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	Kommentare zu: Film-Tipp // The Diary of a Teenage Girl   Weibliche Pubertät ganz ohne Klischees	</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 02 Oct 2017 20:50:28 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>
		Von: Tamar		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 20:50:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Laura, 
ich verstehe nicht wie du so eine Filmrezension schreiben kannst ohne den ganzen Film gesehen zu haben. 
Du wertest ihn doch damit selber ab und reduzierst ihn auf die stark diskutierten Szenen.
Ich hab mir den ganzen Film angesehen und mich hat er traurig gemacht. Es wurde nämlich nicht nur mit einander geschlafen und seinen momentanen sexuellen Wünschen nach gegangen, sondern auch ziemlich viel geweint. Was soll mir das sagen, leb dich aus, mach worauf du gerade Lust hast und das dabei vielleicht dein Herz drauf geht oder das deiner Mitmenschen drum herum, ist dann halt so. Aber sexuell ausleben, dass ist erst mal wichtig, das Leid das folgen kann vergeht dann schon wieder, spätestens beim nächsten mal Sex. 
Mir ist einfach schleierhaft wie man es toll finden kann das sich jeder sexuell auslebt und ganz übersehen wird, dass genau so jeder darunter leidet. Die Filmheldin, ihre Mutter und auch der Freund beider, jeder hat im Film mindestens einmal geweint und war verzweifelt. 
Ich möchte nicht falsch verstanden werden, jeder soll seinen sexuellen Bedürfnissen nachgehen, ob Mann oder Frau! Nur sollte man doch vielleicht auch auf die Menschen achtgeben die da mitfühlen und manchmal nicht das Hirn komplett abschalten und auch Folgen im Blick haben. Alles andere ist einfach egoistisch und wir leben nun mal nicht allein auf dieser Welt um uns so zu verhalten.
Mit der Filmheldin kann ich gut mitfühlen, schließlich war ich auch mal in der Pubertät. All die Empfindungen und neuen Erlebnisse die da auf einen einstürzen, all die verrückten Dinge die man so tut. Aber mir wäre diese Geschichte trotzdem keine Hilfe gewesen, eher das Gegenteil. 
Ich verstehe nicht was mir der Film hilfreiches sagen soll. Ich finde ihn nicht gut und das liegt nicht daran das sich eine Frau ihren sexuellen Begierden hingibt, nackte Brüste oder Drogenkosum zu sehen ist. Sondern weil ein sehr egoistisches Menschenbild gezeigt wird, am Ende alles wieder gut scheint und Liebe? wer braucht das überhaupt. 
Ich für meinen Teil möchte geliebt werden und es gibt nichts schöneres als geliebt zu werden. Um jetzt mal eine gewagte Theorie aufzustellen, ich glaube das Bedürfnis nach Liebe hat jeder. Vielleicht ist es nur betäubt, weil man sich zu oft eingeredet hat man braucht sie nicht, sie macht abhängig oder man wurde enttäuscht, nur ist das auch keine Lösung auf die Dauer.
Vielleicht sollte man sich dessen bewusst sein, was für ein großartiges Geschenk Liebe fühlen, empfangen und auch machen ist und etwas vorsichtiger damit umgehen. Ein Film dazu würde mir gut gefallen.

