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	Kommentare zu: Politik &#038; Mode //  Wie sich die Geister an &#8222;Islamic Fashion&#8220; scheiden	</title>
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		<title>
		Von: Julia		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2788053</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 07:55:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gestolpert bin ich über diesen Satz: 
&quot;Es steht, jedenfalls ursprünglich, für die Kleinhaltung der Frau, die bis heute nachwirkt.&quot;
Wieso ursprünglich? Hat das Kopftuch einen neuen Zweck den ich noch nicht mitbekommen habe? Ich lasse mich gerne belehren. 
Meines Erachtens nach wird das Kopftuch getragen um vor der Wolllust der Männer GESCHÜTZT zu sein. Das heißt, die Frau macht sich zum Objekt, denn es ist natürlich ihre Aufgabe sich so den Männern zu präsentieren, dass sie nicht misshandelt, vergewaltigt oder in irgend einer anderen Weis falsch behandelt wird. 
Und mit dem Satz &quot;xy trägt Kopftuch selbstbestimmt und aus der eigenen Überzeugung&quot; habe ich und vermutlich jeder andere Soziologe meine Probleme! Wenn man innerhalb eines strikten Milieus aufwächst und von seinem Umfeld, seiner Familie, seinen Freunden beeinflusst und sozialisiert wird (wie das auch in einem vorherigen Kommentar mit der Schule schon gut erklärt wurde), kann von einer freien Entscheidung nicht die Rede sein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestolpert bin ich über diesen Satz:<br />
&#8222;Es steht, jedenfalls ursprünglich, für die Kleinhaltung der Frau, die bis heute nachwirkt.&#8220;<br />
Wieso ursprünglich? Hat das Kopftuch einen neuen Zweck den ich noch nicht mitbekommen habe? Ich lasse mich gerne belehren.<br />
Meines Erachtens nach wird das Kopftuch getragen um vor der Wolllust der Männer GESCHÜTZT zu sein. Das heißt, die Frau macht sich zum Objekt, denn es ist natürlich ihre Aufgabe sich so den Männern zu präsentieren, dass sie nicht misshandelt, vergewaltigt oder in irgend einer anderen Weis falsch behandelt wird.<br />
Und mit dem Satz &#8222;xy trägt Kopftuch selbstbestimmt und aus der eigenen Überzeugung&#8220; habe ich und vermutlich jeder andere Soziologe meine Probleme! Wenn man innerhalb eines strikten Milieus aufwächst und von seinem Umfeld, seiner Familie, seinen Freunden beeinflusst und sozialisiert wird (wie das auch in einem vorherigen Kommentar mit der Schule schon gut erklärt wurde), kann von einer freien Entscheidung nicht die Rede sein!</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Habibi		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2772635</link>

		<dc:creator><![CDATA[Habibi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 17:30:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, zuerst einmal gibt es nicht direkt das kopftuch im Islam. Sondern die islamische Kleidungsvorschrift für die Frau ist der Hijab der den ganzen Körper und Form bis auf Hande und Gesicht bedecken sollte. Im Rahmen der Kleidervorschrift hat die muslimische Frau viele Möglichkeiten wie Sie sich kleiden kann, gerade in der heutigen Zeit gibt es soviel Modelabel die solche Kleider anbieten, denn die Nachfrage wird immer brößer. Maxikleider und Tunika  gehören auch zur engeren Auswahl. Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, zuerst einmal gibt es nicht direkt das kopftuch im Islam. Sondern die islamische Kleidungsvorschrift für die Frau ist der Hijab der den ganzen Körper und Form bis auf Hande und Gesicht bedecken sollte. Im Rahmen der Kleidervorschrift hat die muslimische Frau viele Möglichkeiten wie Sie sich kleiden kann, gerade in der heutigen Zeit gibt es soviel Modelabel die solche Kleider anbieten, denn die Nachfrage wird immer brößer. Maxikleider und Tunika  gehören auch zur engeren Auswahl. Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Henrike		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2761956</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henrike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2016 03:38:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Abgesehen von der ganzen Diskussion, ob man sich als muslimische Frau nun verschleiern sollte oder nicht, finde ich es furchtbar, dass das Thema erst durch die Kollektion von D&#038;G so viel Aufmerksamkeit bekommt. Ich habe erst letztens einen sehr kritischen Artikel zu der Kollektion gelesen, leider finde ich ihn gerade nicht mehr. Im Grunde war das Argument aber wie in folgendem Artikel: http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jan/11/dolce-gabbana-hijab-collection-muslim-women-western-fashion
