erste große Liebe auch mit den Jahren nicht in Vergessenheit geraten wird. Dass sie irgendwie immer wichtig bleibt. Und das ist auch gar nicht schlimm – schließlich teilt man in einer Beziehung mehr als nur das Bett. Wer es schafft, nach einer Trennung einfach nur noch Freund zu sein, ohne Bauchkribbeln und Ringelpietz, der hat Glück. Denn Freundschaften wie diese rosten tatsächlich nur ganz, ganz langsam.

Schenkt man ihren Liedern Glauben, so sieht unsere liebste singende Französin Stéphanie (Soko)linski das alles derzeit ein wenig anders. „Its been a long time / Four years and I still cry  sometimes / First love never die“, singt sie da in ihrem neuesten Lied. Ach, du schöne Melancholie. Was raus muss, muss eben raus und Leiden tut manchmal gut. Die Zeit heilt zwar ganz bestimmt alle Wunden, aber eben nicht immer so schnell wie wir es uns wünschen. (Das zauberhafte Video zum Track haben wir bei gorillavsbear entdeckt.) Nach dem Jump gibt’s das Video für alle, die nicht in Deutschland verweilen: weiterlesen

Video: Erinnert ihr euch noch an Soko? Mit „I thought I was an alien“ kehrt sie zurück.

02.11.2011 um 14.47 – Allgemein Musik

I’ll kill her, I’ll kill her,
She stole my future, she broke my dream,
I’ll kill her, I’ll kill her,
She stole my future when she took you away.

Hach, was haben wir damals diese Liedzeilen in die Welt hinaus geschmettert, mit Wut im Bauch und schrägen Tönen im Mund. Soko hat sich im Jahr 2007 mit ihrem Track „I’ll kill her“ in unsere Herzen gesungen, doch dann wurde es recht still um die hübsche Französin. 2010 glänzte sie noch einmal in Xavier Giannolis Drama À l’origine und probierte sich damit erfolgreich auf dem Gebiet der Schauspielerei aus. Aus den Augen, aus dem Sinn, heißt es ja so tragisch. Beinahe hätten wir sie vergessen, diese phänomenale Musikerin. Umso mehr freuen wir uns nun darüber, dass Nowness unsere Spatzenhirne ein wenig aufpoliert und ein Video in die Welt schickt, das sich nicht bloß hinreißend anhören lässt, sondern auch optisch von besonders talentierten Eltern ist. Stéphanie (Soko)linski und der geniale Art Director Spike Jonze liefern mit dem Video zum Track „I Thought I Was An Alien“ ein Prachtwerk, entstanden an einem einzigen Tag und aufgenommen mit einem gewöhnlichen iPhone.

Zauberhaft. weiterlesen