Liebe Grüße
Tamar]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Laura,<br />
ich verstehe nicht wie du so eine Filmrezension schreiben kannst ohne den ganzen Film gesehen zu haben.<br />
Du wertest ihn doch damit selber ab und reduzierst ihn auf die stark diskutierten Szenen.<br />
Ich hab mir den ganzen Film angesehen und mich hat er traurig gemacht. Es wurde nämlich nicht nur mit einander geschlafen und seinen momentanen sexuellen Wünschen nach gegangen, sondern auch ziemlich viel geweint. Was soll mir das sagen, leb dich aus, mach worauf du gerade Lust hast und das dabei vielleicht dein Herz drauf geht oder das deiner Mitmenschen drum herum, ist dann halt so. Aber sexuell ausleben, dass ist erst mal wichtig, das Leid das folgen kann vergeht dann schon wieder, spätestens beim nächsten mal Sex.<br />
Mir ist einfach schleierhaft wie man es toll finden kann das sich jeder sexuell auslebt und ganz übersehen wird, dass genau so jeder darunter leidet. Die Filmheldin, ihre Mutter und auch der Freund beider, jeder hat im Film mindestens einmal geweint und war verzweifelt.<br />
Ich möchte nicht falsch verstanden werden, jeder soll seinen sexuellen Bedürfnissen nachgehen, ob Mann oder Frau! Nur sollte man doch vielleicht auch auf die Menschen achtgeben die da mitfühlen und manchmal nicht das Hirn komplett abschalten und auch Folgen im Blick haben. Alles andere ist einfach egoistisch und wir leben nun mal nicht allein auf dieser Welt um uns so zu verhalten.<br />
Mit der Filmheldin kann ich gut mitfühlen, schließlich war ich auch mal in der Pubertät. All die Empfindungen und neuen Erlebnisse die da auf einen einstürzen, all die verrückten Dinge die man so tut. Aber mir wäre diese Geschichte trotzdem keine Hilfe gewesen, eher das Gegenteil.<br />
Ich verstehe nicht was mir der Film hilfreiches sagen soll. Ich finde ihn nicht gut und das liegt nicht daran das sich eine Frau ihren sexuellen Begierden hingibt, nackte Brüste oder Drogenkosum zu sehen ist. Sondern weil ein sehr egoistisches Menschenbild gezeigt wird, am Ende alles wieder gut scheint und Liebe? wer braucht das überhaupt.<br />
Ich für meinen Teil möchte geliebt werden und es gibt nichts schöneres als geliebt zu werden. Um jetzt mal eine gewagte Theorie aufzustellen, ich glaube das Bedürfnis nach Liebe hat jeder. Vielleicht ist es nur betäubt, weil man sich zu oft eingeredet hat man braucht sie nicht, sie macht abhängig oder man wurde enttäuscht, nur ist das auch keine Lösung auf die Dauer.<br />
Vielleicht sollte man sich dessen bewusst sein, was für ein großartiges Geschenk Liebe fühlen, empfangen und auch machen ist und etwas vorsichtiger damit umgehen. Ein Film dazu würde mir gut gefallen.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Tamar</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frau S aus B		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2640357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frau S aus B]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 22:40:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hätte es begrüßt, wenn so ein Film einmal ausgekommen wäre ohne das Vorspiegeln, dass Teenager ständig rumpimpern, und dann auch noch mit alten Knackern. Ich war in den Siebzigern im entsprechenden Alter, und zwar in Berlin, das nun wohl nicht  unter &#039;verklemmt&#039; läuft. Meine gesamte Schulklasse war am 15.07.1980, dem Tag, an dem die Mittelstufe endete und JEDER meiner Klassenkameraden, mich eingeschlossen und weiblich wie männlich,  16 oder älter war, noch das, was man allgemein mal &#039;unschuldig&#039; nannte. Und mit Herren über 20 hätten wir uns schon gar nicht eingelassen. So wie der Herr in dem Film  sahen unsere Lehrer aus. Nein, bei aller Liebe...
Ich finde es übrigens auch nicht nur klischeehaft, sich einzubilden, dass junge Mädchen ständig was von alternden Herren wollen (das hätten die wohl gerne), ich finde es auch darüber hinaus eklig und voyeurhaft, da wird sich manch alter Knacker freuen, und manch Jugendliche wird einige noch anstrengendere Wochen haben, wenn nämlich Muttis Freund ihr noch mehr nachstellt und ihr doch &#039;nur Gutes tun&#039; will.
Es gab mal eine Zeit, da kamen Filme und Serien ohne ständige Vögeleien aus. Mir haben die besser gefallen. Es gab da dann auch mehr Raum, um Geschichten zu erzählen, denn die Filmmeter wurden ja nicht mit Bettszenen vollgemüllt. Mir ist es übrigens auch schnurz, ob es weibliche oder männliche Weichteile sind. Ich interessiere mich für keins von beiden in Film und Fernsehen. Man muss mir keine Seife, kein Auto und keinen Krimi schmackhaft machen mit fremder Leute Hintern oder Busen oder Pimmeln. 

Ein Film über Pubertät in den Siebzigern hätte, um realistisch zu sein, anders aussehen müssen.

