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	Kommentare zu: Hijab Fashion //  Mode mit Kopftuch	</title>
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		<title>
		Von: daniel		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2730804</link>

		<dc:creator><![CDATA[daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 10:51:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde es toll das immer mehr Modelabel und Hersteller Kleidungen für Muslimische Frauen herstellen.
Denn damit erreicht man eine sehr große Zielgruppe was wirtschaftlich sehr lukrativ ist und die Muslimas freut es umso mehr, da sie eine große Auswahl an islamischen Kleidungen haben. Ich finde man sollte sich trotz allem, an die  Kleidungsordnung dem Hijab richten und danach seine Kleidungen entsprechend aussuchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es toll das immer mehr Modelabel und Hersteller Kleidungen für Muslimische Frauen herstellen.<br />
Denn damit erreicht man eine sehr große Zielgruppe was wirtschaftlich sehr lukrativ ist und die Muslimas freut es umso mehr, da sie eine große Auswahl an islamischen Kleidungen haben. Ich finde man sollte sich trotz allem, an die  Kleidungsordnung dem Hijab richten und danach seine Kleidungen entsprechend aussuchen.</p>
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		<title>
		Von: Daniela		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2707466</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniela]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 06:37:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Feminismus hat Regeln. Kein Kopftuch, keine väterliche Übergabe am Altar, ich muß meinen Namen behalten und vieles mehr. War eigentlich der Sinn des Feminismus nicht, das die Frau selbst bestimmen kann was sie tut und was nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Feminismus hat Regeln. Kein Kopftuch, keine väterliche Übergabe am Altar, ich muß meinen Namen behalten und vieles mehr. War eigentlich der Sinn des Feminismus nicht, das die Frau selbst bestimmen kann was sie tut und was nicht.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Blätterrauschen 18 &#124; Beautyjagd		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2701973</link>

		<dc:creator><![CDATA[Blätterrauschen 18 &#124; Beautyjagd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2015 10:03:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] dem Fashionblog This is Jayne Wayne habe ich einen interessanten Artikel über Mode mit Kopftuch oder Hijab [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] dem Fashionblog This is Jayne Wayne habe ich einen interessanten Artikel über Mode mit Kopftuch oder Hijab [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Sara		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2698087</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 21:14:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697997&quot;&gt;madita&lt;/a&gt;.

Liebe Matilda, 

Lamya Kaddor nannte ich bewusst in diesem Zusammenhang, um auf die Vielfalt der Muslimas in Deutschland hinzuweisen. Ich kenne ihre Position zum Hijab. Sie findet es obsolet, würde aber die Entscheidung einer Hijab tragenden Frau per se nicht in Frage stellen, bzw. sich deren bevormundende Retterin gerieren. Die meisten der von mir genannten publizierenden Frauen kennen sich untereinander, nehmen Bezug zueinander und vor allem, und das ist das wichtigste für mich: sie respektieren sich und ihre unterschiedlichen Positionen. 

Beste Grüße 
S

PS: Sorry, aber so ganz verstehe ich das mit dem Traualtar im Zusammenhang Hijab immer noch nicht. Auch wenn besagte Freundin einen anderen Grund, als den schönen Klang des Namens gehabt hätte, ist doch entscheidend, dass sie eine freie Entscheidung traf, mit der sie höchst zufrieden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697997">madita</a>.</p>
<p>Liebe Matilda, </p>
<p>Lamya Kaddor nannte ich bewusst in diesem Zusammenhang, um auf die Vielfalt der Muslimas in Deutschland hinzuweisen. Ich kenne ihre Position zum Hijab. Sie findet es obsolet, würde aber die Entscheidung einer Hijab tragenden Frau per se nicht in Frage stellen, bzw. sich deren bevormundende Retterin gerieren. Die meisten der von mir genannten publizierenden Frauen kennen sich untereinander, nehmen Bezug zueinander und vor allem, und das ist das wichtigste für mich: sie respektieren sich und ihre unterschiedlichen Positionen. </p>
<p>Beste Grüße<br />
S</p>
<p>PS: Sorry, aber so ganz verstehe ich das mit dem Traualtar im Zusammenhang Hijab immer noch nicht. Auch wenn besagte Freundin einen anderen Grund, als den schönen Klang des Namens gehabt hätte, ist doch entscheidend, dass sie eine freie Entscheidung traf, mit der sie höchst zufrieden ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: madita		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697997</link>

