Schlagwort-Archiv: Trailer

Film-Tipp:
Kitsch und Kunst – “Der Schaum der Tage”
mit Audrey Tautou

– 08.10.2013 um 10.41 – Allgemein Film

der schaum der tage 800x610 Film Tipp: <br/> Kitsch und Kunst   Der Schaum der Tage <br/> mit Audrey Tautou

Colin ist Fantast und Tagträumer, er liebt Partys, Jazz und Müsiggang, lebt in einer Welt voll wunderbarem Schnickschnack und doch blutet ihm das Herz. Was nützt ein Piano, das Cocktails kochen kann, eine Wolke, die dich von A nach B bringt und das große Geld, wenn kein Mädchen da ist, um all diese surreal-wundervollen Freuden zu teilen? Überhaupt nichts. Da helfen auch keine kulinarischen Skurrilitäten des allerbesten Freundes. Aber dann, aber dann!

Auf der Geburtstagsparty des Pudels einer Freundin trifft Colin Chloé, gespielt von Audrey Tautou. Päng. Die schrägste Hochzeit des Planeten wird gefeiert und alles scheint ziemlich makellos – würde dort nicht eine Seerose in Chloés Lunge wachsen und ihr zartes Leben bedrohen. “Der Schaum der Tage” ist filmische Zuckerwatte samt Kitsch und Kunst oben drauf. Vermutlich wird es in diesem Jahr also keine schönere Mixtur mehr aus Rehaugen, fantastischer Prosa und wilder Phantasie mehr geben.  weiterlesen

Soundtrack-Liebe & Trailer:
Karen-O – “The Moon Song” für “HER” mit Joaquin Pheonix

– 03.09.2013 um 16.30 – Allgemein box3 Film Musik

HER Poster 1 800x532 Soundtrack Liebe & Trailer: <br/> Karen O   The Moon Song für HER mit Joaquin Pheonix

Es ist mir tatsächlich schon ganz lange nicht mehr passiert, dass mir ein Trailer Gänsehaut beschert hat. Womöglich ist daran nicht nur die Geschichte Schuld, die in Spike Jonzes neuestem Film “Her” erzählt wird, sondern auch Joaquin Phoenix, an den ich paradoxer Weise in “I’m Still Here” mein Herz verlor. Und dann ist da auch noch Karen-O, Frontfrau der Yeah Yeah Yeahs, die mir mit ihrem Soundtrack “The Moon Song” den Rest gegeben hat. Was muss das für eine tragische Liebe sein, was für ein durchdringend schlimm-schönes Gefühl, wenn du die Liebe deines Lebens niemals berühren können wirst? So viel Sehnsucht, ich halt’s kaum aus. weiterlesen

Film-Tipp | Granny-Fashion: “Advanced Style” – Der Trailer

– 15.02.2012 um 11.57 – Allgemein Film Mode

Es gibt Frage, die nerven, die tun weh und werden immer und immer wieder gestellt. “Wieso um Gottes Willen scherst du dich so sehr um Mode? Weißt du denn nicht, dass es Wichtigeres gibt? Der Planet liegt in Schutt und Asche und beschäftigst dich mit banalen Kleidern, findest du das richtig?” Wisst ihr was? Ja, ja und nochmal ja. Danke, ich lese Tageszeitung, ich weiß, was da draußen passiert. Und gerade deshalb bin ich so dankbar über meinen Beruf – ich darf mich nämlich mit den schönen Dingen der Welt beschäftigen. Und trotzdem weiß ich ganz genau, worauf es im Leben ankommt. Für mich erschließt sich diese ewige Aufwiegelei nicht, der ständige Vergleich zwischen “Relevantem” und “Unrelevantem”. Mit Kunst darf man  sich befassen, das ist klug und so furchtbar elitär. Dass Mode nicht von minderem kulturellem Interesse ist , scheinen ein paar Spezialisten nicht zu begreifen. Sei’s drum – sollte ich irgendwann noch einmal nach der Daseinsberechtigung der modischen Designwelt befragt werden, werde ich als Antwort folgenden Trailer absenden: “Advanced Style“.

Vor einiger Zeit hatten wir euch bereits den dazugehörigen Streetstyle Blog ans Herz gelegt – auf genau jenem dokumentiert ein gewisser Ari Seth Cohen nämlich das stilsichere Treiben der New Yorker Bewohner jenseits der 50. “Omis und Opis très, très chic eben. Im herannahenden Frühjahr soll nun endlich der daraus entstandene Dokumentarfilm erscheinen – im Trailer gibt’s schonmal einen Vorgeschmack. weiterlesen

Film-Tipp: I’m not a fucking princess | nach der Geschichte von Eva Ionesco

– 07.11.2011 um 12.54 – Allgemein Film

im not a fucking princess Film Tipp: Im not a fucking princess | nach der Geschichte von Eva Ionesco

