Schlagwort-Archiv: t-shirt

Brustkrebstmonat –
Diesel, Leandra & das Nippel-Shirt

11.10.2013 um 12.40 – Allgemein Mode

Bildschirmfoto 2013-10-11 um 12.04.07Beim Durchscrollen meines Instagram-Streams blieb ich an Nippel kleben. Genauer gesagt an den gezeichneten Nippeln, die Leandra Medine dort auf ihrem T-Shirt trug. „Wir kommen aber auch alle auf die gleichen Ideen“, dachte ich noch, bevor sich mein Hirn plötzlich meldete und mich auf den Brustkrebsmonat aufmerksam machte. Richtig, da war ja was. Lendra trägt das Diesel-Shirt also nicht etwa, weil irgendein Scherzkeks ihr heimlich Brüste dort drauf gemalt hätte (so wie mir einst, damals, auf einer WG-Party), sondern um uns an eine der beschissensten Krankheiten der Erde zu erinnern. 

Von 74 000 Frauen, die allein in Deutschland an Brustkrebst erkranken, und zwar jährlich, sterben im Schnitt 17.000. Unter anderem, weil viele von uns ziemlich nachlässig sind, wenn es um die großen Themen „Vorsorgeuntersuchung“ und „Früherkennung“ geht. „Mir passiert schon nichts“, denkt man schließlich gern. Oder: „Ich hab‘ schon jetzt zu wenig Zeit, wann soll ich denn denn dann auch noch zum Arzt rennen??“. Wenn man irgendwann aber überhaupt gar nicht mehr rennt, ist wohl niemandem geholfen. weiterlesen

T-Shirt-über-Longsleeve-Kombo – ein Comeback?

29.01.2013 um 12.12 – Allgemein Mode Trend

Manchmal bin ich froh, dass ihr nicht sehen könnt, wie ich ich am Wochenende kleidertechnisch vor mich hin vegetiere. Pullover, die größer sind als ich selbst, gern auch Jogginghosen oder Ganzkörperschlafanzüge kommen da zum Einsatz. Vor ein paar Wochen trug ich tagsüber ein Longsleeve, aß dann jedoch so viel Sonntags-Torte, dass ich es für intelligent hielt, später ein weiteres T-Shirt überzuwerfen. Im Laufe der Stunden verliebte ich mich schließlich in diese Kombi, die ich zuletzt in den 2000ern trug und fragte mich, wann und weshalb wir eigentlich damit aufgehört hätten und wieso sich inzwischen alles nur noch um Cardigans drehe, die jedes T-Shirt unter groben Strick-Massen vergraben.

Nachdem ich noch ein bisschen im Gedächtnis kramte, erinnerte ich mich an eine ältere Cheap-Monday– und diverse recht aktuelle Herren-Kollektionen, die eben jener Symbiose aus Longsleeve und Shirts huldigen. Als dann auch noch ein Preview-Bild zur heutigen Cheap Monday Show in Stockholm eintrudelte (nämlich mit Netz-Shirt unterm T-Shirt), fühlte ich mich zu folgender These durchaus bestärkt: Leute, das wird ein Comeback. weiterlesen

Neue Liebe: T-Shirts von Lazy Oaf!

25.07.2012 um 11.10 – Allgemein Mode Wir

Was Sarah und ich letztens quasi gleichzeitig feststellten: In unseren Kleiderschränken herrscht ein eindeutiges Oberteil-Defizit. Jeder Versuch, endlich mit dem Hosen-Kaufen aufzuhören, endet regelmäßig erfolglos. Denn aus irgend einem Grund sind wir nur sehr selten Feuer und Flamme für Shirts aller Art. Fragt mich nicht, woran das liegt, ich blicke da nämlich tatsächlich selbst nicht durch. Zu langweilig, zu teuer für all die Langweile, falsche Farbe, falscher Stoff, und so weiter und so fort.

