Schlagwort-Archiv: ZEITmagazin

Ab morgen am Kiosk //
Petra Collins x ZEITmagazin

23.09.2015 um 14.29 – box1 Buch Feminismus

petra f collins zeitmagazinDas ZEITmagazin schlüpft gern in unterschiedliche Gewänder und schmückt sich nicht selten mit großflächigen Bildern aufgenommen von den spannendsten Andersdenker_innen der (Pop-)Kultur. Diesmal ist aus einem Treffen zwischen Petra F. Collins und Chefredakteur Christoph Amend ein Fotoheft entstanden, das die Darstellung junger Mädchen vom Kitsch befreit. Genau das will auch die Künstlerin selbst, der über 175 000 Menschen auf Instagram folgen – trotz, oder gerade wegen mindestens zwei mittelgroßer Skandale, ausgelöst durch zu viel Schamhaar und ein in den Augen vieler „provokant-widerliches“ Perioden-Shirt für American Apparel. Sie möchte, „dass Mädchen wieder besser mit sich zurecht kommen“ und mit ihren analogen Aufnahmen „Facetten des Alltags und der Gefühlswelt (…) zeigen, die normalerweise verdrängt und versteckt werden, die in der Öffentlichkeit einfach nicht stattfinden.“

Wir duften schon vorab einen Blick in die morgen erscheinende Ausgabe werfen und sind nach abgekautem Glitzernagellack und Kugelschreibergekritzel noch größere Fans der Kanadierin, die seit Jahren zum Inner Circle von Rookie-Gründerin Tavi Gevinson zählt und längst zu einer der wichtigsten „Cultural Influencer“ unserer Zeit geworden ist. weiterlesen

Mittwochs-Mixtape // Mit Christoph Amend
– ZEITmagazin Chefredakteur –

08.04.2015 um 15.53 – box1 Musik

mixtape-christoph-amendWer Christoph Amend (seines Zeichens Chefredakteur beim ZEITmagazin) kennt, der weiß, dass wir es hier mit einem blitzgescheiten Burschen zu tun haben, mit einem – pardon – saulieben Menschen, der für Tee-Gespräche schonmal am Terminkalender dreht, mit einem Fels in der Brandung, der aus unerfindlichen Gründen niemals aufgeregt, sondern komplett in sich zu ruhen scheint, mit einem Elefantenhirn samt fluffigem Scheitel, Streberbrille und Herz aus Gold, das in etwa zwischen 31 und 41 Jahren jung sein müsste, mit einem Konzert-Raudi, Rebell und Revoluzzer der angenehmsten aller Sorten, mit einem, der auszog, die ZEIT’sche Printlandschaft ein bisschen tiefer, einen Hauch neckischer, aber vor allem auch allumfassend-schön zu machen. Christoph, du bist richtig dufte.

Genau wie die neueste aller internationalen ZEITmagazin-Ausgaben namens „The Berlin State of Mind„, welche ihr euch natürlich umgehen beim Zeitschriften-Dealer eures Vertrauens unter den Nagel reißen solltet, denn Gutes ist stets rar und fürchterlich begehrt, also rennt Leute, rennt. Bevor ihr jetzt aber überstürzt die Beine in die Hand nehmt, plant doch gern noch ein gutes Stündchen Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im hektischen Groß- und Kleinstadtleben ein: Musik und Seelenbalsam, straight from Christophs heart to your (soon very happy) hearts: weiterlesen

Print goes online //
Well, hello ZEITmagazin.de!

07.05.2014 um 17.14 – Magazin Print

ZEITMAGAZIN

Man könnte ja eigentlich annehmen, dass der eigene Online-Auftritt eines etablierten Printwerks mittlerweile so sicher wie das Amen in der Kirche ist. Könnte man. Ist aber gar nicht so selbstverständlich, wie der neueste Launch beweist: Print goes Online – oder: Willkommen, ZEITmagazin.de! Nicht, dass wir online bislang völlig auf Tillmann Prüfers schlaue Worte oder Harald Martensteins unfassbar großartigen Kolumnen auskommen mussten – die Zeit hatte sich bislang allerdings so stiefmütterlich darum gekümmert und die gesammelten Worte irgendwo unter Lebensart versteckt, dass erst der dritte oder vierte Klick zum Ziel führte. 

Damit ist jetzt allerdings Schluss, denn das ZEITmagazin bekommt seit dieser Nacht nicht bloß einen fulminant eigenen Auftritt, sondern schmiert uns ab sofort auch die täglich frische Dosis Magazinjournalismus aufs Butterbrot – alles rund um das Leben, Essen & Trinken und Mode & Design. Na, das wurd‘ aber auch Zeit, Freunde. weiterlesen

