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	Kommentare zu: Slow Sunday // Die 30-Stunden Arbeitswoche: Was wir von Schweden lernen können	</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 19 Jan 2017 13:46:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Anna		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 13:46:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich kann Natalie nur zustimmen. Ich verstehe nicht ganz warum dieses Thema immer aus einem sozialen Standpunkt aus gesehen wird (was natürlich richtig ist), aber kaum die Komponente beachtet wird, dass durch Automatisierung wirklich viele Jobs obsolet werden und es dafür Lösungen bedarf, da haben wir einfach keine Wahl. Ich denke an selbstfahrende Autos (Taxifahrer, LKW-Fahrer) oder Verkäufer, die durch Automaten ersetzt werden. Das sind riesige Berufszweige, die dann arbeitslos werden, aber dieses Thema findet in Politik und Gesellschaft kaum die Beachtung, die es braucht, um neue Arbeitskonzepte zu entwickeln. 
Meine Erfahrung ist, dass der Mensch die Flexibilität nicht ausnutzen will. Ich habe viele Freunde, die Programmierer sind und ihre Stunden im Büro von 9-18.00 absitzen müssen, egal ob sie dabei produktiv sind oder nicht. Dass diese Leute produktiver wären, wenn sie sich die Arbeitszeit frei einteilen könnten und beispielsweise auch mal im Home Office arbeiten könnten (Stichwort Kinder), wird zwar im Vorstellungsgespräch so angepriesen, aber nie wirklich durchgesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Natalie nur zustimmen. Ich verstehe nicht ganz warum dieses Thema immer aus einem sozialen Standpunkt aus gesehen wird (was natürlich richtig ist), aber kaum die Komponente beachtet wird, dass durch Automatisierung wirklich viele Jobs obsolet werden und es dafür Lösungen bedarf, da haben wir einfach keine Wahl. Ich denke an selbstfahrende Autos (Taxifahrer, LKW-Fahrer) oder Verkäufer, die durch Automaten ersetzt werden. Das sind riesige Berufszweige, die dann arbeitslos werden, aber dieses Thema findet in Politik und Gesellschaft kaum die Beachtung, die es braucht, um neue Arbeitskonzepte zu entwickeln.<br />
Meine Erfahrung ist, dass der Mensch die Flexibilität nicht ausnutzen will. Ich habe viele Freunde, die Programmierer sind und ihre Stunden im Büro von 9-18.00 absitzen müssen, egal ob sie dabei produktiv sind oder nicht. Dass diese Leute produktiver wären, wenn sie sich die Arbeitszeit frei einteilen könnten und beispielsweise auch mal im Home Office arbeiten könnten (Stichwort Kinder), wird zwar im Vorstellungsgespräch so angepriesen, aber nie wirklich durchgesetzt.</p>
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		<title>
		Von: Franzi		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844965</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 07:57:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844747&quot;&gt;Julia Jane&lt;/a&gt;.

Ja, als ich für den Job genommen wurde (ehrlicherweise hat mich eine Freundin empfohlen, die schon dort arbeitet), konnte ich es zunächst gar nicht glauben. Ich kenne wirklich prekäre Bedingungen aus meinem Volontariat bei einem kleinen Verlag (ich würde es Ausbeutung nennen - das mit Überstunden, die einfach stehen geblieben sind, da sie lt. Vertrag mit dem Gehalt abgegolten waren) über die Arbeit in einem mittelgroßen Unternehmen (da war es schon besser, wahrscheinlich einfach ganz normal). Aber klar, der Zustand jetzt ist bei aller Langeweile und Fremdbestimmung, die ein großer Konzern so mit sich bringt, paradiesisch und ich fühle mich ganz oft schlecht anderen gegenüber.