		<dc:creator><![CDATA[madita]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 14:03:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Sara: &quot;Im übrigen verstehe ich nicht, was der Gang zum Traualtar oder das Behalten des eigenen Namens über den Grad der Emanzipation sagen soll?&quot; &#062;&#062; Dann sind 80% der Männernachnamen einfach schöner als die der Frauen? Das wäre statistischer Unsinn... Und es ging mir um die Symbolik, sich als Frau am Traualtar vom Vater dem Mann übergeben zu lassen. Nicht um&#039;s Heiraten im Generellen.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/chefberaterin/die-chef-beraterin-neuer-name-karriere-beendet/11960438.html
Und ich denke Lamya Kaddor fasst das mit dem Kopftuch hier ganz gut zusammen: https://de.qantara.de/inhalt/koran-auslegung-warum-ich-als-muslima-kein-kopftuch-trage-0]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Sara: &#8222;Im übrigen verstehe ich nicht, was der Gang zum Traualtar oder das Behalten des eigenen Namens über den Grad der Emanzipation sagen soll?&#8220; &gt;&gt; Dann sind 80% der Männernachnamen einfach schöner als die der Frauen? Das wäre statistischer Unsinn&#8230; Und es ging mir um die Symbolik, sich als Frau am Traualtar vom Vater dem Mann übergeben zu lassen. Nicht um&#8217;s Heiraten im Generellen.<br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/chefberaterin/die-chef-beraterin-neuer-name-karriere-beendet/11960438.html" rel="nofollow ugc">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/chefberaterin/die-chef-beraterin-neuer-name-karriere-beendet/11960438.html</a><br />
Und ich denke Lamya Kaddor fasst das mit dem Kopftuch hier ganz gut zusammen: <a href="https://de.qantara.de/inhalt/koran-auslegung-warum-ich-als-muslima-kein-kopftuch-trage-0" rel="nofollow ugc">https://de.qantara.de/inhalt/koran-auslegung-warum-ich-als-muslima-kein-kopftuch-trage-0</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Judith		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697979</link>

		<dc:creator><![CDATA[Judith]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 12:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697643&quot;&gt;Jen&lt;/a&gt;.

Liebe Jen,

vielen, vielen Dank für deine konstruktive Kritik. Das meine ich ganz ernst.
Die Aussage, dass ich eher Journalistin statt in erster Linie Bloggerin bin, bezieht sich für mich weder auf Rechercheumfang noch auf Qualität von Artikeln, ganz und gar nicht. Für mich ist der Unterschied einfach der, dass ich nicht als Person in meine Artikel involviert bin. Dass Blogger genauso hochwertig und gründlich recherchieren und schreiben können wie &quot;klassische&quot; Journalisten, das haben ja viele in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. (Schwarze Schafe, die gibt es natürlich in beiden Berufen.)

Ich kann sehr gut verstehen, dass man sich zu dem Thema noch mehr Hintergrund wünscht. Das wäre schön gewesen, allerdings ein wirkliches Mammut-Projekt von vielen Wochen, zumal ich als Nicht-Islamwissenschaflterin da auch nicht einfach Dinge aus Sekundärliteratur übernehmen wollte.
Ich wollte viel mehr einen Stups geben mit dem Artikel, ein kleines Spektrum des Leben der Muslimas in Europa zeigen und habe ein wenig gehofft, dass dies Leute dazu bringt, vielleicht selbst auf die Blogs zu gehen, sich weiter über den Islam in Europa zu informieren oder wie ich es mir eben auch gewünscht hätte (das bezieht sich nicht auf dich), zu sehen, dass es nicht nur den einen Feminismus gibt und nicht die eine Art und Weise, wie alle Frauen in Europa leben sollten.

