Schlagwort-Archiv: Teddy Boys

Zara Lookbook für den Herbst: Minimalismus trifft auf Teddy Girl

03.08.2011 um 12.54 – Allgemein Mode

Dunkles Blau, viel Schwarz, grober Strick, Schlangenleder und Zaras liebstes Kampagenmodell Stella Tentant. Das Lookbook des Spaniers für den Winter ist vor allem eines: Dunkel und ganz weit weg von Colour Blocking und Farbexplosionen. Stattdessen dominieren schmale Silhouetten, minimalistische Looks und bodenlange Outfits. Hier und da setzt man auf die Trendgeber und so erinnern uns Schlangenleder-Imitate ein bisschen an Prada, die klaren Linie an Jil Sanders Kreationen und vor allem der Teddy-Look-Einschlag an Dolce & Gabbana für den Winter.

Aber gut, das ist bei Zara ja nun auch nichts Neues und wird uns höchst wahrscheinlich auch nicht davon abhalten, den Moderiesen demnächst wieder aufzusuchen, zu den knielangen schwarzen und karierten Jackets (Drapes) im Teddy-Girl-Look zu greifen, blaue Komplettlook zu tragen und uns den hochgeschlossenen runden Kragenform genauer zu widmen.

Es passt ins Budget und das ist uns armen Modefreunden doch auch gar nicht mal so unwichtig, oder? Denn viel wichtiger ist: Gefällt’s euch überhaupt? weiterlesen

Geschmacksache: Comeback der Creepers

27.01.2011 um 11.56 – Allgemein Trend

Well, you can knock me down,
Step in my face,
Slander my name
All over the place.

Do anything that you want to do, but uh-uh,
Honey, lay off of my shoes
Don’t you step on my Blue suede shoes.

Creepers, die markanten Schuhe mit der dicken Kreppsohle, erreichten ihren Beliebtheits-Höhepunkt Ende der 50er Jahre, nämlich an den Füßen waschechter Teddy Boys, kurz Teds. Anhänger dieser Protestbewegung mochten es, den etablierten Mittelstand als Proletariat abzustempeln – vornehmlich zeigten sie ihre Abneigung durch die eigene adrette Kleidung und den dazugehörigen affektierten Habitus, mit welchem sie dem Gutbürgertum entgegen traten. Ihren Protest zeigten die Teds aber nicht nur durch auffällige Kleidung und die altebkannte Elivis-Tolle, sondern vor allem durch ihre Musik: Rock ’n’ Roll –  ganz zur „Freude“ ihrer lieben Eltern natürlich, denn diese „Hottentotten-Musik“ passte hervorragend in ihr Bild des „jugendlichen Abschaums“.  weiterlesen