Schlagwort-Archiv: Sophia Zarindast

Interior // PomPom
Blumenampeln & mehr von Dast

26.05.2016 um 11.00 – Wohnen

dast pompom blumenampel

Sophia Zarindast ist und bleibt meine persönliche Schmuck-Heldin, denn Schmuck ist eigentlich gar nicht so sehr meins, mit ihren Perlmutt-Ohrringen hat der Tausendsassa mich allerdings einst um den Finger gewickelt. Seither bin ich der Hamburgerin treu – und zwar nicht nur hinsichtlich dieser irrwitzig schönen Muschelkunst, sondern auch aufgrund eines nicht mehr ganz so neuen Neuzugangs im Land der tausend Talente der Fräulein Zarindast. Die Mitte 20-Jährige, die einige von euch womöglich längst aufgrund ihres Blogs Kabutar kennen, eröffnete im vergangenen Jahr obendrein einen Online-Shop für Selbstgemachtes und -Gefundenes. Möbel sind dabei, Vasen, Hocker, viel Keramik und nun auch eigens angefertigte Blumenampeln samt Pompom-Gehänge. Zack, da hat sie mich wieder, na klar.

Aber Sophia wäre selbstredend nicht Sophia, wenn nicht außerdem schon allein die Fotos der übrigen Schätze für mehr Inspiration sorgen würden, als mir eigentlich lieb ist. Ich würde doch so gern mal zufrieden sein mit meiner eigenen Wohnung. Aber nein, jetzt dürften es plötzlich schon wieder gern zwei Rattan-Hocker mehr sein: weiterlesen

Happy Heart // Von Hausschuhen, Paris und jungen Herzen

06.01.2016 um 11.31 – Accessoire Wohnen

paris kissen

Manchmal überkommt mich das Gefühl, ich sei ein bisschen zurück geblieben. Ihr lacht jetzt vielleicht laut oder freut euch ob dieser Feststellung hämisch des Lebens, aber es gibt wirklich nur wenige Momente, in denen ich selbst der Meinung bin, mit meinen Altersgenossen auf einer Höhe zu sein. In meiner Familie zum Beispiel heiratet man um die 30, man setzt eventuell sogar schon das zweite Kind in die Welt, trotz Superjob, fährt ein mords Auto und besitzt edles Geschirr. Ich hingegen weiß noch gar nicht so recht, was ich überhaupt vom Leben will, mein Fiat begleitet mich in etwa seit dem Abitur und meistens mag ich lieber Pizza bestellen als Teller voll Selbstgekochtem zu servieren. „Stay Young“ steht deshalb auf der Leuchtbox geschrieben, die mir ein Christkind, das ich schon sehr lange Freund nenne, bescherte. Bei der Aufkommenden Freude über meine neuen karierten Pantoffeln und im Angesicht des einzigen Weihnachtswunschs, der mir kurz vor knapp noch einfiel, nämlich ein Kissen, sah ich der Wahrheit dann aber doch in ihr schelmisches Gesicht: Ich bin viel spießiger und kauziger, als ich zu sein meine. Das ist ein bisschen beruhigend, obwohl ich wahrscheinlich stets an meiner Teenager-Seele festhalten werde. Meine Oma fühlt sich mir 80 übrigens auch noch wie ein Jungspund – eine schräge Vöglin, aber eine, die man lieben muss. Es gibt also durchaus schlimmere Ziele als ein Herz voll Schabernack, wenn man mich fragt.

Worum es hier aber eigentlich geht, sind meine fünf Lieblings-Klimbim-Produkte des Monats. Vielleicht findet ihr ja auch an dem ein oder anderen gefallen: weiterlesen