Es war die 10-Jährige Thylane Lena-Rose Blondeau, die vor einigen Monaten eine gigantische Mediendebatte auslöste: Man sah ein kleines französisches Mädchen zum Supermodel werden, man sah sie lasziv posend in der Vogue abgelichtet, geschminkt und gekleidet wie eine Erwachsene, wie ein Lustobjekt daliegend. Man philosophierte über den Stellenwert der Kindheit in unserer Gesellschaft, fürchtete die Pädophilie und wähnte den Jugendwahn nun vollends außer Kontrolle. Hinzu kam das LOVE Magazine, welches die drei Jungschauspielerinnen Hailee Steinfeld, Chloë Moretz und Elle Fanning zu ihren Titelgesichtern machte. Zwar bezeichnete man diese Aufnahmen auf höchst ästhetisch und keineswegs obszön, doch fragte man sich, wie sich die viel ältere Zielgruppe der Zeitschrift mit diesen Mädchen bloß identifizieren sollte. Das Phänomen der Kinderstars und Teenagermodels ist allerdings kein neues – für noch mehr viel Wirbel sorgten in den 70ern zum Beispiel The Runaways-Frontfrau Joan Jett und Eva Ionesco, die bis heute das jüngste Model in der Geschichte des Playboy ist – mit elf Jahren posierte sie nackt vor der Kamera.

I’m not a f**king Princess” erzählt ihre Geschichte.

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Bald im Kino: “Extrem laut und unglaublich nah” – der Trailer

– 30.09.2011 um 12.34 – Allgemein Film

Bildschirmfoto 2011 09 30 um 12.04.55 800x396 Bald im Kino: Extrem laut und unglaublich nah   der Trailer

Jonathan Safran Foer ist ein Genie der Worte, ein Grübler und Melancholiker, einer der hervorragendsten Schriftsteller der Jetztzeit. Mit gerade einmal 25 Jahren erschien sein Debütroman “Alles ist erleuchtet” – ein Buch, das mehr ist als ein fader Hype, mehr als ein massenkompatibler Bestseller. Mit seiner Geschichte über den urainischen Übersetzer und “Helden” Alex, der sich auf die Suche nach jener Frau begibt, die seinem Großvater während des zweiten Weltkriegs das Leben gerettet hatte, schrieb er sich an die Spitze der begabtesten Wortkünstler, die nicht nur mir bisher auf den Nachttisch kamen. Foer gilt als Liebling der Kritiker. Spätestens nach seinem zweiten Werk “Extrem laut und unglaublich nah” kam man nicht umher, geradezu nach weiteren Ergüssen des Amerikaners mit jüdischen Wurzeln zu gieren. Und auch “Tiere essen” konnte den Zauber nicht zerstören.

Anfang nächsten Jahres, vorraussichtlich im Januar, wird es nun die zweite Foer-Geschichte auf Leinwand zu bestaunen geben. “Alles ist erleuchtet” mit Elijah Wood in der Hauptrolle kam nah an das Gefühl des dazugehörigen Romans an, diesmal kommen wir ob des Trailers allerdings ins Zweifeln. weiterlesen

Kino-Tipp für Regentage: Beginners – so fühlt sich Liebe an

– 09.06.2011 um 11.51 – Allgemein Film

Beginners 1 Kino Tipp für Regentage: Beginners   so fühlt sich Liebe an

Ehen, die mehr als 20 Jahre überlieben, kann man heutzutage schon als riesen Besonderheit ansehen. Ehen, die mehr als 40 Jahre bestehen, sind nahezu vorm aussterben bedroht. Nichtsdestotrotz gehen wir davon aus, dass es liebevolle Ehe-Jahre sind, man sich schätzt und ehrt und liebt. Dass dachte sicher auch Oliver. Denn die Ehe seiner Eltern wurde erst beendet, als seine Mutter nach 44 gemeinsamen Jahren starb. Glückliche Jahre? Joa. Wahre Liebe? Nein. Denn Olivers Vater gesteht seinem Sohn nach dem Tod seiner Frau, dass er eigentlich auf Männer steht und schwul ist – ein Coming-out mit 75 Jahren. Dürfen wir vorstellen? Beginners mit Ewan McGregor, Christopher Plummer und der schönen Mélanie Laurent. weiterlesen

Film-Trailer: “Naokos Lächeln” von Haruki Murakami

– 19.05.2011 um 13.15 – Allgemein Buch Film

Haruki Murakami wird gleichermaßen verehrt und belächelt, für mich ist er allerdings ein Held. Der japanische Schriftsteller hat sich mit den Jahren nämlich gehörig in mein Herz geschrieben. “Mr. Aufziehvogel” und “Mit Kafka am Strand” sind, wie ich finde, grandiose Werke.