Die Janes im ZEIT Magazin
„20 um die 30-Jährige, die für Furore sorgen werden“

15.11.2013 um 14.47 – box2 Wir

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Ich habe keinen blassen Schimmer, was man in so einem Fall schreiben soll, ohne GROßBUCHSTABEN zu benutzen oder rosarote Wölkchen zu speihen, ohne auf dem Stuhl hin und her und auf und ab zu rutschen oder sich vor lauter Aufregung zu übergeben. Am liebsten würde ich ein Emoticon an das das nächste reihen oder wahlweise so signifikante Wörter wie Schnappatmung, Rotwerd oder roflmao mit ****** einklammern. Ich kann das wirklich überhaupt nicht glauben. DASS WIR IM ZEIT MAGAZIN ERWÄHNT WERDEN. Als zwei der zehn (oder eher elf) Deutschen und zehn Franzosen, „die in ihrem Bereich für Furore sorgen werden“ – was auch immer das bedeuten mag. Die aktuelle Ausgabe ist genau 50 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags in Zusammenarbeit mit dem französischen ZEITmagazin – Pendant „M“ Le magazine du Monde entstanden – daher rührt also dieser schöne Ländermix. 

Außerdem dabei: Unsere sehr geschätzte Elisabeth „Lisa“ Rank, die kürzlich ihren zweiten Roman „Bist du noch wach?“ veröffentlichte. Wir sind stolz auf dich. Und auf uns. Danke. weiterlesen

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Print // Magazin-Tipp:
Das erste, internationale ZEITmagazin – „The Berlin State of Mind“

23.10.2013 um 13.42 – box2 Magazin Print

zeitmagazin

Das ZEITmagazin ist nicht bloß die kleine Schwester von… oder gar das belanglose Beiheft irgendeiner Wochenzeitung. Nein, das ZEITmagazin ist der schönste Nebeneffekt, wenn man eh schon „Zeit“-Leser ist und avancierte in den letzten Jahren zum heimlichen Sammelobjekt. Mit The Berlin State of Mind”, einer geballten Ladung von 260 Seiten, kommt nun die Liebeserklärung der Redaktion an sich selbst – ein längst überfälliges Printwerk, das für sich steht (also ohne große „Die ZEIT“-Schwester“) und auch über die Grenzen Deutschlands funktioniert – und wir konnten endlich einen Blick ins „Best of“-Magazin werfen.

Es ist diese Mischung aus persönlichen Sichtweisen von Prominenten, die man zwar zu kennen glaubt, in die man sich aber im Magazin ganz neu verliebt. Es sind diese Bilderstrecken, die nicht provozieren, sich nicht zwischen Hochglanz und Anti-Schick verlieren und trotzdem so wahnsinnig beeindrucken, dass uns das Herz aufgeht. Das ZEITmagazin schafft es mit seiner ersten, internationalen Ausgabe, sich selbst die Kirsche auf die Sahnehaube zu setzen, ohne sich dabei ohne großes Tamtam aufzudrängen. Kluge Wörter (und davon gibt’s in der Ausgabe einige) treffen auf Ironie, Charme und Leidenschaft zum geschrieben Wort. Die Themenpalette verfängt sich nicht in irgendwelchen Klischees und bleibt alles andere als einseitig – und das Visuelle gibt den letzten Feinschliff. Wir jedenfalls fühlten uns selten so angesprochen von einer ganzen Ausgabe und könnten noch stundenlang an unserer Lobeshymne feilen. Kaufen, schmunzeln, weglegen, wieder zu sich nehmen, Aha-Momente merken. Ja, das ist eine ausgesprochene Kaufempfehlung! weiterlesen

Preview: Im ZEITmagazin dreht sich (fast) alles um Sofia Coppola & „The Bling Ring“

31.07.2013 um 12.42 – Allgemein Magazin

zeit-magazin sofia coppolaHöchstwahrscheinlich würde Emma Watson diversen Journalisten am liebsten eigenhändig die Gurgel umdrehen – für Personen-Beschreibungen wie „die Ex-Hermine-Darstellerin“ oder „der Harry-Potter-Star“. Ähnlich wird es Sofia Coppola gehen, denn sie wird wohl auf Ewig „die Tochter von Regisseur Francis Ford Coppola“ bleiben. Aber wir können ja auch nichts dafür. Was stimmt, darf man sagen. Da hilft auch keine Rotzgören-Rolle, liebe Hermine. Und offensichtlich auch kein Oscar. Der Film-Hype des Jahres „The Bling Ring“ schafft es trotzdem, sich frei zu boxen von Altlasten, die eigentlich keine Altlasten sind, sondern vielmehr Wahnsinnserfolge. Alle sind aus dem Häuschen: Die Medien, meine kleine Schwester, sämtliche Fans sowieso, wir – und auch das ZEITmagazin.

Die neueste Ausgabe der ZEIT-Beilage (ab morgen am Kiosk/Späti/Büdchen!) stellt diesmal also The Bling Ring und dessen Protagonisten in den Fokus. Inklusive Sofia, Emma, und… Paris Hilton. Wir haben eine exklusive Preview für euch in Petto: weiterlesen

Buchvorstellung & kleiner Plausch: Jürgen Teller zu Besuch im „do you read me?!“, Berlin

22.05.2012 um 14.54 – Allgemein Buch
Via Heiter bis glücklich.