Die Autorin kritisiert die Dominanz westlicher Marken über einen Markt, der vor ein paar Jahren noch nicht beachtet oder unreflektiert und ziemlich rassistisch als Inspiration benutzt wurde. An anderer Stelle habe ich auch gelesen, dass die Schnitte usw. nicht wirklich den Vorschriften für angemessene Kleidung gerecht werden (sollte ich den Artikel wieder finden, poste ich ihn gern hier). Ich finde es toll, dass ihr euch mit dem Thema beschäftigt, vor allem, da es so komplex ist. Doch am wichtigsten finde ich hier tatsächlich den Blick hinter den Markennamen. Nur weil Dolce und Gabbana drauf steht, wird es abgefeiert, tolle Designer für muslimische Mode gibt es aber tatsächlich schon viel länger, aus den muslimischen Ländern kommend, vertraut mit den Besonderheiten, die die religiös motivierte Bedeckung des Körpers mit sich bringt. Warum nicht einfach mal diese Designer hervorheben und die (globale) Bühne für Islamic Fashion ihnen überlassen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesehen von der ganzen Diskussion, ob man sich als muslimische Frau nun verschleiern sollte oder nicht, finde ich es furchtbar, dass das Thema erst durch die Kollektion von D&amp;G so viel Aufmerksamkeit bekommt. Ich habe erst letztens einen sehr kritischen Artikel zu der Kollektion gelesen, leider finde ich ihn gerade nicht mehr. Im Grunde war das Argument aber wie in folgendem Artikel: <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jan/11/dolce-gabbana-hijab-collection-muslim-women-western-fashion" rel="nofollow ugc">http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jan/11/dolce-gabbana-hijab-collection-muslim-women-western-fashion</a><br />
Die Autorin kritisiert die Dominanz westlicher Marken über einen Markt, der vor ein paar Jahren noch nicht beachtet oder unreflektiert und ziemlich rassistisch als Inspiration benutzt wurde. An anderer Stelle habe ich auch gelesen, dass die Schnitte usw. nicht wirklich den Vorschriften für angemessene Kleidung gerecht werden (sollte ich den Artikel wieder finden, poste ich ihn gern hier). Ich finde es toll, dass ihr euch mit dem Thema beschäftigt, vor allem, da es so komplex ist. Doch am wichtigsten finde ich hier tatsächlich den Blick hinter den Markennamen. Nur weil Dolce und Gabbana drauf steht, wird es abgefeiert, tolle Designer für muslimische Mode gibt es aber tatsächlich schon viel länger, aus den muslimischen Ländern kommend, vertraut mit den Besonderheiten, die die religiös motivierte Bedeckung des Körpers mit sich bringt. Warum nicht einfach mal diese Designer hervorheben und die (globale) Bühne für Islamic Fashion ihnen überlassen?</p>
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		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759648</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 17:03:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine sehr gute und wichtige Diskussion führt ihr hier. Ich möchte als Denkanstoß auch etwas dazu beitragen. Ich bin derzeit im Referendariat an Schulen. Ich bilde mir ein, mehr Schülerinnen mit Kopftüchern zu sehen, als in meiner Schulzeit. Ich sehe auch, dass man sich wieder aus medialer Überforderung nach alten, heimatlichen, kulturellen Werten zuwenden mag. Soweit nichts Neues. Was ich jedoch aus Gesprächen, Verhaltensformen und Zwischenmenschlichem beobachte, ist die Tatsache, dass es eher wenige Mädchen gibt, die ihr Kopftuch aus voller eigener Überzeugung tragen, sondern eher aus &quot;Gruppenzwang&quot; - man verliert unter Umständen Freundschaften und wird aus einer Gruppe verstoßen, wird als unehrenhaft betrachtet, als eine der &quot;typischen deutschen Schlampen&quot; wenn man sich nicht der traditionellen Kleiderordnung unterwirft. Und irgendwann glauben sie selbst an diese Freiwilligkeit. 