Ich hoffe, du verstehst was ich meine mit dem Stups. Ich glaube einfach, jeden Aspekt der Kopftuch-Debatte und dann auch noch Aspekte des Islam allgemein in einen Artikel zu bringen, das würde zu weitläufig werden, zumal es hier ja wirklich nur um diese Gruppe von Frauen geht. Aber vielen lieben Dank für deine Kritik! :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697643">Jen</a>.</p>
<p>Liebe Jen,</p>
<p>vielen, vielen Dank für deine konstruktive Kritik. Das meine ich ganz ernst.<br />
Die Aussage, dass ich eher Journalistin statt in erster Linie Bloggerin bin, bezieht sich für mich weder auf Rechercheumfang noch auf Qualität von Artikeln, ganz und gar nicht. Für mich ist der Unterschied einfach der, dass ich nicht als Person in meine Artikel involviert bin. Dass Blogger genauso hochwertig und gründlich recherchieren und schreiben können wie &#8222;klassische&#8220; Journalisten, das haben ja viele in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. (Schwarze Schafe, die gibt es natürlich in beiden Berufen.)</p>
<p>Ich kann sehr gut verstehen, dass man sich zu dem Thema noch mehr Hintergrund wünscht. Das wäre schön gewesen, allerdings ein wirkliches Mammut-Projekt von vielen Wochen, zumal ich als Nicht-Islamwissenschaflterin da auch nicht einfach Dinge aus Sekundärliteratur übernehmen wollte.<br />
Ich wollte viel mehr einen Stups geben mit dem Artikel, ein kleines Spektrum des Leben der Muslimas in Europa zeigen und habe ein wenig gehofft, dass dies Leute dazu bringt, vielleicht selbst auf die Blogs zu gehen, sich weiter über den Islam in Europa zu informieren oder wie ich es mir eben auch gewünscht hätte (das bezieht sich nicht auf dich), zu sehen, dass es nicht nur den einen Feminismus gibt und nicht die eine Art und Weise, wie alle Frauen in Europa leben sollten.</p>
<p>Ich hoffe, du verstehst was ich meine mit dem Stups. Ich glaube einfach, jeden Aspekt der Kopftuch-Debatte und dann auch noch Aspekte des Islam allgemein in einen Artikel zu bringen, das würde zu weitläufig werden, zumal es hier ja wirklich nur um diese Gruppe von Frauen geht. Aber vielen lieben Dank für deine Kritik! 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sara		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697682</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 16:07:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke Judith für diesen Beitrag. Um ehrlich zu sein, hat mich gleich eine kleine Angst ergriffen, als ich den Text heute entdeckt habe, denn einige der Kommentare waren, noch bevor ich sie gelesen hatte, in meinem inneren Ohr erklungen. In diesem Zusammenhang finde ich diesen Satz in deinem ersten Nachtrag total wichtig: &quot;Ich, als Atheistin, die aber mit christlichen, westlichen Werten aufgewachsen ist, werde mir nicht anmaßen, den Hijab zu verurteilen.&quot; 

Ich bin atheistische und feministische Tochter einer gläubigen feministischen Muslima. Meine Mutter musste ihr Leben lang gegen Widerstände in ihrer eigenen muslimischen Familie kämpfen, um ihren Willen, den Hijab tragen zu können, durchzusetzen. Weder mir noch meiner Schwester oder meinem Bruder wäre es jemals eingefallen, in meiner Mutter nicht die mündige, mutige und eigensinnige Frau zu sehen, die sie ist und sie dafür abgöttisch zu lieben. Nie würde sie ihre Entscheidungen anderen überlassen und die Verantwortung für ihr Leben abgeben, daher würde es uns nie einfallen, ihre Entscheidungen nicht zu respektieren. Es ist doch außerordentlich merkwürdig, die Entscheidungen eines selbstbestimmten Menschen in Frage zu stellen, oder? Und trotzdem erlebe ich es immer wieder, wie vermeintlich emanzipierte Menschen um die Ecke kommen und diese starke, erwachsene Frau, also meine Mutter, von ihrem vermeintlich entmündigenden Kopftuch befreien wollen. Ich könnte lachen, wenn es nicht so verdammt anstrengend wäre... Es ist doch absurd, dass sich meine Mutter als erwachsene Frau nicht nur in ihrem eigenen (auch muslimischen) Umfeld erklären, sondern ebenso gegenüber  außenstehenden Kritiker/-innen rechtfertigen muss. 

