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	Kommentare zu: Interview-Tipp // Li Edelkoort  &#8222;Kleidung statt Mode, denn Mode ist tot&#8220;	</title>
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		<title>
		Von: Esra		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Esra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2015 21:50:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715046&quot;&gt;maja&lt;/a&gt;.

Trauriges Bild, das du da zeichnest... Leider ziemlich wahr...
lg
Esra

http://nachgesternistvormorgen.de/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715046">maja</a>.</p>
<p>Trauriges Bild, das du da zeichnest&#8230; Leider ziemlich wahr&#8230;<br />
lg<br />
Esra</p>
<p><a href="http://nachgesternistvormorgen.de/" rel="nofollow ugc">http://nachgesternistvormorgen.de/</a></p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Esra		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Esra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2015 21:48:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe mal einen Philosophieprofessor gefragt: &quot;Meinen Sie, die Menschheit bleibt im Laufe der Geschichte immer dieselbe? Oder ändert sie sich?&quot; Er sagte: &quot;Hm, ich glaube, sie ändert sich schon. Aber SEEEEEHR langsam&quot;
. 
Ich finde, das trifft es ganz gut! Gerade, was positive, vernünftige Veränderungen angeht. So auch in der Mode!
Danke für den tollen Post!
lg
Esra

http://nachgesternistvormorgen.de/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal einen Philosophieprofessor gefragt: &#8222;Meinen Sie, die Menschheit bleibt im Laufe der Geschichte immer dieselbe? Oder ändert sie sich?&#8220; Er sagte: &#8222;Hm, ich glaube, sie ändert sich schon. Aber SEEEEEHR langsam&#8220;<br />
.<br />
Ich finde, das trifft es ganz gut! Gerade, was positive, vernünftige Veränderungen angeht. So auch in der Mode!<br />
Danke für den tollen Post!<br />
lg<br />
Esra</p>
<p><a href="http://nachgesternistvormorgen.de/" rel="nofollow ugc">http://nachgesternistvormorgen.de/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: maja		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[maja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2015 09:26:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich empfinde die Aussagen Li Edelkoorts immer als sehr treffend und gut beobachtet. Ohne die riesige Kapitalismus Keule schwingen zu wollen, so ganz lässt sich das in diesem Fall nicht vermeiden, produziert wird für den globalen Markt, der dank Socal-Media, Streetstyle usw. mehr und mehr einheitlich wird. Im Grunde war es nach der vorherrschenden Minimalismusphase klar, dass sie von etwas abgelöst wird, das &quot;ganz anders&quot; ist, da hat Gucci insofern den Zeitgeist getroffen. Der Begriff Kleidung ist da meiner Meinung nach sicherlich passender als Mode, schließlich geht es in erster Linie um Produkte, die sich möglichst gut verkaufen und nicht um die Welt/Kunst/Gesellschaft, die Mode vielleicht früher transportiert hat (und transportieren sollte?). 
Dein Satz &quot;Vielleicht ist Mode heute also einfach zu einer viel persönlicheren Angelegenheit geworden.&quot; klingt in meinen Ohren ganz ironisch, meiner Meinung nach ist genau das Gegenteil der Fall (habe ich schon öfters angemerkt und empfinde ich auch in andern Bereichen des Lebens so), für viele Menschen ist heutzutage doch kaum noch etwas persönlich, alles wird öffentlich gemacht, geteilt, fotografiert usw. In letzter Zeit ist es wichtig und cool Feminist zu sein, Lebensmittelunverträglichkeiten zu haben, vegan zu leben usw., neuerdings werden Bücher wieder in den Fokus gerückt. Wir haben also im Rahme eines Modeblogs zuerst unser Äußeres &quot;verkauft&quot;, dann unser Essen, unsere Wohnungen, unsere Freunde/Kinder/Familien, jetzt ist unser Geist/Intellekt dran. Dabei wächst die soziale Kontrolle immer mehr, Andersartgkeit wird dadurch einerseits immer mehr zum Makel, fältt aber andereseits auch mehr auf, sofern jemand den Mut hat dazu zu stehen, aus Mode wird somit Konformität (gestern Celine, heute Gucci, morgen...). Die Masse bestimmt nun mal den Markt, und dieser füttert sie mit Kleidung, die er alle paar Monate als Mode verkauft, Trend nennt sich das und alle springen auf und kaufen, kaufen kaufen ohne einen andern Wert darin zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich empfinde die Aussagen Li Edelkoorts immer als sehr treffend und gut beobachtet. Ohne die riesige Kapitalismus Keule schwingen zu wollen, so ganz lässt sich das in diesem Fall nicht vermeiden, produziert wird für den globalen Markt, der dank Socal-Media, Streetstyle usw. mehr und mehr einheitlich wird. Im Grunde war es nach der vorherrschenden Minimalismusphase klar, dass sie von etwas abgelöst wird, das &#8222;ganz anders&#8220; ist, da hat Gucci insofern den Zeitgeist getroffen. Der Begriff Kleidung ist da meiner Meinung nach sicherlich passender als Mode, schließlich geht es in erster Linie um Produkte, die sich möglichst gut verkaufen und nicht um die Welt/Kunst/Gesellschaft, die Mode vielleicht früher transportiert hat (und transportieren sollte?).<br />
Dein Satz &#8222;Vielleicht ist Mode heute also einfach zu einer viel persönlicheren Angelegenheit geworden.&#8220; klingt in meinen Ohren ganz ironisch, meiner Meinung nach ist genau das Gegenteil der Fall (habe ich schon öfters angemerkt und empfinde ich auch in andern Bereichen des Lebens so), für viele Menschen ist heutzutage doch kaum noch etwas persönlich, alles wird öffentlich gemacht, geteilt, fotografiert usw. In letzter Zeit ist es wichtig und cool Feminist zu sein, Lebensmittelunverträglichkeiten zu haben, vegan zu leben usw., neuerdings werden Bücher wieder in den Fokus gerückt. Wir haben also im Rahme eines Modeblogs zuerst unser Äußeres &#8222;verkauft&#8220;, dann unser Essen, unsere Wohnungen, unsere Freunde/Kinder/Familien, jetzt ist unser Geist/Intellekt dran. Dabei wächst die soziale Kontrolle immer mehr, Andersartgkeit wird dadurch einerseits immer mehr zum Makel, fältt aber andereseits auch mehr auf, sofern jemand den Mut hat dazu zu stehen, aus Mode wird somit Konformität (gestern Celine, heute Gucci, morgen&#8230;). Die Masse bestimmt nun mal den Markt, und dieser füttert sie mit Kleidung, die er alle paar Monate als Mode verkauft, Trend nennt sich das und alle springen auf und kaufen, kaufen kaufen ohne einen andern Wert darin zu sehen.</p>
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		<title>
		Von: Julia-Maria		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715040</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia-Maria]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2015 09:16:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715026&quot;&gt;Nike Jane&lt;/a&gt;.