Das ist stiller Zwang, von dem wir wenig mitbekommen, denn viele der Mitläuferinnen sind sanftmütige Seelen, die nicht zu Außenseiterinnen mutieren wollen.
Ich sehe das alles folglich sehr kritisch und kann Frankreich, das Land das für &quot;Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit&quot; und Revolution steht, durchaus verstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr gute und wichtige Diskussion führt ihr hier. Ich möchte als Denkanstoß auch etwas dazu beitragen. Ich bin derzeit im Referendariat an Schulen. Ich bilde mir ein, mehr Schülerinnen mit Kopftüchern zu sehen, als in meiner Schulzeit. Ich sehe auch, dass man sich wieder aus medialer Überforderung nach alten, heimatlichen, kulturellen Werten zuwenden mag. Soweit nichts Neues. Was ich jedoch aus Gesprächen, Verhaltensformen und Zwischenmenschlichem beobachte, ist die Tatsache, dass es eher wenige Mädchen gibt, die ihr Kopftuch aus voller eigener Überzeugung tragen, sondern eher aus &#8222;Gruppenzwang&#8220; &#8211; man verliert unter Umständen Freundschaften und wird aus einer Gruppe verstoßen, wird als unehrenhaft betrachtet, als eine der &#8222;typischen deutschen Schlampen&#8220; wenn man sich nicht der traditionellen Kleiderordnung unterwirft. Und irgendwann glauben sie selbst an diese Freiwilligkeit.<br />
Das ist stiller Zwang, von dem wir wenig mitbekommen, denn viele der Mitläuferinnen sind sanftmütige Seelen, die nicht zu Außenseiterinnen mutieren wollen.<br />
Ich sehe das alles folglich sehr kritisch und kann Frankreich, das Land das für &#8222;Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit&#8220; und Revolution steht, durchaus verstehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jen		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759418</link>

		<dc:creator><![CDATA[jen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 08:23:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dennoch ist das Kopftuch kein Accessoire, sondern ein Politikum. Es steht, jedenfalls ursprünglich, für die Kleinhaltung der Frau, die bis heute nachwirkt.&quot;
…Ich wünschte, es wäre so! Es ist aber leider die Realität der meisten muslimischen Frauen weltweit, dass das Kopftuch keineswegs selbstgewählt getragen wird. Hier wirkt nichts nach, es geht zu 100% um die Kleinhaltung, um das Eigentum-Sein eines einzigen Mannes. Wer einmal in einem arabischen Land war, wird erschreckend viele Alltagsszenen erleben, die das bestätigen. Mag sein, dass die Generationen, die in liberalen Ländern aufwachsen, langsam anders geprägt sind. Aber ich bezweifle stark, dass der Griff zum Kopftuch dem Ausleben von Spiritualität dient. Ich habe beispielsweise mit 3 türkischen Frauen studiert – das durften sie, ja – ganz ohne Kopftuch etc. Aber es war die gesamte Zeit durch klar, sobald das Studium beendet sein würde, würden sie heiraten, Kinder bekommen und daheim bleiben – mit Kopftuch. Das erschreckende daran war für mich, dass sie selbst das für richtig hielten.