Von den Kommentatorinnen, die hier einen differenzierten Blick auf die (hijabtragende) Muslima fordern, würde ich mir wünschen, doch einmal kurz innezuhalten und sich umzublicken sowie umzuhören. In der (deutschen) Öffentlichkeit gibt es zahlreiche (auch publizierende) Muslimas. Genannt seien hier in aller Kürze nur Lamya Kaddor, Hilal Sezgin, Kübra Gümüssay, Betül Ulusoy - ich finde es traurig und einwenig beschämend hier betonen zu müssen, dass diese Frauen die Vielfalt der europäischen Muslimas ganz gut abbilden. Wen das nicht überzeugt, werfe einen Blick auf diesen wunderbaren tumbler: http://queermuslimproject.tumblr.com

Im übrigen verstehe ich nicht, was der Gang zum Traualtar oder das Behalten des eigenen Namens über den Grad der Emanzipation sagen soll? Meine sehr feministische Freundin hat nicht nur geheiratet (das soll es geben!), sondern sie hat auch noch den Namen ihres Ehemanns angenommen, weil sie findet, der Name klingt gut. Wieso meinen eigentlich immer alle, sich anmaßen zu dürfen, dass ihr Feminismus, ihre Emanzipation fortgeschrittener ist, als das der/des anderen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Judith für diesen Beitrag. Um ehrlich zu sein, hat mich gleich eine kleine Angst ergriffen, als ich den Text heute entdeckt habe, denn einige der Kommentare waren, noch bevor ich sie gelesen hatte, in meinem inneren Ohr erklungen. In diesem Zusammenhang finde ich diesen Satz in deinem ersten Nachtrag total wichtig: &#8222;Ich, als Atheistin, die aber mit christlichen, westlichen Werten aufgewachsen ist, werde mir nicht anmaßen, den Hijab zu verurteilen.&#8220; </p>
<p>Ich bin atheistische und feministische Tochter einer gläubigen feministischen Muslima. Meine Mutter musste ihr Leben lang gegen Widerstände in ihrer eigenen muslimischen Familie kämpfen, um ihren Willen, den Hijab tragen zu können, durchzusetzen. Weder mir noch meiner Schwester oder meinem Bruder wäre es jemals eingefallen, in meiner Mutter nicht die mündige, mutige und eigensinnige Frau zu sehen, die sie ist und sie dafür abgöttisch zu lieben. Nie würde sie ihre Entscheidungen anderen überlassen und die Verantwortung für ihr Leben abgeben, daher würde es uns nie einfallen, ihre Entscheidungen nicht zu respektieren. Es ist doch außerordentlich merkwürdig, die Entscheidungen eines selbstbestimmten Menschen in Frage zu stellen, oder? Und trotzdem erlebe ich es immer wieder, wie vermeintlich emanzipierte Menschen um die Ecke kommen und diese starke, erwachsene Frau, also meine Mutter, von ihrem vermeintlich entmündigenden Kopftuch befreien wollen. Ich könnte lachen, wenn es nicht so verdammt anstrengend wäre&#8230; Es ist doch absurd, dass sich meine Mutter als erwachsene Frau nicht nur in ihrem eigenen (auch muslimischen) Umfeld erklären, sondern ebenso gegenüber  außenstehenden Kritiker/-innen rechtfertigen muss. </p>
<p>Von den Kommentatorinnen, die hier einen differenzierten Blick auf die (hijabtragende) Muslima fordern, würde ich mir wünschen, doch einmal kurz innezuhalten und sich umzublicken sowie umzuhören. In der (deutschen) Öffentlichkeit gibt es zahlreiche (auch publizierende) Muslimas. Genannt seien hier in aller Kürze nur Lamya Kaddor, Hilal Sezgin, Kübra Gümüssay, Betül Ulusoy &#8211; ich finde es traurig und einwenig beschämend hier betonen zu müssen, dass diese Frauen die Vielfalt der europäischen Muslimas ganz gut abbilden. Wen das nicht überzeugt, werfe einen Blick auf diesen wunderbaren tumbler: <a href="http://queermuslimproject.tumblr.com" rel="nofollow ugc">http://queermuslimproject.tumblr.com</a></p>
<p>Im übrigen verstehe ich nicht, was der Gang zum Traualtar oder das Behalten des eigenen Namens über den Grad der Emanzipation sagen soll? Meine sehr feministische Freundin hat nicht nur geheiratet (das soll es geben!), sondern sie hat auch noch den Namen ihres Ehemanns angenommen, weil sie findet, der Name klingt gut. Wieso meinen eigentlich immer alle, sich anmaßen zu dürfen, dass ihr Feminismus, ihre Emanzipation fortgeschrittener ist, als das der/des anderen?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sara		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697668</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 15:16:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697636&quot;&gt;A&lt;/a&gt;.