Übrigens, werte Laura, &#039;weismachen&#039; schreibt man immer noch mit s. Es hat nichts mit der Farbe Weiß zu tun, sondern mit der Weisheit. Das sollte eine Journalistin aber wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte es begrüßt, wenn so ein Film einmal ausgekommen wäre ohne das Vorspiegeln, dass Teenager ständig rumpimpern, und dann auch noch mit alten Knackern. Ich war in den Siebzigern im entsprechenden Alter, und zwar in Berlin, das nun wohl nicht  unter &#8218;verklemmt&#8216; läuft. Meine gesamte Schulklasse war am 15.07.1980, dem Tag, an dem die Mittelstufe endete und JEDER meiner Klassenkameraden, mich eingeschlossen und weiblich wie männlich,  16 oder älter war, noch das, was man allgemein mal &#8218;unschuldig&#8216; nannte. Und mit Herren über 20 hätten wir uns schon gar nicht eingelassen. So wie der Herr in dem Film  sahen unsere Lehrer aus. Nein, bei aller Liebe&#8230;<br />
Ich finde es übrigens auch nicht nur klischeehaft, sich einzubilden, dass junge Mädchen ständig was von alternden Herren wollen (das hätten die wohl gerne), ich finde es auch darüber hinaus eklig und voyeurhaft, da wird sich manch alter Knacker freuen, und manch Jugendliche wird einige noch anstrengendere Wochen haben, wenn nämlich Muttis Freund ihr noch mehr nachstellt und ihr doch &#8217;nur Gutes tun&#8216; will.<br />
Es gab mal eine Zeit, da kamen Filme und Serien ohne ständige Vögeleien aus. Mir haben die besser gefallen. Es gab da dann auch mehr Raum, um Geschichten zu erzählen, denn die Filmmeter wurden ja nicht mit Bettszenen vollgemüllt. Mir ist es übrigens auch schnurz, ob es weibliche oder männliche Weichteile sind. Ich interessiere mich für keins von beiden in Film und Fernsehen. Man muss mir keine Seife, kein Auto und keinen Krimi schmackhaft machen mit fremder Leute Hintern oder Busen oder Pimmeln. </p>
<p>Ein Film über Pubertät in den Siebzigern hätte, um realistisch zu sein, anders aussehen müssen.</p>
<p>Übrigens, werte Laura, &#8218;weismachen&#8216; schreibt man immer noch mit s. Es hat nichts mit der Farbe Weiß zu tun, sondern mit der Weisheit. Das sollte eine Journalistin aber wissen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Laura		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639477</link>

		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 08:42:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=114545#comment-2639477</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Ann-Kathrin,

ja, das ist mir allerdings auch schon aufgefallen. Der männliche &quot;Front-Shot&quot; (egal ob gezeichnet oder real) scheint tatsächlich ein ziemlicher Garant dafür zu sein, dass ein Film in die FSK 18 Ecke verbannt wird. Eigentlich völlig hirnrissig, denn, was die Darstellung weiblicher Körper angeht, hast du völlig Recht. Das wäre eigentlich wirklich mal einen Artikel wert. Danke! :-) 
Liebe Grüße, Laura]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ann-Kathrin,</p>
<p>ja, das ist mir allerdings auch schon aufgefallen. Der männliche &#8222;Front-Shot&#8220; (egal ob gezeichnet oder real) scheint tatsächlich ein ziemlicher Garant dafür zu sein, dass ein Film in die FSK 18 Ecke verbannt wird. Eigentlich völlig hirnrissig, denn, was die Darstellung weiblicher Körper angeht, hast du völlig Recht. Das wäre eigentlich wirklich mal einen Artikel wert. Danke! 🙂<br />
Liebe Grüße, Laura</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ann-Katrin		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639472</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ann-Katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 08:38:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=114545#comment-2639472</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639466&quot;&gt;Laura&lt;/a&gt;.

Liebe Laura,

vielen Dank für deine Antwort! Mit Sicherheit spielen hier kulturelle Unterscheide mit rein, das &quot;F-Word&quot; dürfte in Deutschland wohl kaum als Argument für ein FSK 18 herhalten. Was mich aber auch schon lange stört, ist, dass in Film, Fernsehen und Werbung(!) weibliche Nacktheit überhaupt kein Problem zu sein scheint, aber wehe es ist ein (auch nur gezeichneter!) Penis zu sehen! Warum ist das so? Vielleicht wäre das ein Thema für einen neuen Artikel? ;-)