Der letzte Roman, den ich vom mittlerweile 62-Jährigen in die Finger bekam, war “Naokos Lächeln.” Um ehrlich zu sein, fällt es schwer, das Gelesene in Worte zu fassen – es war weniger die tragische Handlung, welche mich fesselte, als vielmehr all das Gefühl, welches Murakami in jede seiner Zeilen legt. Ob die Verfilmung ebenso überzeugen kann? Ich bin gespannt. weiterlesen

Trailer: Tree of Life mit Brad Pitt und Sean Penn

– 02.05.2011 um 12.33 – Allgemein Film

Tree of life 800x352 Trailer: Tree of Life mit Brad Pitt und Sean Penn

Selten schafft es bereits ein Trailer, ohne vorher die Geschichte des Films zu kennen, Gänsehaut zu erzeugen und unser Interesse so wahnsinnig auf sich zu ziehen. Meist können wir uns ungefähr ausmalen, worum es im Film gehen wird oder wie das Ende der Geschichte abläuft. Bei dem Trailer “Tree of Life” verstehen wir allerdings selbst nach dem kurzen Einblick nicht viel. Wir wissen nach 2:15 Minuten nur, dass wir unbedingt in diesen Kinofilm müssen: weil wir ergriffen sind und, weil wir wissen möchten, was in dem Film tragisch Dramatisches passiert. Das kosmische Epos folgt den Kindheitserinnerungen von Jack, der alles um sich herum mit den Augen seiner Seele sehen kann. In den Hauptrollen glänzen Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain. Vor allem ersterer spielt einmal nicht den Sympathiträger, sondern einen harten Vater, der seinem Kind immer wieder predigt, gegen jeden Widerstand für die eigenen Interessen zu kämpfen. weiterlesen

Trailer: Lars von Trier “Melancholia”

– 11.04.2011 um 16.23 – Allgemein Film

Melancholia from Zentropa on Vimeo.

 

“A beautiful movie about the end of the world”

Lars von Trier gilt als Wunderkind des Films und ist wahrscheinlich ein bisschen verrückt. Anders kann man sich die absurde Genialität seiner Werke kaum erklären. Mit “Antichtist” spaltete der dänische Regisseur eine ganze Cineasten-Kultur. Dass sein markanter Stil mächtig Eindruck hinterlässt, darüber ist man sich allerdings einig.

Sein neuester Meisterstreich erwartet uns ab dem 29. September in den deutschen Kinos. “Melancholia” heißt er und mir ist, als sollte man sich diesen psychologischen Katastrophenfilm mit Science Ficition – Attitüde nicht entgehen lassen. Charlotte Gainsbourg wird wieder mit von der Partie sein, aber auch Kirsten Dunst, Kiefer Sutherland und Charlotte Rampling sind diesmal dabei. Nicht nur das Schauspieler-Aufgebot überzeugt, auch Handlung und Trailer machen Lust auf mehr. weiterlesen

Trailer zu: I killed my Mother

– 03.02.2011 um 15.28 – Allgemein Film

ikmmteaser Trailer zu: I killed my Mother

Versetzen wir uns zurück in unsere Jugend und in das Zentrum der Pubertät: Wir taumeln, wissen nicht was und wer gut oder schlecht für uns ist und haben ein riesiges Problem mit unseren Eltern. In den meisten Familien sind Auseinandersetzungen und  Streitigkeiten glücklicherweise temporär. Manchmal können Unverständnis und Ignoranz aber dazu führen, dass wir uns komplett abwenden und nur noch hasserfüllt in die Augen unserer Eltern blicken.

Hass, nichts als Hass – das empfindet Hubert für seine Mutter. Nicht nur stundenweise, sondern abgrundtief und über die ganze Zeit hinaus. Irgendwann hat Hubert’s Mutter Chantal, gespielt von Anne Dorval, die Nähe zu ihrem Sohn verloren. Schleichend und scheinbar unwiederruflich.

Das Filmdebüt “I Killed my Mother” vom kanadischen Regisseur und Autor Xavier Dolan thematisiert wohl eine der emotionalsten Phasen unseres Lebens, eine Zeit des Unverständnisses und dem Gefühl der tiefen Ablehnung gegenüber der eigenen Familie. Dolan hat Verständnis für seinem Helden, nicht zuletzt weil er das Drehbuch zu “I killed my Mother” mit 17 geschrieben hat und es daher teilweise autobiografisch ist. Mit 19 konnte er das Stück schließlich verfilmen, und zwar mit sich selbst in der Hauptrolle, mit einer gewissen Distanz zum Erlebten und dem wahnsinnigen Gefühlschaos, das er hautnah erleben musste. weiterlesen

Trailer: Black Swan mit Natalie Portman

– 01.12.2010 um 17.18 – Allgemein Film

Bild 1 Trailer: Black Swan mit Natalie Portman

Darren Aronofsky, Regisseur von Filmen wie Requiem for a Dream, The Fountain und The Wrestler, macht uns mit dem Trailer zum wunderbaren Psycho-Thriller Black Swan ganz neugierig. Was uns daran am besten gefällt ist allerdings die Tatsache, dass wir eine der schönsten Frauen der Welt in der Hauptrolle sehen: Natalie Portman. Als Tänzerin wird sie im Film mit einer überaus starken Konkurrentin konfrontiert – unklar ist dabei, ob diese von übernatürlichen Kräften unterstützt wird, oder lediglich an Wahnvorstellungen leidet. Außerdem warten zauberhafte Kostüme von Rodarte, Vincent Cassel als Tanzlehrer und jede Menge creepiges Durcheinander auf uns. weiterlesen