Danke für diesen Kommentar! Es ist macht mich richtig traurig und müde, all das vorangegangene zu lesen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697636">A</a>.</p>
<p>Danke für diesen Kommentar! Es ist macht mich richtig traurig und müde, all das vorangegangene zu lesen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jen		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/comment-page-1/#comment-2697643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 13:13:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hm, ich begrüße auch eine sachliche Diskussion und finde es anmaßend, die Autorin direkt anzugreifen, egal, wie wütend der Artikel jemanden macht.
Ich staune jedoch auch über die Aussage, du, liebe Autorin, seist nicht in erster Linie Bloggerin, sondern Journalistin. Denn wenn man da einen Unterschied zieht – was ich richtig finde, den kann ich jede Woche in den Stil-Seiten der SZ lesen, wenn man nur den Modebereich allein nimmt  – so sollte ein Journalist doch differenzierter berichten und vor allem mehr recherchieren. Ich denke, die Leser hier freuen sich nicht nur über andere Themen als auf anderen Modeblogs, sondern sind auch in der Lage, ausführlichere Artikel zu lesen. Ich würde mir wünschen, dass  ein kontroverses Thema nicht nur immer angerissen, sondern mal ausführlich behandelt wird, von allen Seiten und ja, auch mit geschichtlichem, gesellschaftlich-politischem Hintergrund.
In diesem Fall finde ich es sogar fahrlässig, dies nicht zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, ich begrüße auch eine sachliche Diskussion und finde es anmaßend, die Autorin direkt anzugreifen, egal, wie wütend der Artikel jemanden macht.<br />
Ich staune jedoch auch über die Aussage, du, liebe Autorin, seist nicht in erster Linie Bloggerin, sondern Journalistin. Denn wenn man da einen Unterschied zieht – was ich richtig finde, den kann ich jede Woche in den Stil-Seiten der SZ lesen, wenn man nur den Modebereich allein nimmt  – so sollte ein Journalist doch differenzierter berichten und vor allem mehr recherchieren. Ich denke, die Leser hier freuen sich nicht nur über andere Themen als auf anderen Modeblogs, sondern sind auch in der Lage, ausführlichere Artikel zu lesen. Ich würde mir wünschen, dass  ein kontroverses Thema nicht nur immer angerissen, sondern mal ausführlich behandelt wird, von allen Seiten und ja, auch mit geschichtlichem, gesellschaftlich-politischem Hintergrund.<br />
In diesem Fall finde ich es sogar fahrlässig, dies nicht zu tun.</p>
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