Viele liebe Grüße
Ann-Katrin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639466">Laura</a>.</p>
<p>Liebe Laura,</p>
<p>vielen Dank für deine Antwort! Mit Sicherheit spielen hier kulturelle Unterscheide mit rein, das &#8222;F-Word&#8220; dürfte in Deutschland wohl kaum als Argument für ein FSK 18 herhalten. Was mich aber auch schon lange stört, ist, dass in Film, Fernsehen und Werbung(!) weibliche Nacktheit überhaupt kein Problem zu sein scheint, aber wehe es ist ein (auch nur gezeichneter!) Penis zu sehen! Warum ist das so? Vielleicht wäre das ein Thema für einen neuen Artikel? 😉</p>
<p>Viele liebe Grüße<br />
Ann-Katrin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Laura		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639466</link>

		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 08:18:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=114545#comment-2639466</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639457&quot;&gt;Ann-Katrin&lt;/a&gt;.

Liebe Ann-Katrin, 

danke für deinen Hinweis. Ich finde die Begründung der BBFC sehr spannend und sie erweckt tatsächlich einen sehr extremen Eindruck. Ich habe in den letzten Tagen sehr ausführlich recherchiert und auch gezielt nach Szenen und Material gesucht, die dieses Urteil belegen, bin jedoch absolut nicht fündig geworden. Mindetens das hat mich doch sehr stutzig gemacht, da sich derlei Szenen eigentlich immer sofort im Netz finden lassen und die Presse sich eigentlich draufstürzt. Dazu habe ich eine unzählige Menge an Film-Reviews von der Berlinale und dem Sundance-Festival sowie Zeitungsartikel zum Film und der Kontroverse gelesen, von denen keiner die explizit die extreme Darstellung von Sex auch nur erwähnt. Ich muss gestehen, komplett habe ich den Film noch nicht geschaut, damit mache ich mich sicher ein Stück weit angreifbar. Aber ich habe inzwischen so viele Szenen gesehen und auch Gespräche mit Freunden und Kollegen geführt, die auf der Berlinale die Gelegenheit hatten die Vorstellung zu besuchen, dass ich wirklich davon ausgehe, dass sich diese Begründung auf mit Sicherheit zwar auf einzelne Szenen bezieht, aber nicht den übergeordneten Anteil des Films ausmacht. 

Wenn man die Begründung außerdem noch einmal genau ließt, werden vor allem die Versprachlichung von Sex und die gezeichnete Szenen hervorgehoben. Diese mögen explizit sein, nehmen aber meiner Meinung nach noch einmal einen anderen Stellenwert ein, als die reelle Darstellung von Sex.

Am Ende habe ich das gefühl, dass hier auch einfach das klassiche problem mit hereinspielt, dass manche Länder Filme einfach strenger bewerten, als andere. Gerade in Deutschland geht man an solche Thematiken, meiner Ansicht nach noch einmal offener heran. Hier werden auch kritische Aspekte, wie die Droegensucht in The Diary of a Teenage Girl eher noch einem jüngeren Publikum zugänglich gemacht. 
Ich hoffe damit kontne dich deine Frage etwas beantworten.

Viele liebe Grüße,
Laura]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639457">Ann-Katrin</a>.</p>
<p>Liebe Ann-Katrin, </p>
<p>danke für deinen Hinweis. Ich finde die Begründung der BBFC sehr spannend und sie erweckt tatsächlich einen sehr extremen Eindruck. Ich habe in den letzten Tagen sehr ausführlich recherchiert und auch gezielt nach Szenen und Material gesucht, die dieses Urteil belegen, bin jedoch absolut nicht fündig geworden. Mindetens das hat mich doch sehr stutzig gemacht, da sich derlei Szenen eigentlich immer sofort im Netz finden lassen und die Presse sich eigentlich draufstürzt. Dazu habe ich eine unzählige Menge an Film-Reviews von der Berlinale und dem Sundance-Festival sowie Zeitungsartikel zum Film und der Kontroverse gelesen, von denen keiner die explizit die extreme Darstellung von Sex auch nur erwähnt. Ich muss gestehen, komplett habe ich den Film noch nicht geschaut, damit mache ich mich sicher ein Stück weit angreifbar. Aber ich habe inzwischen so viele Szenen gesehen und auch Gespräche mit Freunden und Kollegen geführt, die auf der Berlinale die Gelegenheit hatten die Vorstellung zu besuchen, dass ich wirklich davon ausgehe, dass sich diese Begründung auf mit Sicherheit zwar auf einzelne Szenen bezieht, aber nicht den übergeordneten Anteil des Films ausmacht. </p>
<p>Wenn man die Begründung außerdem noch einmal genau ließt, werden vor allem die Versprachlichung von Sex und die gezeichnete Szenen hervorgehoben. Diese mögen explizit sein, nehmen aber meiner Meinung nach noch einmal einen anderen Stellenwert ein, als die reelle Darstellung von Sex.</p>
<p>Am Ende habe ich das gefühl, dass hier auch einfach das klassiche problem mit hereinspielt, dass manche Länder Filme einfach strenger bewerten, als andere. Gerade in Deutschland geht man an solche Thematiken, meiner Ansicht nach noch einmal offener heran. Hier werden auch kritische Aspekte, wie die Droegensucht in The Diary of a Teenage Girl eher noch einem jüngeren Publikum zugänglich gemacht.<br />
Ich hoffe damit kontne dich deine Frage etwas beantworten.</p>
<p>Viele liebe Grüße,<br />
Laura</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ann-Katrin		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/06/film-tipp-the-diary-of-a-teenage-girl-weibliche-pubertaet-ganz-ohne-klischees/comment-page-1/#comment-2639457</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ann-Katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 07:45:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=114545#comment-2639457</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Laura,