Ich glaube nicht an Freiheit mit Kopftuch. Leider.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dennoch ist das Kopftuch kein Accessoire, sondern ein Politikum. Es steht, jedenfalls ursprünglich, für die Kleinhaltung der Frau, die bis heute nachwirkt.&#8220;<br />
…Ich wünschte, es wäre so! Es ist aber leider die Realität der meisten muslimischen Frauen weltweit, dass das Kopftuch keineswegs selbstgewählt getragen wird. Hier wirkt nichts nach, es geht zu 100% um die Kleinhaltung, um das Eigentum-Sein eines einzigen Mannes. Wer einmal in einem arabischen Land war, wird erschreckend viele Alltagsszenen erleben, die das bestätigen. Mag sein, dass die Generationen, die in liberalen Ländern aufwachsen, langsam anders geprägt sind. Aber ich bezweifle stark, dass der Griff zum Kopftuch dem Ausleben von Spiritualität dient. Ich habe beispielsweise mit 3 türkischen Frauen studiert – das durften sie, ja – ganz ohne Kopftuch etc. Aber es war die gesamte Zeit durch klar, sobald das Studium beendet sein würde, würden sie heiraten, Kinder bekommen und daheim bleiben – mit Kopftuch. Das erschreckende daran war für mich, dass sie selbst das für richtig hielten.<br />
Ich glaube nicht an Freiheit mit Kopftuch. Leider.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nike Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759389</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 07:04:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759113&quot;&gt;ann-sophie&lt;/a&gt;.

Liebe Ann-Sophie, tausend Dank für deine berechtigte, konstruktive Kritik. Ich bin selbst noch nicht ganz sicher, wie ich dem Thema gegenüber stehe, beäuge das Ganze aber durchaus kritisch. Versteh mich nicht falsch, ich finde, Laitzität, die nunmal auch die Gleichheit und den Respekt gegenüber allen Religion beinhaltet, sollte das höchste Ziel eines jeden Staats sein, keine Frage. Allerdings bin ich der Meinung, dass der Islam mit einem solchen Kopftuchverbot nicht gleichberechtigt behandelt, sondern in gewisser Art unterdrückt wird. Für praktizierende Musliminnen lässt sich so ein Hijab nunmal nicht &quot;einfach so&quot; ablegen, deshalb hinkt der Vergleich mit dem Kreuz-Anhänger, den man ja durchaus unter der Bluse tragen kann. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann ist das Kopftuch außerdem ein Kleidungsstück, eines, das auch von Roma oder afrikanischen Musliminnen getragen wird - ist es nicht eine viel zu private Beschränkung ein solches religiöses Zeichen, dass aber auch Kleidung ist (wenn auch nur im Arbeitsleben) zu verbieten? Wir sprechen hier ja nicht über Extreme wie Ganzkörperverschleierung und Burkas -  da wäre ich, auch aus Menschenrechtsgründen, ganz auf deiner Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759113">ann-sophie</a>.</p>
<p>Liebe Ann-Sophie, tausend Dank für deine berechtigte, konstruktive Kritik. Ich bin selbst noch nicht ganz sicher, wie ich dem Thema gegenüber stehe, beäuge das Ganze aber durchaus kritisch. Versteh mich nicht falsch, ich finde, Laitzität, die nunmal auch die Gleichheit und den Respekt gegenüber allen Religion beinhaltet, sollte das höchste Ziel eines jeden Staats sein, keine Frage. Allerdings bin ich der Meinung, dass der Islam mit einem solchen Kopftuchverbot nicht gleichberechtigt behandelt, sondern in gewisser Art unterdrückt wird. Für praktizierende Musliminnen lässt sich so ein Hijab nunmal nicht &#8222;einfach so&#8220; ablegen, deshalb hinkt der Vergleich mit dem Kreuz-Anhänger, den man ja durchaus unter der Bluse tragen kann. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann ist das Kopftuch außerdem ein Kleidungsstück, eines, das auch von Roma oder afrikanischen Musliminnen getragen wird &#8211; ist es nicht eine viel zu private Beschränkung ein solches religiöses Zeichen, dass aber auch Kleidung ist (wenn auch nur im Arbeitsleben) zu verbieten? Wir sprechen hier ja nicht über Extreme wie Ganzkörperverschleierung und Burkas &#8211;  da wäre ich, auch aus Menschenrechtsgründen, ganz auf deiner Seite.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759138</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 21:44:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde, die Kritiker von D&#038;G und von Marks &#038; Spencer messen mit zweierlei Maß: in der Modeindustrie werden ständig Artikel kreiert und beworben, die fragwürdige sexistische Konnotationen haben, von D&#038;G sowieso, und normalerweise ruft denen niemand zu &quot;verzichtet auf euer Geld!&quot;. Aber wenn&#039;s um Mode für Musliminnen geht schon. Das ist schlichtweg diskriminierend. [Hier Rant über anti-muslimischen Rassismus in Europa einsetzen] Daher thumps up für diese Artikel!