Liebe Nike, ich weiß, ich weiß. Ich sage ja – und das tatsächlich ganz ernst – Wirtschaft und so. Unter der von dir beschrieben Zielstellung fährt die Textilindustrie mit dem Auftrag Kleidung statt Mode zu produzieren vielleicht nicht rechtens, derzeit aber richtig: Das machen, was Absatz schafft. Trotzdem wäre mir eine Mode lieber, die sich durch Qualität und faire Produktion zu angemessenen aka höheren Preisen auszeichnet und gleichzeitig nicht nur physisch langlebiger ist – sondern auch das Tragen-wollen-weil-modern betreffend eine höhere Halbwertszeit als eine Saison hat. Ob das nun als avantgardistische Neuschöpfungen oder Orientierung am Schon-da-gewesenen-Design daher kommt, wäre mir dann als zugegeben sehr mainstreamiger Modemensch egal bzw. es wäre mir erst eine darauf folgende Diskussion wert. Andererseits könnte mein Noch-vormittags-Horizont auch ein wenig verkürzt sein, denn ich weiß von Forschungsprojekten wie InNaBe, dass Design und Produktion in einer Modeindustrie mit Zukunft eben nicht getrennt betrachten werden können. 
So oder so, an deinen Texten schätze ich, dass sie oft zum Nachdenken anregen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715026">Nike Jane</a>.</p>
<p>Liebe Nike, ich weiß, ich weiß. Ich sage ja – und das tatsächlich ganz ernst – Wirtschaft und so. Unter der von dir beschrieben Zielstellung fährt die Textilindustrie mit dem Auftrag Kleidung statt Mode zu produzieren vielleicht nicht rechtens, derzeit aber richtig: Das machen, was Absatz schafft. Trotzdem wäre mir eine Mode lieber, die sich durch Qualität und faire Produktion zu angemessenen aka höheren Preisen auszeichnet und gleichzeitig nicht nur physisch langlebiger ist – sondern auch das Tragen-wollen-weil-modern betreffend eine höhere Halbwertszeit als eine Saison hat. Ob das nun als avantgardistische Neuschöpfungen oder Orientierung am Schon-da-gewesenen-Design daher kommt, wäre mir dann als zugegeben sehr mainstreamiger Modemensch egal bzw. es wäre mir erst eine darauf folgende Diskussion wert. Andererseits könnte mein Noch-vormittags-Horizont auch ein wenig verkürzt sein, denn ich weiß von Forschungsprojekten wie InNaBe, dass Design und Produktion in einer Modeindustrie mit Zukunft eben nicht getrennt betrachten werden können.<br />
So oder so, an deinen Texten schätze ich, dass sie oft zum Nachdenken anregen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nike Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715026</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2015 08:34:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715020&quot;&gt;Julia-Maria&lt;/a&gt;.

