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Kino // Nicht verpassen:
Heute startet die 14. französische Filmwoche in Berlin

04.12.2014 um 14.03 – Film

franzoesische filmwoche

Dass wir eine Schwäche für französische Filme haben, müssen wir euch nicht schon wieder auf die Nase binden, damit haben wir euch an dieser Stelle schon genug genervt. Wem es allerdings ganz ähnlich wie uns geht, der sollte zackig die Ohren spitzen, denn Berlin steht ab heute ganz im Zeichen der Französischen Filmwoche. Was das bedeutet? Zum 14. Mal in Folge laufen in unseren Leinwand-Lieblingsadressen gleich eine ganze Reihe von französischen Perlen wie Girlhood, Das blaue Zimmer oder 3 Herzen – von Spielfilmen, Kurzfilmen, Zeichentrickfilmen bis hin zu Koproduktionen – 30 Filme, die üblicherweise nicht in den großen Sälen unserer Stadt laufen. 

Vorbeischauen und Tickets reservieren unbedingt empfohlen <3 Wo ihr wann zwischen dem 4. und 10. Dezember hin müsst, erfahrt ihr hier. Und welche Filme ihr im Programm findet, lest ihr wiederum hier. Nicht in Berlin? -Kein Problem: weiterlesen

Film-Tipp: les amours imaginaires – Heartbeats von Xavier Dolan

14.03.2011 um 14.01 – Allgemein Film

Liebesfilme sind Mädchenkram und herzzerreißend-romantisch –Heartbeats nicht.

Der 22-Jährige Kanadier Xavier Dolan, der bereits mit seinem Debüt „I killed my mother“ die Filmfestival-Welt auf seine Seite zog, schrieb nicht nur das Buch zu „Heartbeats“ und agierte zugleich als Regisseur seines zweiten Films, sondern schlüpfte obendrein in die Rolle von Francis.

Francis und Marie sind beste Freunde, nichts kann sie erschüttern, nichts kann sie voneinander trennen – Bis plötzlich der ätherisch-schöne Nicholas die Bildfläche betritt und gleich zwei Herzen zum Schlagen bringt. Liebestrunken verfallen sie seinen blonden Locken, machen ihn zum Gegenstand all ihrer ungestillten Sehnsüchte. Eine Dreiecksgeschichte ensteht und Dreiecksgeschichten tun weh – immer. Vor allem, wenn sich das Objekt der Begierde beinahe unbemerkt zwischen zwei Seelen schiebt, sie immer weiter auseinander treibt. Das Drama beginnt, denn „Nic“ lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit. weiterlesen

Trailer zu: I killed my Mother

03.02.2011 um 15.28 – Allgemein Film

Versetzen wir uns zurück in unsere Jugend und in das Zentrum der Pubertät: Wir taumeln, wissen nicht was und wer gut oder schlecht für uns ist und haben ein riesiges Problem mit unseren Eltern. In den meisten Familien sind Auseinandersetzungen und  Streitigkeiten glücklicherweise temporär. Manchmal können Unverständnis und Ignoranz aber dazu führen, dass wir uns komplett abwenden und nur noch hasserfüllt in die Augen unserer Eltern blicken.

Hass, nichts als Hass – das empfindet Hubert für seine Mutter. Nicht nur stundenweise, sondern abgrundtief und über die ganze Zeit hinaus. Irgendwann hat Hubert’s Mutter Chantal, gespielt von Anne Dorval, die Nähe zu ihrem Sohn verloren. Schleichend und scheinbar unwiederruflich.

Das Filmdebüt „I Killed my Mother“ vom kanadischen Regisseur und Autor Xavier Dolan thematisiert wohl eine der emotionalsten Phasen unseres Lebens, eine Zeit des Unverständnisses und dem Gefühl der tiefen Ablehnung gegenüber der eigenen Familie. Dolan hat Verständnis für seinem Helden, nicht zuletzt weil er das Drehbuch zu „I killed my Mother“ mit 17 geschrieben hat und es daher teilweise autobiografisch ist. Mit 19 konnte er das Stück schließlich verfilmen, und zwar mit sich selbst in der Hauptrolle, mit einer gewissen Distanz zum Erlebten und dem wahnsinnigen Gefühlschaos, das er hautnah erleben musste. weiterlesen