Anyway, dennoch finde ich, dass 40 oder mehr Stunden keineswegs der Produktivität dienen. Meistens geht es doch darum, zuletzt das Büro zu verlassen, um so engagiert wie möglich zu wirken. Ich verstehe es ja, dass es gar nicht so einfach ist, sich dem zu widersetzen. Trotzdem finde ich diese Entwicklung schade. Gefühlt gab es das bei meinen Eltern früher nicht, da hat einfach jeder seine Arbeit gemacht! Und hatte noch Zeit für Kinder, Haus, etc.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844747">Julia Jane</a>.</p>
<p>Ja, als ich für den Job genommen wurde (ehrlicherweise hat mich eine Freundin empfohlen, die schon dort arbeitet), konnte ich es zunächst gar nicht glauben. Ich kenne wirklich prekäre Bedingungen aus meinem Volontariat bei einem kleinen Verlag (ich würde es Ausbeutung nennen &#8211; das mit Überstunden, die einfach stehen geblieben sind, da sie lt. Vertrag mit dem Gehalt abgegolten waren) über die Arbeit in einem mittelgroßen Unternehmen (da war es schon besser, wahrscheinlich einfach ganz normal). Aber klar, der Zustand jetzt ist bei aller Langeweile und Fremdbestimmung, die ein großer Konzern so mit sich bringt, paradiesisch und ich fühle mich ganz oft schlecht anderen gegenüber.</p>
<p>Anyway, dennoch finde ich, dass 40 oder mehr Stunden keineswegs der Produktivität dienen. Meistens geht es doch darum, zuletzt das Büro zu verlassen, um so engagiert wie möglich zu wirken. Ich verstehe es ja, dass es gar nicht so einfach ist, sich dem zu widersetzen. Trotzdem finde ich diese Entwicklung schade. Gefühlt gab es das bei meinen Eltern früher nicht, da hat einfach jeder seine Arbeit gemacht! Und hatte noch Zeit für Kinder, Haus, etc.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Franzi		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844773</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 12:15:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Julia,
Danke für das tolle Thema!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nur sehr selten klappt, dass Menschen wirklich 8 Stunden intensiv konzentriert durcharbeiten. Meistens würde sich die Arbeit von 8 Stunden auch in 6 erledigen lassen, dafür ohne Trödeln und Zeitfresser. Wenn man als Belohnung zwei Stunden mehr vom restlichen Tag hat, sollte das eigentlich klappen. 
Es wäre toll, wenn mehr Arbeitgeber solche Modelle testen würden!
Liebe Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia,<br />
Danke für das tolle Thema!<br />
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nur sehr selten klappt, dass Menschen wirklich 8 Stunden intensiv konzentriert durcharbeiten. Meistens würde sich die Arbeit von 8 Stunden auch in 6 erledigen lassen, dafür ohne Trödeln und Zeitfresser. Wenn man als Belohnung zwei Stunden mehr vom restlichen Tag hat, sollte das eigentlich klappen.<br />
Es wäre toll, wenn mehr Arbeitgeber solche Modelle testen würden!<br />
Liebe Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844748</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:44:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844740&quot;&gt;Carolin&lt;/a&gt;.

Hi Carolin,

was du da erzählst finde ich in der Tat auch erschreckend. Ist das überhaupt rechtens mit den Überstunden, die man nicht mal abfeiern darf? Wahnsinn! Gerade wenn man sich unter Kollegen nicht gegenseitig unterstützt finde ich das total traurig. Da muss man ja ständig aufpassen was man sagt und wann man geht, das stelle ich mir äußerst belastend vor. Du scheinst ja jetzt dort nicht mehr zu arbeiten und ich hoffe, dass du jetzt einen Job hast, der dich mehr erfüllt und in dem du fairere Arbeitsbedingungen hast.

Liebe Grüße,

Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844740">Carolin</a>.</p>
<p>Hi Carolin,</p>
<p>was du da erzählst finde ich in der Tat auch erschreckend. Ist das überhaupt rechtens mit den Überstunden, die man nicht mal abfeiern darf? Wahnsinn! Gerade wenn man sich unter Kollegen nicht gegenseitig unterstützt finde ich das total traurig. Da muss man ja ständig aufpassen was man sagt und wann man geht, das stelle ich mir äußerst belastend vor. Du scheinst ja jetzt dort nicht mehr zu arbeiten und ich hoffe, dass du jetzt einen Job hast, der dich mehr erfüllt und in dem du fairere Arbeitsbedingungen hast.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844747</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844699&quot;&gt;Franzi&lt;/a&gt;.