Jürgen Teller ist und bleibt einer der einflussreichsten deutschen Modefotografen unserer Zeit und umso hoch erfreuter sind wir über die Nachricht, dass der obendrein sympathische Motivjäger am kommenden Donnerstag im hippen Magazinlädchen „do you read me?!“ Berlin einkehrt und dort sein Buch „Bilder und Texte“ vorstellt. Das jüngst erschienene Werk ist ein kleiner Rundumblick aus seiner anderthalbjährigen Schaffensphase als Fotokolomnuist beim ZEITmagazin – schenkt uns nicht nur einen visuellen Schmaus, sondern auch gesammelte Textpassagen und Auszüge von Leserbriefen.

Im ZEITmagazin-Gespräch mit Chefredaktuerz Christoph Amend erwartet uns am kommenden Donnerstag also nicht nur ein hautnahes Treffen mit dem Fotografen, sondern ebenso Tellers Anekdoten sowie Erklärungen zum Buch und eine kleine feine Signierstunde darf selbstverständlich auch nicht fehlen.

Der Eintritt ist frei und ihr seid selbstverständlich allesamt eingeladen! Sehen wir uns? weiterlesen

Lesetipp: Zeitmagazin – Zwischen Vivienne Westwood, Afrika & dem Leben in einer Hartz IV-Familie

05.10.2011 um 18.04 – Allgemein Leben Menschen Mode

Das versüßt uns eigentlich immer die Woche und sollte diese natürlich auch nicht verpasst werden: Das ZEITmagazin. Morgen nun ist es schon wieder soweit und wartet mit den Bildern der äußerst gelungen „Ethical Fashion Africa“ Kampagne von Vivienne Westwood auf. Jürgen Teller höchstpersönlich besuchte die quirrlige Designerin nämlich in Afrika um ihr Herzprojekt zu shooten und somit Frauen aus Kenia öffentlichkeitswirksam zu unterstützen. Sie designte nicht nur eine Tachen-Kollektion und sammelt Spenden, sondern bringt den Ladies vor Ort auch noch bei, sich zukünftig Stück für Stück selbst zu finanzieren.

Die Taschen der „Ethical Fashion Africa“ bestehen übrigens aus recycelten Materialien und sind mit landestypische Mustern verziert – hier geht’s zum Kaufen und gleichzeitig zum Supporten. Wer die ganze Reise der exzentrischen Designerin mitverfolgen möchte, schaut morgen ins ZEITmagazin, aber natürlich auch, um einmal mitzuerleben, wie es sich eigentlich für ein Kind anfühlen muss, in einer Hartz IV-Familie und ohne einen Cent übrig aufzuwachsen. Ja, das ZEITmagazin ist morgen voll von schweren Schicksalen und gerade deswegen lesenswert! Noch mehr zum Inhalt gibt’s hier. weiterlesen

ZEITmagazin-Ausstellung: Marilyn Monroe fotografiert von Manfred Linus Kreiner

09.06.2011 um 13.01 – Berlin Event Fotografie
Foto © Manfred Linus Kreiner

Als absoluter Marilyn Monroe Fan ein Muss. Für alle, die nicht genug von inspirienden Persönlichkeiten bekommen, ein Pflichttermin: das ZEITmagazin präsentiert seit gestern “Marilyn backstage” – fotografiert von Manfred Linus Kreiner – im Café Einstein Unter den Linden in Berlin.  Marilyn Monroe bleibt unsterblich und wird wohl niemals altern – eine bisher unveröffentlichte Bilderserie von 1959, festigt diese Vorstellung ein weiteres Mal. Drei Tage begleitete der deutsche Fotograf Marilyn in Chicago, während sie für ihren damaligen Film „Some like it hot“ die Werbetrommel rührte. Sie durfte die Bilder damals zur Veröffentlichung aussuchen und konnte alle unveröffentlichten Werke vernichten. Tat sie, zu unserer Freunde nicht komplett, und ermöglicht uns somit, eine wahnsinnig hübsche und lebensfrohe Stil-Ikone ein weiteres Mal zu „treffen“. weiterlesen

Lese-Tipp: „Ich habe einen Traum“ – Zeit.de

02.02.2011 um 16.23 – Allgemein Buch

Eigentlich gibt es die Rubrik „Ich habe einen Traum“ schon seit über zehn Jahren. Trotzdem stellte ich erst jüngst fest, dass das nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass jeder davon weiß. Deshalb hier ein kleiner Reminder.

Im  ZEITmagazin erzählen Musiker, Schauspieler, Künstler und andere interessante Persönlichkeiten uns von ihren ganz persönlichen Lebensträumen. Damit aber nicht genug, denn obendrein werden viele der Befragten auch noch von Starfotografen portraitiert – und zwar passend zur Traumtänzerei mit geschlossenen Augen. Mit dabei waren bisher unter anderem Yoko Ono, Moritz Beibtreu, Woody Allen, Günter Grass, Sofia Coppola, Sarah Kuttner, Erlend Øye und viele mehr. Diesmal ist der begnadete Brian Eno, über den wir bereits berichteten, an der Reihe.

„Ich bekam Lachgas, der Zahnarzt drehte seine Musik auf und legte los“ Hier lang, bitte.