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Ausstellungstipp: YOKO ONO. HALF-A-WIND SHOW. EINE RETROSPEKTIVE

– 10.01.2013 um 12.13 – Allgemein Event Kultur Kunst Menschen

yoko ono Ausstellungstipp: YOKO ONO. HALF A WIND SHOW. EINE RETROSPEKTIVE

Eine Frau, eine mythische Figur, eine Multitalent und ein scheues Reh. Yoko Ono hat viele Facetten und irgendwie hat man ständig das Gefühl, doch nicht alles über diese Frau und ihr Schaffen zu wissen. Den ersten Gedanken “Frau von John Lennon” schieben wir vorerst galant beiseite, denn allein darauf wollen wir sie hier keinesfalls reduzieren. Aber wer ist diese Frau eigentlich genau und was hat sie über die letzten Jahrzehnte ihres Wirkens gemacht? Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt nimmt sich diesen Fragen nun an und kredenzt uns passend zu Yoko Onos 80. Geburtstag eine umfassende Retrospektive, die jeden Bankenstadtbesuch um einiges aufwerten dürfte.

Im Mittelpunkt: der vielfältige Kosmos dieser einflussreiche Künstlerin – darunter charakteristische Werke der vergangenen 60 Jahre und vor allem ihre Konzept-, Film- und Performancekunst, ihre Musik sowie ihre Rolle in der Friedensbewegung und des Feminismus. Rund 100 Objekte, Filme, raumfüllende Installationen, Fotos, Zeichnungen und Textarbeiten sowie ein eigener Musikraum wollen euch die facettenreiche Dame nun einmal genauer vorstellen. Wer allerdings glaubt, die Schirn Kunsthalle schaue nur auf vergangene Werke, der täuscht. weiterlesen

Yoko Ono Cover: Anika – “Yang Yang”

– 13.01.2011 um 17.44 – Allgemein Musik

Anika – Yang Yang from Mintonfilm on Vimeo.

Ich bin eigentlich kein Fan von Coversongs. Vor Anika aber muss ich mich verbeugen, denn sie sieht altbekanntes 60er-Jahre-Liedgut durch die Postpunk-Brille von heute und schafft damit einen komplett neuen Sound. Yoko Onos “Yang Yang” singt die Deutsch-Britin mit düsterer Stimme und existenzialistischer Schärfe. Kalt und distanziert klingt sie, irgendwie nach unantastbarer Coolness. Wer weiß, vielleicht liegt das daran, dass ihr Geoff Barrow von Portishead bei den Aufnahmen unter die Arme griff.

Ich mag besonders das dazugehörige Video im Stil von Earth Girl Helen Brown.