Liebe Julia-Maria, ich verstehe dich, aber hier ein kleines Zitat als Antwort:
 &quot;(...) die Frage stellt sich nicht, da wir von einer 700-Milliarden-Industrie sprechen, die einen der wichtigsten Sektoren der Weltwirtschaft darstellt. Sie schafft Arbeitsplätze und Bekleidung für Menschen überall auf der Welt, beschäftigt mehr als 25 Millionen Arbeiter in mehr als 100 Ländern. Es ist zu einfach, sie als &#039;abgesondert&#039; zu betrachten.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715020">Julia-Maria</a>.</p>
<p>Liebe Julia-Maria, ich verstehe dich, aber hier ein kleines Zitat als Antwort:<br />
 &#8222;(&#8230;) die Frage stellt sich nicht, da wir von einer 700-Milliarden-Industrie sprechen, die einen der wichtigsten Sektoren der Weltwirtschaft darstellt. Sie schafft Arbeitsplätze und Bekleidung für Menschen überall auf der Welt, beschäftigt mehr als 25 Millionen Arbeiter in mehr als 100 Ländern. Es ist zu einfach, sie als &#8218;abgesondert&#8216; zu betrachten.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia-Maria		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/12/07/interview-tipp-li-edelkoort-kleidung-statt-mode-denn-mode-ist-tot/comment-page-1/#comment-2715020</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia-Maria]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2015 07:58:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und dann gibt es Leute, die sich in dem glatten Nude-Grau mit einfachen Schnitten ganz fantastisch wohl fühlen und sich fragen, warum sich etwas ändern muss (natürlich, wegen &quot;der Wirtschaft und so&quot;) und wie eigentlich die von überall laut werdende Forderung nach Nachhaltigkeit in der Mode damit einhergehen kann, mich mindestens 4 mal jährlich neuzuerfinden. Vielleicht habe ich einen modischen Miesepeter gefrühstückt heute, denn deine Texte  – und auch diesen – finde ich sprachlich toll, lasse mich gerne von deinen Argumenten überzeugen. Vielleicht erscheint es mir auch einfach nur ob den aktuellen Herausforderungen des menschlichen Miteinanders in Deutschland und dem Rest der Welt zu nichtig so elaboriert über die Zukunft der Mode nachzudenken, während ich mir nicht mal sicher bin, ob wir in ein paar Monaten, Jahren, Jahrzehnten nicht über viel existenziellere Probleme grübeln werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann gibt es Leute, die sich in dem glatten Nude-Grau mit einfachen Schnitten ganz fantastisch wohl fühlen und sich fragen, warum sich etwas ändern muss (natürlich, wegen &#8222;der Wirtschaft und so&#8220;) und wie eigentlich die von überall laut werdende Forderung nach Nachhaltigkeit in der Mode damit einhergehen kann, mich mindestens 4 mal jährlich neuzuerfinden. Vielleicht habe ich einen modischen Miesepeter gefrühstückt heute, denn deine Texte  – und auch diesen – finde ich sprachlich toll, lasse mich gerne von deinen Argumenten überzeugen. Vielleicht erscheint es mir auch einfach nur ob den aktuellen Herausforderungen des menschlichen Miteinanders in Deutschland und dem Rest der Welt zu nichtig so elaboriert über die Zukunft der Mode nachzudenken, während ich mir nicht mal sicher bin, ob wir in ein paar Monaten, Jahren, Jahrzehnten nicht über viel existenziellere Probleme grübeln werden.</p>
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