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Neuer Track von DENA – „Bad Timing“ & Album Announcement <3

04.12.2013 um 18.13 – Allgemein Musik

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Denitza Todorova stammt eigentlich aus Bulgarien, lebt seit etlichen Jahren in Berlin und studierte einst Kommunikation und Medienwissenschaften, obwohl schon immer klar war, dass es für sie nichts anderes als ein Leben mit und für die Musik geben würde. Genau so ist’s dann auch gekommen: Nach ein paar Bands und Background-Vocals bei The Whitest Boy Alive startete sie schließlich ihr Solo-Projekt DENA. Mit „Cash, Diamond Rings, Swimming Pools“ vertonte sie den Sommer 2012, “Thin Rope” war mein persönliches Abzappel-Highlight und vor Kurzem folgte der Release von „Guest List“. Sie arbeitete im vergangenen Jahr mit dem Label Kitsuné zusammen, posierte für Carhartt und etliche Modemagazine, gastierte auf einer EP von LCMDF, brachte Cool AD dazu auf ihrer Single zu rappen und Stella McCartney um den Verstand. Und jetzt? 

Abgesehen davon, dass ich kaum einen wundervolleren Menschen als Dena kenne und daher höchst subjektiv urteile, gibt mir die Musikindustrie immer wieder ganz objektiv Recht: Dena steht auf etlichen „The Next Big Thing“ Listen und ich fürchte, das „next“ können wir inzwischen streichen. Mit „Bad Timing“ releast sie heute nicht nur einen ihrer stärksten Tracks (der ein bisschen nach dem weiblichen Pendant von Frank Ocean klingt), sondern auch die News Tages: Sie hat es getan. Dena ist nun ganz offiziell bei K7 unter Vertrag und teilt sich fortan das Label mit Gold Panda, Bloc Party, den Foals, Apparat, den Foals und Digitalism – aber nur, was den Vertrieb betrifft. Alles andere stemmt sie mit ihrem eigenen Label NORMAL SURROUND. 2014 folgt das komplette Album „FLASH„. Deni – wir platzen vor Stolz. weiterlesen

Angehört: Full Album Stream „Gotye – Making Mirrors“

14.11.2011 um 16.48 – Allgemein Musik

Gotye – Making Mirrors by Gotye

Es gibt Tage, an denen will der Kopf einfach nicht so recht funktionieren. Da sind die Gedanken überall, bloß nicht da, wo sie sein sollten und Konzentration ist ein Fremdwort im eigenen Vokabular. Wenn dann auch noch die Augen zufallen, weil so oder so ein blöder Montag ist, dann hilft wirklich nur noch eins: Eine kleine Verschnaufpause samt Musik für die Ohren und die Seele.

Zu diesem Zwecke haben wir heute Gotyes Album „Making Mirrors“ rausgekramt, das zwar nicht brandneu ist, dafür aber wohl zu den derzeit heiß diskutiertesten Scheiben der Netzwelt zählt und deshalb nicht verpasst werden sollte. Gotye heißt eigentlich Wouter DeBacker, wurde 1980 in Brügge geboren und siedelte schließlich im Alter von zwei Jahren im Gepäck seiner Eltern nach Australien über. weiterlesen

Musik: Full Album Stream David Lynch – „Crazy Clown Time“

31.10.2011 um 17.10 – Allgemein Musik

David Lynch macht hervorragende Filme, die von Cineasten gern als Aushängeschild ihrer Kinoliebe genutzt, von Kritikern aber gerne auch als überbewertet angesehen werden. Als Anhänger der transzendentalen Mediation rückt David selbst sich immer wieder in ein seltsames Licht, philosophiert man doch zurecht darüber, ob Monsieur Multitalent nunmehr besessen sei, von dem Gedanken Weltfrieden mithilfe seiner “Stiftung für bewusstseins-basiertes Lernen und Weltfrieden” herbeizuführen.

Zuletzt feierte er seinen Geburtstag und eröffnete einen Nachtclub im Herzen Paris: “Ich bin 65 Jahre alt. Ich habe Filme gemacht, Musik komponiert, alle möglichen Objekte gestaltet – alles Arbeiten mit einem Anfang und einem Ende. Jetzt wollte ich etwas Solides machen.” Der Club “Silencio” also, benannt nach einem ähnlichen Etablissement im Film “Mulholland Drive„, repräsentiert nun folglich das „Solide-Werden“ des David Lynch. Seine Liebe zur Musik darf trotzdem nicht zu kurz kommen und somit haut man am 8. November gleich ein ganzes Werk auf den Markt: Mit „Crazy Clown Time“ bewegt der Hörer sich auf lynchiesken Ambient-Pfaden, ob das gut oder schlecht ist, kann ich noch nicht genau sagen. Neugierig auf Karen Os Einfluss (Yeah Yeah Yeahs) bin ich aber allemal und somit wird nun fleißig reingehört in das gute Stück. Was haltet denn ihr von dieser „Sensations-LP“? Hier lang, bitte!

LOVE: Caribou Vibration Ensemble Feat Marshall Allen (Sun Ra) & Kieran Hebden (Four Tet)

20.04.2011 um 13.10 – Allgemein Musik


Caribou Vibration Ensemble Featuring Marshall Allen by Caribouband

Spätestens während man Caribou live sieht, fängt das Herz Feuer und kann so schnell nicht mehr gelöscht werden. Swim, das fünfte Album des kanadischen Electronica-Pioniers Dan Snaith, hat uns bereits aus den Socken gehauen und nun folgt sein neuester Meisterstreich: Die Platte Caribou Vibration Ensemble featuring Marshall Allen.

Neu ist aber eigentlich falsch, denn schon vor zwei Jahren wurde ein Set von Live Performances in Zusammenarbeit mit diversen Drummern, Horn-Spielern und Chor-Menschen eingespielt. Die dazugehörige LP wurde zwar veröffentlicht, jedoch aus unerfindlichen Gründen übersehen. Um dem Meisterstück noch eine letzte Chance zu geben, entscheiden sich die Musiker schließlich, es zum kostenlosen Download anzubieten. Gute Entscheidung, denn Tracks wie „Hendrix With Ko“ sind schlichtweg viel zu grandios, um ignoriert zu werden.

via hypetrak!