Ich frage mich allerdings auch, was der Hinweis auf selbstbewusste überzeugte Kopftuchträgerinnen in deinem Argument, Nike, austrägt. Angenommen, die Kopftuchträgerinnen wären alles verhuschte Frauen, die tun, was ihre Männer sagen, wäre es dann nicht erst recht gut, wenn sie einen Burkini kaufen und somit am Strand schwimmen gehen könnten?
Angenommen, alle Kopftuchträgerinnen haben sich aus fester, reflektierter Überzeugung zum Kopftuch entschieden - das kann trotzdem sexistisch begründet sein, zB wenn sie freizügig bekleidete Frauen für Schlampen halten. Selbstbewusste Frauen können halt auch chauvinistische Arschlöcher sein. (Und zur Klarstellung: Das Tragen eines Kopftuchs mache eine nicht dazu.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, die Kritiker von D&amp;G und von Marks &amp; Spencer messen mit zweierlei Maß: in der Modeindustrie werden ständig Artikel kreiert und beworben, die fragwürdige sexistische Konnotationen haben, von D&amp;G sowieso, und normalerweise ruft denen niemand zu &#8222;verzichtet auf euer Geld!&#8220;. Aber wenn&#8217;s um Mode für Musliminnen geht schon. Das ist schlichtweg diskriminierend. [Hier Rant über anti-muslimischen Rassismus in Europa einsetzen] Daher thumps up für diese Artikel!<br />
Ich frage mich allerdings auch, was der Hinweis auf selbstbewusste überzeugte Kopftuchträgerinnen in deinem Argument, Nike, austrägt. Angenommen, die Kopftuchträgerinnen wären alles verhuschte Frauen, die tun, was ihre Männer sagen, wäre es dann nicht erst recht gut, wenn sie einen Burkini kaufen und somit am Strand schwimmen gehen könnten?<br />
Angenommen, alle Kopftuchträgerinnen haben sich aus fester, reflektierter Überzeugung zum Kopftuch entschieden &#8211; das kann trotzdem sexistisch begründet sein, zB wenn sie freizügig bekleidete Frauen für Schlampen halten. Selbstbewusste Frauen können halt auch chauvinistische Arschlöcher sein. (Und zur Klarstellung: Das Tragen eines Kopftuchs mache eine nicht dazu.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ann-sophie		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759113</link>

		<dc:creator><![CDATA[ann-sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 20:43:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, 
ich mag euren Blog sehr, aber diesen Artikel hier finde ich schwierig. 