Das britische Brand Lazy Oaf stellte das ganze Dilemma allerdings vor Kurzem auf dem Kopf. Wir haben sie gefunden, die Shirts, die unsere Modemädchenherzen höher hüpfen lassen. Endlich. Uns ist durchaus bewusst, dass man uns seither mit Kindergartenkindern verwechseln könnte. Aber meine Güte, wir sind erst Mitte Zwanzig – wenn nicht jetzt noch einmal, wann denn dann? Nach meinem Batman-Shirt präsentieren wir uns hier also weitere Neuzugänge, die zugleich kopflos und euphorisch in unsere Einkaufstüten wanderten, als wir London einen kleinen Besuch abstatteten. Sarah trägt den „BIG DOG“ auf der Brust, auf der Rückseite des Shirts befindet sich sogar ein kleinen Schwänzchen, wirklich. Und ich trage voller Stolz allerlei kleine Hunde durch die Gegend. Und die Herzen, naja. Ich mag Herzen, deshalb ließ ich mir irgendwann auch eins in Seattle auf mein Handgelenk tätowieren. Ich Mädchen, ich. Beim Betrachten der obigen Bilder fragen uns gerade aber doch ein klein wenig, ob der Wahnsinn langsam eingesetzt hat. Also: Lazy Oaf – Machen oder sein lassen? (P.S.: Bei Instagram findet ihr uns unter „sarah_jane“ und „nikejane“) weiterlesen

Recap: Marcelo Burlon launcht eigene Shirt-Kollektion in Berlin

07.07.2012 um 11.57 – Allgemein

Ein bisschen fühlen wir uns an Givenchys Hawaii-Print erinnert und an die abstrakte Darstellung von Blättern und Blüten, die Designer Ricardo Tisci für sämtliche Stücke seiner Sommerkollektion wählte. Aber wie das nunmal so bei engen Freundschaften ist, inspiriert man sich gern auch mal gegenseitig. So oder so ähnlich könnten wir zumindest das Ergebnis des Herrn Marcelo Burlon beschreiben, das er gestern im Berliner Restaurant „The Grand“ gemeinsam mit DISARONNO hochoffiziell launchte. Seine erste Shirt-Kollektion, die mit wunderbaren Prints daher kommt. Stylist, Fotograf, DJ, Art Director und nun eben auch Designer – Tiscis und L’Uomo Vogue Kreativling Macs Iotti scheinen ganze Arbeit geleistet zu haben, um den Alleskönner von seinem neuesten Coup zu überzeugen!

Zelebriert wurde selbstverständlich zur Fashion Week und dort durften wir auch einen genaueren Blick auf die ikonischen Elemente in Printform werfen, die jeweils allesamt von verschiedenen Kulturen beeinflusst wurden. weiterlesen

„Comme des Fuckdown“ – Kaufen oder sein lassen?

14.05.2012 um 12.15 – Allgemein Do or Don't Musik Shopping

Was wohl Rei Kawakubo, die mittlerweile über 70-jährige Designerin hinter unserem japanischen Lieblingsrand Comme des Garçons von diesen Kreationen dort oben hält? Die Abwandlung ihres Brandnamens zum Zwecke der Popularitätssteigerung des in New York und L.A lebenden Ukrainers Russ Karablin ist schließlich geradezu offensichtlich – da hilft es auch nicht, dass der Shop-Besitzer vornehmlich seine eigene Marke SSUR vertreibt, die sich auch ohne den „Comme des Fuckdown“ Schriftzug großer Beliebtheit erfreut. Wir glauben allerdings trotzdem, dass selbst Miss Kawakubo mit genügend Humor gesegnet ist, die Shirts, Sweater und Caps mit einem kleinen Augenzwinkern zu betrachten – denn genau dieses Augenzwinkern ist außerdem Schuld daran, dass wir ein klein wenig angetan sind von der kleinen Commes des Garçonnes-Hommage (Danke übrigens, Dandy Diary für’s Nochmal-Dran-Erinnern). An den gerade schwer beliebten „Céline me alone“ oder „Marant me alone“ Shirts stört sich schließlich auch niemand.

Und trotzdem zweifeln wir noch ein klein wenig. Comme des Garçonnes vs. Comme des Fuckdown, Original vs. Abwandlung? Sollte letztere wirklich in unseren Einkaufskorb wandern? weiterlesen

Verlosung: Muschi Kreuzberg schenkt euch ein ‚Sucht und Ordnung‘ Shirt

31.08.2011 um 11.21 – Allgemein Mode

Kommt, seid ehrlich: Ihr möchtet doch auch einmal so heiß aussehen wie Käpt’n Kotti, den ganzen Tag rumfletzen und nix tun, euch mal daneben benehmen und einen über den Durst trinken. Das denkt sich das Kultlabel MUSCHI Kreuzberg nämlich auch und kann es an dieser Stelle nicht lassen, euch zu beschenken. Der Chaos-Verein hat Zuwachs in seiner Ranzfamilie bekommen und will euch die neueste Edition „Sucht und Ordnung“ mit auf den Weg geben. Denn neben eurem frivolen Leben muss auch stets ein bisschen Zucht herrschen, nicht wahr? Und wie schon Mutti immer zu sagen pflegte: „Sucht und Ordnung ist das halbe Leben“. Drum möchten wir euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch an der Leichtigkeit des Lebens teilhaben lassen, euch ein Stück Muschi-Attitüde mit auf den Weg geben und euch was ordentliches zum Anziehen für das nächste Bewerbungsgespräch beim Arbeitsamt kredenzen.