Ich musste gerade kurz schlucken, liebe Franzi. 35h-Woche und 30 Tage Urlaub? Kommt das nur mir so vor oder kann man davon eigentlich nur träumen? Ich freue mich ganz ehrlich für dich, dass du so gute Arbeitsbedingungen in deinem Job hast und total schade, dass das kein Standard ist. &lt;3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844699">Franzi</a>.</p>
<p>Ich musste gerade kurz schlucken, liebe Franzi. 35h-Woche und 30 Tage Urlaub? Kommt das nur mir so vor oder kann man davon eigentlich nur träumen? Ich freue mich ganz ehrlich für dich, dass du so gute Arbeitsbedingungen in deinem Job hast und total schade, dass das kein Standard ist. &lt;3</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:37:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844535&quot;&gt;Natalie&lt;/a&gt;.

Danke Natalie, für deinen ausführlichen Kommentar. Ich bin auch ganz sicher, dass die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf keinen Fall dazu führen würde, dass Menschen keiner Arbeit mehr nachgehen, höchstens vielleicht für einen Minizeitraum am Anfang, der sich aber nicht halten würde.
Und genau, mit dem Stolz sein auf Überstunden und Nachtschichten sprichst du ein ganz wichtiges Thema an. Ich erwische mich ja selber oft dabei, wie ich mich nach einer langen Arbeitsnacht irgendwie fleissiger und besser fühle – vergesse dann aber gerne mal, dass man danach für mindestens 2 Tage auf Sparflamme fährt und die Arbeitsleistung stark eingeschränkt ist. Auch gesellschaftlich muss sich hier viel tun. 

Liebe Grüße,

Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844535">Natalie</a>.</p>
<p>Danke Natalie, für deinen ausführlichen Kommentar. Ich bin auch ganz sicher, dass die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf keinen Fall dazu führen würde, dass Menschen keiner Arbeit mehr nachgehen, höchstens vielleicht für einen Minizeitraum am Anfang, der sich aber nicht halten würde.<br />
Und genau, mit dem Stolz sein auf Überstunden und Nachtschichten sprichst du ein ganz wichtiges Thema an. Ich erwische mich ja selber oft dabei, wie ich mich nach einer langen Arbeitsnacht irgendwie fleissiger und besser fühle – vergesse dann aber gerne mal, dass man danach für mindestens 2 Tage auf Sparflamme fährt und die Arbeitsleistung stark eingeschränkt ist. Auch gesellschaftlich muss sich hier viel tun. </p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:33:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844515&quot;&gt;Sophia&lt;/a&gt;.

Hi Sophia,

ohja stimmt, gerade für Eltern oder werdende Eltern wäre das 30-Stunden-System besonders von Vorteil. 
Und ich denke es ist sicher zu sagen, dass wohl bei jedem Arbeitnehmer die Motivation steigen würde, wenn man genug Zeit für private Dinge hat und sich regelmäßig entspannen kann. Demnach muss es ja langfristig wirtschaftlich effektiver sein, alleine schon wegen den Ausfällen und Krankmeldungen. Für einen langfristigen Grund etwas umzustellen, was aber kurzfristig weht tut ist natürlich eine schwierige Sache, für die man Ausdauer, Weitblick und das nötige Budget haben muss. Vor allem der Wettbewerb ist auch noch ein Punkt, wenn man das System nicht flächendeckend in Europa einführt.

Liebe Grüße,

Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844515">Sophia</a>.</p>
<p>Hi Sophia,</p>
<p>ohja stimmt, gerade für Eltern oder werdende Eltern wäre das 30-Stunden-System besonders von Vorteil.<br />
Und ich denke es ist sicher zu sagen, dass wohl bei jedem Arbeitnehmer die Motivation steigen würde, wenn man genug Zeit für private Dinge hat und sich regelmäßig entspannen kann. Demnach muss es ja langfristig wirtschaftlich effektiver sein, alleine schon wegen den Ausfällen und Krankmeldungen. Für einen langfristigen Grund etwas umzustellen, was aber kurzfristig weht tut ist natürlich eine schwierige Sache, für die man Ausdauer, Weitblick und das nötige Budget haben muss. Vor allem der Wettbewerb ist auch noch ein Punkt, wenn man das System nicht flächendeckend in Europa einführt.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:29:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844486&quot;&gt;Jana&lt;/a&gt;.