ich habe die Kontroverse um THE DIARY OF A TEENAGE GIRL die letzten Tage bereits mitverfolgt, und bin einmal auf die Homepage der BBFC gegangen um mir ihre Begründung für ihre FSK 18-Einstufung anzusehen. Dort heißt es:

&quot;Strong sex scenes include mechanical thrusting, breast and buttock nudity, and implied oral sex. One scene includes brief sight of a pencil drawing of a young woman with a penis in her mouth.
Other issues include several moments of drug use, including cocaine use, the taking of LSD, and the smoking of marijuana. The film also contains strong verbal sex references and over forty uses of strong language (&#039;f**k&#039;). Some still pictures and short animated sequences include the sight of penises, both erect and flaccid.&quot;
(http://www.bbfc.co.uk/releases/diary-teenage-girl-2015)

Das ist doch einige Gründe mehr, als nur eine Nacktszene vor dem Spiegel. Kann es sein, dass du eine bereits geschnittene Fassung des Films gesehen hast? Ich konnte ihn leider noch nicht sehen und will deshalb auch nicht beurteilen, ob die Einstufung gerechtfertigt ist. Grundsätzlich stimme ich dir auch in vielen Punkten deines Artikels zu . Ich dachte nur, man sollte die vollständige Begründung ergänzen, um sie etwas besser nachvollziehen zu können.

Viele liebe Grüße
Ann-Katrin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Laura,</p>
<p>ich habe die Kontroverse um THE DIARY OF A TEENAGE GIRL die letzten Tage bereits mitverfolgt, und bin einmal auf die Homepage der BBFC gegangen um mir ihre Begründung für ihre FSK 18-Einstufung anzusehen. Dort heißt es:</p>
<p>&#8222;Strong sex scenes include mechanical thrusting, breast and buttock nudity, and implied oral sex. One scene includes brief sight of a pencil drawing of a young woman with a penis in her mouth.<br />
Other issues include several moments of drug use, including cocaine use, the taking of LSD, and the smoking of marijuana. The film also contains strong verbal sex references and over forty uses of strong language (&#8218;f**k&#8216;). Some still pictures and short animated sequences include the sight of penises, both erect and flaccid.&#8220;<br />
(<a href="http://www.bbfc.co.uk/releases/diary-teenage-girl-2015" rel="nofollow ugc">http://www.bbfc.co.uk/releases/diary-teenage-girl-2015</a>)</p>
<p>Das ist doch einige Gründe mehr, als nur eine Nacktszene vor dem Spiegel. Kann es sein, dass du eine bereits geschnittene Fassung des Films gesehen hast? Ich konnte ihn leider noch nicht sehen und will deshalb auch nicht beurteilen, ob die Einstufung gerechtfertigt ist. Grundsätzlich stimme ich dir auch in vielen Punkten deines Artikels zu . Ich dachte nur, man sollte die vollständige Begründung ergänzen, um sie etwas besser nachvollziehen zu können.</p>
<p>Viele liebe Grüße<br />
Ann-Katrin</p>
]]></content:encoded>
		
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