Allein der Satz &quot;Ohnehin zeigt sich Frankreichs Regierung durch das längst eingetretene Kopftuch-Verbot erschreckend radikal.&quot; Frankreich ist ein laizistischer Staat - die Religionsausübung bzw. das Tragen religiöser Symbole wird auf das Private beschränkt. Ich verstehe nicht, wieso du diese strikte Trennung von Kirche und Staat &quot;erschreckend radikal&quot; findest. So funktioniert deren Staatssystem halt, das nimmt andere Religionen ja nicht aus. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich gut, wenn Religionen eine klare Grenze gesetzt wird. Man schaue sich dagegen mal unser eigenes Modell an, allein die Kirchensteuer für die Römisch-Katholische und die Evangelische Kirche: Das ist doch völlig antiquiert! Gerade die Trennung von Staat und Kirche, also der Laizismus, ist das liberale oder zumindest das egalitärere Modell! Dort wird keiner Religion ein bevorzugter oder überhaupt ein Platz zB. in öffentlichen Einrichtungen oder beim Mitwirken in Staatsgeschäften eingeräumt. Was ist daran falsch? In der Freizeit kann man sich meinetwegen mit Silberkreuzen behängen, bis man durch den Boden bricht oder sich in Burkas hüllen.. aber andauernd andere Leute mit seiner Religionszugehörigkeit zu konfrontieren durch sichtbare Symbole dieser, das nervt! Gerade wenn man in einer &quot;wichtigen&quot; und mit Autorität verknüpften Position ist, wie zB. als LehrerIn oder anderer Staatsrepräsentant, sollte man diesen Teil seines Lebens und seiner Weltanschauung nicht postulieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich mag euren Blog sehr, aber diesen Artikel hier finde ich schwierig.<br />
Allein der Satz &#8222;Ohnehin zeigt sich Frankreichs Regierung durch das längst eingetretene Kopftuch-Verbot erschreckend radikal.&#8220; Frankreich ist ein laizistischer Staat &#8211; die Religionsausübung bzw. das Tragen religiöser Symbole wird auf das Private beschränkt. Ich verstehe nicht, wieso du diese strikte Trennung von Kirche und Staat &#8222;erschreckend radikal&#8220; findest. So funktioniert deren Staatssystem halt, das nimmt andere Religionen ja nicht aus. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich gut, wenn Religionen eine klare Grenze gesetzt wird. Man schaue sich dagegen mal unser eigenes Modell an, allein die Kirchensteuer für die Römisch-Katholische und die Evangelische Kirche: Das ist doch völlig antiquiert! Gerade die Trennung von Staat und Kirche, also der Laizismus, ist das liberale oder zumindest das egalitärere Modell! Dort wird keiner Religion ein bevorzugter oder überhaupt ein Platz zB. in öffentlichen Einrichtungen oder beim Mitwirken in Staatsgeschäften eingeräumt. Was ist daran falsch? In der Freizeit kann man sich meinetwegen mit Silberkreuzen behängen, bis man durch den Boden bricht oder sich in Burkas hüllen.. aber andauernd andere Leute mit seiner Religionszugehörigkeit zu konfrontieren durch sichtbare Symbole dieser, das nervt! Gerade wenn man in einer &#8222;wichtigen&#8220; und mit Autorität verknüpften Position ist, wie zB. als LehrerIn oder anderer Staatsrepräsentant, sollte man diesen Teil seines Lebens und seiner Weltanschauung nicht postulieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ann-sophie		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759111</link>

		<dc:creator><![CDATA[ann-sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 20:26:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=131758#comment-2759111</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759042&quot;&gt;VM&lt;/a&gt;.

Inwiefern ist denn eine Komplettverschleierung des weiblichen Körpers ,,das genaue Gegenteil&quot; vom Unterdrückung? Befreiung durch das Verschwinden hinter einer Schicht aus Stoff? Hä? Burkas verstecken fast die gesamte Körperoberfläche einer Frau; wie du schon richtig feststellst, ist es in der Tat schwer, mit einem Menschen zu kommunizieren, der nicht mehr aussieht wie ein Mensch, sondern wie ein wandelnder Stoffkegel! Burkas sind die Auslöschung der Identität. Und sicher keine Befreiung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/comment-page-1/#comment-2759042">VM</a>.</p>
<p>Inwiefern ist denn eine Komplettverschleierung des weiblichen Körpers ,,das genaue Gegenteil&#8220; vom Unterdrückung? Befreiung durch das Verschwinden hinter einer Schicht aus Stoff? Hä? Burkas verstecken fast die gesamte Körperoberfläche einer Frau; wie du schon richtig feststellst, ist es in der Tat schwer, mit einem Menschen zu kommunizieren, der nicht mehr aussieht wie ein Mensch, sondern wie ein wandelnder Stoffkegel! Burkas sind die Auslöschung der Identität. Und sicher keine Befreiung.</p>
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