Wie ihr das „Sucht und Ordnung“ Shirt gewinnen könnt? weiterlesen

Tagesoutfit: Simple and old, but gold.

14.06.2011 um 12.36 – Allgemein Outfit

Modeblogger sind immer schrill. Und auffällig und bunt und perfekt gekleidet. Stimmt nicht. Menschen, die viel mit Mode zutun haben, mögen Mode. Und oft sieht man das auch. Aber Menschen, die viel mit Mode zu tun haben, sind manchmal auch einfach übersättigt. Wenn man so viel sieht und zwar jeden Tag, immer Neues, immer noch mehr, dann lernt man das Simple erst wieder zu schätzen.

Ein schlichtes graues T-Shirt kann so gut tun. Die alte Lieblingshose, mit riesigen Löchern am Knie, sich so gut anfühlen. Mehr braucht man manchmal nicht, mehr brauch ich manchmal nicht. Manchmal hab ich einfach die Nase voll – kennt ihr das, hm?

Kette – Dehoff, Shirt – Weekday, Jeans – Review.

Entdeckt: Shirts von ‚Boom Bop‘

03.06.2011 um 10.32 – Allgemein Mode Shopping

Anna Wintour, Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, und Karl Lagerfeld – zwei sagenumwobene Schrecken und Helden der Modeszene sondergleichen, vereint auf nur einem T-Shirt. „We make it, you buy it!“ Traurig und wahr ist dieser Slogan, mit einem kleinen Augenzwinkern betrachtet aber auch ganz famos – solange man ein bisschen Ironie an de Tag legt und sich selbst nicht allzu ernst nimmt.

Denn die Shirts von Boom Bop kritisieren und huldigen den Konsumzirkus gleichermaßen. Ja, was Anna Wintour sagt, scheint in bestimmten Kreisen Gesetz zu sein und der große Karl ist so oder tonangebend – wir fürchten also, dass es eine ganze Menge kopfloser Follower gibt, die all das, was diese beiden Herrschaften jemals schaffen werden, und sei es noch so großer Unfug, kritiklos bejaen würden. weiterlesen

Das gute alte T-Shirt…

18.01.2011 um 17.23 – Allgemein Mode

… ist essentiell für unsere Garderobe, das habe ich erst jüngst festgestellt, als weit uns breit kein hübsches in meinem Kleiderschrank auszumachen war. Beim Betrachten von eben jenem habe ich mich dieser Tage ernsthaft gefragt, was ich so den gesamten letzten Sommer über getragen habe. T-Shirts können es jedenfalls nicht gewesen sein, denn ich bin ziemlich arm an kurzärmeligen Shirts. Mein guter Vosatz für den nächsten Monat lautet also: Wenn ich mir auch nur irgend etwas kaufe, dann bitte ein stinknormales T-Shirt. Bei all den Blüschen und dicken Pullovern diesen Winter sind sie beinahe in Vergessenheit geraten. Einige Exemplare habe ich euch deshalb schon mal rausgekramt.

Mein Highlight ist allerdings dieses Helmut Lang Shirt, für 50% weniger Moneten: weiterlesen

Krieg im Modehimmel: Army of Animals gegen Anna Wintour & die Pelzindustrie

04.10.2010 um 11.20 – Allgemein Mode

„Was haben Anna Wintour, die Haute Couture und die Pelzindustrie gemeinsam? Alle drei liegen im Koma auf der Intensivstation und werden nur noch von Maschinen künstlich am Leben gehalten. Aber warum schaltet niemand diese verdammten Maschinen ab?“

Hier war jemand verdammt mutig.

Es gibt bestimmt weitaus mehr als eine Hand voll Leute, die Anna Wintour gern mal an die Gurgel gehen würden. Einer hat sich jetzt getraut. Nicht im wahrsten Sinnne des Wortes, nein, besser: Der Designer Leon Verres hat der gefürchteten US Vogue Chefin und der titanenhaften Pelzindustrie öffentlich den Krieg erklärt. weiterlesen