Hi Jana,

müsst ihr denn jetzt auch weniger arbeiten? Ein Großraumbüro im Keller...seltsam unter welchen Umständen man effektiv arbeiten soll ohne dass jemand mal überlegt, ob das überhaupt geht.
Schön, dass dein Arbeitgeber reagiert hat und du jetzt wieder mehr Motivation im Job findest &lt;3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844486">Jana</a>.</p>
<p>Hi Jana,</p>
<p>müsst ihr denn jetzt auch weniger arbeiten? Ein Großraumbüro im Keller&#8230;seltsam unter welchen Umständen man effektiv arbeiten soll ohne dass jemand mal überlegt, ob das überhaupt geht.<br />
Schön, dass dein Arbeitgeber reagiert hat und du jetzt wieder mehr Motivation im Job findest &lt;3</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Carolin		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/15/slow-sunday-die-30-stunden-arbeitswoche-was-wir-von-schweden-lernen-koennen/comment-page-1/#comment-2844740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Carolin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:28:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=152398#comment-2844740</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde es auch so kurios, dass lange im Büro bleiben und viele Stunden arbeiten in der kollektiven Wahrnehmung immer noch mehr zählen als das Endergebnis. Ich habe als festangestellte Redakteurin bei einem großen Verlagshaus gearbeitet und im Vertrag standen 36 Wochenstunden - in der Realität waren es 50, oft sogar 60. Pünktlich gehen war gar nicht drin, und wenn man es doch in Ausnahmefällen wollte, wurde man von Chef und Kollegen schief angesehen, obwohl es ja eigentlich das gute Recht ist. Das Schlimmste daran: Überstunden wurden weder bezahlt noch durfte man sie abbummeln. Man arbeitete also mindestens ein Drittel mehr für lau. Und auch da greift das oft gehörte Argument: Jeder ist ersetzbar - wenn du es nicht machst, kommt jemand, der sich mit Freuden knechten lässt. Gerade in beliebten Branchen ist das leider so. Und dass dieses Denken nicht nur von Chefs, sondern auch von Kollegen vermittelt wird, und man sich gegenseitig beobachtet und kommentiert, finde ich ebenfalls erschreckend. Wir machen uns das Leben gegenseitig schwer und brauchen ganz dringend ein Umdenken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es auch so kurios, dass lange im Büro bleiben und viele Stunden arbeiten in der kollektiven Wahrnehmung immer noch mehr zählen als das Endergebnis. Ich habe als festangestellte Redakteurin bei einem großen Verlagshaus gearbeitet und im Vertrag standen 36 Wochenstunden &#8211; in der Realität waren es 50, oft sogar 60. Pünktlich gehen war gar nicht drin, und wenn man es doch in Ausnahmefällen wollte, wurde man von Chef und Kollegen schief angesehen, obwohl es ja eigentlich das gute Recht ist. Das Schlimmste daran: Überstunden wurden weder bezahlt noch durfte man sie abbummeln. Man arbeitete also mindestens ein Drittel mehr für lau. Und auch da greift das oft gehörte Argument: Jeder ist ersetzbar &#8211; wenn du es nicht machst, kommt jemand, der sich mit Freuden knechten lässt. Gerade in beliebten Branchen ist das leider so. Und dass dieses Denken nicht nur von Chefs, sondern auch von Kollegen vermittelt wird, und man sich gegenseitig beobachtet und kommentiert, finde ich ebenfalls erschreckend. Wir machen uns das Leben gegenseitig schwer und brauchen ganz dringend ein Umdenken!</p>
]]></content:encoded>
		
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