On my mind //
8 Wünsche im Dezember

08.12.2015 um 10.11 – Accessoire Mode Shopping

wishlist shopping weihnachten

Dries van Noten hatte sie in der vergangenen Saison auf den Laufsteg gebracht, diese mit Samt überzogenen Ankle Boots. Ich war gerade in ein Telefonat vertieft, als ich Sarah Jane plötzlich vor ihrem Bildschirm jauchzen hörte, es folgten Monate des Wartens und dann die eisige Ernüchterung: Mit über 1000€ rückte der Traum vom Schmusekatzenschuh in noch weitere Ferne. Einer meiner Dezember-Wünsche ist deshalb meiner liebsten Freundin gewidmet, es gibt nämlich wieder Hoffnung, dem brandneuen Label Aeyde sei Dank: Sagt hallo zum „Didi Midnight Velvet Boot“, dem kleinen blauen Racker. Ich selbst hingegen verfalle beim Anblick der Perlmutt-Ohrringe von Sophia Zarindast immer wieder ins Schwärmen, denke über das Tragen eines Bustiers über einem schlichten weißen T-Shrt nach (eine geistige Ode an J.W.Anderson), schwärme dank Chefdesigner-Wechsel weiter von Gucci, feiere neuerdings Regenbogen-Steine und schiebe noch einen kleinen Leuchtenwunsch hinterher: Go wild. Denn alles andere wäre zum Schnarchen: weiterlesen

Shopping //
Perlmutt, Sterne & der letzte Super Moon

29.10.2015 um 8.00 – box2 Mode Shopping

wishlistFür alle, die es interessiert: Gestern Nacht hatten wir es mit dem letzten Supermond bis 2033 zu tun, das heißt, wir wir werden der dicken schönen Kugel lange nicht mehr so nah auf die Pelle rücken. Ein Jammer, sofern man denn überhaupt an das Universum und seine Spielereien glaubt, hier hallo, ich bekenne mich an dieser Stelle schuldig und lege sogar noch einen oben drauf: Bei ab- oder zunehmendem Mond (je nachdem, welche Wirkung man denn gerne erzielen möchte), werden hier in regelmäßigen Abständen Steine auf dem Fensterbrett platziert. Ob da wirklich was dran ist, weiß ich nicht. Falls nicht: Es lebe der Placebo-Effekt.

Jedenfalls ist es überhaupt kein Wunder, dass ich beim Betrachten des mit Sternen bedruckten Wolltuchs Stielaugen bekam. Demnächst stehen außerdem jede Menge Abendveranstaltungen an, solche, die nach schickem Schuhwerk verlangen und weil ich noch immer keine Absatz-Liebhaberin bin, könnten mir die breitsohligen Acne Alvara Pumps dort oben durchaus gut am Fuße liegen. Ich fange jetzt erst gar nicht wieder mit meiner Schwäche für Perlmutt von Sophia Zarindast an, nur so viel: Die „Waves“ sind wieder auf Lager. Noch mehr Schönes, zum Beispiel eine eins A Chloé-Faye-Alternative, findet ihr hier: weiterlesen

Spotted // Schmuck aus Perlmutt
von Sophia Zarindast

05.08.2015 um 12.05 – Accessoire box3 Trend

sophia zarindast perlmuttWomöglich kennt ihr die fast schon frech übertalentierte Sophia Zarindast bereits von ihrem Blog Kabutar, seit 2012 entwirft die 25-Jährige allerdings auch Schmuck für eigenes, gleichnamiges Label, und zwar solchen, ohne den wir spätestens seit dieser Saison nicht mehr durch den Sommer kommen und wollen. „Riviera“ heißt die neue Cruise Collection, im Fokus: Perlmutt. Ich würde sagen, die innere Schalenschicht der Mollusken hat es sichtlich verdient, schleunigst wieder aus der Versenkung geholt zu werden, weiß der Teufel, wie wir so viel Schönheit so lange verdrängen konnten. Danke, Sophia. Die Natur erschafft am Ende eben doch die schönsten aller Materialien.

Sophias Entwürfe passieren übrigens mehr zufällig als geplant, keines ihrer Schmuckstücke zeichnet sie vor, vielleicht weil sie all der herrschenden Perfektion längst überdrüssig ist. Wenn allerdings Kulturen, Farben und rohe Natur aufeinander treffen, dann sind wir da angelangt, wo Sophia, deren Nachname womöglich nicht zufällig „goldene Hand“ bedeutet, nach Inspiration gräbt. Am liebsten offline. Mehr erzählt sie im Video-Portrait, das Lisa Ostwaldt und Swantje Fehling produziert haben: weiterlesen